Nein ich bin nicht im falschen Thread. negentropie ist schon völlig ok.
Mein These lautet: Anordnungen nach dem Prinzip des Maxwellschen Dämons, also "intelligente Ventile" erzeugen aus chaotisch verteilter Energie auf der anderen Seite der Trennwand Ordnung im Sinne von Negentropie. Negentropie ist nicht per se "da", sondern sie wird lokal generiert.
Dies ist u.a. auch durch Generierung von Kohärenz insbersondere von Wassermolekülen möglich, was jetzt nichts mit dem "Maxwellschen Dämon" zu tun hat.
Wenn die Zellen nicht gehen oder schlecht, geht au das Ganze nicht oder nur schlecht. Nur die Zellen tragen das Leben. Es gibt ausser dem Menschen mit seinem Gehirn in der Natur nichts, was den Menschen als Entität sieht.
Wieso kann Negentropie das Gegenteil von etwas sein, was es nicht gibt?
ich habe auch gesagt, workarounds sind nur zeitweilig gut, bis man wirklich weiß, was abläuft.
Ja, es ist ok, ich will dich nicht verscheuchen. Letztlich muss ich mich auch der Kritik stellen.
Allerdings wird hier ein Begriff verwendet, der maxwellsche Dämon, für eine Sache, die nichts damit zu tun hat.
Selbstverständlich kann in einem offenen System (wie dem Menschen) Ordnung entstehen durch Zufuhr von von Energie und Molekülen von außen. Das bestreitet niemand. Es geht nur um das WIE.
Nur in geschlossenen Systemen funktioniert das nicht. Der Maxwellsche Dämon widerspricht der bekannten Physik und bezieht sich nur auf geschlossene Systeme. Wir reden aber nicht über geschlossene Systeme. Deswegen bin ich etwas kritisch, wenn dieser Begriff für etwas völlig anderes verwendet wird.
Wenn es von Bedeutung ist, kann man ja den Begriff ändern. Z.B. MxD wie im genannten Paper. Wichtig ist aber nicht der Name, sondern das Funktionsprinzip. Es handelt sich um ein "intelligentes Ventil" nach dem Vorbild des MxD, das in der Lage ist, aus Chaos Ordnung zu extrahieren, wobei der Chaotische vom Geordneten durch ein geeignete Wand getrennt ist. Denke ohne das gehts nicht.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #551 Mein These lautet: Anordnungen nach dem Prinzip des Maxwellschen Dämons, also "intelligente Ventile" erzeugen aus chaotisch verteilter Energie auf der anderen Seite der Trennwand Ordnung im Sinne von Negentropie. Negentropie ist nicht per se "da", sondern sie wird lokal generiert.
Meinst du jetzt so in etwa das Prinzip einer Wärmepumpe?
Versteh ich nicht ganz, wozu brauch ich die Ventile? Ich muss doch keine Negentropie aus dem nichts generieren, bezweifle auch, dass es überhaupt möglich ist. Aber angenommen, es wäre möglich, wozu sollte der Körper den Aufwand betreiben, da ich geordnete Nahrung und geordnetes Wasser aufnehme, die bereits ausreichend Negentropie enthalten sollten?
Wozu etwas erzeugen, was schon da ist und nur umgewandelt werden muss?
"Es" ist ja nicht "da". Die Interzellflüssigkeit, aus der sich die Zellen "versorgen", ist eben nicht geordnet, sondern da ist alles mögliche drin. Nach meiner Auffassung muss die Zelle das "intelligent" herauspicken, was gut ist. Damit erzeugt sie eine gewisse Ordnung im Vergleich zu "draussen".
Das "Ordnen" geht in der Zelle aber weiter, vermittelt durch Enzyme. In der Zelle gibt es auch wieder abgegrenzte Bereiche unterschiedlicher Inhalte. Z.B. der Austausch zwischen Zellkern und Zellplasma. ich meine keine Wärmepumpe. bestimmte Moleküle werden erkannt und dafür wird die Tür geöffnet. Z.B. Glucosemoleküle. Es ist energetisch vorteilhaft, diese in der Zelle zu haben. Man holt sich mit geringem Aufwand viel Energie hinein.
