Coronavirus: Russischer Impfstoff weckt Sorgen vor Virusmutation Jedoch: Ein schwacher Impfstoff sei schlechter als gar kein Impfstoff, betonen Experten.
ZitatDie beschleunigte Zulassung eines Corona-Impfstoffes in Russland schürt bei Experten Sorgen vor einer Mutation des Virus. Sie warnen, dass eine nur teilweise wirksame Impfung eine Mutation fördern könnte. Denn ein unvollständiger Schutz könnte dazu führen, dass das Virus den vorhandenen Antikörpern ausweicht, erklärt Ian Jones, Professor für Virologie an der britischen Universität Reading.
Dadurch könnten Stämme entstehen, die sich dann komplett der Impfung entziehen. "In diesem Sinne ist ein schwacher Impfstoff schlechter als gar kein Impfstoff", betonte der Experte.
Viren, einschließlich des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2, sind dafür bekannt, dass sie ständig mutieren können. In der Regel hat das oft nur geringe oder keine Auswirkungen auf das Risiko, das für Menschen durch sie besteht. Einige Wissenschafter fürchten aber, dass der "evolutionäre Druck" auf den Erreger durch den Einsatz eines womöglich nicht vollständig schützenden Impfstoffs die Lage verschlimmern könnte.
ZitatDer britische Virologe Jones betont, dass impfstoffinduzierte Virusmutationen selten vorkommen. Je wirksamer ein Impfstoff ein Virus blockiere, desto geringer sei das Risiko, dass sich das Virus im Körper ausbreite und "lernt" wie es sich den Antikörpern entzieht. "Aber wenn es eindringt und sich repliziert, besteht ein Selektionsdruck, um den Antikörpern auszuweichen, die durch den ineffizienten Impfstoff erzeugt wurden. Und man weiß nicht, wie das Ergebnis davon aussehen wird."
Sputnik V: Mexiko will russischen Impfstoff in großer Studie prüfen Mexikos Präsident Lopez Obrador wolle das Präparat freiwillig testen, hieß es. Bisher gibt es keine veröffentlichten Daten zu der Vakzine.
ZitatDie mexikanische Regierung will die dritte und entscheidende Testphase des russischen Coronavirus-Impfstoffkandidaten "Sputnik V" mit zehntausenden Freiwilligen unterstützen. Dies schrieb der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter.
ZitatHerzstück der Impfstoffentwicklung sind Tests an Zehntausenden Freiwilligen (Phase III), um die Verträglichkeit zu prüfen, problematische Nebenwirkungen auszuschließen und zu untersuchen, ob die Impfung unter realen Bedingungen funktioniert und den Menschen wirklich schützt. Das ist Experten zufolge in Russland, wo Sputnik V vergangene Woche als erster Corona-Impfstoff bereits zugelassen wurde, nicht passiert.
Obwohl wissenschaftliche Daten zum Wirkstoff noch fehlen oder nicht transparent veröffentlicht wurden, Experten skeptisch sind und sich auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurückhaltend zeigt, haben auch andere Länder bereits Interesse an dem russischen Impfstoff bekundet.
Zitat von parcel im Beitrag #1476Corona: Neuinfektionen überschreiten 2000er-Marke
ZitatErstmals seit Ende April werden in der Corona-Krise in Deutschland wieder mehr als 2000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Das hat auch mit einer größeren Zahl von Tests zu tun – aber nicht nur.
Letztendlich ist das nach Ende der Urlaubssaison jetzt auch nicht so überraschend. Ich seh die aktuelle Situation weiterhin noch sehr entspannt, da sich zusätzlich auch die Aggressivität abzuschwächen zu scheint.
Natürlich ist das nicht überraschend, vor allem nicht, wenn man weiß, das es sich überwiegend um die Rückkehr von Großfamilien aus der Türkei und dem Balkan handelt, die dort ihren Urlaub verbracht haben. Hotspot ist derzeit Offenbach. Weshalb wohl...?
