Vor 15 Jahren versetzte der WHI-Studie zur Hormonersatztherapie Frauen und Ärzte in Schrecken. Nun liegt die Langzeitauswertung vor. Das Ergebnis ist überraschend.
Wenn ich das lese, scheint die Hormonersatztherapie risikoarm zu sein. Ist die Lebensqualität damit auch wirklich besser? Hier im Forum wird es ja so gesagt, doch es scheint doch sehr schwer richtig zu dosieren. Vera ist fast so alt wie meine Mutter und wirklich viel fitter. Wie sehen Erfahrungen mit Hormonersatztherapie bei Männern aus? Richtung Lebensqualität nicht Langlebigkeit, da scheint es nichts(?)zu bringen.
Der genannte Artikel bezieht sich auf synthethische und nicht bioidentische Hormone. In Dr. Schmitt- Homm/ Simone Homm s Buch Anti-Aging und Prävention sind klar die gravierenden Vorteile der bioidentischen gegenüber den synthetischen Hormonen aufgeführt worden. Ganz klar eine deutliche Verbesserung der Hormonlage und in Folge Gesundheit. Allerdings zusammen mit individuell auf die Situation der jeweiligen Patientin/ Patienten abgestimmten Nahrungsergänzungen. Ich nehme seit Jahren bioidentische Hormone und Nahrungsergänzungen. Ob dies bei mir wirklich lebensverlängernd wirkt, weißlich nicht. Jünger aussehen tue ich auf jeden Fall. Trotzdem erwischt mich in meinem Beruf mit viel Menschenkontakt häufiger die Grippe. Darüber grübeln ich noch.
Ist bei mir ähnlich. Nehme auch schon länger bioid. Hormone und andere NEMs. Frisch aussehen tu ich wohl, erkranken an Grippe trotzdem.....
Ich hab vor Jahren mal einen Artikel gelesen, dass die, die hin und wieder erkranken, die gesünderen sind. Da das Immunsystem die Erkrankungen anzeigt und bekämpft. Bei Leuten mit unterschwelligen vielen gesundheitlichen Problemen eher nicht. Keine Ahnung, obs stimmt.
Über bioidentische HET beim Mann (meinem Mann) hab ich hier schon öfters geschrieben, seine Vorteile etc.
#303 Also mir ist es lieber wenn ich nicht krank werde, auch wenn alle um mich herum krank sind. Ist ok, wenn das Immunsystem das in aller Stille erledigt. Man kann auch alles schönreden (oder schlecht, je nachdem). Gibt immer ein wissenschaftliches Paper.
Ich führe es auf Zink und Lisin zurück, auch Vit. C. Und die psychische Komponente. Man muss den Körper auch wissen lassen, dass krank nicht ok ist ;-)
Grippe hatte ich schon lange nicht mehr, aber ab und zu bin ich erkältet. Ich glaube auch nicht das es an Hormonen oder Vitamine hängt. Ist eher Pech. Wahrscheinlich würde eine Atemmaske mehr bringen wie bei den Asiaten ;)
Ich nehme two per day seit Jahren und seit ein paar Monaten Vitamin C 12-18 gr. ca täglich.... dazu Vit D (früher ständig 5.000, seit ein paar Wochen 20.000 IE). Also Vitaminmangel kann ich nicht haben.....Sport mach ich jeden Tag , Übergewicht hab ich nicht. Trotzdem hab ich seit gestern die Grippe (wie 3/4 in der Firma, die das alles nicht beachten)
Es geht ja auch eine Grippewelle durch Deutschland. Den Viren wird das Vitamin C egal sein, wenn das Immunsystem die Art der Grippe nicht kennt. Man war einfach am falschen Ort zur falschen Zeit und das Immunsystem muss erst eine Immunität gegen diesen Grippevirus erwerben. Als Kind hatte man doch auch Fieber und die sind doch echt jung und Gesund.
Glaube nicht, dass durch Hochdosis-Vit. C und D (20.000 sind echt sehr viel, würd ich nicht machen) eine Grippe vermieden werden kann. Das mit 50-75 mg Zink bei leichtem Erkältungsgefühl scheint zu wirken. Ich nehme dauerhaft 25 mg/d. Auch relativ viele Aminosäuren. Das Immunsystem kann ja lernen, aber es soll mich damit in Ruhe lassen. Es ist nicht nur Pech.