Das Beispiel mit den Protonen hatte ich schon genannt. Vermutlich gibt es tausende ordnende Prozesse in der Zelle, die ständig das Fliessgleichgewicht zwischen Unordnung ausserhalb und "Ordnung" innerhalb aufrechterhalten. Die Unordnung nimmt auch in der Zelle ständig zu, und dem muss ständig durch herstellen von Ordnung entgegengewirkt werden.
Nicht jeder Prozess ist als MxD anzusehen, aber sehr viele sind bereits identifiziert (Liste im o.g. paper).
Auch Wasser muss noch geordnet werden vor Ort. Ich denke nicht, dass man eine "Ordnung" des Wassers bis an die Zellwand transportieren kann. Es fließt Molekül an Molekül durch die Aquaporine, auch so ein Ventil. Also ob das, was so gegessen wird, sehr geordnet ist bezweifle ich. Und nicht alles was geordnet ist, mag die Zelle. Kristalle? Es wird fein säuberlich sortiert. Good for me, not good for me.
Leider geht es auch mal schief. Wenn der MxD nicht aufpasst oder was nicht unterscheiden kann. Deswegen müssen wir die MxDs stärken, damit immer eine gute Ordnung = viel Energie da ist.
Wir machen das ja auch. Z.B. indem wir die Komplexe der Atmungskette stärken durch Gabe von Co-Faktoren.
Übrigens eine sehr gut geordnete Nahrung ist z.B. eine reine Fettsäure, z.B. C8. ich finde Planzen sind sehr chaotisch dagegen. Pflanzen produzieren wahnsinnig viele Stoffe, das muss alles sortiert werden. Die Darmbakterien leisten da auch bereits Sortierarbeit, wie jeder praktisch feststellen kann. Ich hab den Eindruck, dass sie fast alles als unbrauchbar erkennen. Ich esse und nehme überhaupt nicht zu. Allerdings muss man ja CO2 mitrechnen.
Alles schön und gut. Ich lass es mal so stehen (ohne Wertung).
Aber damit kannst du vermutlich nicht älter werden als 120. Du beschreibst ja nur Prozesse, die ohnehin in jedem ablaufen. Wo ist jetzt das neue daran? Was ist die Message? Eine Optimierung kann ich NOCH nicht erkennen. Bitte verdeutliche, worauf du hinaus willst!
Du kannst viel essen ohne zuzunehmen? Dann bist du ein schlechter Futterverwerter und hast (natürlich nur rein statistisch) eine leicht geringere Lebenserwartung. Die guten Futterverwerter (das sind die, die leicht zunehmen) leben nämlich länger.
Negentropiemaximierung ist ein extremes Konzept, die Maßnahmen wurden auf den vorhergehenden Seiten teils bereits angedeutet, teils sind sie noch offen. Maßnahmen sind beispielsweise: - Nahrung hoher Ordnung: Möglichst frisch zubereitet aus guten Zutaten + viel Rohkost - Biophotonen - Wasser hoher Ordnung: Wasserreinigung, EZ-Wasser, Deuterium-abgereichertes Wasser - Lichtnegentropie (Lichttherapie LLLT, kaltes Rotlicht etc..) - Informationelle Negentropie: Das kommt noch ... ...
Viele dieser Maßnahmen sind höchst umstritten oder noch gar nicht verbreitet. Ohne den Negentropie-Erhaltungssatz, machen diese von mir vergeschlagenen Maßnahmen doch gar keinen Sinn, oder? Dann könnte ich auch Nahrung niederer Ordnung essen und Wasser niederer Ordnung trinken, wenn der Körper die Negentropie selbst macht. Dann wäre vieles was ich mache sinnlos.
Was kannst du dagegen halten? Was sind deine Maßnahmen? Gabe von Cofaktoren, ja glaub mir, das mache ich prinzipiell auch. Trotzdem wäre es schön, wenn man diese auch beim Namen nennt. Meinst du Q10? C8 Fettsäure nehm ich auch zu mir über das Kokosfett. Trotzdem wird das C8 und das Q10 sicher nicht ausreichen für ultralanges Leben.
Du musst nicht an mein Konzept glauben, manchmal glaub ich es selbst auch nicht, aber wenn nicht, muss es doch eine bessere Alternative geben. So lange ich keine bessere Alternative habe, halte ich am Negentropie-Konzept fest, das meiner Erfahrung nach nachvollziehbare Wirkungen zeigt.
