Ich habe das auch erwartet, aber Die Rasanz hat mich erstaunt. Es ist erst Mitte November.
Wenn ich von „deutlich weniger effektiv als erwartet“ schreibe, richte ich mich gegen die Narrative des politischen und medialen Mainstreams der letzen Monate.
Die waren zu grobschlächtig und besetzten den allgemeinen Effekt der Impfungen bzw einer hohen Impfquote zu positiv / optimistisch.
Sicher auch, um die Impfkampagne nicht zu belasten. Zum gewissen Grad nachvollziehbar.
Überrumpelt aber müssen auch die Entscheidungsträger sein. Sonst hätte man 2G immer schon bedingt, probeweise ankündigen müssen. Und die Boosterei nicht erst im September für ü70 starten lassen. Für mich das deutlichste Zeichen dass die Schutzwirkung der Impfstoffe gegen Hospitalisierung höher eingeschätzt wurde, auch intern. Auch die Treiberei durch Durchbrüche, besonders symptomloser, scheint nicht ernst genug genommen worden zu sein.
Es geht auch nicht darum, jetzt wegen dieser Erkenntnisse das Impfen einzustellen. Wir müssen zur endemischen Koexistenz mit CoV kommen. Das geht nur mit Infektionen oder anderen Impfstoffen, nicht mit permanenten mRNA-Impfungen und Kontaktbeschränkungen. Wir können nicht jeden Winter in Angststarre verfallen.
Impfstoff ist ein positiv besetzter Begriff. Dabei ist jeder herkömmliche Lebend- oder Totimpfstoff ein Erreger wie z.B. ein Virus oder ein Bakterium, nur abgeschwächt bzw. abgetötet. Die Impfung macht den Körper bekannt mit ebendiesem Keim. Das Immunsystem soll veranlasst werden, auf den Erreger zu reagieren und Antikörper gegen den geimpften Erreger zu bilden. Da abgeschwächte oder abgetötete Erreger üblicherweise nichts Schlimmes sind und eigentlich so nebenbei weggeräumt werden, werden sogenannte Adjuvantien beigemischt. Meist üble Toxine oder Schwermetalle, damit das Immunsystem das gleichzeitige und gleichörtliche Auftreten aktiviert und ihm suggeriert, der abgetötete oder abgeschwächte Erreger sei schlimmschlimm.
Antikörper haben, das ist wohl erwiesen, eine kurze Lebensdauer. Die Synthese kostet einfach zu viele wertvolle Ressourcen, als dass ein Leben lang diese Antikörper im Blut zirkulieren würden Wäre dem so, würde das Blut eines 80-Jährigen wohl nur noch aus Antikörpern bestehen mit denen er in seinem Leben mal in Kontakt geraten ist.
Manche Antikörper sind jedenfalls bereits nach 3 Monaten kaum noch vorhanden, manche erst nach 6 Monaten.
Interessant wäre zu wissen, ob durch die sogenannten Corona-Impfstoffe Gedächtniszellen gebildet werden. Solche Gedächtniszellen, die Antikörper beim Auftauchen des Erregers produzieren, entstehen nur in geringem Umfang. Sie sind nur unter hohem Aufwand nachweisbar.
Die Tatsache der vielen Impfdurchbrüche scheint damit erklärt werden zu können, dass für den Fall, dass Gedächtniszellen (für diese eine Spikevariante) existieren sollten, diese nicht wirken, weil sie einen nach 6 Monaten auftretenden neuen Erreger – Delta-Variante oder andere Varianten – nicht erkennen. Die abnehmende Wirkung der Impfungen kann daher nicht verwundern.
Je mehr Zeit also verstreicht, desto weniger Sinn macht eine "Impfung" mit den alten mRNA-Wirkstoffen, einfach weil die Welt sich weiter gedreht hat. Natürlich funktionieren die mRNA-Wirkstoffe noch, also in dem Sinne, es werden Antikörper gegen das mRNA-Vakzin hergestellt und dies kann sicher auch nachgewiesen werden. Nur wenn es den passenden Erreger gar nicht mehr gibt ist das alles sinnfrei.
Übrigens, weiß noch jemand nach wieviel Injektionen Comirnaty alle Versuchstiere in den Pfizer-Trials tot waren? Ich meine es waren 5 Shots....
