Neu entdecktes Gen mitverantwortlich für Typ-2-Diabetes mellitus Ein Forscherteam aus Großbritannien hat ein Gen entdeckt, das die Insulin-produzierenden Zellen des Pankreas zerstört.
ZitatTNFR5-Gen hat die höchste Sensitivität für Glukose, Fettsäure und dessen Überexpression zur Zerstörung von ß-Zellen
Die im Cell Death and Disease veröffentliche Studie zeigte, wie das Blocken vom TNFR5-Gen den Destruktionsprozess der ß-Zellen im Pankreas aufhalten konnte. Es ist schon bekannt, dass die langfristige Exposition zu Kohlenhydraten und Fettsäuren die Zerstörung der Betazellen beschleunigt, und somit den Typ-2-Diabetes induziert. Dr. Turner und seine Kollegen haben versucht, die genetischen Faktoren der Krankheitsentstehung aufzudecken. Durch die DNA-Chip-Technologie hat die Arbeitsgruppe mehr als 31.000 Pankreas-assoziierte Gene analysiert, um zu schauen, welche Gene auf die Gabe von Kohlenhydraten und Fettsäuren reagieren.
Daraufhin wurde gezeigt, dass das TNFR5-Gen die höchste Sensitivität für Glukose, Fettsäure und dessen Überexpression zur Zerstörung von ß-Zellen aufweist. Basierend auf dieser Erkenntnis, vermutet Dr. Turner, dass die Diabetes-Erkrankten mit schlecht eingestelltem Blutzuckerwert eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, dass das TNFR5-Gen hochreguliert wird und somit die ß-Zellen schneller zerstört werden. Die gute Nachricht ist, dass man die Aktivität des NFTR5-Gens blocken kann. Dadurch ist es gelungen, diese im Tiermodell aufzuhalten.
“Wir glauben, einer der Schlüsselfaktoren der ß-Zelldestruktion bei Diabetikern aufgedeckt zu haben”, heißt es von den Studienautoren. “Wir werden in den nächsten Monaten Versuche starten, um einen Wirkstoff für die Blockade des TNFR5-Gens zu entwickeln; darüber hinaus möchten wir die Rolle des Gens bei Typ-1-Diabetikern untersuchen.”
MicroRNA-15b regulates mitochondrial ROS production and the senescence-associated secretory phenotype through sirtuin 4/SIRT4 Mammalian sirtuins are involved in the control of metabolism and life-span regulation. Here, we link the mitochondrial sirtuin SIRT4 with cellular senescence, skin aging, and mitochondrial dysfunction. SIRT4 expression significantly increased in human dermal fibroblasts undergoing replicative or stress-induced senescence triggered by UVB or gamma-irradiation. In-vivo, SIRT4 mRNA levels were upregulated in photoaged vs. non-photoaged human skin. Interestingly, in all models of cellular senescence and in photoaged skin, upregulation of SIRT4 expression was associated with decreased levels of miR-15b. The latter was causally linked to increased SIRT4 expression because miR-15b targets a functional binding site in the SIRT4 gene and transfection of oligonucleotides mimicking miR-15b function prevented SIRT4 upregulation in senescent cells. Importantly, increased SIRT4 negatively impacted on mitochondrial functions and contributed to the development of a senescent phenotype. Accordingly, we observed that inhibition of miR-15b, in a SIRT4-dependent manner, increased generation of mitochondrial reactive oxygen species, decreased mitochondrial membrane potential, and modulated mRNA levels of nuclear encoded mitochondrial genes and components of the senescence-associated secretory phenotype (SASP). Thus, miR-15b is a negative regulator of stress-induced SIRT4 expression thereby counteracting senescence associated mitochondrial dysfunction and regulating the SASP and possibly organ aging, such as photoaging of human skin.
Positiveffekt von Pickeln entdeckt: Akne bremste die Hautalterung Menschen mit Akne besitzen längere Telomere
ZitatTelomere schützen die Zellen während der Replikation Telomere sind sogenannte repetitive Nukleotidsequenzen am Ende der Chromosomen, erklären die Autoren. Diese Telomere schützen die Zellen während des Prozesses der Replikation. Wenn die Zellen älter werden, schrumpfen und brechen die Telomere. Dadurch wird schließlich irgendwann der Zelltod ausgelöst, ein normaler Bestandteil des menschlichen Wachstums und des Alterns, fügen die Mediziner hinzu.