Ich halte Fieber nicht für gut, auch als Kind. Die kompensieren das einfacher, aber ob es wirklich langfristig gut ist? Fieber schwächt, und man braucht eine Zeit der Erholung. Das heißt, die Energie ist am Boden. Die Mitos produzieren nur noch Wärme, die Atmungskette ist entkoppelt und eine Menge Schrott wird produziert.
Aber wichtig, wie schon gesagt: die klare Überzeugung, dass man nicht krank wird. Der Master ist immer noch der Kopf, oder?
@larissa ganz, ganz gute Besserung. Du Arme :-(. Ich sitze mitten in einer Keimstätte, da wo ich arbeite. Es geht wirklich alles rum gerade. Schulkinder alle krank und Kollegen auch viele. Keine Ahnung woran das liegt, ich bekomme einfach nichts und wenn nur ganz schwach. Vllt. liegt es an Wicks erste Abwehr Nasenspray oder an meinen CDL Tropen oder an beidem. Liebe Grüße von Julie
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #309Glaube nicht, dass durch Hochdosis-Vit. C und D (20.000 sind echt sehr viel, würd ich nicht machen) eine Grippe vermieden werden kann. Das mit 50-75 mg Zink bei leichtem Erkältungsgefühl scheint zu wirken. Ich nehme dauerhaft 25 mg/d. Auch relativ viele Aminosäuren. Das Immunsystem kann ja lernen, aber es soll mich damit in Ruhe lassen. Es ist nicht nur Pech.
Ich glaube auch nicht, dass man von so extremen Dosen profitiert. Der Körper kann ja nachweislich so viel Vitamin C gar nicht aufnehmen und wenn es nur wieder ausgeschieden wird, bringt es ja überhaupt nichts. Also ein Gewinn oder eine Stärkung für den Körper ist das meiner Meinung nach nicht
@Dr.Faust arbeitest Du denn auch mit vielen Menschen in Deinem Umkreis? Ich hatte die letzten Wochen täglich mit vergrippten Leuten Umgang. Auch die gelben Zettel werden von unseren Teilnehmern in den Maßnahmen immer zu uns ins Büro gebracht. Aufpassen oder sich irgendwie abschotten geht da nicht. Und an "Kopfsache" glaube ich da auch nicht wirklich.....ich hatte wirklich lange durchgehalten und dachte, auch durch Vit C , mich würde es nicht erwischen. Das interessierte meinen Körper herzlich wenig, an was ich da glaube
Die Hochdosen haben mich trotzdem überzeugt. Ich hab sonst immer Paracetamol gebraucht, allein schon wegen Gliederschmerzen, schlimmer Kopfschmerzen etc. Dafür, dass ich wohl die echte Grippe erwischt hab (kam innerhalb einer Stunde, völlig fertig und Fieber ging hoch, Arzt sagte, klingt nach Grippe), ist es noch ziemlich human.
Dass mein Körper die Hochdosen völlig verwertet, merk ich daran, dass ich keinen Vit C Durchfall bekomme. Nach Prof. Pauling müsste ich soweit gehen, bis dieser Eintritt. So viel kann ich im Moment aber gar nicht "reinschüppen", mein Bedarf liegt also extrem hoch. Seit ich die Bücher von Zieba, Pauling, Bowles usw gelesen hab (auch mit den Studienangaben dazu) denk ich über die Dosierungen der Ergänzungsstoffe anders.
#312 Nein, ich kann da nicht wirklich mitreden, aus der Sicht meines Privatbüros. Hier kommen keine Leute rein, um mir was zu bringen. Mein Enkel kommt jedes Wochenende und bringt die Bakterien/Viren aus der KITA mit. Eltern sind immer irgendwie krank (ja, es erwischt auch Ärzte, komisch), meine Frau auch. Aber nicht die schlimme Grippe. Trotzdem sollte man auf Arbeit (gehe da seit 20 Jahren nicht mehr hin) alles Mögliche tun, was Infektionen vermeidet. Abstand halten, Hygiene, Hände waschen, Desinfizieren ... naja, ist ja eigentlich bekannt.
Nein, der Kopf kann auch verlieren. Wenn Zweifel da sind, kann es auch nicht funktionieren. Ich kann nicht sagen, ob ich daran glaube, es geschieht einfach. Wenn ich in einer Ecke denke, dass ich ein Match verliere, habe ich schon halb verloren.
Falls mir mal nicht ganz optimal zumute ist, hilft auch Aspirin 400mg abends, oder ein Glas Wodka und dann ins Bett. Wie ich schon schrieb, Fieber ist eigentlich gefährlich. Muss ich niochmal genauer recherchieren. Die Wärme kann eigentlich nur aus den Mitos kommen. Vll. weiß jemand Genaueres darüber.
