Großangelegte Studie kommt zum Schluss: Altern kann nicht verzögert / aufgehalten werden!
Schreibt zumindest der Guardian. Wenn man‘s dann ließt: Sagt Die Studie gar nicht aus. Nur das „biologische“ Faktoren eine größere Rolle spielen als „environmental“ Faktoren bei der Lebensspanne.
In der Studie wurde die Lebensspanne verschiedener Affenarten in Zoos und in der Wildnis untersucht. Überraschung: Alle Affen altern! Menschen altern im übrigen auch, wie die Studie zeigt.
Das Altern zu verzögern oder aufzuhalten, war gar nicht Gegenstand der Studie!
Wer es nicht anklickt: So dann aber der Aufmacher:
Ageing process is unstoppable, finds unprecedented study Research suggests humans cannot slow the rate at which they get older because of biological constraints
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #451 Wenn man‘s dann ließt: Sagt Die Studie gar nicht aus. Nur das „biologische“ Faktoren eine größere Rolle spielen als „environmental“ Faktoren bei der Lebensspanne.
Ja, stimmt !
Und was genau sind denn diese "biological constrains?"
Insgesamt finde ich die Studie wenig zugänglich und schwierig nachzuvollziehen. Und ehrlich gesagt ist mir meine Zeit zu schade mich in diese Studie einzudenken, das würde locker 4-5 Stunden kosten - falls ich das überhaupt schaffen würde mit den ganzen mathematischen Formeln.
Die Aussage "Ageing process is unstoppable" jedenfalls ist natürlich Quark, denn in der Studie wurde dies ja weder ver- noch untersucht. So wie ich das verstehe ist diese Studie eine reine Beobachtungsstudie. Ergo kann die Unmöglichkeit das Altern hinauszuzögern auch kein Outcome der Studie sein. Auch nicht als Sideoutcome.
Qualitätsjournalismus halt.
Falls es doch interessiert: Biological constrains gem der Studie:
Zitat3,13.
Understanding the biological constraints on ageing requires mortality data for multiple populations of nonhuman species, as well as for humans. However, comparative data across multiple populations of nonhuman animals are rarely available, making it difficult to unveil the forces underlying mortality differences within versus between species. The challenge is particularly acute for long-lived species, including nonhuman primates, the closest relatives of humans. Nonetheless, these are precisely the species that will shed most light on how biological constraints have shaped the evolution of ageing within the lineage leading to humans.
To better understand biological constraints on ageing, here we answer two questions. First, is the highly regular linear relationship between life expectancy and lifespan equality in humans also evident in other primates? Second, if so, do biological constraints on ageing underlie this highly regular relationship? To address these questions, we have assembled a large dataset on age-specific mortality rates in multiple populations of several different primate genera. Our combined dataset includes data from both wild and captive primate populations. The data from wild populations consists of individual-based birth and death data on males and females from 17 continuous long-term studies of wild primate populations representing 6 genera distributed across the order Primates, and include African monkeys (2 genera), Central and South American monkeys (1 genus), great apes (2 genera), and an indriid (1 genus, endemic to Madagascar) (Supplementary Data 1).
Anhand von Beobachtungen kann mn diese Frage überhaupt nicht beantworten. Man muss schon einen phyikalisch-biologischen Prozess zeigen, den man aus prinzipiellen Gründen nicht verhindern kann und der das Altern vorntribt.
Man glaubte ja, mit der Telomerverkürzung so eine nicht unterbrechbare Uhr zu haben, aber es ist dann auch nichts prinzipielles, man kann gegensteuern.
Vll. muss man die Quantenphysik bemühen? So auf der Ebene denk ich...
Wir haben hier ja schon öfters darüber spekuliert, was die Gründe für die Gestiegene Lebenserwartung in den letzten zwei Jahrhunderten waren. Siehe z.B hier: RE:Coronavirus Pandemie 2020 (69)
Ursachen der verlängerten Lebenserwartung Die Gründe für eine stetige Verbesserung der 'Volksgesundheit' sind vielfältig. Statistische Studien aber können Faktorenkomplexe ausmachen: Dazu zählen etwa Ernährung, Wohnverhältnisse, Arbeitskulturen, Hygiene und medizinischer Forstschritt.
