ZitatEine Infektion mit Sars-CoV-2 kann sich nicht nur mit Fieber, Husten und Atembeschwerden äußern, sondern auch neurologische Symptome verursachen. Das ist das Ergebnis einer Studie chinesischer Wissenschaftler mit Patienten in Wuhan, dem Epizentrum der Pandemie. Wie die Mediziner im Fachblatt "JAMA Neurology" berichten, zeigte ein gutes Drittel der von ihnen untersuchten 214 Patienten Anzeichen dafür, dass das Virus das Nervensystem geschädigt hatte.
Zu den häufigsten Symptomen gehörten Schwindel und Kopfschmerzen sowie Riech- und Geschmacksstörungen. Von Sars und auch Mers - ebenfalls auf ein Coronavirus zurückgehende Erkrankungen - ist bekannt, dass sie Schädigungen des Nervensystems bewirken können. Für beide Infektionen wurde experimentell belegt, dass das Virus über die Riechnerven in der Nasenhöhle ins Gehirn eintreten kann.
Danke, ich hatte schon vermutet, dass der Verlust von Geruchssinn, als auch Geschmackssinn, mit Nervenschädigung zusammen hängt. Das die 2 am nächsten verwandten Viren nachweislich über den Riechnerv ins Gehirn gelangen können, macht das noch viel wahrscheinlicher. Coronavirus Pandemie (34)
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #822Die obige Bestandsaufnahme des Schweizer Professors macht nachdenklich.
So sehe ich das auch. Wenn man sich mal ganz sachlich und nüchtern diese Fakten und Tatsachen zu Gemüte führt, erscheint all die" Ist-doch nur eine andere-Grippe-Schwätzerei" in einem ganz anderen Licht. Und ich gebe offen zu, ich habe das selbst bis jetzt auch alles eher leichtfertig und mich nicht betreffend gesehen.
Und ich hatte gedacht du, ich und Lupor, wir drei seien (so ziemlich) die Ersten gewesen, die sich echte Sorgen machten. Auch auf die Gefahr hin, im nachhinein als "Panikmacher" dazustehen.
Sorgen machen sich wohl die meisten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Und es bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er seine Sorgen und Ängste der Daten- und Faktenlage gemäß anpasst. Das ist ja überhaupt die Crux an Covid-19, dass so viele Unbekannte existieren, die aber, weil potenziell gravierend, eben berücksichtigt werden müssen und damit zumindest zeitweise die Sorgen verstärken.
Als Beispiel, die Geschichte mit den Angiotensin-Rezeptoren. Wenn CoV2 dort vorwiegend "entert" muss man sich natürlich Sorgen um Schäden auch an allen Organen und Geweben machen, wo dieser existiert, nicht nur der Lunge. Und überhaupt ist es berechtigt nicht immer nur, wie es doch viele unbedarfte Zeitgenossen tun, auf die Letalität bzw. den Tod als Hauptrisiko zu schauen. Auch mildere Verlaufsformen können irreversible Schäden zurücklassen, teils gravierender Art und damit spätere Leben stark beeinflussen (und die Gesundheitskosten steigern).
Eine ganz andere Qualität haben die Unsicherheiten rund um "Immunität", deren Aspekte wir weiter oben schon thematisiert haben.
Der Idealfall ist: SarsCov2 verliert nach Erreichen von Herdenimmunität oder nach Entwicklung eines Impstoffs seinen Schrecken.
Das dem so sein wird, ist nicht sicher. Das dem nicht so sein wird aber auch nicht.
Zum einen ist es noch nicht ausgeschlossen, dass Cov2 wie eine Influenza in immer neuen Metamorphosen saisonal auftritt, wogegen vormals gebildete Antikörper dann nicht wirken. In Verbindung mit nicht vorhandenden Vakkzinen und Medikamenten wäre das der Worst Case.
