#273: bei uns eine ähnliche Liste der Fette, außer Rapsöl (könnte aber wieder dazukommen), Olivenöl außer kalt auch zum andünsten von Gemüse, wirklich heiß nur Kokosöl, irische Butter auch zum Schluß zum Verfeinern. Als Wurstwaren nur Serranoschinken, Käse, dann viel Fisch (kalt, geräuchert und kurz gebraten oder aus dem Backofen), gelegentlich auch Entenbrust, Filetsteaks vom Rind oder Schwein. Alle Arten von Nüssen, Oliven, Kürbiskerne, etwas Kürbiskernöl.
Rapsöl haben wir (ich selber koche praktisch nicht, höchstens mal Rührei) mal anstelle von Sonnenblumenöl eingeführt. Es gab mal irgendwo eine Kritik an Sonnenblumenöl und eine Empfehlung für Rapsöl (nicht hier, schon länger her). Die Quelle hab ich nicht mehr.
Man muss auch bedenken, dass ich nicht allein bin und vorschreiben kann, was für Öle in der Küche verwendet werden. Z.B. nimmt niemand Kokosöl, weil das gerade bei meinem Arzt-Anhang als ungesund gilt. Ansonsten die Argumente : für oder gegen Raps- oder anderes Öl gibt es keine Evidenz (Studie). Selber beutze ich meist Kokosöl, ist aber auch eine Frage der Kosten. Bei Rapsöl haben wir Öl der Teutoburger Ölmühle, 2 Sorten: vorwiegend kalt und eine andere Sorte zum Braten/Frittieren. Was da genau drin ist, müsste ich mal hinterfragen.
Könnte mir auch vorstellen, das Rapsöl neu zu bewerten anhand neuer Informationen. Aber es muss natürlich eine überzeugende Alternativ her (auch preislich).
Ich kenne das mit den Nüssen und Samen, trotzdem verwende ich sie nur gelegentlich. Gegen Walnüsse habe ich eine leichte Allergie.
ZitatDer einzige Punkt in Betty Whites Lebenswandel, mit dem sich der Allgemeinmediziner nicht anfreunden kann: ihre Mittagessens-Gewohnheiten. Sie bevorzuge Pommes Frites, Hotdogs, zum „Runterspülen“ eine Dose Cola light, sagte sie dem Online-Medium „Bon Appétit“ 2014. „Das ist nicht gesund“, wiegelt Wimmer ab.
Mir kommt vor, in letzter Zeit, wird öfters Cola light im Zusammenhang mit Gesundheit und langlebigkeit erwähnt. Vor ein paar Tagen ging eine Meldung durch die Medien, nach der eine 104 jährige Amerikanerin als Grund für ihre langes Leben und gute Gesundheit angab, täglich mindestens eine Dose Cola light zu trinken
ZitatRüstig kommt Theresa Rowley daher, schiebt ihren Rollator zügig durch den Gemeinschaftssaal des Altersheims, pustet die Kerzen ihres zitronengelben Geburtstagskuchens energisch aus. Dass Rowley am Neujahrstag bereits ihren 104. Geburtstag feiert, kann die alte Dame selbst kaum glauben: "Ich bin überrascht", so die Seniorin aus Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan. "Es kommt mir einfach nicht so vor, als wäre ich so alt."
Ihr Lebensgeheimnis: Eine Dose Cola täglich Dabei hat die 104-Jährige ein Lebensgeheimnis: Coca-Cola Light. Jeden Tag trinkt die 1914 in Illinois geborene US-Amerikanerin das koffeinhaltige Getränk, berichtet das Lokalmedium "WZZM". Ihr Altersheim bestätigt das: Täglich leert Rowley mindestens eine Dose.
Zitat von La_Croix im Beitrag #280Mir kommt vor, in letzter Zeit, wird öfters Cola light im Zusammenhang mit Gesundheit und langlebigkeit erwähnt.
Ob da wohl die Marketingabteilung der Coca Cola Company hintersteckt? Jetzt nachdem "Coca Cola Life" derart gefloppt ist...