Zitat von Joker im Beitrag #556Schlechte Futterverwerter verpulvern ihre Energie
Ist nicht für mich applicable. Ich wiege bei 169 cm 72,0 kg. +- 500g. Und das schon sehr lange. Ich bin nicht dünn und nicht dick. Hoffe neben den Knochen etc. ist das meiste lean mucle mass.
Ich schwitze kaum. Meine Wärmeproduktion hat abgenommen. Ich nehme leicht zu, will es aber nicht. Mein Regelkreis aus Wiegen, Bewegung und Sport und Nahrungszufuhr geht perfekt. Das nur dazu.
Ich wollte nur sagen, dass das essen, dass doch was wiegt, nicht zu einer Massevergrößerung des Körpers führt. Höchstens zum Umbau. Es geht als Flüssigkeit + CO2 raus.
Klar beschreibe ich Prozesse, die in jedem ablaufen. Ohne die gehts nicht. Die Frage ist nur, wie gut die laufen. Altern bedeutet, dass diese halt nicht gut laufen und das es weniger davon gibt. Neue kann man wohl nicht hinzufügen, auch wenn man 150 werden will.
Ich will zuerst einmal klären, wie "Leben" funktioniert. Und dann möchte ich wissen, was die entscheidenden Prozesse sind. Wovon vieles abhängt. Was muss am Laufen gehalten werden.
Ganz oben steht Energieversorgung. Darauf sind ja sehr viele Prozesse des Körpers ausgerichtet. Wenn dieses System läuft - und zwar gleichbleibend - ist schon viel getan. Wenn Energie fehlt, können viele Prozesse nicht ablaufen. Kennt man, den Teufelskreis.
Welche Rolle die MxDs spielen, hab ich ja schon beschrieben. Die muss man halt auch am Laufen halten, sonst geht die Ordnung verloren. Das Beispiel Komplex I/III hab ich schon genannt, ist ein gutes Beispiel, weil es ja ganz eng mit Energieproduktion verbunden ist.
Was Negentropie in der Zelle betrifft, sind wir uns ja einig. Ich sehe eben nur, dass sie vor Ort hergestellt wird, wenn die Mikromaschinen funktionieren.
ZitatKlar beschreibe ich Prozesse, die in jedem ablaufen. Ohne die gehts nicht. Die Frage ist nur, wie gut die laufen. Altern bedeutet, dass diese halt nicht gut laufen und das es weniger davon gibt. Neue kann man wohl nicht hinzufügen, auch wenn man 150 werden will.
Also wenn der Motor viel Benzin verbraucht, lebt das Auto lange????
Wieso sollte ein starke und gründliche Verbrennung von Energieträgern ein langes Leben fördern? Ich seh den Zusammenhang nicht!
Edit: Ok, das mit den Mitos hatte ich überlesen, versteh glaub jetzt, worauf du hinaus willst, siehe unten.
ZitatWelche Rolle die MxDs spielen, hab ich ja schon beschrieben. Die muss man halt auch am Laufen halten, sonst geht die Ordnung verloren. Das Beispiel Komplex I/III hab ich schon genannt, ist ein gutes Beispiel, weil es ja ganz eng mit Energieproduktion verbunden ist.
Also Mitochondriales-Anti-Aging? Das ist gut! Das mach ich auch.
Dann solltest du unbedingt mal DDW testen, weil das Deuterium vermutlich von allen Stoffen den größten Schaden in den Mitos anrichtet, genau in den von dir erwähnten Komplexen. Paper hatte ich soeben gepostet (5 Postings weiter zurück oder so).
DDW kann man leicht selbst herstellen, brauchst nur einen Gefrierschrank. Man muss nicht das teure DDW kaufen (ca. 10 bis 30 Euro / Liter je nach Reinheit).
Deuterium ist Unordnung, die meiste Zeit sind die Mitos damit beschäftigt, das für sie schlechte D loszuwerden.
Von viel Benzin hab ich nichts gesagt. Deswegen kann der Motor doch top in Ordnung sein und bei bedarf Energie liefern? Praktisch alles in der Zelle verbraucht ATP. Strukturaufbau auch. Apoptose auch.