Wir sehen auch einzene Berichte von Fällen, die nach einer überstandenen Infektion ein weitees Mal infiziert wurden. Ich und manch andere spekulieren, dass dies eigtl. die optimalen Verläufe für das Individuum waren bzw. sind, denn vermutlich war hierbei schon die erste unspezifische Immunreaktion erfolgreich, sodass es gar nicht zur Antikörperbildung kam.
Es wäre dannsehr wahrscheinlich, dass auch eine weitere Infektion ähnlich harmlos verläuft. Solche Immunreaktionen sind für den Betroffenden praktisch symptomfrei. Evtl. ist CoV2 aber auch so hartnäckig, dass eine zweite, dritte oder vierte Infektion erfolgen könnte - iregndwann wird es dann sicher zur Antikörper-Bildung kommen.
Damit wären besagte Antikörper-freie Fälle noch kein zwingender Grund, auf gar keine Immunität rückzuschließen. Wichtiger ist die Frage, ob und wie lange die Individuen ohne Antikörper-Reaktion als Überträger fungieren. Symtomfreie Transmitter sind natürlich eine Komplikation der Gesamtlage.
Dann gibt es noch unterschiedliche Einschätzungen, wie lange eine mögliche Immunität bestand hätte. Von 6 Monaten bis 5-10 Jahre habe ich alles gelesen, wohlgemerkt Fachmeinungen.
All das ist noch nicht bekannt, und so lange ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Vorsicht, nicht Panik. Jetzt zu behaupten, wie es oben Gevatter Joker tut, es gibt keine Immunität, ist nicht hilfreich. Es spricht wenig für diese These, aber sie ist auch noch nicht widerlegt - vor allem aber ist sie nicht bewiesen.
La_Croix, ich habe das Virus noch nie als ein harmloses "Grippevirus" gesehen, wie uns ja immer wieder eingetrichtert wurde. China ist mit seinen Leuten sicher nicht zimperlich, aber selbst die riegeln nicht einfach wegen eines Schnupfens Millionenstädte und wichtige Industriezentren ab, mit all den Folgen, die das für Menschen und Wirtschaft mit sich bringt. Jinping ist kein Mao und kein Stalin.
Grundsätzlich bin ich als mündiger Bürger dem, was einem Politiker oder die Regierung sagen, kritisch und skeptisch gegenüber. Und man wird ja immer wieder darin bestätigt und sollte daher offenen Auges und mit wachen Sinnen durch die Welt gehen, gerade in einem Land, in dem die Menschen in der Masse nach wie vor feige, devot und obrigkeitshörig sind und dies immer wieder gnadenlos von der Politik ausgenutzt wird. Wir wurden zu DDR-Zeiten belogen und betrogen und wir werden es wieder oder immer noch, je nachdem wie man es sehen möchte, nur subtiler und damit wesentlich gefährlicher als damals.
Aber ich habe mir und mache mir auch bislang keine gesundheitlichen Sorgen um mich selbst. Allerdings muß man das wohl teils überdenken und sollte wohl zumindest etwas vorsichtiger sein.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #831Sorgen machen sich wohl die meisten, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Und es bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er seine Sorgen und Ängste der Daten- und Faktenlage gemäß anpasst. Das ist ja überhaupt die Crux an Covid-19, dass so viele Unbekannte existieren, die aber, weil potenziell gravierend, eben berücksichtigt werden müssen und damit zumindest zeitweise die Sorgen verstärken.
Sehe ich genauso, niemand konnte von Anfang an sagen, wie der Verlauf sein wird. Alles rund um das Virus ist ja für uns alle Neuland. Es wurde viel spekuliert, aber was anderes konnte es ja auch gar nicht sein, es fehlten zu viele Fakten und Kenntnisse.
Was fehlt ist die Zahl der an welchem Tag durchgeführten Messungen.
Aber diese zwei Informationen sind schon mal ein Anfang.
Man merkt zwar das zwei Wochen nach dem Beginn der Maßnahmen der Höhepunkt überschritten war, aber so richtig hinunter gehen wollen die Neuinfektionen nicht.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #831Und es bricht niemandem ein Zacken aus der Krone, wenn er seine Sorgen und Ängste der Daten- und Faktenlage gemäß anpasst.