ZitatNach dem Gesagten drängt sich die Frage auf, was die Ursachen für die so deutlich verbesserten Gesundheitsverhältnisse und die so stark verlängerte Lebenszeit sind. Selbstverständlich ist, dass hier keine Klärung der Kausalität im echten Sinne erfolgen kann. Das dürfte angesichts des multifaktoriellen Einflussgefüges auf die Gesundheitsverhältnisse sowieso kaum möglich sein. Allerdings kann man einige Faktorenkomplexe benennen, die ursächlich zur Verlängerung des Lebens beigetragen haben dürften: qualitativ und quantitativ verbesserte Ernährung und Wohnverhältnisse; stark verringerte Arbeitsbelastung; weitgehende Eliminierung der Seuchen und deutliche Senkung der Gefährlichkeit von Infektionskrankheiten; schließlich enormer Ausbau und gestiegene Leistungsfähigkeit der öffentlichen Hygiene sowie ubiquitäre und immer effizientere private Hygiene.
Es erstaunt vielleicht, dass die Institutionen des Gesundheitswesens und sein Personal nicht ausdrücklich erwähnt werden. Diese haben doch während der vergangenen 200 Jahre eine enorme zahlenmäßige Steigerung erfahren. Alle in Tabelle 7 aufgeführten Elemente des Gesundheitswesens haben sich schon bis zum Ersten Weltkrieg schneller vermehrt als die Bevölkerung. Dieses Wachstum beschleunigte sich noch etwas bis zum Zweiten Weltkrieg und geradezu extrem in der Bundesrepublik. Die Zahlen bringen die starke quantitative Ausweitung des Gesundheitswesens zum Ausdruck. Was sie nicht sichtbar machen, ist die erhebliche Differenzierung und Spezialisierung, die sowohl innerhalb der Ärzteschaft wie im Krankenhauswesen während der vergangenen anderthalb Jahrhunderte stattfand und mit großen Leistungssteigerungen verbunden war. Die gestiegene Effizienz deutet sich zumindest in der verringerten Verweildauer im Krankenhaus bei gleichzeitig vermehrter Inanspruchnahme desselben an. Hat das zur Verbesserung der Gesundheitsverhältnisse und zur Verlängerung der Lebenserwartung beigetragen? (siehe Tab 7)
Um mit den Ärzten als der wichtigsten Berufsgruppe im Gesundheitswesen zu beginnen: Sie waren bis in die 1870er Jahre letztlich Lebensberater, die mehr oder weniger zweifelhafte Empfehlungen aussprechen, aber nicht kausal heilen konnten. Es fehlten schlicht grundlegende Kenntnisse der Krankheitsursachen und die therapeutischen Mittel, besonders gegen die großen Killer. Die Masse der Bevölkerung erreichten sie aufgrund ihrer sozial extrem begrenzten Klientel sowieso nicht. Dagegen wirkten sich die unbestreitbaren Fortschritte der Naturwissenschaften und der Medizin seit den 1840er Jahren bis ins frühe 20. Jahrhundert vor allem in der Beratung der öffentlichen Hygienepolitik aus. Ärztliche Initiativen und Forderungen induzierten häufig die kommunalen und staatlichen Anstrengungen im Bereich der Infrastruktur (primär Städteassanierung: Kanalisierung, Trinkwasserversorgung, Straßenreinigung, Anlage von Schlachthöfen usw.). Zugleich waren Mediziner maßgeblich beteiligt am Aufbau und an der Überwachung der Wohnungs-, Gewerbe-, Säuglings- und Mütterfürsorge. Nicht zu unterschätzen ist darüber hinaus die Mitwirkung der Ärzte bei der Propagierung und Verbreitung der Pockenschutzimpfung seit dem späten 18. Jahrhundert. Allerdings hatte sie erst nach der Einführung der pflichtmäßigen Zweifachimpfung durch das Reichsimpfgesetz von 1874 ein weitgehendes Verschwinden der Pocken als Todesursache zur Folge, während in den Jahrzehnten zuvor immer wieder Pockenepidemien auftraten und die quantitativen Auswirkungen der Impfungen nicht eindeutig nachvollziehbar sind.
