Intelligenz ist auch der tägliche Kampf gegen AS (Artificial Stupidity;) - weil soviel Dummheit in der Welt kann gar nicht natürlich sein! (... und es handelt sich nicht immer nur um die der anderen - ich weiß, wovon ich rede :)
Hallo Joker, es war überhaupt nicht so gemeint, dass ich etwas in die "Esotherik-Ecke" stellen wollte. Hatte schon mal früher geschrieben, dass mir das im Grunde egal ist, wer was in welche "Schublade" einordnet. Davon sollte man sich befreien. Das Denken ist frei und nur durch Selbstblockaden beschränkt. Was einen Erklärungsansatz bietet, ist ersteinmal gut und überdenkenswert. Vorverurteilungen sind immer abzulehnen. Man muss aber auch einmal etwas hinterfragen können, und es braucht Zeit, eine neue Sache mit dem bisherigen Denken irgendwie in Einklang zu bringen. Man trennt sich nicht gern von eigenen Vorstellungen und sog. Tatsachen, das kostet Kraft. Ist auch gut so, so ganz beliebig sollte man auch nicht sein.
"New Age" war auch nicht abwertend gemeint, leider wird mit solchen und anderen Sachen auch eine Menge Unfug getrieben, um Geld locker zu machen, z.B. über Sekten. Denke, das liegt uns fern. Es ist auch oft eine Mischung von Tatsachen und im Sinne der "Erfinder" hinzugefügten "Versatzstücken", die dann zu den gewünschten Ausagen und Vermarktungsmöglichkeiten führen. Aber Lesen und Abgleichen mit eigenen Erkenntnissen kann man ja mal.
Denke, den Unterschied von Entropie und Negentropie konnte ich inzwischen verstehen und habe versucht, das zu interpretieren und zu veranschaulichen. Ich war selbst erstaunt, wie gut das zu einigen Schriften passt, z.B. dem Chopra-Buch oder der zufällig gefundenen Seite von "New Age". Es ist halt ein Suchprozess, es sind ja nun keine ganz einfachen Dinge. Es ist sowieso vorerst nur ein kleiner Kreis, die diese Dinge wichtig finden.
Schrödinger kenne ich noch zu wenig. Ich verstehe noch nicht, wie aus lokalen Quantenfeldern Negentropie oder Intelligenz entstehen kann. Ich bin mir auch nicht sicher, inwieweit ein globales Quantenfeld existiert, von dem oft im Sinne einer universellen Intelligenz und Konnektivität ausgegangen wird. Das hat alles nichts mit Esotherik zu tun, und wenn, dann ist es auch egal. Ein Begriff beweist garnichts, ebenso wie eine Autorität nicht immer recht hat.
Ich hoffe, Dich nicht von einer weiteren, sehr spannenden Diskussion abgehalten zu haben, das war überhaupt nicht in meinem Sinne.
Aber damit muss ich wohl leben, dass mir das immer wieder falscherweise unterstellt wird, der Esoterikecke anzugehören. Wurde nicht auch Giordano Bruno wegen Hexerei verurteilt? Dann lassen wir das halt als esoterischen Auswurf stehen und in der Öffentlichkeit wird weiterhin Entropie mit Negentropie verwechselt, was dann zu den bekannten Missverständnissen führt.
Ja, mich hat das auch ein bischen an Esoterikzeug erinnert. Aber, dass muss ja nicht heißen, dass es falsch ist! Und es sollte dich nicht daran hindern, weiter in diese Richtung Überlegungen anzustellen.
Die Theorie, des holographischen Universums etwa, wird auch auf allen möglichen Esoterikseiten erwähnt und als "Beweis" für alles mögliche dargestellt. Es hört sich ja auch ziemlich esoterisch an, allerdings kann man mit mathematischen Berechnungen, die darauf basieren einige Messwerte, aus der Astronomie eleganter erklären und berechnen, als mit der "alten Annahme" zum Wesen des Kosmos.
2 Beispiele:
Die Annahme eines Holographischen Universums, würde erklären, warum man zur Beschreibung der Kosmologie sich quasi eine Dimension einsparen kann und trotzdem auf die richtigen Rechenergebnisse kommt!
Ist unser Universum ein Hologramm? Zur Beschreibung des Universums braucht man möglicherweise eine Dimension weniger als es den Anschein hat. Rechnungen der TU Wien legen nun nahe, dass es sich dabei nicht bloß um einen Rechentrick handelt, sondern um eine grundlegende Eigenschaft des Raums. https://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_detail/article/9447/
Ein holographisches Universum könnte eine Erklärung liefern, für das merkwürdige Verhalten von Sternen am Rande von Galaxien, ohne dafür auf die bisher nur hypotetisch postulierte und bisher, trotz langer Suche nicht gefunder, dunkler Materie!