Das versuchen wir wohl alle. Aber dass Covid-19 viel gefährlicher als die Grippe ist, war (meiner Meinung nach) ja spätestens ein paar Tage nach der Abriegelung von Wuhan und nachdem das Virus sich trotzdem ausbreitet klar.
Auch der Bericht eines Schweizer Arztes, den Tizian in #819 postet, unterscheidet sich eigentlich durch nichts von dem, was die Kollegen in China seit Ende Januar in den sozialn Netzen verbreitet haben. Danach kamen die selben Aussagen aus dem Iran, dann Italien, bald darauf Spanien, Frankreich... Jetzt eben aus den USA, Schweiz...
ZitatZum einen ist es noch nicht ausgeschlossen, dass Cov2 wie eine Influenza in immer neuen Metamorphosen saisonal auftritt, wogegen vormals gebildete Antikörper dann nicht wirken. In Verbindung mit nicht vorhandenden Vakkzinen und Medikamenten wäre das der Worst Case.
Wir sehen auch einzene Berichte von Fällen, die nach einer überstandenen Infektion ein weitees Mal infiziert wurden. Ich und manch andere spekulieren, dass dies eigtl. die optimalen Verläufe für das Individuum waren bzw. sind, denn vermutlich war hierbei schon die erste unspezifische Immunreaktion erfolgreich, sodass es gar nicht zur Antikörperbildung kam.
Es wäre dannsehr wahrscheinlich, dass auch eine weitere Infektion ähnlich harmlos verläuft. Solche Immunreaktionen sind für den Betroffenden praktisch symptomfrei. Evtl. ist CoV2 aber auch so hartnäckig, dass eine zweite, dritte oder vierte Infektion erfolgen könnte - iregndwann wird es dann sicher zur Antikörper-Bildung kommen.
Damit wären besagte Antikörper-freie Fälle noch kein zwingender Grund, auf gar keine Immunität rückzuschließen. Wichtiger ist die Frage, ob und wie lange die Individuen ohne Antikörper-Reaktion als Überträger fungieren. Symtomfreie Transmitter sind natürlich eine Komplikation der Gesamtlage.
Dann gibt es noch unterschiedliche Einschätzungen, wie lange eine mögliche Immunität bestand hätte. Von 6 Monaten bis 5-10 Jahre habe ich alles gelesen, wohlgemerkt Fachmeinungen.
Schön zusammen gefasst! Problem ist halt trotzdem, dass die Menschen, die sich immer wieder infizieren, die Chance von SARS-CoV-2 erhöhen, Mutationen auszubilden, die die Immunität der anderen unterminieren.
Ich glaube eher der Meinung der Experten, die die erste große Studie mit Antikörpertests in Heinsberg durchgeführt haben, die sagen, dass die Immunität maximal 18 Monate anhält.
Ich hatte ein Paper gefunden, aus der Zeit vor der Pandemie, in dem aufgelistet war, wie lange ein Mensch maximal gegen die unterschiedlichen Coronaviren immun ist. Ich finde das Paper nicht mehr, und kann mich auch an die Monatszahlen nicht mehr erinnern, aber ich glaube dass bei dem mit der längsten Immunität 40 Monate stand.
Hab ein deutsches Paper, aus der Zeit vor der Pandemie gefunden in dem Steht:
ZitatNahezu alle Menschen werden im Laufe ihres Lebens mit diesen CoV-Varianten infiziert. Aufgrund einer nur temporären Immunität sind auch Reinfektionen mit demselben Typ häufig.