Eine gründliche Verbrennung halte ich für erstrebenswert. Stark?
die Organe lassen sich in zwei bereiche gliedern: 1. Bewegungsapparat, Gehirn und Fortppflanzungsapparat, Haut 2. rest: Nahrungsverarbeitung und -transport, Lunge inkl.
Punkt 1 ist, warum wir leben. Punkt 2 muss gehen, aber wir wollen nichts davon merken.
Also sehr viel Aufwand für die Energiebereitstellung, die allerdings selber von der Energiebereitstellung abhängt.
Alles besteht aus Zellen. Die müssen sauber funktionieren, und dazu ist Energie die Basis. Homöostase ist gefragt, nicht Hyperfunktion.
Wenn es gelingt, die Homöstase zu erhalten, dann ist die Frage, warum sollten wir sterben? Aber wir können sie nur eine ziemlich lange Zeit halten. Weil die Mikromaschinen versagen bzw. nicht ersetzt werden können, wie es nötig wäre. Dann nimmt das Chaos zu. Autophagie und Apoptose gehen dann auch nicht mehr usw. Das ist der Teufelskreis.
Gut, vll. ist das keine Vision. Aber auch Visionen müssen sich an der Praxis messen lassen. Und die Existenz von kohärenten Wasserclustern finde ich schon ziemlich innovativ.
Ja vll gibt es noch etwas übergeordnetes. Mir genügt erstmal das skizzierte Konzept, finde ich schlüssig und halbwegs anschaulich.
Übrigens sind momentan max. lifespan und max. healthspan verschiedene Ziele und benötigen einen unterschiedlich lifestyle.
Zitat Gut, vll. ist das keine Vision. Aber auch Visionen müssen sich an der Praxis messen lassen. Und die Existenz von kohärenten Wasserclustern finde ich schon ziemlich innovativ.
Ja, die Wassercluster gibt es und die sind wichtig, soweit sind wir uns schon mal einig.
Und das Deuterium stört die kohärenten Wassercluster. Es ist Unordnung, die nur schwer beseitigt werden kann. Aber der Körper kann Isotopentrennung, zumindest noch in jungen Jahren. Leider lässt das ziemlich bald nach.
@Joker Glaubst du, dass die Gefrierschrankmethode wirklich zum Abreichern taugt? Ich kann mir das nicht Vorstellen, was nicht viel bedeutet. Es nervt, dass es dazu keine Messungen gibt. Sollte nichtmal schwer zu Messen sein. Vielleicht sollten "Wasserhersteller" einfach draufschreiben wieviel Deuterium drin ist. Ich denke einen Markt gibt es. Lebensverlängerung wurde aber nur mit schweren Wasser bei Hefen erreicht. Mir ist zur Abreicherung immer noch nichts gescheites eingefallen, außer vielleicht so wie Licht es macht. Urlaub am Gletscher im hohen Norden oder Elektrolyse mit anschließender Brennstoffzelle... Läuft wieder auf AA durch Geld hinaus. Wobei Kalorienrestriktion nichts kostet. Junge Zellen haben ja auch noch keinen Verschleiß, oder?
Zitat von jayjay im Beitrag #561@Joker Glaubst du, dass die Gefrierschrankmethode wirklich zum Abreichern taugt?
Ja, ich glaube es, bin mir sogar 100% sicher und es taugt und man kann es sogar schmecken, da es anders (besser, reiner) schmeckt als "nur" destilliertes Wasser.
HDO hat einen Gefrierpunkt von ca. 2 Grad, friert also zuerst ein. Zwischen 2 Grad und 0 Grad ist ein riesiger Unterschied.
Man sollte am besten schon reines Wasser als Grundlage nehmen (Osmosewasser oder destilliertes Wasser). Ich mache 2 Durchgänge, bei denen ich jeweils ca. 10% Eis wegfiltere, das reicht um auf ca. 90 - 110 ppm zu kommen, statt 150 ppm (normales Wasser). Tiefer kriegst du es aber kaum.
So niedrig kommt es nirgends in der Natur vor außer vielleicht Gletscherschmelzwasser.
Zitat von jayjay im Beitrag #561Ich kann mir das nicht Vorstellen, was nicht viel bedeutet.
Konnte ist auch zuerst nicht glauben, aber man kann es ja ganz einfach ausprobieren. Wo ist das Problem?
Ob es funktioniert, kannst du doch ganz einfach selbst feststellen.