Forscher untersuchen Telomere von 1.295 Zwillingen Frühere Studien haben bereits gezeigt, dass die Telomerlänge bei weißen Blutkörperchen prädiktiv für das biologische Alter sein kann, erläutern die Experten. Aus diesem Grund versuchte die neue Untersuchung die Länge der Telomere von weißen Blutkörperchen bei 1.295 Zwillingen festzustellen. Ein Viertel der Zwillinge aus der sogenannten TwinsUK-Kohorte berichtete über Erfahrungen mit Akne in ihrem Leben.
Längere Telomere schützen besser Statistische Analysen ergaben, dass bei Menschen mit Akne die Telomerlänge deutlich länger war. Dadurch werden weiße Blutkörperchen besser vor einer üblichen Verschlechterung durch das Alter geschützt, erklären die Forscher. Eines der Gene, welches an der Telomerlänge beteiligt ist, stand auch in Verbindung mit dem Auftreten von Akne.
Akne Fluch und Segen zugleich? Unter Akne leiden besonders viele Heranwachsende aber auch erwachsene Menschen. Viele von ihnen suchen nach Medikamenten oder Hausmitteln bei Akne. Aber Akne kann tatsächlich auch einen großen Vorteil haben. Dermatologen haben schon lange darauf hingewiesen, dass die Haut von Menschen mit Akne langsamer zu altern scheint, als die Haut von Menschen ohne einer Vorgeschichte mit Akne. Zeichen der Hautalterung wie beispielsweise Falten und Hautverdünnung traten bei Menschen mit vorheriger Akne oft sehr viel später auf, erläutern die Wissenschaftler.
Akne wirkt sich auf den sogenannten Gen-Weg p53 aus Die Forscher untersuchten auch die Genexpression in bereits bestehenden Hautbiopsien bei Zwillingen. Es wurde festgestellt, dass ein sogenannter Gen-Weg (p53-Weg) den programmierten Tod von Zellen reguliert, sagen die Experten. Dieser scheint seltener bei Menschen mit Akne vorzukommen. Diese Erkenntnis erfordert eine weitere Untersuchung anderer Gene, um deren Beteiligung an der Zellalterung zu identifizieren. Außerdem wurde analysiert wie sich diese Gene von denen bei Menschen mit Akne unterscheiden, fügen die Autoren hinzu.
Weitere Forschung ist nötig Die Ergebnisse der Untersuchung deuten darauf hin, dass die Ursache für eine langsamere Zellalterung mit der Länge der Telomere verknüpft ist, sagen die Mediziner. Diese scheint bei Menschen mit Akne anders zu sein. Durch die Hautbiopsien konnten die Wissenschaftler die Genexpressionen im Zusammenhang mit der Telomerlänge feststellen. Natürlich ist weitere Forschung nötig, um zu prüfen ob die Gen-Wege eine Basis für eine nützliche Intervention bilden. Längere Telomere scheinen trotzdem wirklich ein Faktor zu sein, welcher die Haut vor einer vorzeitigen Alterung schützt, erläutert Dr. Bataille.
Es wird wohl grob gesagt so sein, dass der Körper mit längeren Telomeren biologisch jünger ist und darum auch die Hormone so "eingestellt" sind, dass Pickel entstehen.
Interessant ist es auf jedenfall, dass sich die Unterschiede in der Telomerlänge auch phänotypisch auf der Haut durch Pickel bemerkbar machen können!
Biological ‘dark matter’ molecule plays surprise role in heart failure Discovery may help scientists develop effective therapies to prevent or reverse this common and often fatal disease
Scientists at UCLA have identified a molecule that appears to play a key role in the development of heart failure. The scientists found that blocking the molecule, known as chaer, in animal studies prevented the animals from developing heart failure.
Although the research is still at an early stage, future drugs that target chaer or related signaling pathways may hold promise for treating or preventing heart failure, a condition that afflicts about 5.7 million people and is a contributing cause to roughly one in nine deaths in the United States. The results of the study were published in the journal Nature Medicine.