Generell zur Herdenimmunität, sogar in Heinsberg, hatten sich erst 15% der Menschen angesteckt. In Österreich, sind (bei der ersten Stichprobenuntersuchung) 0,32% postive gestestet worden, was einer Dunkelziffer von gerade mal 3 entspricht! Dabei spricht man oft davon, dass die Dunkelziffer bei 10 liegen würde. Nehmen wir mal an, die Zahl der bereits infizierten, wieder Geheilten und Immunen würde 20 mal mehr betragen, dann hätten wir nach Adam Riese 6,4% Immune, nicht mal 10% der Infizierten, die es für Herdenimmunität brauchen würde (wenn man von 70% Anteil an der Gesamtbevölkerung ausgeht). Wobei Herdenimmunität ja auch voraus setzt, dass die Immunität so lange anhält, bis wirklich 70% der Bevölkerung immun sind.
In England spricht man jedenfalls schon davon, dass der Versuch Herdenimmunität zu erreichen ein Desaster war. https://foreignpolicy.com/2020/03/17/bri...ps-go-it-alone/ Ich habe ein Video gesehen, wo chinesische Politiker ein Interview zur Coronakrise gegben haben. Als die Reporter sie zu der Strategie der westlichen Regierung befragten, haben sie kurz gelacht, als das englische Wort "herd immunity" ausgesprochen wurde. Die sehen dass wohl als ein Zeichen von Hilflosigkeit.
In den USA bricht Trump wegen seiner Politik in der Coronakrise, die darauf abzielte den wirtschaftlichen Schaden zu minimieren die Zustimmung weg.
Corona-Chaos: Trump stürzt in Umfragen ab - weit hinter Biden Der Präsident ist hin- und hergerissen zwischen Forderungen der Wirtschaft und jenen der Gesundheitsexperten.
ZitatDie Zahlen sprechen für sich: 500.000 Infizierte, 2000 Tote täglich. Die USA sind zum globalen Brennpunkt der Pandemie geworden - mit einem merklich überforderten Präsidenten. Zwar versucht sich Donald Trump täglich zum souveränen Krisenkaiser zu stilisieren, doch das gelingt ihm - auch in den Augen seiner Landsleute - zunehmend schlechter. Aktuelle Umfragen, etwa von Reuters, zeigen, dass Trump deutlich abstürzt.
ZitatDer Ex-Vizepräsident liegt im direkten Vergleich mit dem Amtstinhaber mit 53 zu 42 Prozent klar vorne. Entsprechend aggressiv attackiert Trump bei jeder Gelegenheit "sleepy Joe" und unterstellt dem gemäßigten Politiker der Mitte, in Wahrheit den Sozialismus in Amerika zu planen. Spitzenpolitiker der Republikaner sind nach Recherchen der "New York Times" ernsthaft besorgt über die täglichen Auftritte des Präsidenten vor der Presse. Er schade sich mit seinen Unwahrheiten und plumpen Attacken mehr, als er punkten könne
Wirtschaft gegen Sicherheit Doch noch drängender als die schwachen Umfragen - die Wahl ist ja erst im November - ist für Trump derzeit die Frage, wohin er das Land in dieser Krise steuern soll Selbst Unternehmer und mit zahlreichen Industriellen als wichtigste Einflüsterer umgeben, will der Präsident mit allen Mitteln die Wirtschaft des Landes so rasch wie möglich wieder hochfahren, Zuerst sollte das schon sofort nach Ostern passieren, inzwischen aber hat man den geplanten Termin für großzügige Lockerungen auf Ende April verlegt. Doch auch das scheint in Anbetracht der erschreckenden aktuellen Zahlen ein mehr als kühnes Hazardspiel.
"Größte Entscheidung" Eine Entscheidung steht in den nächsten Tagen an und, wie Trump am Freitag deutlich machte, "sie ist die größte Entscheidung, die ich wohl je zu treffen hatte." Eine eigens zusammengestellte Gruppe an Wirtschaftsfachleuten soll den Plan für die Wiederöffnung in den nächsten Wochen ausarbeiten, doch die Gesundheitsexperten machen klar, dass das verantwortungslos wäre. Trumps wichtigster medizinischer Berater in der Corona-Krise, Anthony Fauci, erwartet jedenfalls einen "vernünftigen Grad an Normalität" erst für November - pünktlich zur Wahl also.