Die sich seit den 1870er Jahren entwickelnde Bakteriologie mit Leitfiguren wie Louis Pasteur und Robert Koch schuf die Grundlagen für eine wissenschaftlich untermauerte Bekämpfung der Seuchen und Infektionskrankheiten, deren Wirksamkeit allerdings noch jahrzehntelang auf Prävention (Hygiene; Seuchengesetzgebung) und Eindämmung nach Ausbruch einer Seuche beschränkt blieb. Infektionskrankheiten kausal heilen können Ärzte erst seit der Entdeckung von Antibiotika (1938/39: Penizillin) und deren fabrikmäßiger Produktion (seit 1942, zunächst nur in den USA), im Grunde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als eine rasche allgemeine Verfügbarkeit von Antibiotika eintrat. Das spiegelt sich nicht zuletzt auch in den Zahlenreihen der "Meldepflichtigen Krankheiten", die überwiegend mit der Durchsetzung von Antibiotika nach dem Zweiten Weltkrieg drastisch zurückgingen. Eine Ausnahme stellt der Scharlach dar, gegen den es keine Schutzimpfung gibt. Da er hoch ansteckend ist, tritt er immer wieder da auf, wo Menschen auf engem Raum versammelt sind, besonders bei Kindern. (siehe Tab 8)
Bei der Tuberkulose, die in jüngerer Zeit selten zum Tode führt, aber ebenfalls sozusagen nicht gebannt ist, spielt wohl die Zuwanderung von Menschen aus Regionen mit niedrigem Lebensstandard eine Rolle. Hinzuweisen ist auf die überraschende Entwicklung bei akuten Infektionskrankheiten während der "Friedensjahre" des Dritten Reichs, als Fälle von Diphterie und Scharlach sowie besonders (in Tabelle 8 nicht vertreten) Pneumonie und Erkältungskrankheiten zunahmen.[3]
Zu erwähnen ist natürlich an dieser Stelle der Fortschritt in einem Teilbereich der Medizin, der Chirurgie. Die seit den 1850er Jahren bekannte Anästhesie sowie die seit 1867 von Joseph Lister propagierte und sich in den 1870er Jahren rasch verbreitende Antisepsis leiteten "die große Glanzzeit der Chirurgie ein, in welcher die Chirurgie gewissermaßen die rationale und mögliche Therapie verkörperte." [4] Während der 1890er Jahre setzte sich dann die Asepsis in Krankenhäusern durch und steigerte nicht nur die Effizienz der Chirurgie weiter, sondern machte sie zum Aushängeschild des modernen Krankenhauses. Allerdings kann man diesen und anderen medizinischen Innovationen im Krankenhauswesen kaum breite Effekte auf die "Volksgesundheit" und die durchschnittliche Lebenserwartung zuschreiben, blieb doch der davon profitierende Bevölkerungsanteil noch jahrzehntelang sehr klein.
Die großen Seuchen wurden jedoch in Mittel- und Westeuropa schon im frühen 19. Jahrhundert seltener und fielen weniger desaströs aus, sodass offene Bevölkerungskrisen kaum noch auftraten und schließlich ausblieben. Dafür müssen Ursachen verantwortlich gemacht werden, die nicht auf Städteassanierung (erst seit den 1870er Jahren allmählich, über Jahrzehnte gestreckt, wirksam) und schon gar nicht auf medizinisch-therapeutische Maßnahmen (mit Breitenwirkung erst nach dem Zweiten Weltkrieg) zurückzuführen sind. Vielmehr verweist die neuere Forschung immer wieder auf die deutlichen Ernährungsverbesserungen seit dem späten 18. Jahrhundert, die über eine Verringerung und schließlich Vermeidung von Hungersnöten (erste Hälfte des 19. Jahrhunderts) sowie eine allmähliche Verbesserung der Nahrungszusammensetzung (Erhöhung der Kalorien- und vor allem Proteinzufuhr in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts) den allgemeinen Gesundheitszustand hoben, indem sie die körpereigenen Abwehrkräfte stärkten. Damit nahm die Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten ab, während seit den 1870er Jahren gleichzeitig (wenn auch nur langsam) die Exponiertheit gegenüber diesen Krankheiten durch die Verbesserung der öffentlichen und schließlich auch der privaten Hygiene verringert wurde.[5]
Zweifellos trug das Zusammenwirken aller oben zitierten Faktorenkomplexe auch im 20. Jahrhundert und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg weiter zur Verbesserung der "Volksgesundheit" und zur Verlängerung des Lebens bei. Jedoch hat sich inzwischen die medizinische Versorgung einschließlich der Fortschritte in der Pharmazie mehr und mehr zu dem entscheidenden Treiber weiterer Lebenszeitverlängerungen entwickelt, nachdem ein historisch einmalig hohes Niveau der Nahrungsmittelversorgung, des Wohnraumangebots, der öffentlichen und privaten Hygiene, der Senkung von körperlichen Belastungen der Arbeitskräfte (nicht zuletzt auch aufgrund von dramatischen Arbeitszeitreduzierungen), der durchschnittlichen Einkommen und des Sozialsystems erreicht worden ist. Das spiegelt sich vor allem in der extrem niedrigen Säuglings- und Kindersterblichkeit wider sowie in dem ständigen weiteren Anstieg des durchschnittlichen Sterbealters, sowohl allgemein wie auch im Besonderen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Insofern sind die Institutionen des Gesundheitswesens während der letzten Jahrzehnte gegenüber früheren Zeiten immer wichtiger für das von den meisten Menschen erstrebte Ziel eines längeren und möglichst beschwerdefreien Lebens geworden.