Gravitation: Der Anfang vom Ende Dunkler Materie? Ist das Weltall doch nicht dunkel? Eine spektakuläre neue Theorie stellt unser Bild der Schwerkraft radikal auf den Kopf - und streicht die Dunkle Materie aus der Rechnung. http://www.spektrum.de/news/der-anfang-v...materie/1437827
Also, auch vieles was zunächst nach Esoterik klingt, wie etwa ein holographisches Universum und sich für viele seltsam anhört, kann sich lohnen als Grundlage weiterer Überlegungen zu dienen.
Zitat Intelligenz ist nicht nur das Streben nach möglichst vielen Optionen, sondern auch die Einschränkung, die Auswahl, bekannt als "branch and bound". Also mein Spezialgebiet in der Mustererkennung ist die "Dynamische Programmierung" - ein branch-and-bound- Verfahren zur Optimierung. Da kann man sehr gut die Optimierung von Kriterien bei multiblen Einflussgrößen zeigen, verstehen und praktisch hocheffektiv realisieren. Hat schon Paralleln zur Intelligenz.
Ja, ich denke das trifft es ganz gut!
Ich hatte Intelligenz bisher als die Fähigkeit kausale Verknüpfungen herzustellen und quasi "die Welt im Kopf zu simulieren, um Voraussagen über die Zukunft treffen zu können" aufgefasst. Fehlt die Erkennung von kausalen Zusammenhängen nicht noch igendwie in dieser Theorie, der Intelligenz als "Bewahrung von möglichst vielen Optionen in der Zukunft und Einschränkung der Auswahl"?
#54. Ein neuronales Netz kann kausale Verknüpfungen herstellen, es kann sogar probabilistische Aussagen treffen. Es muss natürlich angelernt werden durch Muster der Vergangenheit. Ist das schon Intelligenz? Im Grunde ein Speicher für Korrelationen. Ob die kausal sein müssen, ist eine andere Frage. Das kann der Mensch manchmal nicht einmal entscheiden.
Es geht hier wie gesagt nicht nur um die hochentwickelte "Intelligenz des Kopfes", sondern auch um eine Art "kosmischer" oder auch lokaler Intelligenz (die meiner Meinung nach der Gegenspieler der Entropie als zerstörende Kraft ist). Intelligenz als aufbauende und erhaltende Kraft, Intelligenz auch einer einzelnen Zelle. Kann man überhaupt davon sprechen und wo kommt sie her?
a) ad Kulinski ... ist doch logisch, dass die Wirbelsäule (nicht nur, wenn man sie als die Leiter der neuronalen Evolution betrachtet - Drüsen-Reihung, Chakren, Reich und Lowensche Segmente usw. - und damit eventuelle Subluxationen und "Haltungs"-Schäden) ein "effektiver Punkt" des Lebens ist!
#56 Ich bin ja bereit und interessiert, mich auf ungewöhnliche Ansätze einzulassen, es sollte aber immer erkennbar bleiben, wie sie zu Anti-Aging bzw. zur Negentropie beitragen. Auch wenn wir nur als Ausformung des Quantenfeldes existieren und zu 99,99 % aus nichts bestehen, so scheinen mir Alterungsprozesse doch ziemlich real - oder ist das eine Bewusstseinstäuschung? Ich muss nur das Quantenfeld entsprechend modifizieren, und schon entwickelt es sich zum Besseren? Ich glaube tatsächlich an die Möglichkeiten der Psychologie, das hatte ich auch schon im Thread "Psychologie" eher intuitiv geschrieben. Nur warum hilft es nur bis zu einem gewissen Grade? Warum siegt irgendwann doch die Entropie (als Ausdruck der ungerichteten, zerstörenden Wirkung der Energie)? Es gibt wahrscheinlich Bereiche, zu denen wir keinen Zugang haben.
Von einem globalen universellen Quantenfeld, das wir lokal beeinflussen können, bin ich mangels Evidenz nicht wirklich überzeugt. Die vorgebrachten Argumente scheinen mir zu schwach und konstruiert oder aber, wir merken es garnicht, weil wir ja die Gegenprobe nicht machen können ...
Den Warnke werde ich mir mal näher ansehen, gehe hinreichend kritisch ran und bin nicht leicht zu überzeugen :-)
Klar gibt es Bereiche der Wirklichkeit, die wir (unsere Sinne) und unsere Geräte nicht erfassen. Irgendein Wissenschafter (Planck oder Bohr?) hat es mal (ungefähr so) formuliert: "Wissenschaft ist das, was wir über die Welt sagen können."
"gehe hinreichend kritisch ran und bin nicht leicht zu überzeugen :-)" ... echt faustisch;) - gefällt mir gut, und so muss es auch sein!
Zellen haben bekanntlich die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Und das geht nun mal nicht ohne "Intelligenz" - aber der Begriff "Intelligenz" ist ein wenig irreführend, weil er falsche Assoziationen weckt.
Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang eher von "Information" sprechen. Negentropie wäre demnach eine strukturelle Information. Zudem gibt es noch eine funktionelle Information, sozusagen der "Bauplan" der Zelle:
"Living cells perform numerous complicated, synchronized and very specific tasks in order to maintain their biological functions. These complex tasks require information input (e.g. a chemical gradient), information processing (signals sent into the cell from membrane receptors), and instruction (e.g. reorganization of the actin cytoskeleton for motility) as the output of the underlying computations. In order to function, a living cell, similarly to a man-made machine, requires specific components to be interconnected in an intelligent fashion so they can perform the desired tasks.
[...]
As an open system, a cell operates cyclically exchanging material and heat with the environment. High-energy molecules are absorbed through pores in the membrane and their energy used to synthesize components of the cell and maintain ambient temperature. Heat is dissipated and waste products excreted so that excess entropy in the environment is balanced by structure- and information-production lowering the entropy inside the cell.
[...]
Overall, the entropy changes in the cell can be attributed to four distinct processes:
(a) chemical reactions leading to the aggregation of molecules, (b) mass transport in and out of the cell leading to concentration gradients across the membrane, (c) heat generation due to metabolism of the cell, and (d) information stored in terms of genetic code in both nuclear and mitochondrial DNA.
[...]
In non-equilibrium systems such as autocatalytic chemical reactions of the Brusselator type (Prigogine, 1980), order is created and sustained by means of non-linear interactions and external forcing. Another important property of non-linear systems is the possibility of self-assembly, for example in pattern forming crystal growth. This provides an example where there is no necessity for an instruction-driven creation of order and structure. Sometimes, when discussing the assembly of bio-matter, concern is unduly given to the need for instruction in putting the building blocks of matter together piece by piece. While there are clear instructions for the amino acid sequences in the genome, the details of higher order structure formation need no special encoding. They may emerge spontaneously as an attractor in non-linear dynamical system that we call a living cell as a result of biological self-organization (Kauffmann, 1993).
We postulate, therefore, the existence of two types of information in biological systems:
(a) structural information – i.e. negative entropy – and (b) functional information.
The former is simply related to a neat and tight packing of the various molecules into macromolecules and macromolecules into organelles that comprise the cell. The latter on the other hand, pertains to the functioning of the cell and hence the rate and amount of chemical reactions taking place. The two forms are somewhat related but not identical. Imagine the construction of a car as an analogy. It may look perfectly good but if the gas line is cut, it will not be able to run. The same holds true for a living cell. Some key reactions if not properly executed, will lead to the cell death. While structural information should be maximized meaning entropy reduction by the cell, functional information is concerned with how rapidly information is being exchanged. Moreover, the cell must make sure that the information exchange between its parts is carried out faithfully, i.e. it is error-free. In most sensitive areas such as the coding regions of DNA, error correction mechanisms are actively involved by the use of DNA repair enzymes whose work assures proper information transfer but it requires energy expense on the part of the cell."
Es geht mir im wesentlichen darum, euch zu erklären, wieso die Einzelsymptomsbekämpfung keinen Sinn macht und letztlich kein dauerhafter Erfolg allein mit diesen Methoden erreicht werden kann. Zwar gibt es immer wieder Teilerfolge, aber der große Durchbruch bleibt aus.
Kaum ist eine Baustelle geschlossen, dann tut sich eine andere auf, Negentropieakkumulation ist die einzige Lösung aus diesem Dilemma.
Da der Mensch von Natur aus zur Verschleuderung von Negentropie neigt, denn das verleiht ihm ein Machtgefühl, ist es unmöglich, ultralanges Leben zu erreichen, ohne das Wesen der Negentropie zu verstehen und zu berücksichtigen.
#59 Vielen Dank. Ich komme an den vollen Text leider nicht heran. Es bringt auf jeden Fall begriffliche Klarheit. Information ist schon richtig, die Zelle besitzt vorgeprägte Information - den genetischen Code insbesondere, aber natürlich auch diverse andere Moleküle (Strukturinformation), sie besitzt von vornherein Mitochondrien (sehr komplex, aber bereits "lebend". Aber ein kleines Defizit zwischen Information und Leben empfinde ich doch noch. Wie ein Computer: Speicher und und Prozessor verkörpern eine Menge Information, und wenn die nicht stimmt, geht es nicht. Es bedarf eines winzigen Anstoßes, und es beginnt ein zyklischer vordefinierter Prozess zu laufen, die Programmschleife, die jedem ganz einfachen, aber auch hochentwickeltem "Betriebssystem" zugrunde liegt. Diese Schleife läuft immer, sonst ist der Computer "tot". Es werden dann viele andere Prozesse in diese Schleife quasi eingeblendet, die vom Nutzer gewünscht werden. Wenn der Strom weg ist, geht wie in der Zelle auch das Licht aus.