Im Grunde zeigt so ein Beispiel ja nur, wie sinnfrei es in aller Regel ist, aus anekdotischen Einzelfällen auf tatsächliche Zusammenhänge zu schließen. Die nach dem Geheimnis ihres Alters befragten Menschen wissen selbst oft am wenigsten darüber, was sie so alt hat werden lassen, und nach einer Erklärung gefragt, nennen sie dann einfach irgendeine langjährige Gewohnheit - auch wenn es oft nur Glück & Gene waren. Um sich wirklich einen Reim daraus zu machen, muss man schon Studien mit systematischen Interviewmethoden und einer ausreichend großen Zahl an vergleichbaren Personen anstellen - so wie etwa Dan Buettner es in seinem hervorragenden Buch Blue Zones schildert. Dann kann man diese Einzelgeschichten in einen größeren Kontext stellen und die wirklich relevanten Faktoren herausarbeiten.
Wenn der Konsum von Cola Light bei gesund gealterten US-Amerikanern nun tatsächlich häufiger genannt werden sollte, dann muss man das vor dem Hintergrund sehen, dass die meisten ihrer Zeitgenossen eben Softdrinks mit Zucker konsumieren, und die Tatsache, dass sie sich irgendwann dafür entschieden haben, zu Cola Light zu wechseln, bereits auf ein überdurchschnittliches Gesundheitsbewusstsein hindeuten dürfte.
ZitatThose consuming at least a can of so-called diet drinks every day were 2.96 times more likely to suffer an ischaemic stroke and 2.89 times more likely to develop Alzheimer’s disease than those who drank them less than once a week
Auf der anderen Seite enthält Cola, wenn man Zucker und Süßstoffe weglässt, eigentlich ganz interessante und wahrscheinlich nicht ungesunde Stoffe (allerdings in sehr geringen Mengen): dekokainisierter Kokablätter-Extrakt (stimmt wirklich!), Kolanuss-, Zitrusschalen- sowie diverse Gewürzextrakte. Auch das zugesetzte Koffein ist bekannter Weise in vielen Studien mit positiven Effekten assoziiert.
Wie es der Zufall will habe ich gerade heute beim Mittagessen mit Kollegen in der neuen, hippen Burger-Bude eine Cola Light getrunken (und nein, ich habe kein Tofu-Burger gegessen... aber dafür gab es Süßkartoffel-Pommes ) und fand die extreme Süße fast ekelerregend - bin ich einfach nicht gewöhnt, da ich sowas so gut wie nie trinke. Darin sehe ich auch die eigentlich Gefahr von solchen Lightgetränken: sie tragen, regelmäßig konsumiert, ebenso wie die gezuckerten "Originale" dazu bei, eine extrem hohe Geschmackstoleranz für Süße aufzubauen und lassen damit natürliche Lebensmittel als "nicht süß genug" erscheinen bzw. steigern die Tendenz, Süßkram aller Art zu futtern.
Zitat Von Trump erfuhr man Ende des letzten Jahres auch, dass er pausenlos Cola light trinkt.
Und jetzt, dass Trump sich bester Gesundheit erfreut
Naja, körperlich jedenfalls. Aber Moment mal: wie war das noch gleich mit dem Demenzrisiko?
Schönen guten Morgen, ich trinke hier und da auch Cola Light. Ich wurde schon von allen Seiten gewarnt davor, aber ich gehe immer nach meinem Bauchgefühl und ich finde Cola ohne Zucker ok. Ich vertrage eigentlich ganz wenige Süßstoffe, nur den in Cola Light. So what? Dann gönn ich mir das ab und an :-).
@Timar, ich wollte damit auch nicht sagen, dass ich glaube, dass Cola light gesund ist. Ich dachte, dass dies auch durch meine 2 Smilies rüberkommen würde. Ich fand es eben nur sehr witzig, dass mir die Cola light inzwischen immer wieder in dem Zusammenhang untergekommen ist. Wenn ich wirklich glauben würde, Cola light wäre besonders gesund, hätte ich die Geschichte von Theresa Rowley und ihrer Cola light im Thread zu Geheimnis der Hundertjährigen gepostet.
Persönlich habe ich zwar spekuliert, dass die Wirkung von Koffein mit künstlichen Süßstoffen eventuell einen leicht positiven Effekt, auf den Stoffwechsel haben könnte, da ich allerdings denke, dass so ziemlich jedes andere koffeinhaltige Getränk weit gesünder ist, habe ich solche Spekulationen unterlassen.