Am Begginn des Shutdowns gab es in D Verlautbarungen aus berufenden und weniger berufenden Mündern, dass eine theoretische Herdenimmunität (60-80% Durchseuchung) roundabout 1.5 Jahre bräuchte. Bei angenommene 18 Monaten Immunität wären die ersten dann schon wieder anfällig. Ich bin zu wenig Mathematiker um die exakten Implikationen eines solch hypothetischen Szenarios zu begreifen - aber die Chancen einer nachhaltigen Herdenimmunität wären dann wohl schlecht.
Ob sich SARS-CoV2 ähnlich wie die anderen Betacoronaviren verhalten wird, ist wie wir wissen nicht klar, ich denke eben genannte erste Stimmen hatten es so angenommen.
Was die Mutationen anbetrifft: Wenigstens bei MERS scheint es noch keine Mutationen gegeben zu haben, die Durchseuchung ist aber viel langsamer und geringer, sodass sich weniger Wirtspassagen/Mutationsgelegenheiten bisher geboten haben als sie SARSCov2 wohl "genießen" wird. Wobei MERS und SARS weit weniger ansteckend sind als SARSCoV2. Ich begreife jetzt erst recht, was Prof. Drosten schon länger sagt: SARS2 ist ansteckender als SARS und MERS und gefährlicher als die übrigen humanpathogenen Coronaviren.
Das Virus greift die Immunabwehr an. Ein unverifiziertes Paper schreibt: SARS-CoV-2 infects T lymphocytes through its spike protein-mediated membrane fusion
Das bereitet mir Sorgen auch wenn das Paper ziemlich schnell aus der Hüfte geschossen zu sein scheint, ohne vernünftiges Abstract, Results und Conclusion. Aber: wenn es sich durch weitere Studien bestätigen sollte, dass Sars-Cov2 nicht nur die T-Zelllymphozyten angreift (und irgendwie eleminiert) sondern auch zu irgendwelchen Formen der Schädigungen des Nervensystems führt, dann wäre es weit schlimmer und gefährlicher als HIV.
Dann hoffen wir mal dass SARS-CoV-2 abgesehen von der Nutzung von Furin und der Infektion von T-Zellen nicht noch mehr Tricks von HIV drauf hat...
Und dass, SARS-CoV-2 auch wenn es das Nervensystem angreifen kann, nicht ähnliche Auswirkungen auf das Gehirn hat wie das Zika Virus. Beim Zikaausbruch in Südamerika hat man Monate nach dem beginn der Epidemie gemerkt, dass es das Gehirn von Kindern im Mutterleib irreparabel schädigen kann (es kann in schlimmsten fall Microcephalie auslösen).
Zika-Baby mit Hirnschäden in Spanien geboren - Mutter war in Lateinamerika Die Bilder von Zika-infizierten Babys aus Südamerika gingen um die Welt. Nun wurde die Geburt eines Kindes mit einer entsprechenden Schädelfehlbildung in Spanien bekannt. https://www.kinderaerzte-im-netz.de/news...-lateinamerika/
Wie viel Gefahr geht vom Zika-Virus noch aus? | Quarks
Aber auch wenn man es nicht gleich merkt, die Kinder haben danach ein Defizit...
Virusfolgen Zika-Virus: Erhebliche Spätfolgen für Ungeborene Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft durch Mücken vom Zika-Virus infiziert wurden, haben Defizite – zeigt eine Studie mit Grazer Beteiligung
ZitatAuch ein milder Verlauf einer Zika-Virus-Infektion von Schwangeren kann erhebliche Spätfolgen für das Kind haben. Wissenschafter der Med-Uni Graz haben in einem internationalen Team die Babys von infizierten Frauen in Rio de Janeiro kurz nach der Geburt und nach zwei Jahren wieder untersucht und festgestellt, dass das Risiko für das ungeborene Leben hoch ist.