Beunruhigende Zahlen Corona-Schock in Italien: So viele Fälle wie seit Monaten nicht mehr - Hunderte Touristen sitzen plötzlich fest Wegen des Coronavirus wurden hunderte Touristen auf einer kleinen Insel in Italien in Quarantäne geschickt. Auch im Rest des Landes steigen die Fallzahlen wieder drastisch an. https://www.merkur.de/welt/coronavirus-i...r-90026233.html
Je später man sich ansteckt umso höher ist die Wahrscheinlichkeit dass man eine eher harmlose Variante abbekommt!
Sars-CoV-2 Neue Corona-Variante mit leichterem Verlauf Die Virus-Mutation kann sich auf die Entwicklung eines Impfstoffs und die Behandlung von Covid-19 auswirken.
ZitatForscher haben eine neue Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 entdeckt, die nach ihren Angaben mildere Krankheitsverläufe auslöse. Die im Fachjournal "The Lancet" veröffentlichte Studie zeige erstmals, dass eine Gen-Mutation die Schwere der Erkrankungen beeinflusse, erklärt das Team um Gavin Smith von der Duke Medical School. Das könne Auswirkungen auf die Entwicklung eines Impfstoffs und die Behandlung von Covid-19 haben.
Die Virusvariante wurde bei einer Untersuchung von 278 Infizierten in sieben Krankenhäusern von Singapur zwischen Jänner und März entdeckt. Bei 22 Prozent fehlten 400 Basen im ORF8-Gen des Virus. Die entsprechenden Patienten litten weniger stark unter Sauerstoffmangel und zeigten eine deutlich stärkere Antwort des Immunsystems. ORF8 sei ein "Hotspot" der Mutation, betonen die Forschenden.
"Hotspot" der Mutationen Bereits bekannt war, dass eine Virus-Mutation im Kampf gegen die Pandemie von Vorteil sein könnte. Erreger würden durch die Veränderungen mitunter zwar ansteckender, aber dafür weniger tödlich. "Seit der Sars-CoV-2 erstmals aufgetaucht ist, wird versucht, seine genetische Vielfalt zu erfassen und Varianten mit selektiven Vorteilen auszumachen, um herauszufinden, wohin man mit einer Impfung zielen muss", heißt es in der Studie. Mutationen am Spike-Protein, mit dem das Virus an gesunde Zellen andockt, wurden jedoch bisher noch nicht in einer Form beobachtet, die für bisherige Impfkonzepte ausschlaggebend wäre.
Die im Westen dominierende Form des Virus hat die Mutation D614G im Spike-Protein und weicht damit von der in der chinesischen Stadt Wuhan entstandenen Variante ab. Durch diese Mutation hat sich die Anzahl der Spikes auf der Oberfläche der Virusteilchen um das Vier- bis Fünffache erhöht.
Neue Variante setzt sich durch Coronavirus zeigt Anzeichen der Schwäche Experten sehen bereits Hinweise dafür, dass Sars-CoV-2 an Gefährlichkeit einbüßt. Dies könnte zugleich jedoch auf eine bessere Anpassung zurückgehen - und dem Erreger sogar nützen. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zu einer neuen Variante, die sich derzeit weltweit durchsetzt.
ZitatWird das Coronavirus Sars-CoV-2 sich mit der Zeit abschwächen und am Ende nur noch als Erkältung oder Schnupfen auftreten? Diese Hoffnung wird zuletzt vom Virologen Ulf Dittmer am Uniklinikum Essen befeuert. "Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass sich das Virus bereits abschwächt. Und es könnte auch sein, dass das Virus im Zuge der Veränderungen irgendwann nur noch eine Erkältung oder einen Schnupfen auslöst", sagte Dittmer der "Bild"-Zeitung.
Der Virologe stützt seine Einschätzung vor allem auf zwei Beobachtungen: Zum einen gebe es in Ländern mit einer zweiten Pandemie-Welle weniger Todesfälle. Zum anderen werde bei Corona-Patienten immer häufiger eine Störung der Geschmacks- und Geruchsfähigkeit beobachtet, welche bei den Symptomen mittlerweile an erster Stelle stünden. "Aber gerade diese Symptomatik ist mit einem schwächeren Krankheitsverlauf verbunden", so Dittmer.