Aber trotzdem danke, für deine (wie fast immer) sehr ausführliche Antwort
Ich persönlich trinke, wenn es hoch kommt, vielleicht 10 mal im Jahr eine Cola, etwa wenn ich gerade wo unterwegs bin und mir schnell mal etwas Coffein im gehen gönnen will. Dann allerdins eigentlich fast immer die Red Bull Cola, oder eine sonstige Cola (es gibt noch ein paar andere Colasorten, mit natürlichen Zutaten, die findet man allerdings nicht in jedem Geschäfft), wo man echte pflanzliche Auszüge als Zutaten benutzt. Cola, mit echten Pflanzenauszügen schmecken wirklich weit besser, auch wenn der Anteil an Pflanzenstoffen, im Verhätniss zum Zucker, aus gesundheitlicher Sicht, sicher nicht gerade besonders toll ist... Wenn es doch mal eine Industrie-Cola ist, dann trinke ich immer nur die ohne Zucker und denke mir, dass diese 1-2 Dosen pro Jahr mit künstlichen Süßstoffen keinen Schaden verursachen werden.
@Timar "enthält Cola, wenn man Zucker und Süßstoffe weglässt, eigentlich ganz interessante und wahrscheinlich nicht ungesunde Stoffe (allerdings in sehr geringen Mengen): dekokainisierter Kokablätter-Extrakt (stimmt wirklich!), " Kannst du das "stimmt wirklich" "dekokainisierten Kokablätter-Extrakt" belegen oder ist das "stimmt wirklich" nur ein Gerücht das du verbreitest?
Und Coca Cola müsste weltweit in vielen Ländern doch mit einem Verbot rechnen selbst mit Kokablättern nur mit Geschmack und ohne Wirkung. Trockene Kokainsüchtige könnten z.B. durch den Geschmack wieder süchtig werden und Coca Cola auf Millionen verklagen. Und warum sollten sie ein Verbot riskieren, wenn sie jeden Geschmack auch künstlich beigeben können ohne Kokablätter? Im Erdbeerjoghurt ist ja teilweise auch nur Erdbeergeschmack und keine Erdbeeren.
Nach den 13 Drogentoten durch das Koks in Cola wurde ab 1902 noch eine Zeitlang nicht alkaloide Extrakte aus den Kokablättern zugegeben, aber das ist über 100 Jahre her. Und zwischenzeitlich bestreitet Cola das Koka zugegeben wird. Ein Labor das so eine Lüge aufdecken würde, würde das Verbot in vielen Ländern bedeuten, wahrscheinlich von Pepsi gefordert und Sammelklagen in Höhe von Milliarden Dollar in der USA.
Nachdem sich allmählich die suchterzeugende Wirkung von Kokain in den westlichen Ländern herumgesprochen hatte, ging der Hersteller 1902 dazu über, nur noch nicht-alkaloide Extrakte aus den Kokablättern als Aroma zuzugeben. Dies geschah nicht zuletzt, um den Anspruch auf das Warenzeichen nicht zu verlieren. Ob Koka noch zur Cola-Herstellung verwendet wird, ist umstritten. Coca-Cola bestreitet es. https://www.berliner-kurier.de/ratgeber/...okain--26245184
Zurück zum Thema das Cola Light das Leben verlängern könnte. Meine Mutter hatte die letzten Jahrzehnte nur Kaffee getrunken. Dann bekam sie einen kleines Schläge und eine leichte Demenz und wollte auf einmal nichts mehr trinken. Die erfahrenen Betreuungskräfte haben gesagt, sie hat jetzt einen Rückfall in kindliche Geisteszustände, haben ihr mehrere kleine Gläser mit bunten, süßen, Getränken vorgesetzt, und auf einmal hat sie wieder getrunken und zwar sehr viel. Zum Thema Cola light bzw. süße Getränke im Alter müsste man klären, ob die gute Frau (und andere) schon ihr ganzes Leben lang Coca Cola getrunken hat (Cola gibt es ja schon viel länger als 104 Jahre) oder erst im Alter umgestiegen ist, weil z.B. auch die Geschmacksnerven im Alter bei vielen schwächer werden.
#284 Meines Wissens machen Kokablätter nicht high wie Koks, dazu müsste man es umwandeln oder es mit Kalk im Mund kauen. Ich wollte schon lange Mal einen Tee aus Kokablättern probieren, ist aber illegal. Kokablätter sollen sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit sein, vielleicht hätte es auch positive Wirkungen auf diverse Lungenkrankheiten? Ich finde es falsch Pflanzen zu Illegalisieren.