Die Autoren um Peter Nordström (Link unten) haben Daten für 842.974 doppelt Geimpfte, die sie mit Daten für ebenso viele Ungeimpfte, unter Maßgabe einer sozioökonomischen Passung, kombinieren können.
Der Beobachtungszeitraum beginnt am 28. Dezember 2020 und reicht bis zum 4. Oktober 2021. In diesem Zeitraum sind 27.918 Personen aus beiden Gruppen positiv getestet worden und hatten Symptome, die COVID-19 zugeordnet werden, und 1.102 Personen wurden hospitalisiert bzw. sind an COVID-19 verstorben. Die Analysen der Autoren sind auf Alter, Vorerkrankungen und sozio-ökonomischen Variablen standardisiert. Zum Einsatz kommen Cox-Regressionen, die im Wesentlichen eine Schätzung der Wahrscheinlichkeit, zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus der Grundgesamtheit eliminiert zu werden, weil ein Ereignis (positiver Test, Hospitalisierung) eingetreten ist. Aus der Differenz der Ergebnisse für Geimpfte und Ungeimpfte kann die Effektivität geschätzt werden. Die Schätzung der Effektivität kann man auf Grund der umfangreichen Datenbasis als in hohem Maße reliabel und valide ansehen. Der Verlauf der Effektivität, das Verschwinden der Effektivität, der, wenn man so will, count down bis zum vollständigen Verschwinden, er hat für symptomatische Erkrankungen das folgende Aussehen. Nordstroem-waning-of-vaccines-symptomatic-disease.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) Im Prinzip kann man davon ausgehen, dass die Effektivität der "Impfstoffe" / Gentherapien nach vier Monaten deutlich nachlässt und nach sechs Monaten nicht mehr vorhanden ist. Dies betrifft den Schutz vor einer symptomatischen Erkrankung. Etwas besser sieht es auf den ersten Blick für den Schutz vor Hospitalisierung und Tod aus: Nordstroem-waning-of-vaccines-serious-disease.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
Aber nur auf den ersten Blick.
In beiden Abbildungen sind absichtlich die obere und untere Grenze des Vertrauensintervalls berücksichtigt. Der Absturz der unteren Grenze des Vertrauensintervalls und das Auseinanderklaffen der Werte für die obere und untere Grenze des Vertrauensintervalls ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Daten spätestens 120 Tage nach der zweiten Impfung keine sonderlich verlässlichen Aussagen mehr zulassen. Die Abbildung oben ist eher als Tendenz der Entwicklung, denn als konkrete Entwicklung zu betrachten, und was sie im Wesentlichen nahelegt, ist die Hypothese, dass die Schutzwirkung gegen schwere Erkrankung bei COVID-19 Impfstoffen / Gentherapien 120 Tage nach der zweite Impfung rapide nachlässt und sehr schnell nicht mehr vorhanden ist. Vier Monate Schutz ist auch nicht wirklich das, was man sich von einem echten Impfstoff erwartet…
Im Übrigen frage ich mich jetzt wie lange wohl die Nebenwirkungen anhalten, also ADE, erhöhtes Risiko für Myokarditis und andere NW..... Angesichts dieser katastrophalen Kosten-Nutzenrechnung wäre eigentlich die Great Barrington Strategie indiziert.
Es geht auch nicht darum, jetzt wegen dieser Erkenntnisse das Impfen einzustellen. Wir müssen zur endemischen Koexistenz mit CoV kommen. Das geht nur mit Infektionen oder anderen Impfstoffen, nicht mit permanenten mRNA-Impfungen und Kontaktbeschränkungen. Wir können nicht jeden Winter in Angststarre verfallen.
Genau das ist doch das Problem,zur endemischen Koexistenz kommen wir durch Infizierung,dies ist aber ohne katastrophale Todeszahlen nur mit Impfung möglich. Wären alle geimpft kann die Durchseuchung beginnen , freedom day ist nichts anderes.Die Weigerung zur Impfung sabotiert diesen Prozess und das rechtfertigt eine Impfplicht.
Deutschland erlebt die „Pandemie der Ungeimpften“. Der Begriff ist zwar umstritten, in der Politik, unter Virologen, in der Bevölkerung. Denn können nicht Geimpfte das Virus auch übertragen? Kommt es nicht zu Impdurchbrüchen? Reicht nicht regelmäßiges Testen aus?
