Zitat von jayjay im Beitrag #1724@Prometheus ich danke dir!!!! Aber erst muss ich noch erkranken. Nocebo ist mächtig und auch die Reaktion von Ärzten! Nicht freundlich! Zweiklassengesellschaft ist jetzt Fakt! Leider habe ich nur Cortisonspray und HHO Generator...richtig aktiv kann ich mich nicht beatmen! Naja, vielleicht trifft das nicht jeden, erstmal habe ich einen positiven Antigentest.. Bin gespannt ob ich auf dem Sterbebett hauche...bitte last euch impfen😢 ich werde sehen.
@jayjay Schnelle und gute Genesung! Mit der richtigen Portion Sarkasmus ist schon viel gewonnen.
Vergiss nicht Aspirin bzw. ließ nochmal über Aspirin und akutes Covid - ebenso Zink.
Du bist jetzt offiziell das größte anzunehmende schändlichste Subjekt. Ein ungeimpfter Infizierter! Bah. Aber danach hast auch du die Kraft der 2G.
Zitat von mithut im Beitrag #1725@jayjay ich wünsche Dir auch einen schonenden Verlauf ...
Schließe mich dem gern an, jayjay! Jetzt wirste Nichtraucher und dann hauste noch gleichzeitig das olle Virus wech! Und dann biste genesen und gehörst schon mal für ein halbes Jahr nicht zu den ganz Aussätzigen!
Also nichts gegen Strunz und Kuklinski. Kuklinski war ein "eye-opener" für mich, ich habe der Rolle der Energie im Körper verstanden. Er hat viele Fragen beantwortet, die ich garnicht gestellt hatte. Aber ok, auch die richtigen Fragen muss man erst einmal haben. Und an Strunz schätze ich "Frohmedizin statt Drohmedizin". Kann ich voll nachvollziehen. Und die lockere Art, wie er Sachen rüberbringt. Und der Spruch mit dem Aff... der kick zur Psycho-Somatik. Die Zwangsneurose "Lebensalter" :)
lesen bildet! Außerdem ist es eine "Kunst", die Beiträge möglichst kurz zu schreiben und dabei sind die Links auf Bücher/Publikationen sehr hilfreich. Gute Besserung!
Die Beiträge von @Licht sind schwer zu fassen. Ich rechne ihm aber hoch an, dass er mit seinem Realnamen schreibt und sich nicht in der Anonymität versteckt.
Wer ein wenig über seine Lebensgeschichte weiß, der weiß auch, dass er so einiges wegen seiner Art an Leid einstecken musste.
Ich bewerte seine Beiträge nicht, weil ich sie nicht verstehen kann. Bei Ele sieht man jedoch klar was seine Absicht ist, da darf man auch bewerten (außer man ist Buddhist)
lesen bildet! Außerdem ist es eine "Kunst", die Beiträge möglichst kurz zu schreiben und dabei sind die Links auf Bücher/Publikationen sehr hilfreich. Gute Besserung!
Viele Grüße
Roger
Sehe ich genauso und damit erreichst Du auch viel mehr Menschen. Umständliche, langweilige Beiträge hat doch niemand wirklich Lust zu lesen, Du schreibst immer kurz und bündig was Du meinst oder einer der klugen Ärzte, die Du so häufig zitierst.
Wutrede von RKI-Chef Wieler "Wir waren noch nie so beunruhigt"
ZitatFür gewöhnlich gibt sich der Präsident des Robert Koch-Instituts eher nüchtern. Bis jetzt: In einer Brandrede schildert Lothar Wieler, wie alarmierend die Corona-Lage in Deutschland ist - und wie groß sein Frust über die Politik.Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hat ein dramatisches Bild der Corona-Lage in Deutschland gezeichnet. "Wir laufen momentan in eine ernste Notlage. Wir werden wirklich ein sehr schlimmes Weihnachtsfest haben, wenn wir jetzt nicht gegensteuern", sagte Wieler am Abend bei einer Online-Diskussion mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU).