Vor allem die SPD, die ja da mit gutem Beispiel voran geht! Am besten ab jetzt nur noch Betreutes Essen mit dem Ortsvorsitzenden der SPD! Damit ganz Deutschland gesund und schlank wird, so wie Siggi, Andrea und Martin!
Man muß ja die SPD nicht mögen, man darf auch CDU/CSU, Grüne, Linke etc. nicht lieben, aber gehört das hierher? Und im übrigen sehe ich Fertig-Pizza und "richtige" Cola nicht als A-A/R-A-Beitrag. Mir reicht es allerdings, wenn ich das nicht konsumiere. Die Bevölkerung sollte aufgeklärt werden.
Andererseits, die Gesundheits-, ich meine Krankheitskosten ... die bezahle ich auch mit. Also, ein bisschen besteuern könnte man das Zeug schon.
Naja, generell würde ich sagen wenn ein Beitrag bei Focus Online einen Bericht der Bild-Zeitung zusammenfasst, dann ist das in der Regel nicht nur keine Aufregung, sondern auch keine Aufmerksamkeit wert. Beide sind weder als Qualitätsmedien noch - was diesen Fall betrifft - für ihre SPD-Affinität bekannt.
Was die SPD da wirklich vorhat, geht es aus dem ca. 6-zeiligen "Artikel" jedenfalls nicht hervor. Wenn es wirklich nur darum geht, den Fettgehalt von Fast-Food oder den Zuckergehalt von Softdrinks gesetzlich zu deckeln, dann setzt man natürlich dort an, wo das Kind schon längst in den Zuckerwasserbrunnen gefallen ist. Das Vorhaben wirkt auch recht lächerlich vor dem Hintergrund, dass die SPD es bisher nicht einmal geschafft hat, eine Ampelkennzeichnung durchzusetzen.
Eine erwiesenermaßen effektive gesundheitspolitische Maßnahme jenseits irgendwelcher kleinlich-bürokratischer Regulierungen und Verbote wäre jedenfalls eine generelle Steuer auf Zucker, Fett und Salz in verarbeiteten Lebensmitteln. Und zwar eine drastische, nach dem Vorbild der Tabak- und Alkoholsteuer. Das wäre natürlich sozial ungerecht und daher wird weder die SPD sie fordern, weil sie es sich dann mit Teilen ihrer Wähler verprellt, noch die Union, weil sie es sich dann mit der Industrie verprellt.
Szene auf dem Supermarkt von Gestern: hinter mir an der Kasse steht ein "junges" Paar, an Sprache und Habitus eindeutig dem bildungsfernen Millieu zuzuordnen. Jung und vital wirken die beiden aber nicht, eher blass und aufgedunsen. Der Kontrast auf dem Kassenband könnte nicht größer ausfallen: die beiden blicken irritiert auf meine Gemüseberge, die sich da vor ihrem Süßkram, der Cola und den Chips auftürmen, als würden sie sich fragen: "kann man das wirklich essen?"
Wenn ich von einer drastischen Steuer spreche, meine ich, dass so eine Flasche Billigcola oder eine Tüte Billigchips eben nicht mehr 50 Cents, sondern zwei oder drei Euro kostet. Da würde zumindest die Cola-Light oder das salz- und fettarme Knabbergebäck - wenn nicht sogar frische, unverarbeitete Lebensmittel die diesen Namen tatsächlich vedienen - auf einmal deutlich attraktiver erscheinen. Und zwar am meisten für diejenigen, die einen solchen Anreiz am nötigsten hätten...
Die dadurch generierten Steuereinnahmen könnten dann dem Gesundheitswesen zu Gute kommen - in dem man sie etwa für die Finanzierung von präventivmedizinischen Maßnahmen, Ernährungsberatung etc. verwendet, womit sie sich gleich doppelter positiv auswirken würde.
Wird leider eine Wunschvorstellung bleiben, denn derzeit trauen sich nicht einmal die Grünen, das Thema anzufassen.
Was ich mit dem Artikel eigentlich nur verdeutlichen wollte ist, daß man in diesem kranken und kaputten Land auf der einen Seiten wie gewohnt mit absurden Verboten und Vorschriften agieren und so "Gesundheitspolitik" vortäuschen will und auf der anderen Seite, wie Timar richtig schreibt, nicht mal wirklich gute Dinge wie eine Gesundheitsampel als Warnhinweis aufgrund des lobbyistischen Geklüngel mit der allmächtigen Nahrungsmitteliundustrie hinbekommt.