Ein Computer "lebt" in diesem Sinne auch, ein "Bewußtsein" ist ja dafür nicht zwingend. Und in die Erschaffung des Computers (echter Kreationismus) ist unheimlich viel Intelligenz eingeflossen, allein evolutionär entsteht er nicht, wenngleich man auch von einer Evolution des Computers sprechen kann, immer unter Investition neuer Intelligenz.
Vielleicht reicht es ja für eine Zelle auch, wenn eine für zyklische Prozesse geeignete Struktur entstanden ist, und irgendwann läuft das einfach los. Meine Frau liest gerade ein Buch von Schätzing, "Nachrichten aus einem unbekannten Universum". Wenn ich sie richtig verstanden habe, soll die (zufällige) entstehung des Citrat-Zyklus der Anstoß für die Lebensentstehung gewesen sein, ein Zyklus, eine Programmschleife, wenn man so will.
#60. Denke, das mit der Problematik der Einzelsymptombekämpfung ist auf jeden Fall verstanden worden. Nur ganz persönlich glaube ich, dass es letztlich Einzelmassnahmen sind, die die Negentropie vergrößern, nur eben die richtigen. Das mit der Verschleuderung von Negentropie ist völlig richtig. Aber es ist eben eine Folge, wenn man sich "ausleben" will ("Wein, Weib, Gesang" und gutes Essen, Wettkämpfe und was es sonst noch gibt, um Negentropie zu verlieren). Diese Negentropie "opfert" man halt, und dann sieht man, wie man sie wieder erhöht. Da "helfen" dann Medikamente, NEM und viele andere "Einzelmaßnahmen", auch mal Fasten und Enthaltsamkeit. Aber nicht leben, um nur keine Negentropie einzubüßen, ist auch nicht optimal. Wir haben ja ein Gehirn, um vielleicht beides zu können?
Und noch ein zweiter Aspekt: es geht nicht darum, irgendeine hochkomplexe Struktur zu erhalten und am Laufen zu halten, sondern eine ganz bestimmte Struktur. Irgendwie ist programmiertes Altern auch ein "intelligenter", vielleicht vordefinierter Prozess. Ist die Negentropie da geringer? Die Entropie muss dadurch jedenfalls nicht steigen. Ein bestimmter Computer läuft nur, wenn alle Verbindungen und Bauelemente im Prozessor laufen und wenn exakt der passende Code im Speicher steht. Läuft er nicht, muss ich da Fehler beseitigen (Strom vorausgesetzt). Oder wegwerfen und neu kaufen (produzieren). Das neue Modell ist besser, weil schon wieder Intelligenz eingeflossen ist.
Die Einzelmaßnahmen zielen ja auch auf ganz verschiedene Dinge: auf Strukturerhalt, auf Energieerhöhung, auf Enzyme, die vor allem die Prozesse sichern, auf Informationserhalt (DNA, Epigenik). Leider gibt es kein "Negentropie-Pulver", das ich nach einer Party mal zum Ausgleich nehme.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #61 Nur ganz persönlich glaube ich, dass es letztlich Einzelmassnahmen sind, die die Negentropie vergrößern, nur eben die richtigen.
Ganz genau, letztlich sind es auch wieder Einzelmaßnahmen, nur eben weniger bekannte, da Negentropie eben ein vernachässigtes Thema ist. Ich mach dann grad weiter mal mit Einzelmaßnahmen, Beispiel Kleidung, danach geht werde ich zu Stoffwechselinterventionen übegehen, aufzeigen wie Negentropie auf den Körper übertragen wird und wie sie den Körper wieder verlässt.
Thema Kleidung
Spielt Kleidung aus Life-Extender Sicht eine Rolle? Erst einmal scheint es völlig egal zu sein, was man trägt. Bei genauerer Betrachtung bemerkt man jedoch, dass es durchaus eine Rolle spielt!
Der Körper erzeugt ständig Wärme mit der Verbrennung von Fetten, Protein und Kohlenhydraten. Diese Wärme muss ständig abgeführt werden, es entsteht ein Wärmegefälle vom Körperkern nach außen, die äußere Körperschale ist wesentlich kälter, weswegen Temperaturen um die 37° Celsius oder höher auf Dauer äußerst schädlich wären. Der Körper fängt dann an zu schwitzen, zu hecheln und versucht auf verschiedene Arten die überschüssige Wärme abzuführen. In der Sauna ist das ja gewünscht und sinnvoll, auf die lange Sicht sind zu hohe Temperaturen aber ungünstig.
Kälte ist aus Sicht der Alterung jedoch noch viel schädlicher als Wärme, da die Negentropie vom Wärmeren in den kälteren Bereich fließt. Somit verlässt Negentropie den menschlichen Körper und die Entropie tritt in Folge ein. Höhere (unnötige) Verbrennung von Energie, trockene Haut, Erkältung, verschiedenste Krankheiten werden durch dauerhafte Kälteeinwirkung begünstig. Kein Wunder, dass viele im Winter ständig krank sind, es fehlt an Negentropie.
