Das Gas war nur ein Beispiel für koordinateninvariante Symmetrie. Es fällt bei normalen Temperaturen nicht in einen kohärenten Zustand.
Es geht aber um eine Flüssigkeit, Wasser eben. Ob die Kohärenzcluster wirklich eine geringere Entropie besitzen, dem muss ich nochmals nachgehen. Aber über die Zelle betrachtet, wäre es m.E. ersteinmal kein Widerspruch. Die Entropiebilanz muss nicht verändert sein.
Jedenfalls bezieht sich Messori in "The super-Cohärent state ..." auf den Symmetriebruch bei der Entstehung von CDs. Ich würde den kohärenten Zustand mit lokal geringerer Entropie assoziieren, sonst macht es wenig Sinn.
Der Artikel enthält links zu Themen, die dazu in Beziehung stehen und für lebende Systeme von Interesse sind.
Allerdings fehlt m.E. der Einfluss der Quantenphysik, den andere Autoren hergestellt haben.
Man wird langsam zum Physiker, um Leben zu verstehen. Ich denke, das hierin das wahre Potential der Lebensverlängerung und Fitnesserhaltung liegt. Leider liest man bei de Grey und Coll. nichts. Es lohnt sich vll., diese Punkte genauer zu klären.
und hier wird beschrieben, dass DNA ihre "fingerprints" ind Wasser hinterlässt, die elektronisch registriert und daraus in einem anderen Wasserbehälter wieder eingebracht werden können, aus dem dann dieselbe DNA reproduziert wrden kann. Ein solches Experiment stammt von L Montagnier, entdeckt bei der Erforschung von HIV-Viren. Eigentlich kaum zu glauben. Homöopathie doch wissenschaftlich?
Es wird auch sehr schön der Mechanismus der CD-Bildung beschrieben. Spielen Vakuumfluktuationen doch eine entscheidende Rolle? Vituelle Teilchen können in reale Teilchen (Photonen) umgewandelt werden. Sind das die Biophotonen?
PS: Entropie (aus dem letztgenannten paper)
In the case of liquid water, the CD (whose size is 100 nm according to Eq. (1)) includes an ensemble of almost free electrons which are able to accept externally supplied energy and transform it into coherent excitations (vortices) whose entropy is much lower than the entropy of the incoming energy. Consequently, water CDs could become dissipative structures in the sense of the thermodynamics of irreversible processes [12]-[14].
ZitatZitat von jayjay im Beitrag #507"Erfolg im sozialen" ist Nächstenliebe.
Hä?Was hab ich denn selbst davon, wenn ich den Nächsten liebe, der das vielleicht gar nicht will oder nicht verdient. Undank ist der Welt Lohn und die Hoffnung, dass das Dankesecho zurückkommt, wird selten erfüllt.Ich kenne viele Menschen mit Helfersyndrom und hinterher jammern die, dass ihnen nicht geholfen wird, obwohl sie ihr ganzes Leben geopfert haben.Soziales ist sicher gut, aber nur für den, der empfängt. Der Geber hat eigentlich nur Verluste.
Vielleicht sollten wir diesen Punkt noch mal genauer beleuchten.
Sozial gut eingebunden zu sein ist entscheidend für ein langes Leben, das ist epidemiologisch unbestritten. Soziale Isolation hingegen ist tödlich, das war schon in der Steinzeit so und gilt bis heute! Um in der Gesellschaft Ansehen zu genießen, braucht es allerdings keinen Altruismus, noch nicht einmal zwingend soziale Kompetenz (auch wenn sie sicher mitunter hilfreich wäre...)
Aus Sicht der Negentropie würde ich sagen, dass zum Beispiel Wissensweitergabe definitiv keinen Negentropieverlust bedeutet. Im Gegenteil, wenn es gelingt, dass andere Menschen ähnlich denken wie man selbst, verliert man sein Wissen dadurch ja nicht, sondern es entsteht eine Art Kohärenz der Gehirnströme (wir hatten das weiter zuvor mal als "ästhetische Negentropie" bezeichnet). Im Grunde muss man sich das wie eine Vergrößerung der Negentropie-Speicherkapazität vorstellen!