Im übrigen könnte man auch meinetwegen ungesunde Nahrungsmittel besteuern ohne Ende, wäre ich absolut dafür.
@Tizian ganz genau, so sehe ich das auch. Das ist doch Kaperltheater. Auf der einen Seite ein Geschiss machen wegen Pommes und Acrylamiden und uns auf der anderen Seite das Gyphosat reinhauen, dass einem doch grad alles vergeht. Und das dumme Volk wiegt sich in Sicherheit. Verarschen können die gut! Ich bekomme da so eine Wut in den Bauch.
Das witzigste letztens war das Durchdrehen wegen Fipronileiern Seit Jahrzehnten wird das Haustieren als Spot on (Frontline) in den Nacken geklatscht und auf einmal ist das soooo böse.....aber beim Tierarzt suuuuper schonend fürs Hundi
Ganz genau. Ich will nicht wissen, wie viele Kinder und auch Erwachsene nach Applikation des Fipronils, ihre Haustiere gestreichelt haben und immer wieder von diesem Gift etwas aufgenommen haben. Mein Hund hatte einmal einen Erstickungsanfall davon, danach nieee wieder verwendet. Teufelszeug!
Vor allem die SPD, die ja da mit gutem Beispiel voran geht! Am besten ab jetzt nur noch Betreutes Essen mit dem Ortsvorsitzenden der SPD! Damit ganz Deutschland gesund und schlank wird, so wie Siggi, Andrea und Martin!
Im Nachgang hierzu noch kurz. SPD will Pudding-Rezepte vorschreiben
Also nichts für ungut, aber dieser Artikel trieft ja geradezu vor ideologischer Polemik...
John Stuart Mill war zweifelsohne ein wichtiger politischer Denker, aber seine Theorien sind nicht weniger problematisch und durch die historische Erfahrung wiederlegt als die von Karl Marx. Der Mensch ist eben weder vollkommen unfreies Subjekt einer historischen Dialektik (wie bei Marx), noch ist er im absoluten Sinne frei (wie bei Mill). Unsere Freiheit ist etwas ebenso kostbares wie prekäres, denn sie ist stets von machtvollen äusseren und inneren Zwängen beschränkt und bedroht, mit denen wir uns möglichst pragmatisch und ideologiefrei auseinandersetzen sollten. In diesem Sinne sehe ich die von der SPD geforderten Vorschriften zwar als eine alles andere als optimale Lösung, aber sie wären meiner Meinung nach immer noch besser als der Status Quo, in dem eine mächtige Nahrunsmittelindustrie die evolutionär gegebene Verführbarkeit der Menschen hemmungslos und mit allen Mitteln der Marketingkunst ausnutzt und sie dadurch eben nicht freier sondern ungesund und damit unfrei macht.
Dieser Ausspruch findet sich in Friedrich Engels' Schrift Herrn Eugen Dührings Umwälzung der Wissenschaft, dem so genannten Anti-Dühring.
Einsicht in die Notwendigkeit einer Sache bewirkt die Freiheit ihr gegenüber, weil sie dann nicht mehr als Zwang, sondern als Bedürfnis empfunden wird. Die Erkenntnis hatte Engels beim Philosophen Hegel aufgegriffen und im Anti-Dühring verarbeitet: „Hegel war der erste, der das Verhältnis von Freiheit und Notwendigkeit richtig darstellte. Für ihn ist die Freiheit die Einsicht in die Notwendigkeit. ‚Blind ist die Notwendigkeit nur, insofern dieselbe nicht begriffen wird.‘ Nicht in der geträumten Unabhängigkeit von den Naturgesetzen liegt die Freiheit, sondern in der Erkenntnis dieser Gesetze, und in der damit gegebnen Möglichkeit, sie planmäßig zu bestimmten Zwecken wirken zu lassen.“
Hallo, hier ist eine interessante Sendung über Faszien von Arte. Interessant für mich, weil hier auch der Bereich Faszien und Stress (Faszien merken sich Stress) und Faszien und Krebs behandelt werden. Und nicht nur schon wieder das Thema Faszienrolle zum zigten mal behandelt wird. Und ein Entstressen ist auch wichtig für ein langes und gutes Leben.
Unter dem Link ist sie noch bis 26.02.2018 abrufbar und danach meist noch irgendwo in Youtube zu finden.