Die Mutter hatte also Recht, als sie sagte: "Kind, zieh dich warm an!". Damals hatten wir sie belächelt, doch jetzt holt uns diese Wahrheit wieder ein.
In unseren Breiten ist Kälteschutz also ein sehr wichtiges Thema. Aus Sicht der Negentropie bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass es Sinn macht, bei Temperaturen < 20 Grad möglichst viel Körperfläche zu bedecken, so dass die Hauttemperatur nicht unter 20 Grad kommt. Gerade die offenen Hautflächen sind oft große Negentropielecks.
Das bedeutet praktisch bei kaltem Wetter: - lange Unterhosen tragen - Handschuhe - Jacke, die ausreichend wärmt - Schal - Mütze oder Hut oder Kapuze - Gesichtsschutz - evtl. Sonnenbrille als Kälteschutz der Augen
Einiges machen wir schon automatisch. Jedoch sehe ich nur selten Menschen, die alle Punkte konsequent umsetzen!
Viele der Maßnahmen scheinen übertrieben, aber aus Sicht der Negentropie sind sie doch notwendig, um Negentropieverluste möglichst gering zu halten.
Das Ganze hat aber nichts mit Verweichlichung zu tun, sondern es ist aktives Anti-Aging. Ohne Kälteschutz wird die Alterung aktiv vorangetrieben. Abhärtung ist auch wichtig, aber da genügen Wechselduschen(immer mit warm beginnen aus Negentropiesicht) oder Sauna mit anschließend kaltem Guß. Dauerhafte Kälte ist schädlich und führt zu vorzeitiger Alterung!
So ab 20-22 Grad ca. sind diese Maßnahmen allerdings nicht mehr wichtig. Dann kann man dann tragen was man will, da das Temperaturgefälle zwischen Haut und Außentemperatur nicht mehr groß ist und somit keine großen Negentropieverluste zu erwarten sind.
So ab 20-22 Grad ca. sind diese Maßnahmen allerdings nicht mehr wichtig. Dann kann man dann tragen was man will, da das Temperaturgefälle zwischen Haut und Außentemperatur nicht mehr groß ist und somit keine großen Negentropieverluste zu erwarten sind.
Ich ahnte doch, daß die große Lebensenergie-und freude von Italienern, Griechen und Spaniern nicht allein von Wein, Weib, Olivenöl und mediterraner Kost kommt! Das gute Wetter, die Sonne und die allg. milden Temperaturen sind es!
Hallo Joker, gehe ich mit. Ich mag instiktiv kaltes, frostiges Wetter nicht. Mit dem Anziehen hast du recht, aber ich trage keine langen Unterhosen aus psychologischen Gründen. Bei der NVA mussten wir diese immer tragen, hatte auch seinen Sinn wegen der rauhen Oberbekleidung und ev. Verletzungsgefahr. Die Negentropie ist da aus anderen Gründen verloren gegangen. Fahre auch nicht in einen Winterurlaub der Kälte wegen. Seit ich abgenommen habe, ist wohl der Stoffwechsel auch etwas runter. Bin nicht mehr so kältetolerant. Allerdings habe ich Wärme recht gern, habe kein Problem mit sehr hohen Außentemperaturen. Da wird man richtig beweglich, sportliche Höchstleistungen sollte man aber nicht anstreben. Kenne ein wenig Bangkok, da sieht man selten Jogger ... Das Leben beginnt abends und in der Dunkelheit, auch in Südspanien. Allerdings auch in Reykjavik.
PS Tizian: Die Spanier, Griechen etc. verlieren ihre Negentropie bloß anders, auf angenehmere Art als die Eskimos (wobei die ja warm angezogen sind ...).
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #64PS Tizian: Die Spanier, Griechen etc. verlieren ihre Negentropie bloß anders, auf angenehmere Art als die Eskimos (wobei die ja warm angezogen sind ...).
Ja, Dr. Faust, das ist natürlich gut möglich! Aber generell etwas zugespitzt müßte man doch annehmen, daß der etwas korpulente Mitbürger, mit seiner dickeren Fettschicht, dem asketischen dürren Veganer gegenüber unter Negentropiegesichtspunkten im Vorteil sein müßte. Oder? Hängt damit die bekannte Aussage von Ärzten zusammen, daß die Sterblichkeit dieser Patientengruppe nach Operationen im KH deutlich geringer ist, als die der Dünnen und Fettleibigen?
Zitat von Tizian im Beitrag #65daß der etwas korpulente Mitbürger, mit seiner dickeren Fettschicht, dem asketischen dürren Veganer gegenüber unter Negentropiegesichtspunkten im Vorteil sein müßte. Oder? Hängt damit die bekannte Aussage von Ärzten zusammen, daß die Sterblichkeit dieser Patientengruppe nach Operationen im KH deutlich geringer ist, als die der Dünnen und Fettleibigen?
