Zitat von Dr.Faust im Beitrag #475Ok, ich verstehe. Es geht darum, die angeregten Zustände in die Zelle zu transportieren.
Genau!
Noch genauer: Erst einmal muss physikalische Kohärenz erreicht werden. Kohärenz (Zusammenhang) ist die Voraussetzung für den Zustand der Superposition (2 Zustände auf einmal).
Kohärenz kann man - stark vereinfacht - so erklären (bitte nicht wörtlich nehmen, es geht um's Prinzip):
In deinem großen Zeh ist eine Zelle A kohärent mit einer Zelle B in deinem Gehirn. Somit hängen sie zusammen.
Die Verbindung wird durch kohärentes Licht geschaffen, dafür sind die Biophotonen da.
Somit sind Zelle A und Zelle B direkt miteinander verbunden, obwohl sie fast 2 Meter voreinander entfernt sind. Das macht eine völlig neuartige Kommunkation neben den anderen Zelkommunikationswegen (Hormone, Nerven) möglich.
Kohärenz macht auch möglich, dass du dich als Einheit fühlst, obwohl du aus Billionen Zellen bestehst. Das Körperbewusstsein beruht unter anderem auch auf Kohärenz (und darüber hinaus auf anderen - nämlich neuronalen - Mechanismen).
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #475 PS: Ich bleibe vorerst bei meiner Ernährungspraxix, die jeden früh mit Salatmischung beginnt, mit dem besten Olivenöl, das ich bekommen kann und neu: etwas Weizenkeime. Auch ohne geschlossene theoretischen Begründung, man weiß ja nie ...
Gute Sache, so oder so sinnvoll! Selbst wenn ich unrecht habe, wird das sicher nicht schaden, man denke nur an die wertvollen sekundären Pflanzenstoffe.
Ich finde zwar, dass ich die ganze Negentropie-Sache recht plausibel begründen kann, den letzten Beweis kann ich leider nicht bringen. Ich fühle mich aber auf jeden Fall besser mit meiner 70% Rohkost als vorher, da waren es bei mir vielleicht maximal 30% roh bei angeblich "gesunder Ernährung" (viel gekochtes Gemüse).
ZitatMan muss aber sehen, dass jegliches Lebensmittel auch vom Körper stark verarbeitet wird. der gesamte Verdauungstrakt, die Darmbakterien, die Leber, dann über die Blutbehn (da bleiben nur noch die Glucose, fette und Eiweißbruchstücke), dann in die Zelle transporttiert, dort der Abbau, bis schließlich einige Elktronen an die Atmungskette gegeben werden ...
Und da soll die Anregung erhalten bleiben? So stabil ist die nicht. Die Lichtemission frischer Pflanzen zeigt ja, dass das relativ schnell abwärts geht. Man müsste also zeigen, dass dieser Zustand in die Zelle kommt.
Wenn ein Apfel gegessen wird, gibt er vermutlich schon einen Großteil seiner Biophotonen im Magen ab.
Was passiert nun mit diesen? Man kann nur vermuten, dass diese dann die Magenschleimhaut in die Kohärenz versetzen und diese Kohärenz über neue Biophotonen dann an die nächste Zelle weitergeleitet wird usw..
Verschwinden kann die Negentropie ja nicht (Negentropie-Erhaltungssatz), da sie ja vollständig umhüllt ist von lebendem Gewebe. Wo kann sie hin, nur an die unmittelbare Umgebung.
Dass der Magen selbst etwas aufnimmt ist neu, eigentlich erwartet man das eher vom Darm, aber da leuchtet vermutlich nicht mehr so viel. Also wäre der Magen das zentrale Organ der Biophotonen-Verdauung?? Es ist nur eine Vermutung, alles sehr spekulativ.
Zitat von Joker im Beitrag #469ein, um die normale Brennenergie geht es mir eben NICHT. Dafür brauche ich kein Negentropie-Modell!
"Brennenergie" ist strukturelle Negentropie! Strukturelle Negentropie ist nicht so "hochwertig" wie funktionelle Negentropie.