Tatsächlich fällt die Fallsterblichkeit weltweit, etwa in den USA, aber auch in Deutschland. Allerdings könnte dies auch am sinkenden Durchschnittsalter der Infizierten liegen, wie Dittmer selbst einräumt. Aber auch eine größere Vorsicht der Bevölkerung, das Abstandhalten und Tragen von Masken oder verbesserte Behandlungsmethoden nennen Experten als weitere mögliche Gründe.
Coronaviren schützen sich vor Mutationen Allerdings haben Forscher bereits nachweisen können, dass das Coronavirus Sars-Cov-2 mutiert, was auch veränderte Eigenschaften zur Folge haben könnte. Doch geht die Mutation im Unterschied zu anderen RNA-Viren wie Influenza relativ träge vonstatten, da Coronaviren über einen eingebauten Kopierschutz verfügen. Denn Mutationen sind nicht zwangsläufig von Vorteil für ein Virus, sondern können es auch hemmen. Beim Replikationsprozess von Sars-CoV-2 wird das Genom daher noch mal überprüft, und unerwünschte Mutationen, die das Virus schwächen und seine Ansteckungskraft dämpfen könnten, werden dadurch vermieden.
Dennoch ist auch Sars-CoV-2 nicht vor Veränderungen durch Mutationen gefeit. Könnte der Erreger dadurch mit der Zeit also tatsächlich an Gefährlichkeit abnehmen? Eine derartige Entwicklung sei nicht ungewöhnlich, sagt Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht ntv.de. Bei Erregern, die aus dem Tierreich auf den Menschen übertreten, gelten zwei Entwicklungen als typisch: Zum einen passen sie sich durch Mutationen mit der Zeit an ihren neuen Wirt an und können ansteckender werden. Zum anderen machen sie den Wirt, also den Menschen, dann aber oft weniger krank. Die Tödlichkeit sinkt also.
Immer ansteckender zu werden, ist ein evolutionärer Vorteil für Viren - denn dadurch können sie sich besser verbreiten. Charité-Virologe Christian Drosten hatte in einem NDR-Podcast Anfang Juni erklärt, wie zufällige Mutationen dazu führen können, dass sich das Coronavirus etwa noch besser in der Nase vermehrt und dadurch die Chance, auf andere Wirte überspringen zu können, erhöht. "Aber in der Nase werden wir nicht allzu krank davon", so Drosten. "Das heißt, das Ganze wird auf lange Sicht zu einem Schnupfen, der sich für die Lunge gar nicht mehr interessiert. So etwas könnte passieren."
Neue Mutation könnte der Schlüssel sein Die Nase scheint für das Coronavirus tatsächlich eine wichtige Andockstelle zu sein: Was auch das häufig beobachtete Symptom der gestörten Geschmacks- und Geruchsfähigkeit erklären könnte, auf die der Essener Virologe Dittmer verweist. Denn laut einer aktuellen Studie konnten Forscher an der Riechschleimhaut der Nase besonders viele jener Rezeptoren nachweisen, an die das Coronavirus andockt, um sich zu vermehren. Dort befinden sich jedoch auch die Sinneszellen für das Riechen - werden diese durch das Virus angegriffen und beschädigt, können sie nicht mehr richtig arbeiten.
Gleichzeitig gibt es bereits Hinweise auf eine möglicherweise entscheidende Mutation bei Sars-CoV-2. Eine Studie von Forschern um die US-Biologin Bette Korber von Anfang Juli konnte nachweisen, dass sich eine mutierte Variante des ursprünglichen Virus bereits weltweit durchgesetzt hat. Diese G-Variante zeigt eine Mutation am Spike-Protein, mit dem das Virus an Zellen andockt. Wie die Forscher herausfanden, kann diese aufgrund der Mutation besser an menschliche Zellen andocken als ihr Vorläufer, die D-Variante - und ist nach Auskunft anderer Forscher um ein Vielfaches infektiöser. Zudem tragen mit der G-Variante infizierte Menschen eine höhere Virenlast in sich.