#530 Software ist ein höchst geordneter Zustand (der Festplatte, des Computers ...). Ihre Distribution schafft Ordnung auf zig Millionen Computern. Ist das jetzt auch eine Vergrößerung des Negentropiepools? Viel weitgehender als Wissensweitergabe, die ja so perfekt niemals ist.
Es gibt im "Sozialen" auch geordnete Zustände, z.B. bei der Armee :-|
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #531#530 Software ist ein höchst geordneter Zustand (der Festplatte, des Computers ...). Ihre Distribution schafft Ordnung auf zig Millionen Computern. Ist das jetzt auch eine Vergrößerung des Negentropiepools? Viel weitgehender als Wissensweitergabe, die ja so perfekt niemals ist.
Ja, richtig, die Distribution von Software ist auch Negentropie-Akkumulation, wobei ich die Distribution an sich nicht so hoch bewerten würde wie die Kompatibilität und die Konnektivität...
Hirnströme sind (derzeit) aber noch deutlich reicher an Negentropie als die unbelebten Stromkreise in einem Silizium-Chip.
ZitatEs gibt im "Sozialen" auch geordnete Zustände, z.B. bei der Armee :-|
Korrekt! Das ist ja auch entscheidend für die Schlagkraft einer Armee. Ein unkoordinierter Haufen an Individuen kann dem Gegner kaum gefährlich werden...
... und genauso muss man sich kohärente Wassercluster vorstellen. Sie können im Gegensatz zum Bulkwasser, dessen Bewegung weitgehend thermisch bestimmt ist, auch gemeinsam zuschlagen und z.B. die Generierung von Biomolekülen powern ...
Microsoft ist insofern eine große Negentropie-Quelle, die Produikte schaffen Ordnung auf mehr als 90% aller Computer weltweit. Ich frag mich nur, wohin geht die Negentropie bei der Verschrottung. Auf jeden Fall nimmt die thermische Entropie den Platz ein?
Wohin geht die Negenropie des Menschen bei dessen Tod? Wenn sie denn nicht verloren gehen kann?
Ich weiß nicht, ob das funktioniert. Aber grundsätzlich denke ich, dass es nur Sinn macht, Wasser in den Zellen extern zu beeinflussen. Manipulationen ausserhalb des Körpers werden aufgrund thermischer Einflüsse wohl nicht ankommen.
Bei Wikipedia werden die Arbeiten von Del Giudice ja als wenig beachtet dargestellt. Das stört mich nicht wirklich, sie sind für mich absolut schlüssig.
Die Bildsuche bei Google mit Del Giudice coherence bringt relativ viel.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #533 Wohin geht die Negenropie des Menschen bei dessen Tod? Wenn sie denn nicht verloren gehen kann?
Wenn ihr davon ausgeht, dass man beim verzehr von roher Nahrung Negentropie aufnimmt, dann geht die Negentropie nach dem Tod des Menschen, in die Organismen über, die den Menschen essen. Aber, alte Menschen sollten ja ohnehin viel weniger haben, als junge Menschen.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #531Es gibt im "Sozialen" auch geordnete Zustände, z.B. bei der Armee :-|
Ja, oder in effizienten Firmen, oder in Schulen, wo Schüler was lernen, oder in Städten mit funktionierender Infrastruktur, oder in Staaten, die nicht zu den "failed states" gehören
Ich muss gerade an die Thesen von Oswald Spengler denken, die er in seinem Buch "Der Untergang des Abendlands" vertritt. Dieser hat quasi auch das Konzept der biologischen Alterung auf menschliche Kulturen umgelegt und ein zyklisches Geschichtsbild damit "begründet".
Ich habe ja immer den Verdacht, dass der Maxwellsche Dämon in Form der Zelle doch existiert. Die Zelle ist halt in der Lage, durch ein intelligentes Input/Output-Verhalten ihrer "Porine" oder Rezeptoren nur hereinzulassen, was gut für ihre Energie und Negentropie ist, also erhaltend wirkt. Zumindest läuft das schon > 3 Mia. Jahre erfolgreich.
Die Autoren plädieren für eine Neuformulierung des 2. Hauptsatzes unter Einbeziehung von Informationsverarbeitung.