Sehr guter Punkt, danke!
Das spricht doch dafür, dass da etwas dran sein könnte.
Steht zwar unter Esotherik-Verdacht, das soll aber nicht davon abhalten, eventuell "Honig daraus zu saugen". Er gehört zur Firma NOESA, die extrem teure Cell-Care, Body-Care, Soul-Care-Produkte so für bis zu 5000$/100 ml anbietet. Sie betreibt internation Luxus-Boutiken und gehört einem Herrn Gehrke.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #67 Er gehört zur Firma NOESA, die extrem teure Cell-Care, Body-Care, Soul-Care-Produkte so für bis zu 5000$/100 ml anbietet.
Oweh! Dann kann es ja nichts sein.
Na schön, dann weiterhin frohes Meditieren, Astrologisieren, Levitieren, was auch immer....
#68 Es geht mir weniger um diese Firma, die Mittel für Multi-Millionäre anbietet und vielleicht mit geschäftlichem Erfolg. Hab ich mir doch gedacht, dass Negentropie auch fürs Geldmachen genutzt wird, wie so vieles andere, was vermutlich garnichts bewirkt. Es geht auch nicht Meditieren, Astrologisieren, Levitieren, was auch immer.... (wobei Meditieren durchaus der Aufmerksamkeit wert ist). Die genannte "Ausarbeitung" ist natürlich auch "metaphysisch", man muss sie aber mit Vorkenntnis lesen und da denke ich, dass sie durchaus überlegenswerte Denkansätze zur Thematik Entropie - Negentropie enthält. Zumindest wird beides klar getrennt, aber auch in Beziehung zueinander gesetzt. Der Ingenieur freut sich immer über Kästchen-Pfeil- Darstellungen :-)
PS: Habe mir gerade auch mal die Broschüren der Firma durchgelesen. Ist durchaus interessant, wenngleich ich das nicht alles nachvollziehen kann, einiges schon. Mitochondrien werden auch erwähnt. Ich glaube ohnehin, dass die auch über die ATP-Produktion hinaus von Bedeutung sind, mehr, als man vielleicht momentan weiß. Auch die Ausführungen über "cold" und "warm Beauty" kann ich nachvollziehen. Aber ob sich das durch die angepriesenen Stoffe realisieren läßt?
Obwohl die alchemistische Prozessvorgabe durchaus klug ist: solve-putrifice-coagula könnte man durchaus "kybernetisch/systemisch" anwenden ...
Nimm, was dir zur Verfügung steht=was du weißt, hast und kennst (quasi als prima materia) - liste es auf - "siebe/filtere/reduziere" auf das Machbare und Brauchbarste - füge es in ein Konzept, mach es so effektiv und einfach wie möglich.
(Damit entgeht man z.B. der "Einzel-Symptom-Behandlung=Verschiebung), bringt etwas Ordnung in die "Dinge", stärkt das Gewünschte, greift sogar schöpferisch über die "Automatik", Homöostase und Autopoiese ein ( (alles wesentliche Punkte der Negentropie) - d.h.: Man tut, was man kann - und das tun wir doch alle;)
Mein Gott und mein "oller" Paulus: "Prüfet alles, und das Beste behaltet (bei)!" ... und dann teilt es miteinander in einem Forum :) oder wenigstens in einem gerechten Preis:Leistungs-Verhältnis :)
Wer noch mehr wissen möchte über das Konzept von Gerd Gerken und NOESIS, ALCHEMETIC usw., sollte auch mal hier lesen: http://www.gerd-gerken.com/ Die dort zugänglichen Ausarbeitungen (pdf) sind durchaus lesenswert, enthalten viele Dinge, die man akzeptieren kann, ergänzt durch etwas seltsame Dinge, Wenn er seine Produkte wirklich verkauft, dann wäre er erfolgreich.
Zitat von Prometheus im Beitrag #59Zellen haben bekanntlich die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Und das geht nun mal nicht ohne "Intelligenz" - aber der Begriff "Intelligenz" ist ein wenig irreführend, weil er falsche Assoziationen weckt.
Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang eher von "Information" sprechen. Negentropie wäre demnach eine strukturelle Information. Zudem gibt es noch eine funktionelle Information, sozusagen der "Bauplan" der Zelle
Was genau bedeutet "Information" für die Selbstorganisation und Negentropieproduktion? Ein Exkurs für Interessierte - und auch wichtig für die Überlegungen zum Negentropie-Erhalt:
"In this review we explore the hypothesis that there may indeed be at least quasi-universal laws underlying biological organization—that is, that there may be as-yet unidentified forms of simplicity hidden in biological phenomena. Our focus will be on the concept of information, an abstract quantity that nevertheless seems to make a big difference to the way the world works. We posit that it will be in the realm of information theory and information dynamics that powerful new integrating principles of life will be discovered.