Die ansteckendere G-Variante war im März noch relativ selten, trat dann aber unter anderem von Europa aus ihren Siegeszug über die Welt an. Im Juli trugen bereits rund 80 Prozent der Patienten weltweit die neue G-Variante in sich. Paul Tambyah, designierter Präsident der Internationalen Gesellschaft für Infektionskrankheiten (ISID), hatte die Vermutung geäußert, dass die zunehmende Verbreitung der G-Variante weltweit mit der sinkenden Todesrate zusammenhängt. Dies ist jedoch umstritten. Zumindest aber scheint die neue Variante nicht gefährlicher zu sein als ihr Vorgänger: "Wir fanden (...) keinen signifikanten Zusammenhang zwischen dem Mutations-Status und der Schwere der Erkrankung und des Verlaufs", heißt es in der Studie des Korber-Teams.
"Vielleicht in ein paar Jahren" weniger gefährlich
Die Natur bietet zusätzlich zu den Vitaminen D, C, Zink und Selen noch jede Menge anderer Stoffe an.
Die Beobachtung einer geringen Prävalenz von Rauchern bei im Krankenhaus behandelten COVID-19-Patienten hat zur Entwicklung einer Hypothese geführt, dass Nikotin schützende Wirkungen haben könnte, indem es den cholinergen entzündungshemmenden Weg verbessert. Basierend auf klinischen Daten und Modellierungs- und Andockexperimenten haben wir zuvor die mögliche Wechselwirkung zwischen SARS-CoV-2 Spike-Glykoprotein und nikotinhaltigen Acetylcholin-Rezeptoren (nAChRs) aufgrund eines "toxinähnlichen" Epitops auf dem Spike Glycoprotein mit Homologie zu einer Sequenz eines Schlangengifttoxins vorgestellt. Wir stellen hier vor, dass dieses Epitop mit dem gut beschriebenen kryptischen Epitop für den menschlichen Antikörper CR3022 und mit dem Epitop für den kürzlich beschriebenen COVA1-16-Antikörper zusammenfällt. Beide Antikörper erkennen benachbarte Epitope, stören das ACE2-Protein nicht und sind nicht in der Lage, SARS-CoV- und SARS-CoV-2-Infektionen zu hemmen. In dieser Studie stellen wir die molekularen Komplexe von SARS-CoV und SARS-CoV-2 Spike Glycoproteinen bei ihren offenen oder geschlossenen Konkonformationen mit dem molekularen Modell des menschlichen NAChR vor. Wir fanden heraus, dass die Schnittstelle aller untersuchten Proteinkomplexe einen großen Teil der "toxinähnlichen" Sequenzen von SARS-CoV und SARS-CoV-2 Spike-Glykoproteinen und Toxinbindungsstelle des Menschlichen 7 nAChR umfasst. https://www.biorxiv.org/content/10.1101/...9747v1.full.pdf
Zitat Recently, electron microscopy-based diagnosis of COVID-19 myocarditis was reported.4 Autopsy studies revealed that 5 out of 12 COVID-19 victims had SARS-CoV-2 mRNA in the myocardium.
Danke @bul Herzmuskelentzündungen während oder nach viralen Infekten sind nichts Ungewöhnliches.
In der Publikation sieht man, dass nicht die Muskelzellen betroffen sind, sondern dass eine T-Zell-vermittelte Immunreaktion in den Kapillaren des Herzmuskels stattfindet.
Corona: Verzögerter Angriff aufs Herz Herzmuskelentzündung kann noch Wochen nach der Infektion auftreten – auch bei Jüngeren Verzögerte Schadwirkung: Eine Coronavirus-Infektion kann noch Wochen später das Herz angreifen – auch bei jungen Menschen. Belege dafür liefern nun mehrere Fälle von Patienten mit einer akuten Herzmuskelentzündung, bei denen SARS-CoV-2 im Herzmuskel nachgewiesen wurde. Die Covid-19-Erkrankung dieser Patienten lag jedoch schon vier Wochen zurück und war wegen eines milden Verlaufs unbemerkt geblieben.