Ohne funktionelle Negentropie keine Biophotonen.
Worauf ich aber hinaus will: Wenn sich genügend struktuelle Negentropie auf einem kleinen physikalischen Raum ansammelt bzw. aktiv akkumuliert wird, verdichtet sie sich zu funktioneller Negentropie! (meine Annahme)
Der Brennwert von DNA ist nicht dramatisch hoch, im Vergleich zu Triglyceriden. Aber in der DNA steckt mehr funktionelle Negentropie! DNA bildet sich im Organismus definitiv auch, wenn man ausschließlich strukturelle Negentropie zuführt. Das lässt sich mit einer Negentropie-Akkumulation erkären. Mitochondrien sind eigentlich gar nicht soo schlecht in der Negentropie-Akkumulation...
P.S.: Strahlt die Zelle Biophotonen ab, verliert sie dadurch Negentropie.
Zitat von Prometheus im Beitrag #478 "Brennenergie" ist strukturelle Negentropie!
Sehe ich nicht so! Sorry!
Strukturelle Negentropie = Kohärenz <--- Biophotonen Typ 1 Funktionelle Negentropie = Superposition <-- Biophotonen Typ 2
1 ist Voraussetzung für 2
Brennenergie = wenig strukturelle Entropie, viel Energie Kalorische Brennenergie kann zwar prinzipiell Negentropie entstehen lassen, da jegliche Ordnung Negentropie ist. Somit hat JEDER Brennstoff auch Negentropie, aber es ist Meinung nach viel zu wenig, als dass daraus die Ordnung des komplexen menschlichen Körpers aufrecht erhalten werden könnte.
Die Ordnung von 1 Tonne Zucker ist geringer als die Ordnung eines 80 kg Menschen. (Industrie)Zucker ist ein sehr einfaches Molekül ohne Komplexität. Wo soll da also die Negentropie herkommen um die Ordnung im Menschen zu erhalten?
Ähnlich ist es ja mit dem Sonnenlicht, auch dieses hat nicht so viel Negentropie wie die Biophotonen, da Sonnenlicht dekohärent bzw. nur sehr wenig kohärent ist. Da Pflanzen aber ständig bestrahlt werden, können sie durch die Zeit aus wenig sehr viel machen.
Zitat von Prometheus im Beitrag #478 Strukturelle Negentropie ist nicht so "hochwertig" wie funktionelle Negentropie.
Ja, einverstanden!
Zitat von Prometheus im Beitrag #478 Ohne funktionelle Negentropie keine Biophotonen.
Ohne Biophotonen (bzw. kohärente Photonen oder Polaritonen) keine (große) Negentropie.
Zitat von Prometheus im Beitrag #478 Worauf ich aber hinaus will: Wenn sich genügend struktuelle Negentropie auf einem kleinen physikalischen Raum ansammelt bzw. aktiv akkumuliert wird, verdichtet sie sich zu funktioneller Negentropie! (meine Annahme)
Damit wäre ich wieder einverstanden. Witzig, du hast eine grundlegend andere Anschauung zur Negentropie, kommst aber zum selben Ergebnis.
Zitat von Prometheus im Beitrag #478 P.S.: Strahlt die Zelle Biophotonen ab, verliert sie dadurch Negentropie.
Möglicherweise reite ich hier zu viel auf Definitionen herum. Aber Definitionen sind wichtig, sonst hat man keinen gemeinsamen Nenner und redet aneinander vorbei.
ZitatMan sollte das Prinzip, dass durch Energie Ordnung geschaffen werden kann, mal an einem Beispiel exerzieren. Meine Meinung war bisher immer, dass dazu immer noch Information zusätzlich nötig ist.
Ja. Du brauchst z.B. ATP um Proteine zu synthetisieren (dabei wird in der Zelle eine "Ordnung" aufgebaut). Die dafür notwendigen Informationen werden von der DNA abgelesen. Laut Spezieller Negentropie Theorie (SNT) wird dafür die Energie aus ATP zur Synthese genutzt. Laut ANT wird die strukturelle Negentropie von ATP durch funktionelle Negentropie auf die Proteinstruktur übertragen.