Die Zahl der Neuinfektionen steige steil an, und tatsächlich dürfte sie weitaus höher sein als bekannt: "Die Untererfassung der wahren Zahlen verstärkt sich." Hinter den mehr als 50.000 Infektionen, die derzeit pro Tag neu registriert würden, "verbergen sich mindestens noch einmal doppelt oder dreimal so viele", so der RKI-Chef.Zuletzt seien 0,8 Prozent der Erkrankten gestorben. Das bedeute, dass von den mehr als 50.000 Infizierten pro Tag in den nächsten Wochen 400 sterben würden. "Daran gibt es nichts mehr zu ändern."
In der Bundespressekonferenz habe er zuletzt noch etwas zurückhaltender von 200 Toten pro Tag gesprochen, tatsächlich sei die Zahl aber höher. Niemand könne diesen Menschen noch helfen, selbst mit bester medizinischer Versorgung nicht."Die Prognosen sind superdüster"Auch die Lage in den Krankenhäusern wird laut Wieler immer schlimmer. "Wir waren noch nie so beunruhigt wie jetzt", sagte der RKI-Chef. Die Zahl der schwerkranken Covid-Patienten steige, für Menschen mit Schlaganfall und andere Schwerkranke müsse mancherorts bis zu zwei Stunden nach einem freien Intensivbett gesucht werden.
Schon letzten Weihnachten sind zwei meiner Nachbarn an Corona verstorben und ein paar Bekannte sind im Laufe des Jahres erkrankt und leiden noch immer unter den Langezeitfolgen.
Ein Interview, heute auf Cicero.de veröffentlicht. Ich einkopiere es in seiner Gesamtheit, weil diese hochwertigen Beiträge oft schnell hinter der paywall verschwinden.
Ich teile praktisch jede Position Prof. Krügers, frühere Chefvirologe der Charité - bzw., so viel Eitelkeit erlaube ich mir, habe ich in diesem Thread in den letzten Tagen beinahe deckungsgleich argumentiert.
„2G weckt falsche Sicherheit“ Die vierte Welle ist da: Die Infektionszahlen steigen, Intensivstationen und Krankenhäuser verzeichnen wachsende Einweisungen. Nun werden die Debatten um eine flächendeckende 2G-Regelung und eine Impfpflicht lauter. Prof. Detlev Krüger, ehemaliger Chef-Virologe der Berliner Charité, sieht das kritisch.
Herr Krüger, im Januar haben Sie in einem Gastbeitrag für Cicero geschrieben: „Wir werden also in den nächsten Monaten sehr wichtige neue Einsichten in die Effektivität des ausgelösten Schutzes und in die Praktikabilität des Einsatzes von ganz unterschiedlichen Impfstoffen gewinnen. (…) Bis diese notwendigen Erkenntnisse akkumuliert sind, ist jeder Gedanke an eine Impfpflicht abwegig.“ Zehn Monate später steht die Impfpflicht zur Debatte. Zu Recht?
Die gegenwärtig genutzten Impfstoffe haben wegen der existierenden Notlage sogenannte „bedingte Marktzulassungen“ durch die Europäische Arzneimittelagentur erhalten, deren Verlängerungen beantragt sind. Ich bin nach wie vor nicht für eine Impfpflicht, sondern für eine aufgeklärte Bevölkerung, die frei entscheidet. Ich will auch nicht, dass eine falsche Sicherheit existiert. Eine Idee hinter einer Impfpflicht ist, dass man mit einer vollständigen Durchimpfung die Infektionsausbreitung beherrscht. Das ist leider zu kurz gegriffen, auch deshalb, weil sich in letzter Zeit immer mehr herausgestellt hat, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können. Wir werden uns also endlich mit dem Gedanken vertraut machen müssen, dass das Coronavirus uns wie viele andere menschenpathogene Viren weiterhin begleiten wird.
Bei Geimpften ist der Krankheitsverlauf aber leichter als bei Ungeimpften, die überproportional häufig auf Intensivstationen landen.
