Zitat von Elethiomel im Beitrag #1966Behaupten kann man viel,im Fall der Fälle sieht es meist anders aus mit den großen Worten.
Sehe ich auch so. Wie viele Ungeimpfte, die oft das große Wort geführt haben, haben sich später auf den Intensivstationen bedankt und ihren teuren und unübersehbaren Irrtum eingestanden. Ich gebe auf solche Worte auch nichts.
Eine 53-Jährige Intensivmedizinerin aus einem bayrischen Krankenhaus erzählt von Patienten, die alles in Frage stellen, das Virus, die Diagnose und auch die Therapie: "Jetzt diskutieren die Patienten die Therapie, hinterfragen die Diagnose, haben das Gefühl, wir wollen mit ihnen die Statistik fälschen." Zugleich steige die Unzufriedenheit über die Behandlung: "Sie beschweren sich über die Lautstärke auf Station, über die Helligkeit, über das Husten der anderen. Sie beschweren sich darüber, was wir mit ihnen machen. Sie beschweren sich über die Bauchlage, über den unangenehmen Sauerstoff in der Nase und dass das Essen nicht schmeckt." Ihre Antwort: "Ich sage dann immer: Entweder Sie machen mit. Oder Sie tragen die Konsequenzen. Bis zum Tod."
ZitatAls Querulant (von lateinisch queri – „vor Gericht klagen“) wurde ursprünglich in der Rechtsprechung ein Mensch bezeichnet, der trotz geringer Erfolgsaussicht besonders unbeirrbar und zäh einen Rechtskampf führte. Dabei steht ein geringfügiger oder vermeintlicher Anlass kaum noch in einem angemessenen Verhältnis zum rechthaberischen, misstrauischen, fanatischen und unbelehrbaren Vorgehen der so bezeichneten Menschen.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1952Coronavirus-Pandemie: ++ Japan verbietet Ausländern die Einreise ++
@Elethiomel Das wird die Japaner langfristig aber auch nicht schützen. Es reichen ein paar wenige unentdeckte Fälle, die trotzdem irgendwie ins Land kommen und schon bereitet sich dort eine neue Mutation wieder aus.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1962Ja genau , wir legen 85% der Erwachsenen Bevölkerung Lahm damit nicht sonderlich soziale Individuen auch ja ihren trotz ausleben können.
Dieser Kommentar wäre vielleicht letzte Woche sinnvoll, da aber die Impfung nach derzeitigen Erkenntnisstand nicht gegen die neue Omikron-Variante hilft, ist es letztendlich egal. Wegen der neuen Variante des Virus gehen wir höchstwahrscheinlich sowieso in den Lockdown. Selbst bei 100% Impfquote.
Wir würden hier inzwischen eine kontrafaktische Diskussion. Auf dem Boden der Tatsachen müssen wir uns was neues überlegen.
Der Impfstoffhersteller Moderna sieht 3 Strategien gegen Omicron. Zum einen könnte die Dosis des zugelassenen Impfstoffs mRNA-1273 erhöht werden. Ein Booster von 100 µg mRNA-1273 habe sich in klinischen Studien bereits als sicher erwiesen, heißt es in einer Pressemitteilung. Moderna hat außerdem einen Impfstoffkandidaten (mRNA-1273.211) in Phase 2 klinisch getestet, der gegen die Beta-Variante entwickelt wurde.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1973Yayjay Ohne Mist,dir geht's nicht gut. Such dir bitte Hilfe. Ich meine das ohne Häme oder sonst irgendwie Negativ. Du machst einen sehr ungesunden Eindruck.
Der Boden der Tatsachen hat sich im Prinzip nicht geändert. Die meisten sind sich einig, dass wiederholte Dauer-Lockdowns nicht erträglich sind. Wir wissen zudem, auch wenn das manche leugnen, dass die Schäden - auch die für Gesundheit und Leben, der Lockdowns gravierender sind als die unmittelbar von Covid verursachten.
Die reduktionistische, bisweilen autistische Lösung war bis heute: Impfen / Impfstoff. Propagiert von Hysterikern, Profiteuren und Entscheidungsträgern die die Komplexität der Lage nicht überblicken.