Die Bücher werd ich mir mal ansehen, außer Pauling sagen mir die Namen nichts. Robert Franz, der Oberguru, war ja nicht dabei.
Wenn ich mir deine Posts so ansehe, habe ich das Gefühl, dass dieser Lebenswandel incl. Ernährung und NEM eventuell stressig sein könnte. Ein geschwächtes Immunsystem kann auch dadurch entstehen, dass es anderweitig beschäftigt ist. Aber ich kann das nicht beurteilen, wenn der lifestyle zur inneren Ruhe und der Minimierung von Stresshormon führt, ist es ok.
Dieser Robert Franz hat einfach nur Sachen zusammengetragen, an die jeder herankommt (Studien, Bücher, Webseiten) und daraus einen gut funktionierenden Vertrieb mit überteuerten NEMs gemacht. Ein super Vertriebler ist er auf jeden Fall sei ihm gegönnt, wenns funktioniert. Lesen würde ich von dem eher nix das Buch von dem Polen Zieba ist interessant. Besteht zwar größtenteil aus Quellenangaben über Studien, aber lesenswert.
Meinen Lifestyle finde ich eigentlich alles andere als stressig. Ich schlafe jede Nacht acht Stunden, gehe immer früh ins Bett, mache täglich Sport als Ausgleich zu meinem Sitzjob und achte auf Ernährung und NEM Programm. Ändern würde ich daran nichts, verfeinern immer
War ja bloß eine Vermutung. Wenn ich nur daran denke, vor dem Frühstück zu joggen, dann hab ich schon Stress. Ich jogge garnicht und dusche warm.
Mit dem Schlaf ist das so ein Problem. meine Energie reicht von 7 Uhr bis 1 Uhr, aber um 6:15 weckt man mich zwecks gemeinsamen Frühstücks. Um 22 Uhr bin ich leider noch in Hochform und leider meist am Bildschirm (ohne Anti-Blau-Programm). Blau ist übrigens mein Lieblingsfarbe, habe Sachen nur in schwarz, weiß und blau.
Trotzdem würde ich mal forschen, ob es Entzündungen gibt, die das Immunsystem beschäftigen. Z.B. Herpes und Verwandte. Auch las ich gerade, dass Gluten und Casein gemieden werden sollten. Lysin soll gegen Herpesviren wirken. Man kann das Immunsystem entlasten, damit es sich der Grippe zuwenden kann. Mit der sog. "Abhärtung" hab ich ein Problem, denke garnicht, dass es irgendwie hilft, vll. das Immunsystem eher schwächt.
Um seine Theorie zu stützen, nahm er selbst eine Zeitlang täglich 18 Gramm Vitamin C ein, das 300-fache der von der US-Gesundheitsbehörde empfohlenen Menge. Er meinte, damit so gut wie alle Krankheiten von Krebs über Grippe bis hin zu Schizophrenie und Schnupfen heilen zu können. Nachdem er diese umstrittene und heute längst widerlegte Theorie 1970 in einem Buch veröffentlichte, waren die Vitamin-Präparate in vielen Apotheken zeitweise ausverkauft. Pauling blieb bis zu seinem Tod mit 93 Jahren geistig fit. Er verstarb allerdings ausgerechnet an der Krankheit, die er mit hoch dosierten Vitaminpräparaten verhindern wollte, an Krebs.
Na ja, er verstarb an dem Krebs, den er dreißig Jahre (bösartiger Prostatakrebs) zuvor hatte. Da finde ich dreißig Jahre Überlebensrate richtig gut. Das soll erstmal jemand nachmachen
Der Artikel ist echt übel...."halsstarrig" bla bla bla, kein Wort darüber, warum er sich mit 65 dem eigenen Gesundheitsmanagement zuwandte. Der Artikel ist ein super Beispiel, wie die Mainstreammedien Sachen verdrehen und Leute beeinflussen. Bestärkt mich immer mehr darin, mich erstmal selber zu informieren, Bücher lesen etc. Traurig find ich, dass selbst so Sender wie Arte etc auf ihren Mediatheken denselben Gedankenmüll wiedergeben.
Ist klar, Beiträge von Journalisten, die sich nicht wirklich vertieft damit befasst haben, kann man vergessen. Pressemedien lese ich schon lange nicht mehr, Fernsehsendungen nur in absoluten Ausnahmefällen, wenn das Thema spannend klingt.