Das ist richtig. Es ging aber soeben um die Frage, ob eine Impfung einen sogenannten Fremdschutz vermittelt und vollständig verhindert, dass das Virus weiter in der Bevölkerung zirkuliert. Was Sie jetzt ansprechen, ist der sogenannte Eigenschutz. Wer geimpft ist, wird weniger häufig oder weniger schwer krank. Deswegen ist es so wichtig, insbesondere die Alten und die Vorerkrankten – die wir vulnerable Gruppen nennen – wirksam zu immunisieren, um sie zu schützen und die Überlastung der Krankenhäuser zu vermeiden.
Hat eine zu große Sorglosigkeit bei Geimpften geherrscht?
Ja, diese Illusion wurde den Menschen ja auch gegeben. Nachdem sie anderthalb Jahre unter restriktiven Bedingungen gelebt haben, wurde ihnen vermittelt, sie könnten nun wieder normal leben. Deswegen plädiere ich dafür, dass es zur Erhöhung der Sicherheit auch weiter kostenlose Tests geben muss, zum Beispiel für Mitarbeiter in Pflegeheimen oder in Kliniken.
Also halten Sie eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen wie Pflegekräfte und Lehrer auch nicht für sinnvoll?
Ich bin eher für Aufklärung und sehe zudem die Gefahr eines falschen Sicherheitsgefühls. Wenn Lehrer, Ärzte, Kranken- und Altenpfleger immunisiert sind, wäre das natürlich gut: Es schützt die geimpften Personen und verringert die Weitergabe des Virus bis zu einem bestimmten Grad. Aber insbesondere die Personen, die Umgang mit vulnerablen Gruppen haben – unter den beiden von Ihnen genannten Berufsgruppen sind das die Pflegekräfte –, müssen trotzdem weiter getestet werden, weil die Impfung eben nicht zuverlässig die Verbreitung des Virus verhindert.
Woran liegt das?
Das hat unter anderem damit zu tun, dass das Virus sich genetisch verändert und jetzt in Deutschland die sogenannte Delta-Variante des Virus kursiert, die leichter übertragbar ist als das Ausgangsvirus. Der Impfstoff basiert immer noch auf dem ursprünglichen Virus. Durch die Antikörper und Immunzellen, die im geimpften Menschen induziert werden, ist die Delta-Variante aber leider schlechter angreifbar als das Ursprungsvirus. Weil das Virus sich verändert, werden die Impfstoffe mit der Zeit immer wieder angepasst werden müssen an neue Virusvarianten.
Wie sinnvoll ist angesichts dessen die 2G-Regelung?
2G ist nicht automatisch sicherer als 3G, da wird ein falscher Eindruck erweckt. Wie gesagt, auch die Geimpften können infiziert sein und das Virus weitergeben. Trotzdem wird mit der 2G-Regelung eine indirekte Impfpflicht ausgeübt, weil sie die Ungeimpften trotz Testung weitestgehend ausschließt aus dem öffentlichen Leben. Das wird oft so absolut dargestellt: 2G sei sicher, und wer nicht mitmacht, ist böse. Ganz so einfach ist es aber nicht. Wir haben eine Impfung, bei der sich jetzt herausstellt, dass sie leider kürzer wirksam und wohl auch weniger effizient ist als zunächst von vielen erhofft. Deshalb hat auch die Ständige Impfkommission für die Älteren eine weitere Wiederholungsimpfung empfohlen.
Das heißt, den österreichischen Lockdown für Ungeimpfte dürften Sie kritisch sehen.
Ich weiß nicht, wie konkret in Österreich der Lockdown umgesetzt wird. Ich kann nur sagen, dass es sich in der letzten Saison, als es noch keine Impfungen gab und wir hauptsächlich auf Lockdowns gesetzt haben, als schwierig erwiesen hat, die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen wirklich zu belegen. Das Virus ist ja ein saisonales, und die Zirkulation ging hauptsächlich dann zurück, als es wieder Sommer wurde. Klar, wenn man jeglichen physischen Kontakt zwischen Menschen unterbinden würde, könnten sie sich nicht gegenseitig infizieren. Aber so kann man in einer Gesellschaft ja nicht vorgehen. Wir können nicht auf alle Kontakte verzichten, damit macht man die Gesellschaft kaputt. Außerdem können wir uns nicht immer nur auf Corona konzentrieren.