Zitat von jayjay im Beitrag #561 Es nervt, dass es dazu keine Messungen gibt. Sollte nichtmal schwer zu Messen sein.
Spektroskopische Messungen sind schwierig und nur mit hochempfindlichen Apparaten machbar.
Zitat von jayjay im Beitrag #561 Vielleicht sollten "Wasserhersteller" einfach draufschreiben wieviel Deuterium drin ist. Ich denke einen Markt gibt es.
Manche wenige machen es. Die Unterschiede sind aber nicht groß, sind alle zwischen 140 und 155 ppm, wobei 140 schon ein riesen Erfolg wäre. In meinem Bioladen gibt es ein Hochgebirgswasser, das mit 145 ppm wirbt. Da lach ich doch, mein Wasser ist besser.
Wasser hat fast überall gleich viel D, egal ob Mineralwasser oder Leitungswasser.
Außer die käuflichen "richtigen" DDW, da gibt es nur ca. 4 Hersteller weltweit bisher. Bei den Herstellern von leichtem Wasser steht es immer drauf, damit werben die ja. Das niedrigste was du kaufen kannst ist 25 ppm. Ist aber richtig teuer!
Die Millionäre kaufen das tonnenweise, die Frage ist - warum?
Zitat von jayjay im Beitrag #561 Lebensverlängerung wurde aber nur mit schweren Wasser bei Hefen erreicht.
Unsinn. Schweres Wasser verkürzt das Leben (von Menschen). Man kann Menschen sogar töten mit zuviel schwerem Wasser (sollte man mal einen Krimi dazu drehen). Der Mensch ist keine Hefe.
Stell dir einfach vor, (zuviel) Deuterium ist ein schleichendes Gift und man kann sicher Hefe unter verschiedenen anderen Giften ganz toll wachsen lassen.
Zitat von jayjay im Beitrag #561 Läuft wieder auf AA durch Geld hinaus.
Nein, es kostet nur etwas Mühe, das selbst zu machen. Im Gegensatz zu anderen Supplements muss ich dabei kein Geld ausgeben, cool.
Natürlich könnt ihr es auch mal testweise kaufen, ich empfehle das sogar, wenn man sich noch unsicher ist. Danach hat man ein Gefühl entwickelt, wie sauberes Wasser schmeckt und kann dann loslegen mit der Eigenproduktion.
Schrödingers Katze bekommt Familie Physiker entdecken eine neue Klasse von Überlagerungszuständen Hyperwürfel statt Quantenkatze: Physiker haben eine ganz neue Klasse von Quantenzuständen entdeckt – sogenannte Hypercube-Zustände. Sie sind enge Verwandte von „Schrödingers Katze“, dem berühmten Gedankenexperiment zur Quantenüberlagerung. Doch im Gegensatz zur Quantenkatze können im Hypercube mehr als nur zwei Zustände überlagert sein. Dies eröffnet ganz neue Möglichkeiten für Quantensensoren und die Quantenkommunikation.
ZitatDiese Überlagerungszustände haben Forscher bereits bei Elektronen, Photonen und sogar Molekülen nachgewiesen. Auch eine mobile Version von Schrödingers Katze sowie eine „Quantenkatze“, die in zwei Kästen gleichzeitig sitzt, wurden schon umgesetzt.
Mehr als nur zwei Zustände All diese Überlagerungen haben eines gemeinsam: Sie umfassen die Superposition von nur zwei Quantenzuständen. Vor einigen Jahren jedoch haben Physiker erstmals eine Überlagerungsform entdeckt, bei der Teilchen gleich vier klassische Zustände auf einmal einnehmen können. In diesen sogenannten Kompass-Zuständen erzeugen Photonen ein extrem feines, schachbrettartiges Interferenzmuster.
Doch es geht noch mehr, wie nun Lewis Howard von der University of Queensland und seine Kollegen demonstrieren. Sie haben eine ganz neue Klasse von Quantenzuständen entdeckt, die sich als enge Verwandte der bisher bekannten Überlagerungsvarianten entpuppten. „Diese Zustände beinhalten Schrödingers Katze und den Kompasszustand als Spezialfälle der niedrigsten Ordnung“, erklären die Physiker.