Steigende Lebenserwartung – Was sind Gründe und Folgen?
Zitat7 Gründe für die steigende Lebenserwartung Die Tatsache, dass Menschen immer älter werden, hat gleich mehrere Gründe. Die sieben Hauptursachen für die steigende Lebenserwartung sind folgende:
Steigender Wohlstand Je entwickelter das Land – desto größer die Lebenserwartung. Es liegt auf der Hand: Je wohlhabender eine Nation ist, desto mehr Geld fließt in das Gesundheitssystem. Die Folge: Es steht eine bessere medizinische Infrastruktur – einhergehend mit verbesserten Behandlungs- und Therapiemaßnahmen – zur Verfügung. Ein weiterer Faktor des steigenden Wohlstands sind die Auswirkungen auf die individuellen Lebensbedingungen. Erhöhte Lebensfreude kann das Leben verlängern.
Medizinischer Fortschritt Der Fortschritt in der Medizin ist ein Hauptgrund für die Verlängerung menschlichen Lebens. Besonders die Forschung und Entwicklung bei der Behandlung und Prävention von klassischen Altersleiden wie Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind dabei ursächlich. Infektionskrankheiten wie Tuberkulose, die früher noch zu den häufigsten Todesursachen zählten, gibt es in der westlichen Welt mittlerweile fast nicht mehr. „Es ist uns gelungen, den vorzeitigen Tod zurückzudrängen. Und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen“, sagt Wolfgang Lutz, Direktor des Vienna Institute of Demography.
Arbeitsbedingungen In den Anfangszeiten der Industrialisierung waren die Arbeitsbedingungen extrem schwer und gesundheitlich bedenklich. Um 1870 waren 78-Stunden-Wochen keine Seltenheit. Freie Wochenenden gab es ohnehin nicht. Kein Wunder, dass der körperliche Verschleiß oft einen frühen Tod zur Folge hatte. Durch den Wandel in eine Dienstleistungsgesellschaft sind viele strapaziöse Arbeiten verschwunden. Die Menschen arbeiten weniger und bekommen mehr Ruhephasen. Zudem spielt das Thema Arbeitsschutz in Unternehmen eine immer größere Rolle.
Lebensweise In Sachen Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten ein spürbarer Wandel vollzogen. Der Trend zu einer bewussten und ausgewogenen Ernährung in Kombination mit viel Bewegung und einem Verzicht auf Giftstoffe wie Alkohol oder Tabak führt zu einem gesünderen und damit längeren Leben. Zum Vergleich: Während 1978 in Deutschland noch 43 Prozent rauchten, waren es 2013 schon weniger als 30 Prozent. Der Obst- und Gemüseverbrauch hat sich zudem in Deutschland seit 1935 auf 95,7 Kilogramm pro Kopf nahezu verdoppelt.
Soziale Fürsorge War bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Armenfürsorge noch hauptsächlich Sache der Kirche, gibt es in Deutschland mittlerweile ein flächendeckendes Fürsorgesystem. Staatliche Sozialversicherungen garantieren ein menschenwürdiges Existenzminimum und schützen Notleidende vor Elend. Pflegebedürftige erhalten durch die Pflegeversicherung Leistungen, die ihnen ein Leben bis ins hohe Alter ermöglichen.
Hygiene Dank verbesserter Hygienebedingungen sind gefährliche Infektionskrankheiten (Cholera, Typhus, Tuberkolose) in Deutschland nahezu verschwunden. Dabei sind sauberes Trinkwasser sowie geregelte Abwasser- und Müllentsorgung entscheidende Faktoren. Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind Defizite bei der Wasserversorgung, dem Abwasser und der Hygiene für 8 Prozent der Todesfälle in den Entwicklungsländern verantwortlich.