Wenn Omikron oder spätere Mutanten wirklich gänzlich „escapen“ muss man vom Impf-Fetischismus wegkommen und endlich Lösungskonzepte entwickeln und umsetzen, welche die ganze Bandbreite medizinischer und biologischer Erkentnisse miteinbeziehen.
Das heißt: Besser Impfstoffe entwickeln, die mRNA-Dinger aktualisieren. Als eine (!) Säule.
Medikamente entwickeln. Aber auch das vorhandene erforschen und nutzen, Therapieformen. Was Ärzte weltweit seit Monaten auch tun, jedweder Fortschritt mit einfachen Mitteln wird aber niedergehalten.
Das Selbe gilt für Individuelle Prophylaxe. Studien durchführen und Mittel an die Hand geben. Wenn etwas Zink oder Vitamin D (als grob vereinfache Beispiele) unter dem Strich >50% und mehr Reduktion schwerer Verläufe bringen, muss das großflächig betrieben werden.
Und endlich den Tatsachen ins Auge blicken das natürlich Menschen schwer erkranken und sterben werden. Es führt kein Weg an diesem Anpassungsprozess vorbei. Es braucht die gleiche demütige Einsicht für andere biologische Binsen: nicht dauerhaftes impfen führt zu langanhaltender Immunität des einzelnen, sondern echte Infekte.
Den allermeisten Menschen auf dieser Welt schadet eine Infektion mit SCoV2 nicht erheblich! Seine Existenz ist nicht der Weltuntergang.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1976Ohne Impfplicht kommen wir nicht zurück in die Normalität. Je eher das erledigt ist desto besser für alle .
Diese Sichtweise bleibt falsch und wird der Lage nicht gerecht. Die Konsequenzen und Folgeschäden einer allgemeinen Impfpflicht - auf allen Ebenen - sind gravierender als eine saisonale Gefahr für bestimmte vulnerable Gruppen.
Es ist mit Sicherheit auch nicht medizinisch und politisch klug jetzt wie du, gleich den Kaninchen vor der Schlange zu sitzen und auf jedes Wort eines privaten Pharma-Unternehmens zu hoffen wie jetzt Moderna.
Sollten wiederkehrende Mutationen so schlimm werden dass sie das Leben und die Grundrechte jedes Jahr aufs Neue ernsthaft bedrohen, gehört die Impfstoffproduktion und auch Fortentwicklung sowieso in öffentliche Hand. Das ist dann ganz grundlegende Daseinsvorsorge. Und „Verfassungsschutz“. Würde unterm Strich sogar Geld einbringen. Und wenn ich als Bürger ständigen Einblick in alle Versuchs- und Entwicklungsdaten hätte, schüfe das Vertrauen.
Für echte Linke wäre das ein Thema.
Die Grundlagenforschung hat sowieso größtenteils die Allgemeinheit finanziert.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #1977Was Ärzte weltweit seit Monaten auch tun, jedweder Fortschritt mit einfachen Mitteln wird aber niedergehalten.
Das gibt der ganzen Kampagne einen unangenehmen Beigeschmack. Irgendwas stimmt da nicht.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #1977Studien durchführen und Mittel an die Hand geben. Wenn etwas Zink oder Vitamin D (als grob vereinfache Beispiele) unter dem Strich >50% und mehr Reduktion schwerer Verläufe bringen, muss das großflächig betrieben werden.
Warum dies nicht geschieht ist mir von Anfang an ein Rätsel. Vor allem auch schon in der Zeit, als es noch keinen Impfstoff gab. Wenn man eine Webseite der Verbraucherschützer liest, da sind mehr als 800 iE D3 schon das Teufels. Und Virologen erwähnen das garnicht. Vermutlich sollen Ungeimpfte nicht denken es gäbe auch andere Möglichkeiten.
Vitamin D und Zink + C . Das propagieren ich schon seit längerem in meinem Umfeld ,wird auch von etlichen angenommen. Bei genereller Gesunden Lebensführung und Gewichts Reduktion sieht es anders aus .
Die Impfung wird benötigt,geht nicht anders. In einer Idealen Welt möglicherweise ohne,die gibt's leider nicht. In der realen Welt bleibt das ganze nur sinnloses geschwurbel. Finde dich damit ab.