Wie ein multidimensionaler Würfel Die neuentdeckten Quanten-Hypercube-Zustände bilden damit die bisher unbekannte Verwandtschaft von Schrödingers Katze – eine unendlich große Familie von Superpositionen unterschiedlich vieler Quantenzustände. „Wir haben diese Hyperwürfel-Zustände fast zufällig entdeckt, als wir mit winzigen Membranen experimentierten, um Zustände für neuartige Quantensensoren zu entwickeln“, berichtet Seniorautor Martin Ringbauer von der Universität Innsbruck.
Erkennbar sind diese Hypercube-Zustände an ihrer Geometrie: Stellt man ihre Wellenfunktion als Wahrscheinlichkeitsverteilung dar, bilden die Bausteine der Überlagerungen die Ecken eines multidimensionalen Würfels, wie die Physiker erklären. Mit der Zahl der überlagerten Zustände wird das Muster dieser Hypercubes immer komplexer. Im Experiment gelang es den Forschern, mehrere dieser Hyperwürfel-Zustände zu erzeugen.
Kleiner als die Planck-Länge Das Spannende an der neuen Überlagerungsklasse ist jedoch ihre Konsequenz: Es entstehen quantenmechanische Interferenzmuster, deren Auflösung kleiner ist als die Planck-Länge – der Abstand, der eigentlich als die kleinste physikalisch mögliche Entfernung zwischen zwei Teilchen gilt. „Die Quantentheorie bietet aber einen Weg, diese Grenze zu umgehen“, erklären Howard und sein Team. „Sie zeigen Merkmale in einer Größenordnung unterhalb der Planck-Länge.“
Dies gilt auch für die neuentdeckten Hypercube-Zustände: „Selbst wenn die Zustände an den Ecken der Hyperwürfel eine Mindestgröße haben, so ergeben sich dennoch immer feinere Interferenzmuster, je höher die Dimension des Hyperwürfels wird“, sagt Ringbauer. Er vergleicht dies mit Wasserwellen in einem Teich, bei denen selbst große Steine sehr feine Interferenzmuster der Wellen erzeugen können.
Quantenstrategie soll Levinthal-Paradox lösen Wie findet ein Protein aus unzähligen möglichen Formen die richtige? Techniken aus der Quantenwelt sollen nun diese zentrale Frage der Biologie beantworten helfen.
ZitatEin quantenmechanischer Ansatz soll helfen, eines der großen Rätsel der Biologie zu lösen. Der Molekularbiologe Cyrus Levinthal stellte in den 1960er Jahren fest, dass ein Protein länger braucht als das Alter des Universums, um seine korrekte dreidimensionale Form einzunehmen. Experimente zeigen aber, dass der Vorgang in der Praxis meist wenige Sekunden dauert. Li-Hua Lu von der Zhejiang University in Hangzhou und You-Quan Li von der Nanjing University haben nun ein quantenmechanisches Modell vorgeschlagen, das diese Diskrepanz auflösen soll, ohne Vorkenntnisse über das Protein vorauszusetzen. Anders als bisherige Modelle zur Umgehung des Paradoxes komme das neue Verfahren ohne vereinfachende Hypothesen über den Ablauf der Faltung aus, schreiben sie.
In ihrem jetzt in »Chinese Physics Letters« vorgestellten Verfahren nehmen sie an, dass das Protein einem »quantum walk« durch alle möglichen Strukturen folgt. Das heißt, an jedem Punkt befindet sich das Protein in einer Superposition aller Zustände, die es aus seinem vorherigen Zustand heraus erreichen konnte. Der »quantum walk« ist die quantenmechanische Version des »random walk« – der zufälligen Abfolge von möglichen Zuständen, anhand der Levinthal seinerzeit zu seinem Ergebnis kam.
Dabei behandelten Lu und Li die Gesamtheit aller möglicher Zustände analog zur Wellenfunktion eines Quantensystems und deren potenziellen und kinetischen Energien als Eigenfunktionen. Der Zustand mit der niedrigsten potenziellen Energie ist das korrekt gefaltete Protein. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass bereits ein einfaches quantenbasiertes Modell die vorhergesagte Faltungszeit um den Faktor 100 und mehr reduziert.