Wie auch immer, die Zahlen sind recht eindeutig: Die Sieben-Tage-Inzidenz unter Geimpften ist weitaus geringer als die unter Ungeimpften. Bayern hat bei Ungeimpften eine Inzidenz, die um das Zehnfache höher ist, Sachsen fast um das Fünfzehnfache. In Hamburg beträgt der Unterschied mehr als das Zwanzigfache.
Zitat von bul im Beitrag #1677 Interessant wäre zu wissen, ob durch die sogenannten Corona-Impfstoffe Gedächtniszellen gebildet werden. Solche Gedächtniszellen, die Antikörper beim Auftauchen des Erregers produzieren, entstehen nur in geringem Umfang. Sie sind nur unter hohem Aufwand nachweisbar.
ZitatDie Tatsache der vielen Impfdurchbrüche scheint damit erklärt werden zu können, dass für den Fall, dass Gedächtniszellen (für diese eine Spikevariante) existieren sollten, diese nicht wirken, weil sie einen nach 6 Monaten auftretenden neuen Erreger – Delta-Variante oder andere Varianten – nicht erkennen. Die abnehmende Wirkung der Impfungen kann daher nicht verwundern.
Der Hauptgrund für die "Durchbrüche" ist die fehlende Schleimhaut-Immunität. Mit nachlassendem Impf-Titer werden dann auch schwere Virämische Verläufe mit Komplikationen wieder wahrscheinlicher
ZitatJe mehr Zeit also verstreicht, desto weniger Sinn macht eine "Impfung" mit den alten mRNA-Wirkstoffen, einfach weil die Welt sich weiter gedreht hat. Natürlich funktionieren die mRNA-Wirkstoffe noch, also in dem Sinne, es werden Antikörper gegen das mRNA-Vakzin hergestellt und dies kann sicher auch nachgewiesen werden. Nur wenn es den passenden Erreger gar nicht mehr gibt ist das alles sinnfrei.
Das sehe ich ähnlich. Die Impfstoffhersteller hätten zu einer raschen Entwicklung eines Updates vertraglich verpflichtet werden müssen statt mit der Wuhan-Variante zu boostern. Die bürokratischen Hürden für ein Update sind nicht zu unterschätzen - auch eine Baustelle für den Gesetzgeber.
Zitat von Prometheus im Beitrag #1682Der Hauptgrund für die "Durchbrüche" ist die fehlende Schleimhaut-Immunität.
Ich vermute mit dem Begriff Schleimhaut-Immunität meinst du das Mukosa-Immunsystem? Soweit ich weiß gibt es so etwas wie eine nennenswerte spezifische Abwehr bei dem Mukosa-Immunsystem nicht. Braucht es ja auch nicht, denn alles was da angeflogen kommt muss plattgemacht werden, da es nicht zum Körper gehören kann. Da muss nicht vorsichtig geprüft werden, ob es nicht doch zum Körper gehört. Da wird gnadenlos alles vernichtet. Pilzsporen, Bakterien, Viren und anderer Kram der sich auf den Scheimhäuten niederlässt.
Insofern kann man auch nicht von Impfdurchbrüchen sprechen, weil die Impfung dort bei den Schleimhäuten (wo es drauf ankommt) keine Wirkung hat.
Erst wenn ein Erreger es doch schafft, das Mukosa-Immunsystem zu überwinden, bzw sonstwie in den Körper zu kommen, greifen Impfungen.
Ich gehe hier von natürlichen Pathogenen aus und nicht von irgendwelchen halbfertigen Biowaffen ääähm ich meine natürlich Gain of Function Viren aus Wuhan, West-Taiwan
Zitat von bul im Beitrag #1683Soweit ich weiß gibt es so etwas wie eine nennenswerte spezifische Abwehr bei dem Mukosa-Immunsystem nicht.
Wenn du es nicht weißt, wie sollen es dann die Politiker wissen? Die spezifische Immunität der Mukosa ist ebenfalls wichtig! Ortsständig wird z.B. sekretorisches IgA gebildet!
Zitat von bul im Beitrag #1683Erst wenn ein Erreger es doch schafft, das Mukosa-Immunsystem zu überwinden, bzw sonstwie in den Körper zu kommen, greifen Impfungen.