ZitatSchon länger ist bekannt, dass das Coronavirus SARS-CoV-2 nicht nur Atemwege und Lunge befällt, sondern auch andere Organe angreift, darunter den Darm, die Nieren, die Blutgefäße, das Nervensystem und auch das Herz. Bereits im Frühjahr 2020 hatten Mediziner in Wuhan und in Italien zudem über Fälle von akuten Herzschäden und Herzmuskelentzündungen bei Covid-19-Patienten berichtet. Diese traten teilweise auch dann auf, wenn die Betroffenen kaum andere Symptome zeigten.
Herzmuskelentzündung ohne akute Covid-Symptome Jetzt belegen erste Fallberichte, dass die virusbedingte Myocarditis offenbar auch mit erheblicher Verzögerung auftreten kann – Wochen nach überstandener Infektion. Zwei dieser Fälle haben Forscher um Philip Wenzel von der Universitätsmedizin Mainz näher untersucht. Es handelt sich um zwei Männer im jüngeren Alter, die mit Verdacht auf eine akute Herzmuskelentzündung eingeliefert wurden.
„Die Patienten waren unter 40 Jahre alt, körperlich aktiv, im Nasen-Rachenabstrich negativ für SARS-CoV-2 und hatten etwa vier Wochen vor der Aufnahme bei uns einen schweren grippeähnlichen Infekt gehabt“, berichtet Wenzel. Dies legte nahe, dass die beiden Männer damals unerkannt eine Covid-19-Erkrankung durchlebt hatten. Zum Zeitpunkt der Einlieferung war das Coronavirus über die üblichen Abstrichtests aber nicht mehr nachweisbar.
Nähere Untersuchungen und eine Biopsie des Herzmuskels bestätigten, dass beide Männer an einer Herzmuskelentzündung litten. In ihrem Herzgewebe waren zahlreiche Abwehrzellen sowie Entzündungszeichen nachweisbar.
SARS-CoV-2 im Herzmuskel Das Überraschende jedoch: PCR-Tests der Gewebeproben enthüllten, dass im Herzmuskel dieser Patienten SARS-CoV-2 noch präsent war. „Das besondere bei unseren Fällen war, dass das Virus durch Myokardbiopsie im Herzmuskel auffindbar ist, auch wenn die eigentliche Covid-19-Erkrankung bereits durchgemacht wurde oder einen harmlosen Verlauf hatte“, erklärt Wenzel. „Erst nach einer klinisch unauffälligen Latenzzeit kamen die Patienten mit dem klinischen Verdacht einer Herzmuskelentzündung zu uns.“
Dies ist der erste Nachweis, dass das Coronavirus auch nach überstandener Covid-19-Erkrankung noch im Herzen präsent sein kann und dort möglicherweise Schäden und Entzündungen verursacht. „Ob es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Entstehen der Herzmuskelentzündung und der SARS-CoV-2-Präsenz im Herzmuskel gibt, etwa durch anhaltende Vermehrung im Gewebe, ist noch nicht bekannt“, sagt Wenzel. Ähnliche Fälle von nachfolgender Myocarditis kenne man aber auch von einigen anderen viralen Erkrankungen.
Spätfolgen treffen auch jüngere Menschen Gleichzeitig bestätigen diese Fallberichte, dass eine Infektion mit SARS-CoV-2 verschiedenste Spätfolgen nach sich ziehen kann, deren Ausmaß bislang noch kaum erfasst ist. So gibt es vermehrt Berichte über verzögert einsetzende neuronale Ausfallerscheinungen, Hautausschläge und andere Komplikationen nach bereits überstandener Infektion.