Chaer is not a protein; it is made of RNA, DNA’s simpler cousin, and belongs to a category of RNA molecules called long non-coding RNA, or lncRNA. It’s called “non-coding” because the molecules don’t encode and get translated into proteins, as do other RNAs. Non-coding RNAs have been considered part of the “dark matter” of biology because they are abundant and diverse in cells, and the DNA that encodes them accounts for most of plant and animal genomes, yet their roles have been largely unexplored.
“The observation that a single IncRNA molecule can activate a broad set of heart-failure related genes was a big surprise,” said Yibin Wang, the study’s senior author and a professor in the departments of anesthesiology, physiology and medicine at the David Geffen School of Medicine at UCLA. “The findings provide us a better understanding of the molecular processes of heart failure, which we hope eventually to target with effective therapies.” http://newsroom.ucla.edu/releases/biolog...n-heart-failure
Cutting Morrbid RNA Shortens Immune Cell Lifespan
Gene transcription can be as capricious as the Fates, who personified destiny and reserved the right to cut the thread of life, but it might yet be persuaded to be as balanced as Justice, a sister to the Fates who was dedicated to keeping the order and setting limits to any action. Depending on how gene transcription metes out the supply of Morrbid, a long noncoding RNA (lncRNA), certain immune cells may have longer or shorter lifespans, determining whether immune responses go too far, or whether a proper balance is maintained between fighting infection and inflammation.
The gene for a lncRNA called Morrbid was identified in 2013 by Jorge Henao-Mejia, M.D., Ph.D., who is currently an assistant professor of Pathology and Laboratory Medicine in the Perelman School of Medicine at the University of Pennsylvania. Subsequent work by Dr. Henao-Mejia and colleagues has identified the immune cells in which Morrbid is expressed. This work has also illuminated the mechanism by which Morrbid regulates immune cell lifespan.
Stress kann den Effekt gesunder Ernährung aufheben Nervliche Belastung beeinflusst Fettverarbeitung des Körpers Krankmacher Stress: Schon ein stressiger Tag kann die Vorteile einer gesunden Ernährung wieder zunichtemachen, wie eine Studie enthüllt. Denn die nervliche Belastung beeinflusst, wie unser Körper verschiedene Fette verarbeitet. Eine Ernährung reich an ungesättigten Fetten wirkt daher besser, wenn wir gleichzeitig auf unser Stresslevel achten.
Zitat von La_Croix im Beitrag #157Stress kann den Effekt gesunder Ernährung aufheben [u]Nervliche Belastung beeinflusst Fettverarbeitung des Körpers Krankmacher Stress: Schon ein stressiger Tag kann die Vorteile einer gesunden Ernährung wieder zunichtemachen, wie eine Studie enthüllt. Denn die nervliche Belastung beeinflusst, wie unser Körper verschiedene Fette verarbeitet. Eine Ernährung reich an ungesättigten Fetten wirkt daher besser, wenn wir gleichzeitig auf unser Stresslevel achten. [u]
Beinahe witzig, wenn's nicht so traurig wäre - ich kenne so ein Nervenbündel mit Null Stress-Resistenz und -Management - vll. auch Resultat einer Zwillings-Schwangerschaft, langen Brutkasten-Aufenthaltes, einer in beinahe jeder Hinsicht beengten und kargen Kindheit ohne jede Anerkennung: Fettpolster mit Schutzfunktion - damit einem ja nichts zu nahe geht und man seinen Platz behaupten kann! Essen, weil man nie genug hatte - echter Genuss, ein Fremdwort - jede Bemühung bleibt beinahe ohne Resultat -weil die Muster nicht geändert oder durchbrochen werden.
Cannabis macht die Knochen dünn Osteoporose-Risiko steigt durch starkes Kiffen Bedenkliche Droge: Haschisch schadet offenbar nicht nur dem Gehirn, sondern auch den Knochen. Denn wer regelmäßig Dope raucht, hat meist dünnere Knochen und bricht sich diese auch häufiger. Außerdem wiegen starke Kiffer weniger und haben einen niedrigeren Body-Mass-Index, wie eine Studie zeigt. Das erhöht ihr Osteoporose-Risiko zusätzlich.