Wie meinen Sie das?
Es gibt so viele andere Krankheiten, die unsere Intensivstationen voll machen, über die wir aber seit anderthalb Jahren kaum reden. Dass die Intensivstationen immer am Anschlag arbeiten, hat vor allem mit der Finanzierung unserer Kliniken zu tun. Keine Klinik hält sich freie Intensivbetten, sondern so viele, wie sie durchschnittlich belegen kann. Wenn dann so ein Ereignis wie Corona hinzukommt, sind die Kliniken natürlich überlastet, zumal schwerkranke Coronapatienten einen besonders hohen Betreuungsaufwand erfordern.
Was muss sich ändern?
Die Klinikfinanzierung und die Anerkennung des Personals müssen neu gedacht werden. Es ist überfällig, die Gehälter für das Pflegepersonal deutlich anzuheben und die Arbeitsbedingungen zu verbessern, zum Beispiel durch attraktivere Berufschancen und optimierte Arbeitszeitmodelle. Wir dürfen nicht zulassen, dass immer weniger betreibbare Klinik- und Intensivbetten existieren, weil das total überforderte Personal davonläuft. Ähnliches gilt übrigens auch für die Altenheime.
Wie schätzen Sie die Dynamik der vierten Welle verglichen mit letztem Jahr ein?
Die gegenwärtigen Meldungen der vierten Welle beruhen hauptsächlich auf der Wahrnehmung der stark ansteigenden Infektionsinzidenz. Damit ist gemeint, wie viele Menschen pro 100.000 positiv getestet wurden. Das ist ein wichtiger Indikator der Entwicklung des Infektionsgeschehens, aber letztlich nicht das entscheidende Kriterium – wesentlich ist, wie viele Leute am Ende krank werden und wie viele von ihnen in der Klinik und sogar auf der Intensivstation betreut werden müssen. Die Inzidenz selbst sagt dazu nur indirekt etwas aus.
Können Sie ein Beispiel nennen, wo die Inzidenz nicht aussagekräftig ist?
Zum Beispiel haben wir eine hohe Inzidenz unter Kindern. Das liegt auch daran, dass sie regelmäßig getestet werden in den Schulen und in den Kitas. Kinder werden aber nur ganz selten krank. Das ist also nicht so dramatisch wie die Tatsache, dass die Inzidenz in der älteren Bevölkerungsgruppe entgegen den Erwartungen immer noch viel zu hoch ist, obwohl mehr als 80 Prozent der Alten mindestens doppelt geimpft sind. Laut dem neuesten Bericht des Robert-Koch-Instituts liegt der Altersmedian der mit und wegen Corona Hospitalisierten bei 70 Jahren und der Verstorbenen bei 83 Jahren. Es ist also nach wie vor eindeutig die Krankheit der älteren oder der ganz alten Generation.
Sie haben vorhin gesagt, Sie wünschen sich eine aufgeklärte Öffentlichkeit. Angesichts all der unterschiedlichen Studien, auf die sich jeden Tag Menschen berufen – wie soll man da als Normalbürger den Überblick behalten?
Das ist wirklich ein Problem. Das Schlimme ist auch, dass die ganze Diskussion sich politisiert hat. Manchmal habe ich den Eindruck, es geht nicht um die beste inhaltliche Lösung, sondern jeder will recht haben und jeder reklamiert die Wahrheit für sich allein. Diese Art von Debattenkultur, die sich entwickelt hat, halte ich für furchtbar schädlich. Wissenschaft entwickelt sich weiter, sie lebt vom Meinungsstreit, und es gibt nicht die absolute Wahrheit. Niemand von uns allen kennt den einzig richtigen Weg heraus aus dieser Pandemie. Wir alle ringen um den besten Weg. Und das sollte uns ja eigentlich vereinen. Das Problem ist aber auch, dass Fachleute aus anderen Bereichen kaum eine Rolle in den Debatten spielen.