Unabhängig davon denke ich aber auch, dass die Hochdosis-Therapie möglichweise nicht stimmt. Autoritätenbeweise kann man nicht unbesehen gelten lassen, aber es lohnt sich im Falle von Autoritäten, der Pauling ja war, näher hinzuschauen. Aus diesem Grund wären mal die Gedankengänge von Interesse, mit denen Pauling das begründet hat. Man muss natürlich auch sehen, dass in dieser Zeit trotz der bahnbrechenden Erkenntnisse in Physik und Chemie der Wissenstand und die Technik nicht so weit waren wie heute.
Offensichtlich läuft im Lande so einiges schief und falsch. Leider in der Regel zu Lasten derjenigen, die das bezahlen und dann irgendwann mal in Anspruch nehmen müssen. Klar wird vor allem, die Deutschen dienen dem Gesundheitssystem vor allem als lukrative Behandlungsmasse, Gesundheit, Resultate und auch mögliche negative Folgen insbesondere der vielen und operativen Eingriffe sind zweitrangig. Der Artikel sollte einem zu denken geben.
Das deutsche Gesundheitssystem: extrem teuer - und doch nur Mittelmaß
In den USA fließen 17,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in das Gesundheitswesen; Deutschland liegt mit 11,3 Prozent nach der Schweiz (12,4 Prozent) und Schweden (11,9 Prozent) auf Platz vier. In der Lebenserwartung findet sich Deutschland unter den analysierten OECD-Ländern allerdings auf dem vorletzten Platz und liegt 2,3 Jahre hinter der Schweiz zurück. Nur die USA schneiden hier noch schlechter ab.
Auch andere Ergebnisse der sorgfältigen Auswertung sind kein Ruhmesblatt für die Medizin in Deutschland. So hat die Bundesrepublik die dritthöchste Müttersterblichkeit unter den elf Ländern und schneidet bei der Kindersterblichkeit nur geringfügig besser als der Durchschnitt ab.
Auch andere Ergebnisse der sorgfältigen Auswertung sind kein Ruhmesblatt für die Medizin in Deutschland. So hat die Bundesrepublik die dritthöchste Müttersterblichkeit unter den elf Ländern und schneidet bei der Kindersterblichkeit nur geringfügig besser als der Durchschnitt ab.
Deutschland kann sich in einigen Disziplinen mit dem fragwürdigen Titel des Weltmeisters schmücken. In keinem Land rund um den Globus wird Frauen so oft die Gebärmutter entfernt, in keinem Land werden so viele Kernspinuntersuchungen angefertigt und so häufig verengte Kranzgefäße aufgedehnt. Auch beim künstlichen Gelenkersatz ist Deutschland vorn und wird nur von der Schweiz (Hüfte) und den USA (Knie) in der Häufigkeit übertroffen. Kein Wunder, dass die Zahl der Krankenhausaufenthalte nirgendwo sonst höher ist.
Zu viele Operationen, zu häufige Untersuchungen - das könnte ein Grund dafür sein, dass es den Menschen in Deutschland schlechter geht als in anderen Ländern (mit Ausnahme der USA), die von der Bevölkerungsstruktur und der Krankheitshäufigkeit weitgehend vergleichbar sind. Zudem sind die Menschen in Deutschland mehr als doppelt so oft beim Arzt wie die Schweden, Dänen und Schweizer, die jedoch trotzdem - oder deshalb? - länger leben und gesund bleiben.
Was ist Glück und wie können wir es erlangen? Der zum buddhistischen Mönch gewordene Biochemiker Matthieu Ricard sagt, dass wir unseren Geist in den Gewohnheiten des Wohlbefindens trainieren können, um einen wirklichen Sinn von Gelassenheit und Erfüllung zu schaffen.
Matthieu Ricard ist generell eine sehr interessante Persönlichkeit mit eindrucksvoller Vita.
Ein kurzer und kurzweiliger Vortrag, gleichzeitig ein Einblick in die Gehirnfunktionen und vielleicht für den einen oder anderen interessant und hilfreich.
Immer wieder wollen mir Leute, die ich garnicht kenne, sagen, wie ich glücklich werde. Möglich, dass ich es allein am besten weiß, oder? Ich hab sie jedenfalls nicht gefragt. Geld wollen sie mir auch nicht schicken :-( Ja, ich weiß, Geld macht nicht glücklich. Doch ich würde das gern mal ausprobieren, ob es stimmt :-)