„Unsere Ergebnisse unterstreichen aber auch, dass selbst für junge und körperlich aktive Menschen ein Risiko besteht, solche Herzerkrankungen zu entwickeln“, betonen Wenzel und seine Kollegen. Beide Patienten waren unter 40 Jahre alt und einer von beiden war aktiver Fußballer und Radfahrer. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass die kardiovaskulären Beteiligungen von Covid-19 enorm wichtig sein können und aufmerksam behandelt und nachgesorgt werden müssen“, sagt Wenzels Kollege Thomas Münzel.
Immunität Erster Fall von erneuter Infektion mit Sars-CoV-2 bestätigt Ein Mann aus Hongkong hat sich nachweislich zum zweiten Mal mit dem Coronavirus infiziert: Nach einer Spanienreise wurde ein anderer Virustyp bei ihm nachgewiesen als bei seiner ersten Erkrankung. https://www.spiegel.de/wissenschaft/coro...3a-c7fcc1923bbd
Auf dem Nuchido Mailverteiler wird durch einen Artikel für NAD+ als Mittel zur Bekämpfung von Covid geworben. Kurz: das Problem ist, daß das alternde Immunsystem Covid zu langsam bekämpft. Deshalb sind die meisten Schwerkranken und Toten alt. Mit NAD+ kriegen wir das Immunsystem fitter. Und vielleicht sogar noch mehr Verjüngung. Ziemlicher Werbeartikel. Ob was dran ist, kann ich nicht beurteilen. https://www.dailymail.co.uk/news/article..._eid=186b39a950
#1487 »Erstmals konnten Wissenschaftler nach eigenen Angaben eine Wieder-Infektion mit Sars-CoV-2 bei einem Patienten nachweisen. Die Forscher der Universität Hongkong berichten von einem gesunden, jungen Patienten, der sich viereinhalb Monate nach einer bereits überstandenen Infektion erneut mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierte […] Am 14. April wurde er nach zwei negativen PCR-Tests entlassen […] Am 15. August sei der Patient […] erneut positiv auf das Virus getestet worden […] Die Forscher der Universität Hong Kong untersuchten nun die Virusstämme und stellten fest, dass es sich bei den beiden Infektionen um unterschiedliche Virusgenome handelt – der Patient sich also tatsächlich erneut mit einer anderen Variante des Virus infiziert hat.«
Aha. Das Virus mutiert also recht schnell. (Übrigens schon länger bekannt). Wozu genau sollen wir also impfen?
Wäre es nicht schlauer, unser Immunsystem zu stärken, da diese Impfung immer offensichtlicher nichts als ein Hase-Igel-Betrug ist?
Zitat von Lazarus Long im Beitrag #1488Auf dem Nuchido Mailverteiler wird durch einen Artikel für NAD+ als Mittel zur Bekämpfung von Covid geworben. Kurz: das Problem ist, daß das alternde Immunsystem Covid zu langsam bekämpft. Deshalb sind die meisten Schwerkranken und Toten alt. Mit NAD+ kriegen wir das Immunsystem fitter. Und vielleicht sogar noch mehr Verjüngung. Ziemlicher Werbeartikel. Ob was dran ist, kann ich nicht beurteilen. https://www.dailymail.co.uk/news/article..._eid=186b39a950
Sinclair war sich vor einiger Zeit nicht sicher. Ging eher so in die Richtung schaden kann's ja nicht NAD+ zum Schutz zu pushen. Habe dann nichts mehr von ihm dazu gesehen. Wäre er davon so überzeugt hätte doch gerade er es auch noch mal gepostet denk ich. Nuchido will halt ihr Produkt verkaufen.
Bei den ganzen Spätfolgen, die wir hier schon alle gepostet haben (auch ich) frage ich mich immer, ob wir da nicht einem Wahrnehmungsbias unterliegen. Sprich, ob die anderen Viren aus der Coronafamilie nicht vergleichbare pathologische Fähigkeiten haben. Hin und wieder vermute ich, dass durch das starke Beobachten bei Covid-19 Infektionen wir einfach nur mehr herausfinden, was eigentlich auf anderen Viren zutrifft.