ZitatWer viel Cannabis raucht, hat im Schnitt eine um fünf Prozent geringere Knochendichte im Vergleich zu Menschen, die nur Zigaretten rauchen. Zu diesem Schluss kommt ein Team um Stuart Ralston von der University of Edinburgh, das 200 regelmäßige Cannabiskonsumenten mit 114 nichtkiffenden Personen verglich. Dabei zeigte sich, dass jene 144 Versuchspersonen, die die Droge über lange Zeit häufig konsumieren, eine deutlich verringerte Knochendichte und ein höheres Risiko für Knochenbrüche aufweisen. Dagegen zeigten sich zwischen Nichtnutzern und den 56 moderaten Konsumenten keine Unterschiede. Ob sich daraus ein langfristig höheres Risiko für Osteoporose und andere Krankheiten ableiten lässt, ist unklar.
Einige Ballaststoffe können die Schwefelwasserstofffreisetzung im Darm reduzieren!
Geruchsintensive Flatulenzen müssen nicht sein Zu den wohl peinlichsten Momenten für uns gehören faulig riechende Flatulenzen. Doch die Verdauung lässt sich durchaus so begünstigen, dass abgehende Winde seltener miefen.
Die Verdauung bringt es mit sich, dass dabei Gase entstehen: Die unzähligen Bakterien der Darmflora brechen den Nahrungsbrei herunter, wodurch aus den umgesetzten Kohlenhydraten Wasserstoff, Kohlendioxid und Methan entstehen, und geschluckte Luft findet ebenfalls ihren Weg durch den Darm nach draußen. Sie sind alle weitgehend geruchlos und sorgen allenfalls durch eine möglicherweise auftretende Geräuschkulisse für peinliche Momente, wenn der Wind abgeht. Unsere Nahrung besteht jedoch auch zu einem großen Teil aus Proteinen, die den Flatulenzen üble Geruchskomponenten in Form des faulig riechenden Schwefelwasserstoffes hinzufügen können: Dieser Duft fauler Eier wird ebenfalls durch Darmbakterien erzeugt, wenn sie proteinhaltiges Essen verarbeiten. Das stinkende Gas sorgt jedoch nicht nur für rote Köpfe, sondern erhöht womöglich auch das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen oder gar Darmkrebs.
Schon gassi gehen mit dem Hund, scheint der Gesundheit signifikant zu nützen!
Regelmäßiges Gassigehen hält den Hundehalter fit Hundebesitzer, die regelmäßig mit ihren Tieren Gassi gehen, fördern auch ihre eigene Gesundheit. Aber sie tun durch die Spaziergänge auch für die Nachbarschaft etwas Gutes.
@vera8555 Der von La_Croix verlinkte Artikel geht noch weiter:
"[...]Dazu untersuchten sie die festen Ausscheidungsprodukte sieben gesunder Erwachsener und fügten ihnen im Labor bestimmte Mengen an Zystein zu. Diese schwefelreiche Aminosäure kommt in proteinreichen Lebensmitteln in größerer Konzentration vor. Nach dieser Behandlung entwickelten die ausgeschiedenen Darmbakterien in den Stuhlproben plötzlich die siebenfache Menge an Schwefelwasserstoff. Dieser Prozess war jedoch umkehrbar. Denn nach dem Hinzufügen von vier langsam abbaubaren Kohlenhydraten sanken die Emissionen beträchtlich: Diese passieren den Darm nur unvollständig verdaut und werden erst im Dickdarm nach und nach fermentiert. Besonders effektiv wirkten dabei Stärke, die beispielsweise in Kartoffeln, Bananen oder Getreideprodukten vorkommt, und Fructane – Mehrfachzucker, die unter anderem in Weizen, Artischocken und Spargel vorhanden sind. Sie drosselten die Schwefelwasserstoffproduktion um ganze 75 Prozent. Die beiden anderen Kohlenhydrate, Psyllium(ein Pflanzenschleim aus Flohsamen) und Sterculia (ein faseriger Ballaststoff, der aus Stinkbäumen gewonnen wird), drosselten sie immerhin noch um ein Viertel." http://www.spektrum.de/news/geruchsinten...ht-sein/1426322
Bei höheren mütterlichen Vitamin B3-Werten in der Schwangerschaft haben die Kinder später weniger Neurodermitits:
Higher maternal serum concentrations of nicotinamide and related metabolites in late pregnancy are associated with a lower risk of offspring atopic eczema at age 12 months http://dx.doi.org/10.1111/cea.12782
Zitat von Lazarus Long im Beitrag #164@Prometheus Also nicht auf Proteine verzichten,abern sie nur mit Kohlehydraten zusammen essen? Also no low carb?