#565 Ja toll. Das ist das Prinzip der dynamischen Programmierung. Nur nicht quantenmechanisch realisiert. Bei der DP liegen alle möglichen Nachfolger eines Zustandes gleichzeitig vor. Die Entscheidung erfolgt am Schluss. ich habe darauf diplomiert und sehr viele Anwendungen realisiert. Denke sie geht auf Bellmann zurück. Kommt aus der Ökonomie zur Optimierung von Entscheidungen.
Ja gegen Random walk ist das eine riesige Beschleunigung. Z.B. wird Spracherkennung so erst möglich.
Neuer Rekord bei der Quantenüberlagerung Physiker erzeugen "Schrödingers Katze" erstmals mit Molekülen aus 2.000 Atomen Fast makroskopisch: Forschern ist es erstmals gelungen, große Moleküle aus 2.000 Atomen in den Quantenzustand der Überlagerung zu bringen – ein neuer Rekord. Denn gemeinhin ist dieses Phänomen der Überlagerung zweier Zustände auf die Welt der kleinsten Teilchen beschränkt. Das aktuelle Experiment belegt nun, dass das Reich der Quantenphänomene ausgedehnter sein könnte als gedacht, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.
ZitatSieben Millisekunden der Überlagerung Für ihr Experiment versahen die Forscher zunächst ringförmige Porphyrin-Moleküle mit bis zu 60 Seitenketten und erzeugten so Moleküle aus bis zu 2.000 Atomen und mit einer Masse von 25.000 Dalton. Diese Moleküle brachten die Forscher in einen Überlagerungszustand und formten daraus mithilfe einer speziellen Technik einen Molekülstrahl. Diesen speisten sie dann im Ultrahochvakuum in ein zwei Meter langes Interferometer ein.
Das Ergebnis: Trotz der Molekülgröße und der Manipulationen im Rahmen des Experiments trat eine Interferenz auf. „Unsere Ergebnisse zeigen eine exzellente Übereinstimmung mit der Quantentheorie und können nicht auf klassische Weise erklärt werden“, sagen Fein und seine Kollegen. Ihren Angaben nach müssen die Moleküle im Schnitt gut sieben Millisekunden in einer Überlagerung geblieben sein.
Grenze zur Makrowelt wird unschärfer Damit haben die Physiker einen neuen Größenrekord der quantenphysikalischen Überlagerung aufgestellt. Das trägt dazu bei, verschiedene Theorien zur Quantenmechanik weiter einzugrenzen. Gleichzeitig werden damit nun die Grenzen zwischen der quanten- und der klassischen Welt immer unschärfer, wie die Forscher erklären.
„Unsere Experimente zeigen, dass die Quantenmechanik, bei all ihrer Verrücktheit, auch erstaunlich robust ist und ich bin optimistisch, dass zukünftige Experimente sie in noch größerem Maßstab testen werden“, sagt Fein.
Wenn bei einem Molekül aus 2000 Atomen und 25kDa Masse, solche Quanteneffekte messbar sind, kann man davon ausgehen, dass auch viele Moleküle in Lebewesen, davon beeinflusst werden...
Genetic Entropy - Can Random Mutations And Selection Create Information?
Die Frage wurde ja schon diskutiert. Trotzdem muss man ja erklären, wie aus dem "Urbakterium" genau solche höheren Formen entstanden sind, die Lebensfähig sind und sich fortpflanzen können.
Es geht aber auch um die Annsammlung von Mutationen des Genoms, die als Ursache der individuellen Alterung, aber auch der kollektiven Alterung angenommen werden. Irgendwie hatte ich diesen Verdacht schon lange.
Ob wohl auch in menschlichen Zellen, der Spin von Elektronen oder sonstige Quanteneigenschaften von Objekten beeinflusst wird?
Spintronik: Bakterien steuern Elektronenspins Ein seltsamer Effekt macht ein Bakterienprotein zu einem möglichen Bauteil für zukünftige Computer, die den Elektronenspin als Informationsträger nutzen.
ZitatIm Schlamm eines Sees in den USA lebt ein Bakterium, das Gestein atmet, und zwar mit Hilfe präzise ausgerichteter Elektronenspins. Der Mikroorganismus Shewanella oneidensis gewinnt Energie, indem er Elektronen auf Minerale außerhalb der Zelle überträgt – also sie quasi »nackt« aus der Zelle hinausschafft. Dieser Elektronenstrom ist spinpolarisiert, berichtet nun eine Arbeitsgruppe um Ron Naaman vom Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rehovot – die Drehachse fast aller Elektronen zeigt in die gleiche Richtung.