Es ist schwer vorstellbar, dass bei einer natürlichen Mutation ein Coronavirus (ohne nennenswerte Langzeitschäden) plötzlich ein Virus entsteht, welches langfristig auf Herz, Lunge, Leber, Milz, Neurogewebe und was da noch so alles berichtet wurde geht.
Würde man bei anderen Coronaviren auch so genau und so lange nach der Abheilung hinschauen, was würde man wohl entdecken?
Zitat von bul im Beitrag #1491Bei den ganzen Spätfolgen, die wir hier schon alle gepostet haben (auch ich) frage ich mich immer, ob wir da nicht einem Wahrnehmungsbias unterliegen. Sprich, ob die anderen Viren aus der Coronafamilie nicht vergleichbare pathologische Fähigkeiten haben. Hin und wieder vermute ich, dass durch das starke Beobachten bei Covid-19 Infektionen wir einfach nur mehr herausfinden, was eigentlich auf anderen Viren zutrifft.
Vermutlich ist es so, dass Viren die als harmlos gelten mehr Schäden verursachen als man allgemein annimmt. Siehe dazu: Coronavirus Pandemie (69)
Aber ich verstehe folgende Aussage nicht ganz:
ZitatEs ist schwer vorstellbar, dass bei einer natürlichen Mutation ein Coronavirus (ohne nennenswerte Langzeitschäden) plötzlich ein Virus entsteht, welches lanfristig auf Herz, Lunge, Leber, Milz, Neurogewebe und was da noch so alles berichtet wurde geht.
SARS-CoV-2 ist ja nicht durch eine natürliche Mutation aus einem der harmlosen 4 endemischen Coronaviren entstanden, es ist ein völlig neues. Angeblich stammt es von einem Coronavirus aus Fledermäusen. Darüber wurde ja auch schon genug geschrieben. Wir haben auch einen Thread wo es fast nur um die Herkunft des Virus geht: Outsider-Hypothese Corona macht die Runde Während die harmlosen Coronaviren (außer bei immunologisch extrem geschwächten Menschen) immer nur in den oberen Atemwegen bleibt, wandert SARS-CoV-2 in die Lunge und dort kann es ins Blut gelangen und jede andere Region des Körpers erreichen.
SARS-CoV-2 stamnt NICHT von einem schon länger unter Menschen zirkulierenden Coronavirus ab, somit kann man nicht sagen dass durch eine natürliche Mutation aus einem Coronavirus ohne nennenswerte Langzeitschäden plötzlich ein Virus mit Langzeitschäden entstanden ist. https://www.ijbs.com/v16p1686.pdf
Übrigens, interessant im Bezug auf den Ursprung von SARS-CoV-2 ist dass laut einer aktuellen Studie SARS-CoV-2 gar nicht an ACE2 in Fledermäusen andocken kann...
Corona: Welche Tierarten sind anfällig? ACE2-Rezeptor von Menschenaffen, Walen und Hirschen ähnelt dem unsrigen am meisten Ob Gorilla, Delfin oder Rentier: Diese Tierarten könnten ähnlich anfällig für SARS-CoV-2 sein wie wir Menschen. Denn ihr ACE2-Rezeptor – die Andockstelle des Coronavirus an den Zellen – gleicht dem unsrigen oder unterscheidet sich kaum, wie nun eine Analyse enthüllt. Zu diesen Tiergruppen mit hohem Risiko zählen Primaten und Meeressäuger, aber auch viele Paarhufer wie Rinder, Ziegen und Wasserbüffel.
ZitatKaum ACE2-Übereinstimmungen bei Fledermäusen Überraschend ist das Ergebnis für die 37 getesteten Fledermausarten: „Alle Fledermausarten landeten in der niedrigsten oder zweitniedrigsten Kategorie, darunter auch die Chinesische Hufeisennase, die als Hauptverdächtiger für die Übertragung von SARS-CoV-2 auf den Menschen gilt“, berichten die Wissenschaftler. „Dieses Ergebnis ist wirklich verblüffend.“ Denn von Fledermäusen ist bekannt, dass sie eine Vielzahl von Coronaviren in sich tragen, darunter auch RaTG13, das als enger Verwandter von SARS-CoV-2 gilt.