Medizin, Pharma, Gesundheit sind massiv intersessengeleitet und lobbyverseucht, ist ja nichts Neues. Und leicht manipulierbare Zeitgenossen tun das Übrige dazu und kübeln alle selbständigen Denkversuche mit Hass und Hetze zu.
Es ist offensichtlich. Würde ernsthaft eine bevölkerungsweite Prophylaxe mit gesichert wirksamen Substanzen durchgeführt und statistisch begleitet, stünde am ein stattliches Resultat. Das würde aber aus Sicht der Profiteure des Gesundheitssystems die Büchse der Pandora öffnen. Wenn ein Supplement-Regimen bei einer ersten Sache wie Covid handfest nützt, warum dann nicht auch bei vielen anderen Krankheiten. Auch Lischen Einfalt würde drauf kommen. Abermilliarden stünden auf dem Spiel und noch schlimmer: die Deutungshoheit hätte schweren Schaden genommen.
Ich sage gleichzeitig nicht das es gut wäre wenn jetzt jeder wild mit Supps hantiert und die gegenwärtige Medizin in Frage stellt. Nichts isr einfach.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1980Vitamin D und Zink + C . Das propagieren ich schon seit längerem in meinem Umfeld ,wird auch von etlichen angenommen. Bei genereller Gesunden Lebensführung und Gewichts Reduktion sieht es anders aus .
Die Impfung wird benötigt,geht nicht anders. In einer Idealen Welt möglicherweise ohne,die gibt's leider nicht. In der realen Welt bleibt das ganze nur sinnloses geschwurbel. Finde dich damit ab.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #1976Abermilliarden stünden auf dem Spiel und noch schlimmer: die Deutungshoheit hätte schweren Schaden genommen.
Nicht nur Deutungshoheit, sondern ganz allgemein würde der Kult, die Religion der Leitlinienmedizien wackeln. Also unsere Medizin hat durchaus parallelen mit Kulten oder modernen Religionen:
Heilige Schrift: vorhanden Leitlinien Unfehlbarkeitsglaube: vorhanden - siehe ärztliche Arroganz Priore und Priester: vorhanden siehe Kassenärztliche Vereinigung und Ärzte Zwangsabgaben: vorhanden - Krankenkassenbeiträge Teufeläquivalent: vorhanden - Krankheiten Engel und Heilige: vorhanden Hildegard von Bingen, Hippokrates etc zu bekämpfende konkurrierende "Religionen": vorhanden - (Heilpraktiker, Ayuverda, TCM, Vitamine) Oberster Prior: Montgomery Gehirnwäsche der eigenen Leute: vorhanden - guten Abiturienten wird von Anfang eingeredet sie seien etwas besonderes weil besonders schlau und sie seien Lebensretter. Wer glaubt das nciht gerne irgendwann? (Gutes Abi können auch Unterbelichtete schaffen) Wissensmonopol/Deutungshoheit - vorhanden (Schlagwort evidenzbasierte Medizin, bei gleichzeitigem Ignorieren von Evidenzen die nicht ins Glaubensbild passen)
Nichts gegen gute Behandlung akkuter Krankheiten - ich Liste hier nur Parallelen die ich zu Religionen sehe. Wir sind ja im Offtopic.
@Fichtennadel gratuliere zur Entscheidung das Elemenetekel auszublenden. Fehlt nur noch ein kreischweibiges Päckchen.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1970Über Omicron Wissen wir noch zu wenig.
Das ist richtig. Es zeigt aber plastisch die Möglichkeit auf, was sein könnte, bzw. genauer gesagt, was wir nach Stand der Erkenntnisse nicht ausschließen können.
Wir werden Corona nicht durch Herdenimmunität in einem Land los. Nicht, wenn das Virus ungehindert in einem anderen Land mutieren und von dort zurückkehren kann. Entweder wir lösen das irgendwie als Menschheit oder wir fahren eine Isolationsstrategie (der Willigen) oder wir lassen es langfristig laufen.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #1970Ein Booster von 100 µg mRNA-1273 habe sich in klinischen Studien bereits als sicher erwiesen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Gibt es dazu eine unabhängige Prüfung?