Signal transduction in living cells is vital to maintain life itself, where information transfer in noisy environment plays a significant role. In a rather different context, the recent intensive research on ‘Maxwell's demon’—a feedback controller that utilizes information of individual molecules— have led to a unified theory of information and thermodynamics.
Solange die Zelle sich teilt, behält sie dieses Ungleichgewicht und erbt auch die "Maschinen", um das Ungleichgewicht beizubehalten. Stirbt die Zelle, gleicht sich alles wieder aus und der klassischen Physik ist Genüge getan.
Bin zwar nicht gefragt, aber wie willst Du das anstellen!?
(Dass P ein zentrales Element "unseres" Lebens ist, wissen wir ... rd. 20 000 Phosphoproteine! ... man kann damit sehr viel Unfug treiben ...)
Über die Phosphatasen, Kinasen ... möglich wären auch Ansätze mit Serin,Threonin, und sogar mit Glycin, (Phenylalanin) ...Tyrosin* ... (usw.) ... ATP, GTP!? *das gefiele mir als "negentropische" Power für den Tag.
Eigentlich kann man den Maxwellschen Dämon als die Maschine ansehen, die Negentropie vor Ort generiert.
Man hat 100 Jahre gebraucht, um die Unmöglichkeit des Maxwellschen Dämons zu zeigen, denn er würde den 2. Hauptsatz verletzen. Wenn es um das Sortieren kälterer und wärmerer Teilchen geht, würde ich zustimmen, dass man durch kein Maschinchen einen energetischen Vorteil erreicht, weil man halt für das Sortieren Energie braucht. Aber wie sieht es mit einer Zelle in flüssigem Medium aus? Ist der Import z.B. eines Glucosemolekül nicht mit weniger Aufwand möglich als das Glucosemolekül beim Abbau Energie liefert?
"Was hältst du von Phosphat als ursprüngliche Negentropie-Antenne"?
Danke für den Beitrag. Das mit dem Phosphat als Antenne ist neu für mich, obwohl mir natürlich klar ist, dass es ein zentrales Element im Stoffwechsel ist.
Klingt interessant, kann mir aber in der Kürze der Zeit noch keine Meinung bilden. Muss das erst einmal analysieren, wenn ich Zeit habe. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, dass es (noch weitere) Substanzen von besonders ordnender Funktion gibt, also "Negentropie-Akkumulatoren" (P.S.: Der 2. Hauptsatz wird nicht verletzt, da der Mensch ein "offenes System" ist).
Bin aktuell mehr auf dem Wasser(DDW)-Trip, es ist einfach zu faszinierend:
Also nachdem ich eine Reihe von Schriften zum 2.Hauptsatz der Thermodynamik gelesen habe, habe ich beschlossen, dass ich mich nicht weiter damit beschäftige. Es ist ein Erfahrungssatz, und die Wissenschaft arbeitet daran, ihn anders zu formulieren, zu erweitern oder praktisch zu widerlegen.
Für die Erklärung von Leben hat er wohl kaum Bedeutung, für "therapeutische" Zwecke auch nicht. Der Natur ist es egal, was wir für Sätze aufstellen. Ich bin überzeugt, dass es lebender Materie zumindest temporär und lokal gelingt, dagegen zu verstoßen.
Viel interessanter ist das Konzept des Maxwellschen Dämons, der mit Sicherheit in einer bestimmten Form in lebender Materie realisiert ist.
Also mir scheint dem Maxwellschen Dämon irgendwann die Puste auszugehen. Wenn er keine Energie von Außen bekommt ist er sehr schnell am absoluten Nullpunkt. Leben bekommt doch Energie von Außen. Was hat eine Bakterie von ihrem tun? Es scheint das Universum will es?
Der Maxwellsche Dämon ist halt eine sehr effektive Sortiermaschine. So wie iin Aschenputtel Die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen. So senkt man die Entropie. Das macht die Zelle, aber auch ihre Subeinheiten. Ich komme mir beim Essen auch manchmal wie ein Maxwellscher Dämon vor. Natürlich geht der auch nicht ohne Energie, das sind dann halt Betriebskosten. Aber in Summe bleibt der Gewinn an Negentropie. Es kann nur so gehen.
Ja ist schon komisch mit der Bakterie. Sie scheint leben zu wollen. Oder sie ist einfach da und sie hat keine Wahl.