Zitat von Joker im Beitrag #479Sehe ich nicht so! Sorry! Strukturelle Negentropie = Kohärenz <--- Biophotonen Typ 1 Funktionelle Negentropie = Superposition <-- Biophotonen Typ 2
Der Zustand der Superposition einzelner Teilchen in der Quantenmechanik benötigt doch keine Biophotonen?
Ja Orgonenergie sagt mir einiges. Dass das physikalische Weltbild nicht ganz stimmig ist, vermute ich schon länger. Rein gefühlt denke ich, dass da auch die Antwort auf die Frage "Was ist Leben" zu finden ist. Mechanistisch läßt es sich nicht klären.
Der Text ist natürlich ziemlich harter Stoff. Man muss da ganz unvoreingenommen herangehen, denn Orgon gilt als Esotherik. Mir ist das egal.
Es gibt ja auch diese "feinstofflichen Theorien". Allerdings muss man etwas finden, was dann nicht wieder auf noch feinere Teilchen zurückzuführen ist usw. usf.
Der Körper kann nicht von selbst - also ohne Zufuhr von außen - aus Chaos Ordnung schaffen.
Selbst wenn dies in der Natur in Milliarden Jahre allein durch Selektion ginge aus Chaos Ordnung werden zu lassen, ein Mensch kann in seinen 80 Jahren das Tag für Tag in seinem Körper entstehende Chaos unmöglich von selbst allein durch Selektionsmechanismen eliminieren. Ordnung durch Selektion ist der Reserveweg, sozusagen Plan B. Ich denke starke Selektion ist nur dort notwendig, wo die Negentropie gering ist. Wo genügend Negentropie da ist, da muss auch nicht so stark selektiert werden. Dass es Selektion gibt bestreite ich nicht, auch im Körper müssen die alten Zellen durch Senolyse beseitigt werden.
Ordnung muss hauptsächlich von außen zugeführt werden und die 3 brennbaren Energieträger KH, Protein und Fett enthalten zwar ein wenig Ordnung, aber es ist viel weniger als permanent verloren geht.
Daher ist es meiner Meinung nach nicht möglich, dass man - egal mit welcher Pille oder Supermedizin - ultralang lebt, solange man nicht überwiegend Rohkost (>50%) zuführt. Auch Gentechnik (Optimierung des menschlichen Genoms, Stammzellentherapie etc.) alleine bei gleichzeitiger Kochkost wird keine Lösung bringen! Ich halte ultralanges Leben (> 150 Jahre) ohne einen Mindestanteil roher Nahrung für unvorstellbar.
Vorschlag zur Klassifizierung der Negentropie: Vitamin N1 - Strukturelle Negentropie oder Typ 1 Biophotonen (kohärent) Vitamin N2 - Funktionelle Negentropie oder Typ 2 Biophotonen (Polaritonen)
Mengeneinheit und täglicher Bedarf muss noch definiert werden.
@Prometheus: Habe das mit der funktionellen und strukturellen Negentropie eingeflochten, weil ich deine Idee gut finde und evtl. nicht immer die Biophotonen beteiligt sind, sondern nur bei einer energetischen Übertragung. Es können evtl. aber auch funktionale Moleküle direkt aufgenommen werden, sofern sie nicht verdaut werden, was dann ja auch Negentropie ist. In welchem Umfang Negentropie materiell oder energetisch ist, wäre noch zu klären. Ich vermute zwar, dass das Phänomen der Biophotonen wichtiger ist, aber es ist eben aktuell nur eine unbewiesene Vermutung. Ich denke diese allgemeine Fassung meiner Definition wird größere Akzeptanz finden.