Ja, das stimmt!
Im Idealfall bekommen Geimpfte die Schleimhautimmunität nach Kontakt mit dem Virus mit wenigen oder keinen Symptomen. Dann wird auch keine Boosterung mehr benötigt.
Problematisch ist vor allem, dass ungeimpfte Erwachsene ein weitaus höheres Risiko eingehen, schwer zu erkranken und damit auch in der Klinik oder gar auf einer Intensivstation zu landen – im Gegensatz zu den hiervon deutlich weniger betroffenen Jungen. Laut RKI ist dieses Risiko zehn- bis zwanzigmal höher im Vergleich zu Immunisierten.
Egal wie du es drehst und wendest 14% der Erwachsenen ungeimpften machen an die 80 % der intensivpatienten. Anders gesagt hätten wir 100% geimpfte unter den Erwachsenen müssten weniger als 1000 intensivkranke covid Patienten behandelt werden anstelle von über 3000 mit 86% impfrate bei den Erwachsenen. Bedeutet daß wir ohne Impfung mindestens 15000 Corona Intensivpatienten hätten.
Das ist der Stand der impfwirkung egal wie gut oder schlecht sie angeblich ist.
Sah gerade in WISO einen Bericht über die Erfolge mit monoklonalen Antikörpern gegen Corona. In Dessau verwendet man sie. Kurze Behandlungsdauer, keine Todesfälle, bisher keine Nebenwirkungen. Etwas kritisch klang die Feststellung, dass von 200000 Dosen erst 6000 verwendet wurden. Und die Infusion empfinden manche Ärzte als "umständlich".. Gehts gut? Es wurde auch über die Pillen von Merck und Pfizer kurz berichtet, eine ist in GB zugelassen. Hier wohl nur für Sonderfälle. Man spricht jetzt öfter von "Gamechangern"
Was mir auffällt, dass immer öfter Werbung für immunstärkende Mittel auftaucht..Zur besten Sendezeit, in Arztpraxen, online sowieso... nach dem Totschweigen. Ja man hätte viele Möglichkeiten gehabt, Leben zu retten.
Wenn die Antikörpertherapie helfen soll, dann muss das Medikament innerhalb der ersten 7 Tage nach Infektion verabreicht werden. Pille einschmeißen, wenn es einem dreckig geht und dann gesund werden, ist also nicht.
Inzidenzwert bleibt Kriterium – Deutschland hat nach anderthalb Jahren nichts gelernt
Nach langen Debatten kündigte die Bundesregierung an, den Inzidenzwert als Pandemie-Barometer abzuschaffen. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Alle Erkenntnisse des Sommers sind vergessen und es geht einfach weiter wie bisher.
Insgesamt zeigt der Vergleich von Infektions- und Todeszahlen aber vor allem: Hohe Inzidenzen führen eben nicht automatisch auch zu hohen Todeszahlen. Das galt eigentlich bereits als Konsens in vergangenen Sommer, als die Bundesregierung die reine Orientierung am Inzidenzwert über Bord warf.
Stattdessen führte man die Hospitalisierungsinzidenz als neue Messgröße ein. Doch von der hört man jetzt wenig – Politik und Medien berufen sich wieder auf die eigentlich längst überholte Zahl der Neuinfektionen.
Diese ist seit einigen Wochen rückläufig. Aber Vorsicht: Durch „Übermittlungsverzug“ können die Werte der letzten zwei Wochen (!) deutlich unterschätzt werden, schreibt das RKI dazu. Und tatsächlich: Ruft man die Statistik von Woche zu Woche erneut auf, stellt man fest, dass die neuesten zwei ausgewiesenen Wochen der Statistik immer sinkende Zahlen zeigen – eine Woche später werden die inzwischen drei Wochen alten Daten dann langsam nachträglich nach oben korrigiert. Der Höchstpunkt der Kurve ist nach der Statistik also immer heute vor zwei Wochen – egal an welchem Tag. Die Erklärung ist wie so oft bei Statistiken des RKI: ein unerklärlicher Meldeverzug.
Auf Deutsch: Die gegenwärtige Zahl der Corona-Hospitalisierungen, an die die Corona-Politik angeblich geknüpft wurde, kennen wir nicht, nicht mal im Ansatz. Ob sie steigt, sinkt oder stagniert: Es gibt keine Information.