Entfernt könnte man die Tumorsuppressorgene p53 und p16 als Sortiermaschine bezeichnen. Diese legen die potentiellen Krebszellen still oder leiten das Selbstmordprogramm ein. Das war's dann aber auch schon mit der Sortierung. Gute Zellen - schlechte Zellen, 2 Schubladen. Leider versagen p53 und p16 manchmal, wenn sie "gesilenced" (unterdrückt) sind, gelegentlich sind sie durch Mutation sogar gar nicht mehr vorhanden. Dann Krebs!
Im anderen Fall kommt es häufig vor, dass Zellen stillgelegt werden, die gar keine Krebszellen sind, einfach mal "vorsichtshalber". Das ist zwar nicht so schlimm wie Krebs, andererseits können teils richtig große Mengen an Zellen stillgelegt werden, die dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Das ist dann auch eine Last für den Körper, wenn er noch gute Teile ständig austauschen muss.
Fazit: Ein Maxwellscher Dämon, der nicht richtig sortiert oder fehleranfällig ist, ist keiner.
Das Vetrauen, die Natur würde schon alles recht machen, ist meist verfehlt. Da läuft noch einiges falsch im Körper, zum Beispiel gibt es nur ein Programm für Wachstum aber keines für Schrumpfung.
Also wird die Schuhgröße immer größer aber nicht kleiner? Füße (und Ohren) wachsen ein Leben lang! Also bin ich in 200 Jahren eine Mischung aus Elf und Hobbit (Riesenfüße und lange Ohren)?
Was das mit Tumorsuppression zu tun hat, erschließt sich mir nicht. Was ein Tumor ist haben wir definiert. Für die "Natur" ist das halt ebenso ein "living state" wie alles andere. Es ist halt genauso "Leben".
Was hat das mit Fehleranfällig zu tun? Er ist nicht als perfekt definiert, sondern besitzt die Fähigkeit, ein Ungleichgewicht zu erzeugen. Auch das "Original", das Gasmoleküle sortiert, macht das nicht perfekt, und wenn, dann dauert das natürlich. Perfektion spielt keine Rolle.
Die einzige Aufgabe besteht darin, ein energetisches Ungleichgewicht zu erzeugen und zu bewahren. Was ist z.B. mit den Enzymen der Atmungskette, die das Protonenungleichgewicht erzeugen und aufrechterhalten?
Ich habe nicht gesagt, dass die Natur nun gerade in unserem Sinne alles recht macht. Sie macht halt ihr "Ding", egal, was wir für "Naturgesetze" machen.
Meine Schuhgröße ist übrigens eine Nummer kleiner geworden seit ich Sport und Anti-Aging mache.
Der Maxwellsche Dämon ist eine Phantasiegestalt, die nur dazu dient, um eine Theorie zu untermauern oder zu widerlegen. Da er in der Theorie wie ein kleiner Roboter funktioniert, liegt ihm ein mechanistisches Weltbild zu Grunde.
Quantenphysikalisch gibt es 4 Zustände, habe diese vorher benannt, bitte ggf. zurückblättern.
Davon sind aber nur 2 für den Menschen in der Praxis bedeutsam: - Kohärenz (2 Teilchen miteinander verbunden) - Superposition (2 widersprechende Zustände gleichzeitig)
Diese wirken grundsätzlich völlig anders als der Maxwellsche Dämon, aber das Ergebnis kommt uns ebenfalls "magisch" vor. Zum Beispiel kann die Superposition bei zwei Möglichkeiten automatisch die bessere (z.B. energieeffizientere) herausfinden.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #539 Was hat das mit Fehleranfällig zu tun? Er ist nicht als perfekt definiert, sondern besitzt die Fähigkeit, ein Ungleichgewicht zu erzeugen. Auch das "Original", das Gasmoleküle sortiert, macht das nicht perfekt, und wenn, dann dauert das natürlich. Perfektion spielt keine Rolle.
Doch!
Länger leben zu wollen, als das üblich ist, ist Perfektionsstreben.
Ich will nicht, dass bei mir nur 99% aller Krebszellen eliminiert werden, sondern 100%
Auch wenn niemals alles perfekt sein wird, wir wollen uns immer weiter perfektionieren. Du nicht?