Bildungsniveau Je höher die Bildung – desto höher die Lebenserwartung. Studien belegen, dass gebildete Menschen mehr auf ihre Gesundheit achten als gering Qualifizierte.Mehr Sport, bewusstere Ernährung und mehr Vorsorgeuntersuchungen sind Maßnahmen, die sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken. Ein höheres Bildungsniveau führt in der Regel auch zu einem besseren Verdienst und körperlich weniger anstrengenden Tätigkeiten im Beruf – ein weiterer Umstand, der zu geringen Gesundheitsrisiken führt. In Deutschland ist Bildung auch im Alter ein großes Thema. In den vergangenen zehn Jahren ist der Anteil der über 65-Jährigen an allen Volkshochschul-Kursen um 5,9 Prozentpunkte auf 15,4 Prozent gestiegen.
#457 Das ist alles richtig und man muss es sich immer mal wieder ins Gedächtnis rufen, welches Glück wir haben, in dieser Zeit und in dieser Gegend zu leben.
Aber Achtung: Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage.
Wir sind da wohl an dem Punkt. Umwlt (hörte heut: mehr Plastik als Fisch im Meer...), Ärzte im Behandlungsrausch, leider auch Chirurgen, Gesundheitssystem auf Profitstreben aufgebaut, Pharmazie auf Teufel-komm-raus (wie passend)... Corona,
Langsam muss man anfangen, sich vor dem Fortschritt zu schützen.
Bei einer KI sind 1000 Datensätze nicht viel. Doch es stützt meine Vermutung, wenn man Leukozyten Telomerlängen mißt, bestimmt man deren Aktivität oder Teilungsgeschehen und letztlich Entzündungen. Jetzt bekommt man einen Wert von diesen Algorithmus ausgespuckt und was dann? Unterdrücken mit Medikamenten? Da kann sich so mancher böser Herpes wieder richtig wohl fühlen und der künstlich gesenkte Wert ist gut, der Patient krank. Natürlich könnte man schauen ob Strunz'sche Maßnahme. sich positiv auswirken.
Immer schön die Angst schüren! Warum sollte ich jetzt Grippeimpfen? Total verrückt! Sollte eine starke Grippewelle, die es immer wieder gibt, kommen, wissen die dich gar nicht ob sie den richtigen gefährlichen Grippevirus mit dabei haben. Hat bei Corona auch nicht geklappt. Wie oft hattet ihr schon die Grippe, also stark? Ich als Kind und vor so 10 Jahren. Zweimal und dafür soll ich mich jetzt jedes Jahr impfen lassen mit was weiß ich für viele Sachen? Also wenn man noch halbwegs Fit ist und nicht jede Massenveranstaltung mitnimmt, was soll da passieren? Klar hat auch die starke Grippe nicht gut getan, war Long Influenza, wie ich mich erinnere. Und ich kann mir nicht vorstellen, das Impfen als Dauerzustand mein Immunsystem stärkt. Einfach vom Bauch raus und auch was man so dazu liest.
Zitat von jayjay im Beitrag #464Immer schön die Angst schüren! Warum sollte ich jetzt Grippeimpfen? Total verrückt! Sollte eine starke Grippewelle, die es immer wieder gibt, kommen, wissen die dich gar nicht ob sie den richtigen gefährlichen Grippevirus mit dabei haben. Hat bei Corona auch nicht geklappt. Wie oft hattet ihr schon die Grippe, also stark? Ich als Kind und vor so 10 Jahren. Zweimal und dafür soll ich mich jetzt jedes Jahr impfen lassen mit was weiß ich für viele Sachen? Also wenn man noch halbwegs Fit ist und nicht jede Massenveranstaltung mitnimmt, was soll da passieren? Klar hat auch die starke Grippe nicht gut getan, war Long Influenza, wie ich mich erinnere. Und ich kann mir nicht vorstellen, das Impfen als Dauerzustand mein Immunsystem stärkt. Einfach vom Bauch raus und auch was man so dazu liest.