[...]
the key to understanding life might lie [...] in studying how information interacts with the material world. Analyzing life's informational properties holds promise for turning biology into a quantitative science with real predictive power, akin to that of theoretical physics—or perhaps electrical and electronic engineering is a closer analogy. It may also advance our understanding of the origin of life and life on other worlds.
[...]
Since Schrödinger drew attention to it over 70 years ago, scientific understanding of the nature of life has advanced enormously, and in recent years new clues to life's origin have been uncovered [14]. Yet it would be wrong to claim that we are on the verge of answering Schrödinger's question. Much remains murky and ill- defined. Many people working in the field have the sense that something important has been left out of account, perhaps something fundamentally new and therefore difficult. If only the problem could be re-cast within a new conceptual framework, then perhaps everything would fall into place.
[...]
Although an abstract concept, information has become so familiar that there is a temptation to treat it as some sort of ethereal substance. But this cannot be quite right, because each bit of information has to be instantiated in physical degrees of freedom: 'Information is physical!' as Rolf Landauer famously proclaimed [20]. So on the one hand, the dynamics of information depends on the underlying dynamics of the physical degrees of freedom. On the other hand, in some circumstance (such as biology) it appears to take on 'a life of its own': philosophers describe it as 'an emergent property' [21]. In biology especially, explanations are usually couched in a language suggestive that 'information' itself has causal efficacy [22]. Thus DNA is often described as a blueprint or algorithm for building an organism, with the implication that the genome controls or supervises embryo development by exerting some influence over the course of events.
[...]
Summarizing the results reported in this section, the behavior of living systems can be characterized by changing patterns of information and changing patterns of causation. The question then arises of the relationship between them. The foregoing network examples show that there can indeed be differences in the two patterns, which prompts us to ask about the status of informational narratives. Such narratives undoubtedly have explanatory value, but can we go beyond pragmatics and uncover truly law-like, albeit emergent, features of information flows? If the mapping between information flow and causal flow were exact, then information would be merely an epiphenomenon with no fundamental ontological status. But if it is not exact, we would like to know if there are general laws describing this linkage, laws that might serve for biology the role that Newton's laws serve for physics. These remain open questions.
[...]
there appears to be a deep connection between information and causation in biology, as most prominently captured by the notion of 'function'. If information does in fact play a causal role in the dynamics of biological systems, then a fundamental understanding of life as a physical process has the potential to open up completely unexplored sectors of physics, as we know of no other class of physical systems where information is necessary to specify its state.
[...]
The results of comparing information processing in the biological network and random network ensembles reveal statistically significant differences in the distribution of information processing that distinguish the biological network from random (see figure 3). Intriguingly, in the 'vital' regime where the difference is most pronounced, the distribution of information processing is dominated by information transfer between pairs of nodes that are not directly causally interacting (that is, it arises due to the collective properties of the network).
[...]
We described briefly in section 5.1 the presence of a 'control kernel' for the yeast cell cycle network [81], this being a small subset of nodes (highlighted in red in figure 2) that regulate the global function of the network by canalizing the states toward the primary attractor (this being the biologically functional resting state of the cell). The biologically distinct regime of the scaling relation in figure 3 is dominated by information transfer to and from the control kernel nodes.
Control kernels have been discovered in a number of gene regulatory network models, and have interesting information-theoretic properties themselves. In particular, the control kernel nodes as a set take on a distinct value in each of a network's attractor states, and thus the set is related to the distinguishability of these states and perhaps even to a coarse-graining of the network's state-space that may be directly relevant to biological function [81]. The control kernel nodes also play the dominant role in information storage in the network.
[...]
Our hypothesis of the duality of matter and information in biological systems raises a fascinating question. Does natural selection operate on software as well as on hardware? That is, is there a 'cyber-Mount Improbable' to climb alongside 'Mount Improbable?' [107] Expressed more formally, does the informational architecture of a living organism constitute a selectable trait in the same manner as its morphological and physiological architecture? The answer would seem to be yes [105], or how else has the software of life evolved to such a level of efficiency and complexity? Surely not as a fortuitous epiphenomenon? However, this conclusion immediately raises again the problem that has been a recurring theme in this review: what, precisely, is meant by 'biological information' as opposed to generic definitions of information?"