Nochmal "Orgonenergie". Ich wusst garnicht, dass auch Hans Hass, der bekannte Taucher, ein Anhänger der Orgontheorie ist. Über ihn:
Im Rahmen seiner Energontheorie beschreibt Hass, wie sich dieses "geheimnisvolle Etwas" im Lebendigen auf diesem Planeten entfaltet. Ständig steigert das Phänomen "Leben" sein räumliches Volumen und seine Potenz, Arbeit zu leisten. Es ist ein sich ausbreitender Prozeß der Energieballung. Eine Tatsache, die der Grundannahme vom "Wärmetod", von der die Energetik ausgegangen war, natürlich widerspricht. Hier würden wir, so Hass, wie beim Ersten und Zweiten Thermodynamischen Gesetz vor einer nicht weiter rückführbaren Grundeigenschaft der Energie stehen, die die Evolution des Lebens erklärbar macht: unter bestimmten Bedingungen kann sich Energie zusammenballen, differenzieren und immer mächtigere Potentiale bilden. Hass geht dabei so weit, die Formulierung eines entsprechenden weiteren thermodynamischen Grundgesetzes vorzuschlagen: "Der Physiker - für den die Organismen außerhalb seiner 'Kompetenz' liegen - mag kaum geneigt sein, ein solches Grundgesetz den beiden ersten anzufügen. Von der Energontheorie her finde ich dagegen diesen Vorschlag berechtigt" (2, 2. Teil:257). Die Entsprechung zu Reichs Orgonenergie, die entgegen dem Zweiten Thermodynamischen Gesetz funktioniert, "negentropisch" ist, d.h. spontan Potentiale aufbaut ("Orgonomisches Potential"), ist offensichtlich. (Leider ist Hass auch diesem Aspekt nicht weiter nachgegangen!)
In diesem Zusammenhang ist bezeichnend, wie die Wissenschaftsgemeinde Anfang der 1970er Jahre, als Hass seine Thesen zur Diskussion stellte, auf die Energontheorie reagierte: "Einen besonderen Angriffspunkt fanden einige Kritiker in der Grundaussage, daß das Leben ein energetischer Prozeß sei. Wenn dem so wäre - so die Kritiker - hätte man es mit einer wundersamen Energievermehrung zu tun, mit einem 'biologischen Perpetuum mobile' - was es einfach nicht gäbe. Eine andere Erklärung, was 'Leben' letztendlich ist, wie es entsteht und welchen Gesetzen es unterliegt, konnten die Kritiker aber nicht anbieten. Was Energie letztlich darstellt ist ebenfalls unbekannt - heiligstes Rätsel in Goethes Sprache" (6). - Oder "mit anderen Worten": ohne Orgonenergie fehlt dem "energetischen Funktionalismus" das Fundament.
Ich finde, die Physik hat das Phänom Leben elegant ausgeblendet und die Biochemie und Biologie für kompetent erklärt. In deren Rahmen kann es aber nicht erklärt werden. Was im Gebiet einer lebenden Zelle vorsich geht, müssen die Physiker erklären. Man kann diesen Raum nicht einfach ignorieren.
Man muss natürlich auch sehen, dass in der uns geläufigen Materie aus Atomen und Molekülen eine hohe Ordnung enthalten ist. Atome sind fast immer sehr stabil einschließlich der Kernteilchen. Viele Moleküle sind im normalen Temperaturbereich, in dem Leben möglich, auch stabil bzw. können bei Zerfall in definierte Teile Energie übertragen.
Zudem gehen viele Moleküle und Atome sehr gern Bindungen ein oder lagern sich zusammen. Sie bilden elektromagnetische Felder in ganz bestimmter Struktur. Wenn man so will, ist struturelle und funktionale Negentropie der Materie bereits immanent.
Die Brownsche Molekularbewegung, die als Demonstration von perfektem Chaos genannt wird, findet nur statt, wenn es sich um Teilchen handelt, die keine Affinität zueinander zeigen. Fette z.B. bilden in Wasser z.B. spontan Tröpfchen oder zusammenhängende Schichten.
Aminosäuren passen irgendwie auch gut zusammen und bilden stabile Eiweiße.
Ein wichtiges Element des Lebens ist neben der Zellwand (selbstverständlich, sonst ist es kein abgegrenzter Raum) ein Ventilsystem, dass nur bestimmte Stoffe herein läßt und andere heraus.