Quantenphysik „verwischt“ die Zeit Quanten-Phänomene der Überlagerung und Verschränkung können Zeitabläufe verändern Verwischter Zeitpfeil: Der Lauf der Zeit ist möglicherweise weniger vorherbestimmt als gedacht. Denn die Quantenphysik kann die zeitliche Abfolge von Ereignissen unbestimmt machen oder sogar umkehren, wie nun theoretische Überlegungen nahelegen. In einem Gedankenexperiment demonstrieren die Forscher: Auch die Zeit unterliegt unter bestimmten Bedingungen quantenphysikalischen Phänomenen wie der Überlagerung und Verschränkung. https://www.scinexx.de/news/technik/quan...ischt-die-zeit/
Quantenphysik Wenn die Zeit unscharf wird Der Wiener Physiker Caslav Brukner erforscht die Grenzregionen der Quantentheorie – und hat dort Phänomene entdeckt, die der Gedankenwelt eines Salvador Dali entsprungen sein könnten: etwa Uhren mit verschwommenen Zeigern. https://science.orf.at/stories/3200895/
Zitat von Joker im Beitrag #562HDO hat einen Gefrierpunkt von ca. 2 Grad, friert also zuerst ein. Zwischen 2 Grad und 0 Grad ist ein riesiger Unterschied.
Was ist denn HDO? Ich möchte in diesem Zusammenhang noch bemerken, dass beim Erhitzen einer Ethanol-Wasserlösung auch nicht zuerst nur das Ethanol (78,37°) verdampft und erst bei 100° das Wasser. So einfach ist es leider nicht. Das, was aus dem Gemisch ausgast hat eine gegenläufige Zusammensetzung: Mit steigender Temperatur erhöht ich der Wasseranteil und der Alkohol wird weniger. Je nach dem was HDO ist, könnte ich mit das beim ausfrieren ähnlich vorstellen.
Zitat von bul im Beitrag #573 Ich möchte in diesem Zusammenhang noch bemerken, dass beim Erhitzen einer Ethanol-Wasserlösung auch nicht zuerst nur das Ethanol (78,37°) verdampft und erst bei 100° das Wasser. So einfach ist es leider nicht. Das, was aus dem Gemisch ausgast hat eine gegenläufige Zusammensetzung: Mit steigender Temperatur erhöht ich der Wasseranteil und der Alkohol wird weniger. Je nach dem was HDO ist, könnte ich mit das beim ausfrieren ähnlich vorstellen.
Ja, genauso ist das auch beim HDO, es wird beim Ausfrieren niemals die ganze Menge entfernt, sondern nur ein Teil.
Je geringer der Anteil HDO ist, desto schwieriger wird es, dieses mit der Gefriertechnik zu entfernen. Man kann daher nur ca. ein Drittel des HDO mit der Gefriertechnik entfernen, also von 150 ppm auf ca. 100 ppm, wobei man dabei schon einen starken Effekt spürt.
Gletscherwasser wurde auch bis zu ca. 100 ppm gemessen (100 - 150 ppm, je nachdem welche Fraktion man erwischt, Es kommt drauf an: Wie lange ist der Weg des Wassers durch das Eis und wieviel DDW ist schon weggeflossen.). Also wenn man Glück hat, ist Gletscherwasser auch DDW. Man simuliert mit der Gefriertechnik nur den Gletschereffekt im Gefrierschrank!
Um niedriger zu kommen, wird industriell das Verfahren der Vakuumdestillation angewendet (und ggf. mehrmals wiederholt).
Das DDW schmeckt "kristallklar", reiner als nur destilliertes Wasser. Am Anfang schmeckt es bei einigen Personen noch leicht metallisch, das ist ein Effekt, welcher auch beim erstmaligen Genuß von destilliertem Wasser auftreten kann. Dies kommt durch den Reinigungseffekt von den vorhandenen Metallionen und Ablagerungen im Mund zustande. Dann, nach ein oder zwei Tagen, schmeckt man den Kristalleffekt. Also schmecken kann man es auf jeden Fall, ob es was für die Gesundheit bringt, konnte ich noch nicht abschließend austesten. Gesundheitliche Effekte sind für mich unklar!