Welche Fachbereiche sollten präsenter sein?
Meines Erachtens sollte die Beratung der Politik durch eine breite Gruppe von Experten stattfinden, die bei der Justierung der Maßnahmen auch die Kollateralschäden für Wirtschaft und Kultur, aber auch für die physische und psychische Gesundheit und die Bildung der Kinder berücksichtigen. Wer Lockdowns durchführt, muss sich doch auch für jede Einzelmaßnahme die Frage stellen, welchen Nutzen sie bringt bei der Bekämpfung der Virusinfektion im Vergleich zu den Kollateralschäden, die gleichzeitig auftreten. Mit wirtschaftlichen Schäden meine ich übrigens nicht nur Unternehmensgewinne.
Sondern?
Wenn insgesamt der Reichtum einer Gesellschaft abnimmt, nimmt auch die Gesundheit der Bevölkerung ab, weil das Niveau der allgemeinen Gesundheitsversorgung annähernd direkt von der wirtschaftlichen Stärke eines Landes abhängt. Dies haben klügere Leute als ich schon längst festgestellt. Deswegen muss man die Komplexität dieser Dinge betrachten und nicht nur immerzu auf ein bestimmtes Virus schauen. Aber wenn wir schon bei den Viren sind: Die Gefährlichkeit der Influenzaviren und – vor allem bei Kindern – des Respiratorischen Syncytialvirus wird in der Öffentlichkeit leider völlig unterschätzt.
Wie haben Sie die Debatte um Sahra Wagenknecht verfolgt, die gesagt hat, sie habe sich noch nicht impfen lassen, weil sie Sorgen vor Langzeitfolgen hat? Sie hat es damit begründet, dass es jetzt kein klassischer Impfstoff sei, sondern ein genetischer Code. Karl Lauterbach erwiderte, sie würde Unsinn reden.
Ich habe diese Szene nicht gesehen. Aber das ist doch klar: Langzeitfolgen könnte man erst nach einer längeren Zeit feststellen. Das sagt doch schon der Begriff aus. Natürlich könnte es theoretisch welche geben, von denen ich hoffe, dass sie nicht eintreten werden und die beim gegenwärtigen Wissensstand auch nicht wahrscheinlich sind. Ich bleibe dabei, dass die Impfung insbesondere für Ältere und Vorerkrankte der beste Weg des persönlichen Schutzes ist. Ich kann mir selbstverständlich auch gut vorstellen, dass es in der Zukunft bessere als die gegenwärtigen Impfstoffe gibt. Aber die Coronapandemie existiert heute, und ihre Bekämpfung – möglichst durch sinnvolle Maßnahmen – duldet leider keinen Aufschub.
Sollte auch die Impfung der Kinder einen Schwerpunkt bilden?
Ich würde immer Nutzen und Risiken abwägen, so wie alles im Leben eine Abwägungssache ist. Aus meiner Sicht ist bei Älteren und Vorerkrankten völlig klar: Die Impfung ist richtig, wenn ich das enorme Krankheitsrisiko in dieser Gruppe mit den möglichen, aber geringeren Impfrisiken vergleiche. Bei Kindern sollte man Nutzen und Risiken viel stärker abwägen, weil Kinder ohne Vorerkrankungen zum Glück bei Infektion mit dem Coronavirus äußerst selten schwer erkranken, aber noch ein langes Leben vor sich haben. Außerdem sollten die Kinder nicht in Haftung genommen werden für die Frage, wie wir die Viruszirkulation in der Bevölkerung insgesamt eindämmen können. Da wir wissen, dass auch Geimpfte das Virus weitergeben können, ist dieses Einfordern der Solidarität durch Kinder zumindest diskussionswürdig. Kinder sind eine Gruppe, die mit dieser ganzen Krankheit am wenigsten zu tun hat, die aber in den letzten Jahren fast die meisten Einschränkungen erleiden musste.