Ich sehe das so: Wenn durch proteinreiche Ernährung Blähungen und Fäulnisgase auftreten, könnte man:
-Proteine in der Ernährung reduzieren -Gezielt die schwefelhaltigen Aminosäuren in der Ernährung reduzieren -Für eine bessere Verwertung der gegessenen Proteine sorgen -Mit eben genannten Kohlenhydraten ausbalancieren
P.S.: Kohlenhydrate essen heißt ja noch nicht automatisch , dass diese auch verwertet werden. Stichwort: Ballaststoffe!
Overlooked molecules could revolutionize our understanding of the immune system
Thousands of new immune system signals have been uncovered with potential implications for immunotherapy, autoimmune diseases and vaccine development. The researchers behind the finding say it is the biological equivalent of discovering a new continent.
Ich esse sehr viele Kohlenhydrate, unter anderem in Form von Kartoffeln, Brot ect. und leide niemals unter Blähungen. In und nach den Wechseljahren haben viele Frauen damit Probleme, es heißt ja im allgemeinen immer, dass es mit den Hormonen zusammen hängt. Ich persönlich glaube aber auch, dass es eine Sache der Ernährung ist, wie gesagt, Blähungen habe ich nie.
Das eher ungesunde genetische Erbe der Neandertaler Das im Vergleich zu den Afrikanern schwächere Immunsystem der Europäer geht zum Teil auf unsere ausgestorbenen Verwandten zurück
Die ersten Vertreter des Homo sapiens, die vor rund 50.000 Jahren nach Europa kamen, waren vermutlich dunkelhäutig. Die helle Haut und einige Spezifika der Haare dürften die heutigen Europäer von den Neandertalern geerbt haben, mit denen unsere direkten Vorfahren immer wieder Sex hatten. Deshalb sind auch 1,5 bis vier Prozent unserer DNA von den Neandertalern, während sich in der DNA der heute lebenden Afrikaner keine Spuren unserer ausgestorbenen Verwandten mehr finden. Bestimmte Gene der Neandertaler dürften den Vorfahren der Europäer einen Überlebensvorteil in den kalten Regionen der Nordhalbkugel verschafft haben. Doch in jüngster Zeit häuften sich Studien, die eher negative Auswirkungen dieses Erbes herausstrichen: Die größere Anfälligkeit der Europäer für Herz-Kreislauf-Defekte, aber auch für Depressionen oder die Nikotinsucht geht allem Anschein nach auf unsere nächsten Verwandten zurück. http://derstandard.at/2000046300587/Das-...er-Neandertaler
Man kann es nicht oft genug wiederholen: Ein Vitamin D-Mangel lässt schneller altern!
A new look at vitamin D challenges the current view of its benefits Research in C. elegans shows the popular supplement engages longevity genes to increase lifespan and prevent the accumulation of toxic proteins linked to many age-related diseases http://buckinstitute.org/buck-news/new-l...ew-its-benefits
Jackpot: Dieses Eis lässt uns länger leben Anfang des Jahres verzehrte man sich allerorts nach dem "gesunden" Spirulina-Eis. Eine angeblich leistungssteigernde Eiscreme setzt noch eins drauf.
ZitatDie Rezeptur des Eises ist freilich geheim, verraten darf jedoch werden, dass im Speiseeis Kakaopulver, Haselnüsse und Grünteeextrakt verarbeitet sind. Gemein ist den Hauptzutaten der hohe Gehalt an Antioxidantien. Dieser soll Sanguigni zufolge auch für die positiven Effekte des Eises verantwortlich sein.