Allerdings haben auch schon andere Studien, darunter Infektionsversuche mit Zellkulturen, Hinweise darauf geliefert, dass das Coronavirus erstaunlich schlecht oder gar nicht an das Fledermaus-ACE2 bindet. Obwohl die Flattertiere nachweislich Coronaviren wie RaTG13 und andere SARS-Verwandte in sich tragen, scheinen sie demnach wenig anfällig zu sein. Alternativ könnte es auch sein, dass SARS-CoV-2 und Co bei den Fledermäusen einen anderen Rezeptor für den Zelleintritt nutzt, mutmaßen die Forscher.
ZitatBerlin verbietet Corona-Demonstrationen am Wochenende Berlin hat mehrere Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen verboten. Grund sei, dass sich die Teilnehmer nicht an Hygieneregeln halten. Berlin solle nicht als „Bühne für Corona-Leugner, Reichsbürger und Rechtsextremisten missbraucht“ werden.
Eine sehr bedenkliche Entwicklung, wie ich finde. Auch wenn ich vielen Demonstranten nicht zustimme, sollte man doch in einer Demokratie demonstrieren dürfen.
#1495 Danke, Tizian, das es ist das beste was ich zu Corona je gesehen habe! Das Video hat viel bestätigt was ich mir gedacht habe, auch das die Politiker die all diese neue Entscheidungsmacht genießen und am Ende sagen können, ja ohne Maske wäre fast jeder gestorben. Und die meisten glauben es durch diese mediale Gehirnwäsche. PS: Immer noch kein kranker in meiner Umgebung. Und die Leute die sich gegen Grippe impfen lassen könnten auch genau das Gegenteil dadurch erreichen...echt ein Witz...aber traurig.
Forscher enträtseln seltsamen Pandemieverlauf Die Tatsache, dass wir uns heute in eher kleinen Netzwerke bewegen, hat den Verlauf der aktuellen Pandemie im Vergleich zu historischen verändert. https://kurier.at/wissen/wissenschaft/fo...rlauf/401010905
Fassen wir also zusammen: Tödliche Verläufe bei COVID-19 entstehen im wesentlichen durch Gefäßverschlüsse - Die Endothelzellen aktivieren dabei Thrombozyten und Neutrophile Granulozyten. Konsequenterweise werden sich zukünftig wohl eine konsequentere Antikoagulation und die Hemmung der NETose in der intensivmedizinischen Behandlung als Therapiestrategie durchsetzen.
Welche Optionen gibt es zur Hemmung der NETose? Bei dem Spektrum von in Frage kommender Substanzen werden euch einige bestimmt schon bekannt vorkommen:
Eine sehr bedenkliche Entwicklung, wie ich finde. Auch wenn ich vielen Demonstranten nicht zustimme, sollte man doch in einer Demokratie demonstrieren dürfen.[/quote]
Ja wenn man sich an die Regeln hält! Das tun diese "Demonstranten" aber nicht. Außerdem finde ich auch, daß man nicht jedem Irrsinn ein Forum geben muß. Die nächste Demo von Attila Hildmann wurde auch verboten. Der Aufruf zur Kenntnis:
Krebsmedikamente gegen das Coronavirus Erprobte Hemmstoffe zellulärer Signalkaskaden stoppen auch die Virenvermehrung Signalblockade gegen die Infektion: Forscher haben erstmals beobachtet, wie das Coronavirus SARS-CoV-2 die molekularen Signalwege der befallenen Zelle verändert – und dabei neue Ansatzstellen für die Virenbekämpfung gefunden. In ersten Zellkultur-Tests blockierten fünf Krebsmedikamente entscheidende Signalwege und konnten so die Vermehrung des Coronavirus stoppen. Sollte dies auch im lebendem Organismus funktionieren, könnten diese schon zugelassenen Wirkstoffe gegen Covid-19 helfen. https://www.scinexx.de/news/medizin/mit-...as-coronavirus/