Würde ich an deiner Stelle auch nicht machen. Ich bin Risikopatient (Asthma) und es ist ein ziemlich beschissenes Gefühl die ganze Nacht wach zu liegen mit einer Grippe, weil man kaum Luft bekommt, auch wenn ich weiß ich werde nicht daran sterben, und am nächsten Tag kaputt zu sein, und daher werde ich mich impfen lassen. Aber wenn du zu keiner Risikogruppe gehörst, warum dann nicht einfach per Grippe das Immunsystem des Körpers arbeiten und stärken lassen :-)
Zitat von Aluhut im Beitrag #465Ich bin Risikopatient (Asthma) und es ist ein ziemlich beschissenes Gefühl die ganze Nacht wach zu liegen mit einer Grippe, weil man kaum Luft bekommt, auch wenn ich weiß ich werde nicht daran sterben, und am nächsten Tag kaputt zu sein, und daher werde ich mich impfen lassen.
Das ist ja voll ok. Ist ja kein Zwang sondern eine freie Entscheidung. Meine Schwägerin COPD 20% Lungenvolumen hat das jeden Tag. Es ist ein beschissenes Gefühl. Bei ihr ist die Impfung vorgeschrieben und nicht Freiwillig, sonst werden die Leistungen gestrichen. Ich als nicht betroffener habe leicht reden aber ist es so wirklich Sinnvoll bei Asthma zu impfen? Ich habe mich mit Asthma noch nie richtig beschäftigt. Warum hat mann das? Gibt es da Theorien? Was gibt es dagegen? Cortison und Alpha-blocker(oder wie die heißen Antihistaminika).
Es wurde zumindest bei Kindern und Jugendlichen gezeigt, dass aktuell das Immunsystem eher geschwächt ist. Also wird es in den Influenza Risikogruppen voraussichtlich nicht viel anders ausschauen. Für den Fall der Fälle hab ich immer ausreichend Monolaurin und BHT hier.
Es wurde zumindest bei Kindern und Jugendlichen gezeigt, dass aktuell das Immunsystem eher geschwächt ist. Also wird es in den Influenza Risikogruppen voraussichtlich nicht viel anders ausschauen. Für den Fall der Fälle hab ich immer ausreichend Monolaurin und BHT hier.
Steht das in dem Artikel mit dem geschwächten Immunsystem von Kindern? Und wie wird so was festgestellt. Aber Schüler tragen ja wirklich oft Masken, kommen die so weniger Kontakt zu Viren? Bedeutet das ein geschwächtes Immunsystem? Ansonsten soll ja im Körper nicht ständig Attacke!!! gefahren werden.
Aber das steht noch drin: ...dürfen wir nicht vergessen, dass die Influenza auch erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden verursacht – durch Arbeitsunfähigkeit und Krankschreibung von Jüngeren. Das heißt, wir müssen die Impfbereitschaft der Jüngeren ebenfalls erhöhen und auch ihnen ein Impfangebot unterbreiten. So eine Frechheit, die Politik führt ein Land in die Inflation, zerstört wer weiß wie viele Existenzen und nun ist der Gesunde Arbeiter in der Pflicht sich gefälligst impfen zu lassen, wegen des Volkswirtschaftlichen schaden.(Wo ist das Icon mit dem Finger)
Es werden eh immer die selben krank und andere kommen egal wie...so sehe ich das in meiner Firma...ich nehme die Mitte
Zitat von Aluhut im Beitrag #465Ich bin Risikopatient (Asthma)
Warum probierst Du nicht einmal das Coimbra-Protokoll? Meistens ist Asthma nach 3-4 Monaten weg.
Man könnte ja auch erst einmal klein anfangen: 20.000iU D3 pro Tag, 400mg Magnesium über den Tag verteilt, 2 x 50mg B2. Und dann mal PTH messen (vorher eine Woche B7 absetzen) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6802814/ Kein Calzium supplementieren, Vorsicht bei Milchprodukten mit viel Calzium. Kein Vitamin C größer 500mg/Tag.
Zitat von Aluhut im Beitrag #465Ich bin Risikopatient (Asthma)
Warum probierst Du nicht einmal das Coimbra-Protokoll? Meistens ist Asthma nach 3-4 Monaten weg.
Man könnte ja auch erst einmal klein anfangen: 20.000iU D3 pro Tag, 400mg Magnesium über den Tag verteilt, 2 x 50mg B2. Und dann mal PTH messen (vorher eine Woche B7 absetzen) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6802814/ Kein Calzium supplementieren, Vorsicht bei Milchprodukten mit viel Calzium. Kein Vitamin C größer 500mg/Tag.