Lothar Wieler hat in18 Monaten Pandemie nicht gelernt dass angstschürende Appelle und Narrative zur Eindämmung der Pandemie nichts beitragen, die gesamtgesellschaftliche Situation aber nicht verbessern sondern negativ beeinflusst, auch gesundheitlich.
Er ist als Führungspersönlichkeit in meinen Augen gescheitert.
Ich kann seine Prognosen auch fachlich nur noch eingeschränkt goutieren.
Wer erst Mitte November konzediert, dass es keine Herdenimmunität geben wird, war entweder lange unaufrichtig oder virologisch auf dem völlig falschen Dampfer.
Ähnlichsten gilt für Prof. Melanie Brinkmann, die schon wieder initiativ in den Diskurs eingreift. Sie hat noch im März/April von massiven Lockdowns halluziniert um Zero-Covid zu erreichen. Da war Delta auf dem Kontinent längst etabliert und Laien im Forum wussten, dass Zero-Covid unmöglich ist.
Die, die richtig lagen sind leiser und medial unterrepräsentiert und andersherum.
Das gilt dieser Tage auch für die verfassungsrechtliche Fachdebatte.
#1740 Sehr gut! Aber das wurde hier praktisch alles schon diskutiert. Ich stehe hinter jeder Aussage und habe das hier im Forum auch vielfach gepostet. Eigentlich ist das ja auch alles voll logisch, und man kommt mit etwas Denken genau auf diese Schlussfolgerungen
Ich bin ziemlich entsetzt über die Politisierung ohne jeden sachlichen Hintergrund. Gegenseite Vorwürfe und Beleidigungen anstatt einer gemeinsamen sachbezognen Diskussion unter Hinzuziehung von Fachleuten der verschiedenen Fachrichtungen. Gilt nicht nur für Corona.
Es heisst (oder hieß), dass es keine negative Effekte der Impfung, die sich erst später herausstellen, geben könne. Doch gibt es ziemlich ausgeprägt. Der Impfschutz verschwindet vielfach. Das klang zu Beginn ganz anders, auch nach Aussage der Hersteller. So etwas stellt sich eben erst nach längerer Beobachtungszeit heraus und daher macht der lange Zulassungszeitraum natürlich Sinn. Hoffen wir dass es dabei bleibt. Allerdings die Wirkung auf das Immunsystem kann noch zu Effekten führen, deren Zusammenhang mit der Impfung nicht funktionell nachweisbar ist, vll. nur noch statistisch. Also z.B. Herzprobleme nehmen zu, Krebs nimmt zu... embryonal (ne nicht daran denken).
Einen hab ich noch, dann klinke ich mich aus der Corona-Debatte erstmal wieder aus. Gerade über den Ticker, soll Gegenstand des neuen IfSchtzgesetzes werden:
„2G für Fußballprofis
Nach dem Willen der Länderchefs soll es nach Angaben von Wüst auch für Fußballprofis eine 2G-Regel geben. Das heißt, die Spieler müssten entweder genesen oder geimpft sein. Die rechtliche Umsetzbarkeit soll nun geprüft werden.“
Was ist das? Lex Kimmich? Populismus pur. Armselig. Und andere Kontaktsportler? Im Innenbereich? 3G? Ein absoluter Tiefpunkt. Lächerlich.
Hier übertreten die Organe in gefährlicher Weise die Schwelle zum Gesinnungs-Autoritarismus. Da gabs einen populären Fall in der wichtigsten Sportart - und dem zeigt man es jetzt. Staatliche Rachsucht.
Das wird eine Blamage.
„Mit deutlichen Worten verteidigt SPD-Politiker Michael Müller die flächendeckenden 2G-Regeln. Wer jetzt nicht geimpft sei, verhalte sich egoistisch und gleichgültig – und müsse nun damit leben, ausgeschlossen zu werden. Auch andere Ministerpräsidenten begrüßen die härteren Maßnahmen“
Nazi-Sprech, plain and simple. Egoismus und Gleichgültigkeit sind doch sonst auch nicht geächtet? Haha. Irgendwie seine eigen Feigheit rechtfertigen.