Zitat von parcel im Beitrag #1688Wenn die Antikörpertherapie helfen soll, dann muss das Medikament innerhalb der ersten 7 Tage nach Infektion verabreicht werden.
Selbstverständlich und völlig logisch. Wurde auch so dargestellt. Aber wo ist das Problem? Es klingt irgenwie etwas trotzig und abwertend. Hätte jetzt etwas Freude über solche Entwicklungen erwartet. Ist doch ne super Sache!
Ne, ich bin ein Wahrheitssucher. Wissenschaft ist gleich Wahrheitssuche. Und ansonsten versteh ich den Post nicht. Was solls? Ich hab den Beitrag auch gesehen. Fand das toll und denke es sollte breiter eingesetzt werden. Man möchte doch immer Menschenleben retten. So wie das dargestellt war ... eine großes Potential.
#1693 Hab gleich mal nach dem im Artikel verlinkten Nasenspray gesucht, und gekauft :-) Bei der shop-Apotheke war er schon ausverkauft. Und noch mal ein paar Selbsttests dazu, hatte ich noch nie. Den Algovir-Spray habe ich, aber nachhaltig ist der natürlich nicht. Ja wie kann man die Schleimhaut insgesamt stärken, nicht nur im Nasenbereich?
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #1694Ja wie kann man die Schleimhaut insgesamt stärken, nicht nur im Nasenbereich?
Meinst du jetzt die Schleimhautzellen oder deren Funktionalität, also die Fähigkeit Sekrete abzusondern? Bei letzterem dürften Schleimlöser wie NAC und viel Flüssigkeit ein wenig nachhelfen.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #1694#1693 Hab gleich mal nach dem im Artikel verlinkten Nasenspray gesucht, und gekauft :-) Bei der shop-Apotheke war er schon ausverkauft. Und noch mal ein paar Selbsttests dazu, hatte ich noch nie. Den Algovir-Spray habe ich, aber nachhaltig ist der natürlich nicht. Ja wie kann man die Schleimhaut insgesamt stärken, nicht nur im Nasenbereich?
Welches Nasenspray genau meinst du jetzt was du gestern gekauft hast?
Verfassungsrechtler hält Einführung von Impfpflicht für zulässig 00.06 Uhr: Der Verfassungsrechtler Christian Pestalozza hält die Einführung einer Corona-Impfpflicht unter bestimmten Voraussetzungen für unausweichlich. Wenn die »kleinen Hilfsmaßnahmen« zur Bekämpfung der Pandemie nicht ausreichten, sei die Politik »sogar verfassungsrechtlich zu strengeren Maßnahmen« wie der Impfpflicht verpflichtet, sagte Pestalozza dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sollte eine berufsgruppenspezifische Impfpflicht nicht ausreichen, sei auch eine allgemeine Impfpflicht zulässig.
Die Verfassungsmäßigkeit einer Maßnahme ist nicht in Stein gemeißelt, sondern hängt von der aktuellen Situation und den wissenschaftlichen Erkenntnissen ab. Erst gab es keinen Impfstoff, dann schon. Dann kam die noch viel ansteckendere Delta-Variante. Inzwischen weiß man, dass auch Geimpfte andere anstecken und manchmal auch selbst schwer erkranken können. Und: Was bei entspannter Corona-Lage völlig unverhältnismäßig schien, muss es heute nicht mehr sein. Vor diesem Hintergrund hat die Politik auch einen weiten Einschätzungsspielraum.
Dürfen Ungeimpfte strikteren Beschränkungen unterworfen werden? Hier scheint unter Rechtsexperten niemand ein Problem zu sehen. Andersherum: Als im Frühjahr mehr und mehr Menschen geimpft waren, wurde schnell der Ruf laut, diesen mehr Freiheiten zu gewähren.
Und eine Impfpflicht für alle oder bestimmte Berufe?
Kießling hat „da keine verfassungsrechtlichen Bauchschmerzen“. Hinnerk Wißmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster empfiehlt in einer aktuellen Stellungnahme für das Gesetzgebungsverfahren im Bundestag, die Impfpflicht in Betracht zu ziehen, „bevor etwa allgemeine Lockdowns für Schulen oder Hochschulen in Betracht kommen“. Er bezeichnet diese als „milderes Mittel“.