Dernnoch reicht die Negentropie der Materie als Erklärung wohl nicht aus Leben um zu erklären.
Zitat von Joker im Beitrag #483 In welchem Umfang Negentropie materiell oder energetisch ist, wäre noch zu klären. Ich vermute zwar, dass das Phänomen der Biophotonen wichtiger ist, aber es ist eben aktuell nur eine unbewiesene Vermutung. Ich denke diese allgemeine Fassung meiner Definition wird größere Akzeptanz finden.
Negentropie ist sowohl in Materie als auch in Energie vorhanden.
Als Beispiel die Kernfusion: Nimmt die Entropie im System zu, muss nach deinem Erhaltungssatz Negentropie entweichen - physikalisch, in Form von Strahlung. Welche Strahlenteilchen letzlich die Negentropie tragen, ist für diese Betrachtung unerheblich.
Jede Form von Energie MUSS demzufolge Negentropieträger sein, Jede Form von Materie muss logischerweise ebenfalls Negentropie tragen.
EDIT: @Dr.Faust Stimme dir zu, du hast es besser erklärt!
Noch eine Anmerkung dazu: Die "Menge" an Negentropie, mit der Energie oder Materie "geladen" ist, ist nicht nur von der Menge der Teilchen abhängig. Natürlich ist in einem Atom zwingend ein Mindestmaß an Negentropie "gespeichert". Aber darüber hinaus kann zusätzlich Negentropie auf das Atom übertragen werden!
Zitat von Prometheus im Beitrag #486 Negentropie ist sowohl in Materie als auch in Energie vorhanden.
Das stimmt, Negentropie existiert sowohl materiell als auch energetisch.
Das Problem ist nur die Verdauung. Bei der Verdauung geht die Struktur verloren. Z.B. nehmen wir mal als Beispiel nicht denaturierte Proteine, die eine unglaubliche Komplexität (3D-Stuktur) aufweisen. Nach der Verdauung in Magen und Darm sind es nur noch Aminosäuren, sowie Di- und Tripeptide. Wie soll da materiell die Ordnung transportiert werden in den Körper, wenn alles aufgelöst wird???
Es muss also eine Strahlung geben, die diese Ordnung der ursprünglichen Proteine weitergibt, denn nach dem Negentropie-Erhaltungssatz kann die Ordnung bei der Verdauung ja nicht einfach verloren gehen.
Geht Negentropie materiell verloren, da die Proteinstruktur aufgelöst wird, dann - so meine Theorie - geht die Negentropie auf die elektromagnetische Strahlung über.
Entsteht die Strahlung erst im Darm, alles ok, das empfängt der Körper.
Passiert die Zersetzung ausserhalb, dann ist die Strahlung verloren und landet in der Atmosphäre.
Da Proteine sich bei 42 Grad anfangen zu zersetzen, darf Nahrung nicht darüber erhitzt werden, sonst strahlt die Protein-Negentropie aus dem Essen weg und ist für den Menschen verloren. Andere Stoffe, die sich nicht so schnell zersetzen, behalten natürlich weiterhin ihre Negentropie, aber Proteine (und natürlich DNA) sind schon mit das Komplexeste, was das Leben zu bieten hat!
Zitat von Joker im Beitrag #489Es muss also eine Strahlung geben, die diese Ordnung weitergibt, denn nach dem Negentropie-Erhaltungssatz kann die Ordnung bei der Verdauung ja nicht einfach verloren gehen.
Geht Negentropie materiell verloren, da die Proteinstruktur aufgelöst wird, dann - so meine Theorie - geht die Negentropie auf die elektromagnetische Strahlung über.
Wäre es nicht auch denkbar, dass die Negentropie ohne Strahlung einfach direkt an die wässrige Lösung abgegeben wird? Siehe: Negentropie (5)
Zitat von Prometheus im Beitrag #490 Wäre es nicht auch denkbar, dass die Negentropie ohne Strahlung einfach direkt an die wässrige Lösung abgegeben wird? Siehe: Negentropie (5)
Theoretisch ja.