Streiche das Wort "Ungeimpfter" und setze stattdessen das Wort "Jude". Nur in diesem Kontext versteht vielleicht manch einer was er so absondert oder was er sich anhören muss.
Wir werden uns noch wundern, was hier in den kommenden Monaten noch abgehen wird, wenn das Aufhetzen der Masse und die Schuldzuweisungen an die Minderheit der Umgeimpften auf die Spitze getrieben wird. Nur so kann und wird die Politik verhindern, daß sie für das bisherige völlige Versagen, für das gesamte Chaos der letzten 2 Jahre und das Ruinieren dieses Landes auf allen möglichen Ebenen und eines großen Teils der Bürger selbst, zur Verantwortung gezogen werden könnte. Es geht denen in ihrer Panik vor einer möglichen Verantwortung so langsam um´s Ganze, denn wenn immer offensichtlicher wird, das Ungeimpfte möglicherweise sogar die bessere Immunabwehr besitzen, wie selbst Drosten ja meint, und die milliardenschwere Impfkampagne und die Coronapolitik insg. vor allem nur ein glänzendes Geschäft für einige Beteiligte und Lobbyisten und zu Lasten vom Rest der Wirtschaft und insb. den Bürgern war, dann fliegt denen das Ganze vollends und krachend auch politisch und auch rechtlich vor die Füße. Das kann man eigentlich nur mit einer Zwangsdurchimpfung verhindern, denn wo keine Vergleichsgruppe, da kein entsprechender Vergleich und keine Klagemöglichkeiten etc.. Und so macht man eben von zwei Seiten Druck, staatlich durch immer offeneren Impfzwang und durch die Aufhetzung der Geimpften gegen die Ungeimpften, unter größtmöglicher Verschleierung der Sach-und Faktenlage. Das dabei auch immer mehr Geimpfte und Genesene betroffen sind ist nur der Treppenwitz dieser hochgefährlichen Abschaffung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit, die wir bislang erlebt haben und noch verschärft erleben werden. Das der unweigerliche Lockdown, trotz aller Beteuerungen der Politiker, auch noch ein Jahr nach dem letzten katastrophalen Lockdowns und Fehlentscheidungen wieder einmal DIE Lösung sein soll, ist nicht nur die größtmögliche Verschleierung des Regierungsversagens, sondern eine unglaubliche Verarschung und Verachtung der Bürger, egal ob Geimpft oder Nichtgeimpft.
Ministerpräsidentenkonferenz einigt sich auf Ungeimpften-Lockdown
Spikeproteine des SARS-CoV-2 und die DNA Reparatursysteme der Zellen
stark verkürzte Hintergrundinfos: HR (homologe Rekombination) und NHEJ (non-homologous end-joining – keine deutsche Entsprechung) sind zwei Reparatur-Systeme, die zur Aufrechterhaltung der Genomintegrität (bei Doppelbrüchen) wichtig sind und die (vor allem NHEJ) zur Produktion von b- und t-Zellen von Bedeutung sind. Ist ersteres gestört, erfolgt unkontrolliertes Zellwachstum (also Krebs) oder Zellsterben, ist zweiteres gestört, stellt sich eine Immunschwäche ein.
Eine Kompromittierung des DNA-Reparatursystems führt also dazu, dass sich Krebs und Apoptosis (Zellsterben) einstellen können bzw. einstellen, wenn die Störung dauerhaft ist. Kurz: Eine Störung der Reparaturfunktion der NHEJ hat somit nicht nur die Folge, dass die Integrität des Genoms nicht wiederhergestellt werden kann, sie hat auch zum Ergebnis, dass der Prozess der V(D)J Rekombination, der für die Produktion von b- und t-Zellen im Immunsystem verantwortlich ist, gestört wird. Um eine solche Störung bewerkstelligen zu können, muss ein Virus in den Nukleus von Zellen gelangen.