Neee. Durch Asthma und Rückenproblem habe ich angefangen regelmäßig Sport zu machen, zu saunieren, habe im Büro einen Stehschreibtisch, ernähre mich bewusster, wiege weniger etc. Jetzt nehme ich seit Jahren nur Asthmamittel, wenn ich bei einer Erkältung mal schwer verschleimt bin und gehe alle sechs Monate zum Facharzt zur Kontrolle. Diese Lebensumstellung war für mich viel besser als ein paar Pillen schlucken. Ich lehne Nahrungsergänzungsmittel immer ab, wenn ich stattdessen auch mich gesündere Ernähren kann und Sport, Yoga oder sonstige Entspannungstrainings etc. machen kann.
Und beim Coimbra – Protokoll lehnt der Erfinder Cicero Galli Coimbra selbst die Durchführung von kontrollierten Studien zu seiner Methode ab. Und bei einer Methode ohne kontrollierte Studien können logischerweise auch keine Nebenwirkungen, Todesfälle, Langzeitschäden etc. in Studien bemerkt werden, richtig? Sie ist markenrechtlich geschützt und teilweise geheim gehalten, also ist noch nicht mal klar was man alles schluckt etc. Warum soll ich mich unbekannten Gefahren aussetzen und unbekanntes schlucken ohne kontrollierte Studien, wenn die Basis wiedermal nur religiöse Überzeugungen sind mit dem Glauben an einen unfehlbaren Wunderarzt? Da ist Sport und gesunde Ernährung Risikoloser. Gut fand ich das Harald Walach trotzdem eine Coimbra – Studie machen wollte, für mich nach dem Motto „Ist mir doch egal wenn der Erfinder Cicero Galli Coimbra keine Studie will“. Allerdings fand ich den ersten geplanten Titel seiner Studie „There is no harm in Vitamin D highdose therapy“ suspekt. Also wenn man schon bevor die Therapie startet gleich in Titel behauptet das Vitamin in jedem Fall harmlos ist kann das Ergebnis der Studie doch niemals ergebnisoffen sein. Und nebenbei kann Vitamin D in der Schwangerschaft eine abtreibende Wirkung haben, jede Pauschalaussage ist also medizinischer Blödsinn für mich. Später hieß es aber der Titel von Harald Walachs Coimbra Studie sei geändert worden. Weißt du es zwischenzeitlich die Studie von Walach, oder jemand anderem, gibt? Außerdem bin ich als in Schwaben geborenen Mensch zu geizig für die Coimbra – Protokolle. Alleine das erste Jahr kostet dich schon bis zu 1000 Euro bei „zertifizierten Protokollärzten“ und dann noch zusätzlich die Kosten für Vitamine. Also die hochdosierte D Vitamine 20 000 bis 200 000 IE täglich kann ich mir problemlos billiger Online kaufen. Und eine Blutprobe um den Parathormonspiegel zu bestimmen, als Indikator für die biologische Aktivität von Vitamin D, im Labor meines Vertrauensarztes fände ich billiger und ich hätte mehr Vertrauen zu ihm. Ich weiß nicht, gibt es eigentlich Menschen in diesem Forum die vor Einnahme von Vitamin D Pillen den Parathormonspiegel im Blut bestimmen lassen bzw. das für wichtig halten beim Hochdosieren?
Im Weiteren steigert PTH die Aktivität der 1α-Hydroxylase, des Schlüsselenzyms der Calcitriol-Biosynthese (Vitamin D3), die vor allem in der Niere lokalisiert ist, und mit deren Hilfe (Vitamin D3) PTH auch die enterale Calcium-Resorption im terminalen Ileum erhöht. https://de.wikipedia.org/wiki/Parathormon
"Einem Bericht von MIT Technology Review zufolge gehört Jeff Bezos zu einem illustren Kreis von vermögenden Unterstützer:innen des vor einigen Monaten gegründeten Startups Altos Labs. In den Laboren des Unternehmens sollen Wissenschaftler:innen daran forschen, wie sich der Alterungsprozess der Zellen aufhalten oder umkehren lässt. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Bezos Geld in ein solches Unterfangen steckt. Auch in das Anti-Aging-Startup Unity Biotechnology hatte er schon investiert." Quelle: https://t3n.de/news/jeff-bezos-ewiges-le...stiert-1404238/
Laut dem Ärzteblatt gibt es in Deutschland eher ein Problem mit der anwendungsorientieren Forschung. Es sei zwar genug Geld für Grundlagen da, aber kein Geld für die Anwendung der gewonnen Erkenntnisse.