Bei Erwachsenen verläuft eine Infektion mit dem Zika-Virus (ZIKV) oft unauffällig bzw. kann mit einer herkömmlichen Infektion verwechselt werden: Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Entzündung der Augenbindehaut, Hautrötungen und Erbrechen sind typische Symptome, die nach einigen Tagen abklingen. Bei 80 Prozent verläuft sie laut Informationen des österreichischen Gesundheitsministeriums überhaupt symptomlos. Eine Infektion während der Schwangerschaft kann jedoch folgenschwer für das Ungeborene infizierter Frauen sein: Seit 2015 wurden vor allem in Brasilien vermehrt Schädelmissbildungen bei Neugeborenen gemeldet, deren Mütter infiziert wurden.
Sprachentwicklung gestört "Die Mikrozephalie ist ein bekannter Verlauf, aber nicht der einzig mögliche", hielt Christa Einspieler fest. Die Physiologin und Neurologin hat nach Ausbruch einer Epidemie in Rio de Janeiro 2015 und 2016 den Gesundheitszustand der Babys infizierter Frauen untersucht. Nach einer Folgeerhebung hat sie die jüngsten Ergebnisse in einer Publikation im Fachblatt "Nature Medicine" zusammengefasst. Demnach hatten nach rund zwei Jahren etwa ein Drittel der Kinder gesundheitliche Probleme.
Von den ursprünglich 125 infizierten Schwangeren in einem Spital in Rio de Janeiro wurden 117 Kinder geboren. Insgesamt hatten damals 42 Prozent der Lebendgeborenen strukturelle und funktionelle Schädigungen des Zentralnervensystems, bei denen damit zu rechnen war, dass sich die Kinder nicht optimal weiterentwickeln. Das traf bei 31,5 Prozent der Kinder, die nach zwei Jahren wieder untersucht werden konnten, zu. Am stärksten waren die Kinder von Sprachfunktionsstörungen (35 Prozent) betroffen, bei zwölf Prozent wurden Hörfunktionsstörungen diagnostiziert.
Ein zu geringes Schädelwachstum wurde bei der ersten Untersuchung bei unerwartet niedrigen fünf Prozent der Kinder erhoben. Hier hat sich die Neuroentwicklung bei zwei Kindern normalisiert, bei zwei weiteren Kindern ist allerdings eine sekundäre Mikrozephalie aufgetreten, bei drei zuvor gesunden Kindern wurde eine Autismus-Spektrum-Störung festgestellt.
So verhindern Forscher das Zika-Virus in Europa | Quarks
The History of Zika
Tropische Erreger Zika erstmals durch Mücken in Europa übertragen – wie groß ist die Gefahr in Deutschland? Der Erreger ist hochgefährlich: Infizieren sich schwangere Frauen mit dem Zika-Virus, drohen bei ihren Babys schlimme Missbildungen. Nun wurden zwei Fälle in Frankreich nachgewiesen – und auch andere, exotische Krankheiten breiten sich in Europa aus. Forscher schlagen Alarm. https://www.stern.de/gesundheit/zika-in-...d--8969364.html
#838 Das würde ja dafür sprechen, dass Virus so schnell wie möglich aus dem Körper zu bekommen. Abgesehen natürlich von der Verhinderung der Ansteckung.
Was ist die zweite Verteidigungslinie? Das angeborene Immunsystem. Das muss funktionieren und zwar schnell und nachhaltig.