Das klingt sehr interessant, leider kann ich den vollen Text nicht einsehen. Aber in meiner Anschauung bleibt die Dualität zwischen Information und Prozessor bzw. Interpreter. Der Interpreter* braucht Energie und natürlich auch einen Bauplan (Information) und einen "Taktgeber". Sehr schön zu sehen am Ablesen und Interpretieren der DNA durch Ribosomen, die "wissen", wie der Code in Peptidketten umzusetzen ist. Die Frage ist damit natürlich nicht gelöst, denn auch die Ribosomen müssen nach einem Plan hergestellt werden. Die Frage ist, was ist der "Ur-Prozessor"? Der muss vielleicht immer schon da gewesen sein, quasi mit dem Urknall angestoßen. Das sind wir beim "rechnenden Raum" oder beim immer schwingenden "Quantenfeld". Irgenwie verorte ich die Quelle von Entropie und Negentropie tatsächlich in diesen Raum- und Zeitbereichen.
Den bereits genannten Artikel http://www.i-sis.org.uk/negentr.php von Mae-Wan Ho habe ich zwar noch nicht komplett verstanden, aber sie weist auf die zu betrachtenden Zeitmaßstäbe hin, in denen Prozesse ablaufen. Zwischen "Taktfrequenzen" von 10hoch-12 s und dem Sekundenbereich liegen eben Welten. Sie hat auch ein Buch geschrieben, "The rainbow and the worm", das bei amazon auch eine schlechte Kritik eines Physikers bekommen hat, weil die Verfasserin angeblich keine Ahnung von Physik hat. Habe das Buch nicht, es ist relativ teuer.
Was jetzt praktisch daraus folgt, ist natürlich ungeklärt. Entweder man steigt in die Quantentheorie ein und hat da eine geniale Idee oder man geht wie bisher makroskopisch vor und probiert, ob eine Intervention einen Nutzen zeigt (nach Wochen und Jahren). Die Berufung auf die Quantentheorie scheint mir zwar in vielen Fällen lediglich die Verwendung eines spektakulären Begriffs, den das Geheimnisvolle umgibt, zum Zwecke des Verkaufs wirkungsloser Mittel und Verhaltensweisen zu sein, was aber nicht auschließt, dass eine ursächliche Erklärung des Funktionierens von Leben tatsächlich dort zu suchen ist.
*PS: Man kann das insoweit verschärfen: Eine geordnete Menge von Elementen wird erst durch einen Interpreter zur Information. "Chinesisch" wird für mich erst zur Information (im Sinne des Schreibers), wenn ich dafür einen Interpreter habe.
@Prometheus Information ist bereits in Negentropie enthalten. Oder einfacher: Information ist (eine Form der) Negentropie! Es muss nicht noch zusätzlich Information dazukommen, damit Negentropie "richtig verwertet werden" kann. Somit ist auch mein Beitrag pure Negentropie!
Man könnte sagen, dass alle Materie jedwede Information in einer niedrigeren Form in sich enthält. Z.B. enthält der Kohlenstoff bereits den Diamanten in sich, es braucht nur ein bisschen Negentropie (in Form von hohem Druck), schon verwandelt sich Kohle in einen Diamanten.
Monistisch betrachtet gibt es keine Zweiteilung von Information und Materie. Das dualistische Weltbild von der Zweiteilung Materie <-> Information ist somit ins finsterste Mittelalter zu verweisen.
Ein langwieriger Lernprozess zur Erlangung von Information ist gar nicht notwendig, sofern ausreichend Negentropie zur Verfügung steht. Die Negentropie selbst liefert bereits die Information. Es gibt keine Negentropie ohne Information.
Ein Beispiel: Eine Zelle mit gesunder DNA entspricht einem hohen Maß an Negentropie. Eine Zelle mit kranker DNA entspricht viel Entropie (z.B. Krebs). Wird der kranken Zelle in beliebiger Form Negentropie zugeführt, wird sie zwangsläufig entweder gesunden oder absterben (zweiteres in Form von Apoptose ist wahrscheinlicher). Die beteiligte Chemie ist in diesem Fall nur der Träger der Negentropie.
@Rest Vielleicht findet ihr es ja lustig, esoterischen Schwachsinn zu schreiben, jedenfalls verstehe ich nicht, was kommerzielle Links von Scharlatanen mit dem Thema zu tun haben sollen. Aber mir ist es tatsächlich ernst. Wenn der Thread weiter so zugemüllt wird mit Esoterik, bin ich weg hier.
Meine Theorien mögen zwar nicht bewiesen sein, haben aber dennoch die Wissenschaft zur Grundlage.
Konsequenz aus der Negentropielehre ist, dass nicht Mutation und Selektion die treibende Kraft der Evolution ist, sondern Negentropie-Akkumulation. Die Biologiebücher müssen nochmal neu geschrieben werden!
Verschiedene Lebensformen konnten Evolutionssprünge sehr schnell - d.h. in wenigen Generationen - vollziehen, indem sie (unbewusst) Negentropie akkumulierten. Dann wieder jahrtausendelang nichts, da entweder äußere Verhältnisse zuviel Entropie bewirkten (z.B. Kälte, zu wenig Nahrung) oder aber interne Mechanismen suboptimal waren (z.B. Stoffwechselwege ineffizient).