ZitatCOMIRNATY (also referred to as BNT162b2 in this document) contains a nucleosidemodified messenger RNA (mRNA) encoding the viral spike glycoprotein (S) of SARSCoV-2 that is formulated in lipids including ((4-hydroxybutyl)azanediyl)bis(hexane-6,1-diyl)bis(2-hexyldecanoate), 2-(polyethylene glycol 2000)-N,N-ditetradecylacetamide, 1,2-distearoyl-sn-glycero-3-phosphocholine, and cholesterol.
ZitatSurprisingly, we found the abundance of the spike protein in the nucleus. NHEJ repair and homologous recombination (HR) repair are two major DNA repair pathways that not only continuously monitor and ensure genome integrity but are also vital for adaptive immune cell functions.
Nun ist die Tatsache, dass das Spike-Protein von SARS-CoV-2 in den Nukleus von Zellen gelangen kann, solange nicht besorgniserregend, so lange es dem Spike-Protein nicht gelingt, die Reparatursystem, die vom Nukleus aus gesteuert werden und hier vornehmlich das NHEJ Reparatursystem zu stören. Aber genau das ist, was Jiang und Mei bei ihren Studien, die sie anhand von menschlichen HEK293-Zellen [Human-Embryonic-Kidney-Cells] durchgeführt haben, gefunden haben:
ZitatTo determine how the spike protein inhibits both NHEJ and HR repair pathways, we analyzed the recruitment of BRCA1 and 53BP1, which are the key checkpoint proteins for HR and NHEJ repair, respectively. We found that the spike protein markedly inhibited both BRCA1 and 53BP1 foci formation (…). Together, these data show that the SARS–CoV–2 full–length spike protein inhibits DNA damage repair by hindering DNA repair protein recruitment.
Die Autoren finden somit das komplette Spike-Protein von SARS-CoV-2 im Nukleus von Zellen, von wo aus es dem Spike-Protein offenkundig gelingt, das DNA-Reparatursystem zu beeinträchtigen und insbesondere die Produktion von b- und t-Zellen, die zu einer effizienten Immunabwehr von Pathogenen unerlässlich sind, zu stören, behindern, zu verhindern.
ZitatDNA damage repair, especially NHEJ repair, is essential for V(D)J recombination, which lies at the core of B and T cell immunity. To date, many approved SARS–CoV–2 vaccines, such as mRNA vaccines and adenovirus–COVID–19 vaccines, have been developed based on the full–length spike protein
Tja, "Impfung" oder echte Infektion? Beides shice, ABER:
Bei einer natürlichen Infektion gibt es eine sehr gute Chance, dass es das Virus nicht tiefer in den Körper schafft. Bei einer Applikation von mRNA-Impfstoffen wird durch alle Barrieren hindurch der Wirkstoff direkt ins Gewebe verbracht.
Natürlich ist die gezeigte Forschung "nur" in Vitro, dennoch ist dies ein weiterer deutlicher Fingerzeig dahin, dass alleine die Spike-Proteine auch sehr schädlich sein können und Langfristnebenwirkungen somit als sehr wahrscheinlich zu bewerten sind. Lediglich den Nachweis dafür wird man in der Zukunft nicht führen können, denn man wird immer behaupten können, dass man nicht weiß ob es die "Impfung" war oder man sich zusätzlich das Originalvirus eingefangen hat. Selbst wenn man die Spikeproteine in Tumorgewebe finden fürde. Wenn man es überhaupt finden kann, denn vermutlich hat nur die erste Krebszelle das Spikeprotein.
Nun die Antwort wird man bei einer Häufung von Krebs bei Nachweislich covid infizierten finden oder eben nicht .
Sieht man eine Häufung von Krebs bei Überlebenden einer schweren covid Erkrankung? Die sollten ja eine Milliarden fache Dosis von Spike Proteine in alle Gewebe abbekommen haben im Vergleich zur Impfung.