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #1972Die meisten sind sich einig, dass wiederholte Dauer-Lockdowns nicht erträglich sind.
Du meinst du sozialpsychologisch?
Ich denke, die Annahme darf man treffen. Eventuell sind Verschwörungstheorien und Verharmlosungsversuche auch deshalb so verbreitet.
Man sollte sich aber bewusst sein, dass wir weder historische Erfahrungen, noch Studien über solche Lockdowns haben, die man wirklich übertragen kann. Es bleibt ein Analogieschluss oder Spekulation.
Zitat von FichtennadelUnd endlich den Tatsachen ins Auge blicken das natürlich Menschen schwer erkranken und sterben werden. Es führt kein Weg an diesem Anpassungsprozess vorbei.
Wir akzeptieren das nicht einfach. Das haben wir, als Menschheit, doch noch nie getan. Grade wir hier im Forum sollten uns da doch einig sein.
Abgesehen davon, es führt aber ein Weg an Triage vorbei. Wenn wir das akzeptieren, ohne es wenigstens zu versuchen, es zu verhindern, haben wir fürchterlich versagt. Im historische Ausmaß.
ZitatEs gibt Menschen, die durch ihre Art sehr unangenehme Gefühle in mir auslösen. Mal sind es konkrete Handlungen, mal auch einfach bestimmte Einstellungen. Meist empfinde ich das nur sehr untergründig, aber immer wieder erlebe ich auch ein „schwarzes Loch für meinen Seelenfrieden“.
Was tun?
Ich kann diese Personen nicht ändern.
Auch weiß ich, dass es keinen Sinn macht, ihr Verhalten persönlich zu nehmen. Denn es gibt die alte Einsicht:
Wie ich die andere Person wahrnehme sagt weniger über sie selbst aus, als mehr über mich!
Menschen, die negative Gefühle in uns auslösen, sind Boten für die nicht geheilten Anteile in uns.
Aber auch wirtschaftlich. Vernichtete Existenzen. Arbeitslosigkeit. Unterbrochene Liefer- und Produktionsketten global. Inflation. Teuerung.
Aber auch gesundheitlich. Häusliche Gewalt. Depressionen. Bewegungsmangel. Fehlende Therapien „körpernah“ wie Physiotherapie usw.
Der erste Lockdown bzw. seine Folgen haben laut verschiedener Studien bereits Millionen in kommendes wirtschaftliches Elend, Hunger und in der Konsequenz zum frühzeitige Ableben geführt - diese Dinge werden noch eintreten, sind aber bereits angelegt.
„Vergleichbare Studien“ zu wiederholten lockdowns mag es nicht geben, mir reichen die Daten aus dem letztjährigen.
„Wir akzeptieren das nicht einfach. Das haben wir, als Menschheit, doch noch nie getan“
Das ist falsch. In außergewöhnlichen Krisen und Gefahren haben sich Menschen immer wieder dem Unausweichlichen oder Unerbitlichen gestellt, wenn damit zukünftiges Elend vermieden werden konnte - bzw. eigentlich: wenn eine Resthoffnung darauf bestand.
Besonders die Alten haben zugunsten der Kinder oft Opfer gebracht, einschließlich des Lebens. Covid bedroht vor allem die Alten. Die Eindämmungsmaßnahmen bedrohen und belasten besonders die Kinder.
Eine Ethik, die den Lebensschutz morbider oder gar moribunder Alten vor das Wohl der Jugend setzt lehne ich ganz persönlich ab.
Dass das anthropologisch gegeben sei bestreite ich mit dem obigen.
Ja, die Kreatur hängt bis zuletzt am Leben. Der Mensch überwindet das manchmal.
Ganz konkret auf Covid gemünzt: würde ich sozusagen jährlichen 4-Wöchigen harten Lockdowns zustimmen wenn die Alternative Durchseuchung mit einer Letalitätsrate von 2-3% ü70 ist? Nein.
Wird aber auch nicht kommen, war das rein hypothetisch. Die Letalität würde sinken, wir finden anderen Anpassungsstrategien.
Wünschenswert wenn eine solle Anpassung die individuelle Gesundheitspflege wäre.