ZitatAn der Universität Tor Vergata durchgeführte Tests mit dem Eis belegen tatsächlich, dass der Verzehr des gefrorenen Produkts eine Leistungssteigerung bewirkt. Bei den Probanden wurden sowohl vor als auch nach dem Konsum Blutproben entnommen. Die Placebogruppe erhielt herkömmliches Schokoladeneis. Parallel dazu mussten die Teilnehmer auf einem Rad im Labor kräftig in die Pedale treten.
Es zeigte sich, dass die Gefäßfunktion durch das Eis merklich verbessert wurde. Das könnte wiederum Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose vorbeugen. In der Placebogruppe konnte keine Veränderung beobachtet werden. In seinem Forschungsbericht betont Sanguigni, dass seine Studie die erste Untersuchung sei, die "demonstriert, dass ein natürliches Eis, das reich an sekundären Pflanzenstoffen ist, tatsächlich die Funktion der Gefäße und die physische Leistungsfähigkeit verbessern kann."
Warum er ausgerechnet Eiscreme als Forschungsgegenstand wählte, ist ebenfalls schnell erklärt: Kälte konserviert das antioxidative Potenzial in Nahrungsmitteln.
Zitat von Prometheus im Beitrag #172Die Idee ist ganz nett - ich frage mich nur, warum das Polyphenol-Eis unbedingt zu über 56% aus Disaccariden bestehen muss...
Vermutlich, weil das Kakaopulver und der Grünteeetrakt sonst für die meisten Konsumenten zu bitter wäre. Die wollen damit ja auch was verdienen nehm ich an
Macht das Zika-Virus Männer unfruchtbar? Infektion schrumpft und schädigt die Hoden und senkt Spermienzahl bei Mäusen Schleichende Entmannung? Eine Infektion mit dem Zika-Virus könnte bisher unerkannte Folgen für Männer haben, wie Versuche mit Mäusen nahelegen. Bei ihnen führte das Virus zu einer Schrumpfung der Hoden, zu sinkenden Testosteronspiegeln und zu einer zehnfach geringeren Zahl mobiler Spermien, wie Forscher im Fachmagazin "Nature" berichten. Noch ist nicht sicher, ob und wie stark dies auch beim Menschen der Fall ist, die Wissenschaftler halten es aber für möglich.
ZitatDie entscheidende Frage ist nun, ob die Zika-Infektion auch bei menschlichen Männern solche Folgen haben kann. Auch wenn dafür noch die Daten fehlen, halten die Forscher dies für durchaus möglich. "Zwar war unsere Studie an Mäusen, sie spricht aber dafür, dass auch Männer nach einer Zika-Infektion zumindest unter niedrigen Testosteronspiegeln und verringerten Spermienzahlen leiden könnten", sagt Diamond.
Ob allerdings die Folgen so dramatisch ausfallen wie bei den Mäusen, erscheint eher unwahrscheinlich. "Würde ein Mann bemerken, wenn seine Hoden schrumpfen? Ja wahrscheinlich", sag Moley. Darüber gab es jedoch bisher trotz vieler mit Zika infizierter Männer keine Berichte. Die Forscher gehen daher davon aus, dass die Folgen beim Menschen möglicherweise weniger auffällig und schwerwiegend sind.
Testosteronmangel und Unfruchtbarkeit Weniger leicht festzustellen wären allerdings Folgen der Virusinfektion für Spermienzahl und Fruchtbarkeit. "Menschen finden meist erst heraus, dass sie unfruchtbar sind, wenn sie versuchen ein Kind zu bekommen", sagt Moley. "Das aber kann erst Jahre oder Jahrzehnte nach der Infektion der Fall sein."
Nach Ansicht des Forschers könnte sich daher ein Hodenschaden durch die Zika-Infektion am ehesten an den Testosteronwerten infizierter Männer ablesen lassen. "Wenn die Testosteronwerte bei den Männern ähnlich sinken wie bei den Mäusen, dann müssten wir vermehrt Männer bei den Ärzten finden, die dieses Symptom aufweisen", so Moley. Er und seine Kollegen empfehlen in jedem Falle dringend, die möglichen Folgen für infizierte Männer nun gezielt zu untersuchen.