Nur, wie soll denn das bitte weitergegeben werden ohne Strahlung??? Mir ist da kein Mechanismus bekannt.
Außerdem entsteht bei JEDER chemischen Reaktion Strahlung, daher ist es einfach naheliegend.
Wenn wir deine Theorie konsequent anwenden, kann zumindest ein Teil der Negentropie zunächst auch auf die active site des Verdauungsenzyms übertragen werden. Physikalisch gesehen können die Moleküle des Enzyms dann kurzfristig Kohärenz erlangen. Verliert das Enzym die Kohärenz wieder, geht die Negentropie in Form von Jahn-Teller Konformationsänderungen auf die umliegenden Wassermoleküle über.
Es ist möglich, dass Wasser Negentropie auffängt (durch die Strahlung der chemischen Reaktion, also Photonen oder Biophotonen) und auch speichert.
Ob Wasser längere Zeit Entropie speichern kann oder nur kurzfristiger Überträger ist, kann ich nicht sagen.
Einige Rohkostgurus versuchen Wasser mit Negentropie anzureichern, indem sie noch lebenden Pflanzen die Säfte entnehmen und trinken oder sagen, dass Gemüsesäfte bzw. Gemüserestwasser besser wäre. Wie lange Wasser Negentropie speichern kann, das weiß ich schlichtweg nicht. Auch nicht, ob Wasser einen entscheidenden Anteil als Negentropieträger hat. Ich habe mir dazu noch keine Meinung gebildet.
Wasser ist sicher mehr als nur H20, aber es ist chemisch/physikalisch schwer zu fassen, was dieses mehr oder diese Ordnung im Wasser sein soll.
Zitat von Joker im Beitrag #493Wasser ist sicher mehr als nur H20, aber es ist chemisch/physikalisch schwer zu fassen, was dieses mehr oder diese Ordnung im Wasser sein soll.
Ja toll! Da ist man dem "Leben" wohl schon weit auf die Spur gekommen! EZ-Wasser an Grenzflächen wurde ja von Pollack beschrieben, aber das geht darüber weit hinaus.
Ist auf jeden Fall ein Schritt in Richtung "Erklärung von "Leben"
Die Folien sind von 2012. Hab aber nie einen Bezug darauf gefunden. Gibt es Folgearbeiten?
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #484Ich finde, die Physik hat das Phänom Leben elegant ausgeblendet und die Biochemie und Biologie für kompetent erklärt. In deren Rahmen kann es aber nicht erklärt werden. Was im Gebiet einer lebenden Zelle vorsich geht, müssen die Physiker erklären. Man kann diesen Raum nicht einfach ignorieren.
Da ist was dran! Hier ein Paper zu genau dieser Thematik:
Ich finde die Menge an Negentropie die man einverleiben kann, hat noch nie jemanden zum Methusalem gemacht. Ist doch nur Geschwätz. Wo sollte man so etwas in der Natur beobachten können? Unsterbliche Kühe oder Tiger? Langlebige Massenmörder? Geht Negentropie beim Zeugungsakt verloren? Rasenmähen gut, säen schlecht?
PS: Erfolg im Sozialen ist evtl. Negentropiegewinn.
Zitat von jayjay im Beitrag #499Ich finde die Menge an Negentropie die man einverleiben kann, hat noch nie jemanden zum Methusalem gemacht. Ist doch nur Geschwätz. Wo sollte man so etwas in der Natur beobachten können? Unsterbliche Kühe oder Tiger? Langlebige Massenmörder? Geht Negentropie beim Zeugungsakt verloren? Rasenmähen gut, säen schlecht?
PS: Erfolg im Sozialen ist evtl. Negentropiegewinn.
Zumindest sollte man es nicht überbewerten. Man kann so viel roh essen wie man will, langlebieger und unsterblich wird man davon auch nicht. Die Natur hat schon aus guten Gründen einen Riegel vor diesem abstrusen Menschheitstraum der Unsterblichkeit geschaffen. Nicht mal das Universum ist "unsterblich" bzw. unzerstörbar, wir Menschen maßen uns an, die Natur zu "überlisten". Lächerlich!