Da bin ich anderer Meinung. Es ist keine Phantasiegestalt, sondern eine "technische Einrichtung", an deren "Nachbau" man arbeitet. Eine solche Einrichtung hat erstmal nichts mit Quantenzuständen zu tun. Ob bei der Realisierung Quantenmechanik eine Rolle speilt, sei dahingestellt. Ganz sicher ist soetwas in biologischen Systemen realisiert.
Man kann sich z.B. mal eine Gleichrichterdiode vorstellen. Die läßt quasi energielos nur Elektronen durch, die in einer bestimmten Richtung fließen. Auf der einen Seite ist Chaos (Rauschen), auf der anderen Seite wird eine Batterie geladen (Ordnung).
Zitat von Joker im Beitrag #546Zum Beispiel kann die Superposition bei zwei Möglichkeiten automatisch die bessere herausfinden.
Was ist die bessere für die Superposition? Überlegt die?
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #545 Was ist die bessere für die Superposition? Überlegt die?
Nein, sie überlegt nicht, aber das wusstest du bereits.
Die Superposition fällt in einen stabilen Zustand.
Ich übertreibe mal etwas, um es zu verdeutlichen.
Nehmen wir an, dein Auto wäre 50000 Euro wert und wäre in Superposition, ist also gleichzeitig das Geld und das Auto. Es ist in der Fahrzeug-Money-Superposition.
Nun brauchst du das Geld, dann fällt das Auto in den Geldzustand. Du hast innerhalb einer Sekunde 50000 Euro in der Hand und bist ohne Auto.
Fallst du du dich andersrum entscheidest, Autofahren ist dir wichtiger, dann fällt es in den Autozustand. Du kannst sofort losfahren. Du kannst das Geld aber nicht mehr ausgeben.
Solange du nichts machst, könntest du beides machen, aber sowie du dich entschieden hast, ist es festgelegt. Der Superpositionszustand ist ein Vorteil, weil ein Auto kaufen oder verkaufen länger dauern könnte. Nicht die Superposition überlegt, sondern ihr "Besitzer". Also du entscheidest, ob es besser ist, 50000 Euro auf der Hand zu haben oder ein gutes Auto (beides geht nicht).
Zitat von Joker im Beitrag #546Länger leben zu wollen, als das üblich ist, ist Perfektionsstreben.
Ich will nicht, dass bei mir nur 99% aller Krebszellen eliminiert werden, sondern 100%
Auch wenn niemals alles perfekt sein wird, wir wollen uns immer weiter perfektionieren. Du nicht?
Das hat halt nichts damit zu tun. Wie in der Technik kommt es darauf an, mit nicht-perfekten Bauelementen ein funktionierendes Ganzes zu bauen. Z.B. gibt es Redundanz. Das wird bei höheren Lebewesen massenhaft angewendet. Und "intelligente Ventile" haben immer einen "Leckstrom". der Maxwellsche Dämon eliminiert keine Krebszellen. Das ist eine Funktion "ganz weit oben". Der Dämon sorgt dafür dass die richtigen Moleküle oder Atome oder Teilchen an die richtige Stelle kommen, wo sie sonst nicht hingehen oder bleiben. Z.B. Protonen da wo schon Protonen sind :-|
Ja richtig, perfektionieren. Aber das sind eben viele Ebenen. Gewisse elementare Basisprozesse muss man halt erstmal hinnehmen. Ich suche ja immer nach grundlegenden Möglichkeiten der Optimierung. Dies und das einnehmen sind nur workarounds.
Dazu braucht man dann keine Negentropie. Nochmal, Negentropie ist das Gegenteil von dem Maxwellschen Dämon (den es nicht gibt).
Schrödingers Katze lebt und der maxwellsche Dämon hat nie existiert.
Negentropie geht top-down, vom Abstakten her. Es ist die höchste Abstraktionsebene überhaupt, welche den Menschen als Entität sieht und nicht als "Zellen". Der (hypothetische) maxwellschen Dämon kommt von unten her und interessiert sich nur für die kleinen Schräubchen. Ich verstehe nicht ganz, wie man das verwechseln kann.
Hast du dich eventuell in den falschen Thread verirrt?