Lebenslange Probleme wegen Corona: Die Spätfolgen einer Covid-19-Erkrankung von Kyrill Wunderlich: "Bei hospitalisierten Covid-19-Patienten mit einem schweren Corona-Verlauf, finden sich häufig Autoantikörper im Blut, die sonst nur bei Autoimmunerkrankungen auftreten. Zu dieser Erkenntnis kam eine neue Studie, an der auch Wissenschaftler*innen der hessischen Philipps-Universität Marburg mitwirkten." und: "Eine vergangene Studie zeigte immerhin, dass sich bei Geimpften keine Autoantikörper bilden - für Utz ein wichtiges Argument dafür, sich impfen zu lassen: Ein schwerer Krankheitsverlauf könne lebenslängliche Schäden anrichten - auch wegen der Bildung der Autoantikörper."
Der menschliche Körper und das menschliche Immunsystem sind sehr komplex. Ich befürchte, dass wir hier erst am Anfang stehen, die Auswirkungen der Veränderungen des Corona-Virus voll zu verstehen. Möglicherweise werden wir das niemals tun.
"Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg untersucht die Therapie komplexer Autoimmunerkrankungen.[...]Neue Ergebnisse zeigten nun, dass sich sehr gute therapeutische Effekte durch eine möglichst frühe Behandlung von Autoimmunerkrankungen erzielen ließen, sogar schon vor dem Auftreten der ersten klinischen Symptome." Studie aus Erlangen zeigt: Autoimmunerkrankungen sehr gut behandelbar - unter einer Bedingung vom 16.09.2021.
Anscheinend bringt die vorübergehende Entfernung der B-Zellen einen guten Erfolg. Hartwig Hanser schreibt am 15.09. im Artikel "Durchbruch beim Protein-Origami": "Jetzt hat sich der seit Jahrzehnten gehegte Wunschtraum der Biochemiker und Molekularbiologen offenbar erfüllt – dank künstlicher Intelligenz. Der Algorithmus »AlphaFold 2« der Firma DeepMind kann mittlerweile erstaunlich präzise die räumliche Gestalt von Proteinen aus ihrer Aminosäuresequenz berechnen, wie der Biophysiker Gunnar Schröder vom Forschungszentrum Jülich ab S. 46 darlegt. Und das ohne aufwändige Laborversuche und in überschaubarer Zeit."
Genial. Ich habe schon darüber gehört, dass künstliche Intelligenz wesentlich besser Protine falten kann als menschliche Bio-Chemiker, aber solche Druchbrüche machen Hoffnung. Ich hoffe, das Wissen wird irgendwo gespeichert, damit es nie wieder verloren geht.
Gut, die künstliche Intelligenz macht auch Durchbrüche bei der Entwicklung von neuen Experimenten in der Quantenphysik und entwirft heute schon neue Chips. Bisher ist die gute, alte menschliche Intelligenz noch zwingend erforderlich, dennoch warte ich persönlich schon auf die nächsten Durchbrüche. Bitte beachten, wie schnell die Anzahl an erforschten Proteinen wächst. Das dürfte exponentiell sein. Wir haben es hier mit sich verstärkenden Prozessen zu tun. Der Radiosender B3 klärt uns am 13.09. über Entspannung als Medizin auf. Die Annahme der Situation, so wie sie ist, schaffe in der Meditation eine Grundlage für Entspannung und damit Gesundheit. Mein persönliche Favorit: https://www.rollingstone.de/tv-tipp-die-...edizin-2356069/
Hier wird die Forschungsarbeit von Peter Vuust in einer Dokumentation vorgestellt. Es geht darum, dass Musik Medizin sein kann. Ja dann machen wir wohl alles richtig.
Das mit der Musik wurde hier schon ausführlich diskutiert. (Musik. #104, #105). Besonders auch von mir. Das im letzten Beitrag beschriebene ist quasi ein alter Hut. Musik ist eine Komponente von Verjüngung. Meine letzte Sampler-CD "What a feeling" (playlist hier im Forum) hat den Untertitel "Anti-Aging-Musik".
Zitat: das Geheimnis der Rhythmen und Melodien untersuchen und wie sie dem Körper helfen – ganz ohne Medikamente – Heilkräfte zu entwickeln.
Ja Heilung von der einzigen wirklichen Krankheit - der Alterung. Gleich mal top-down rangehen. Bis die Forscher fertig sind kann ich wie in vielen anderen Fällen nicht warten. Fangen wir sofort mit der Praxis an :-)