Das Virus greift ja das Nervensystem an. (kann es angreifen) irgendwo hier im Verlaufe der Seiten gibt es einen Link zu einer deutschen norologischen Vereinigung, wo dies steht. Und das mit HIV steht schon am Anfang dieses langen Thread. Wobei die Studie ja nach internationalem Druck zurück genommen wurde. (was aus meiner Sicht eher für die Studie spricht)
Massengräber für die Ärmsten von New York Trauriges Drohenvideo aus New York: Auf dem Armenfriedhof auf Hart Island werden Opfer von COVID-19 in diesen Tagen in riesigen Massengräbern bestattet. https://web.de/magazine/panorama/masseng...w-york-34605104
CORONA-EPIDEMIE: Drohnenaufnahmen zeigen Massengräber auf Insel vor New York
Häftlinge sollen Massengräber ausheben | Corona-Notfallplan in New York
Aus Klinik entlassen Boris Johnson: „Leben stand auf Messers Schneide“ Der an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson ist am Ostersonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden, wird aber auf ärztlichen Rat hin die Regierungsgeschäfte nicht sofort wieder aufnehmen. Nach dem Verlassen der Klinik gab Johnson zu, dass sein Leben auf des Messers Schneide stand. Die Zahl der Corona-Toten in Großbritannien stieg indes auf über 10.000.
ZitatJohnson dankt Pflegern, die nicht von seiner Seite wichen In dem Video dankte Johnson seinem Behandlungsteam in der staatlichen Klinik. Sein Leben verdanke er insbesondere zwei Krankenschwestern aus Neuseeland und Portugal, die in den kritischsten 48 Stunden nicht von seinem Bett gewichen seien, sagte er. Bei vielen Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsdiensts (NHS) handelt es sich um Einwanderer.
Dort nehmen unterdessen die Beschwerden über die Zustände in den britischen Krankenhäusern zu. Pfleger und Ärzte klagen vor allem über einen eklatanten Mangel an Schutzausrüstung. Wirtschafts-Staatssekretär Alok Sharma räumte am Sonntag ein, dass es tatsächlich Engpässe bei Schutzmasken gebe. Verantwortlich sei die „enorme weltweite Nachfrage“.
ZitatNach dem jetzigen Ausbruch rechnet der Experte, der auch die britische Regierung berät, mit einer zweiten und dritten Welle. Er hoffe auf einen Impfstoff bis Herbst, dann müsse noch die Produktion für die Impfung vieler Millionen Menschen hochgefahren werden. „Ich würde hoffen, dass wir das in zwölf Monaten schaffen, aber das ist an sich schon ein beispielloser Ehrgeiz“, so Farrar gegenüber der BBC.
ZitatSterberate bei Beatmungspatienten gibt Rätsel auf
Bisher fürchten Kliniken in der Corona-Pandemie vor allem den Engpass bei Beatmungsgeräten. Doch nun kommt eine neue Sorge hinzu: Bei manchen Patienten könnten die Geräte mehr schaden als nützen. Warum sind die Sterberaten so hoch?
„Wir wissen, dass mechanische Beatmung nicht unkritisch ist“, sagt der Experte Eddy Fan vom Klinikum Toronto. „Eine der wichtigsten Erkenntnisse der vergangenen Jahrzehnte ist, dass medizinische Beatmung Lungenverletzungen verschlimmern kann“, erklärt er. „Also müssen wir aufpassen, wie wir sie einsetzen.“ (...) Ganz allgemein sterben nach Expertenangaben etwa 40 bis 50 Prozent der an Beatmungsgeräte angeschlossenen Kranken mit schweren Atemnotsyndromen. Inmitten der Corona-Pandemie wurden aber deutlich höhere Sterbezahlen gemeldet, was den Medizinern zu denken gibt.
Lehne mich zwar jetzt sehr weit aus dem Fenster, aber bin der Auffassung wenn alle Älteren, Risikopersonen und Raucher geschlossen!! Taxifolin nehmen würden, wäre das Problem in kürzester Zeit gelöst. Taxifolin hemmt wie wir wissen äußerst potent die Protease von Covid-19. Das heißt zwar, dass eine Infektion weiter möglich ist, diese aber unbemerkt oder nahezu unbemerkt bleibt. Leider sieht man aber bei clinicaltrials.gov weiterhin nichts von Taxifolin.
Das würde den 1 Meter mindestabstand in Österreich und 1,5 Meter Mindestabstand in Deutschland relativ nutzlos machen? Es würde aber erklären warum die Tiger in New York erkrankt sind. Denn 1 Meter abstand hält wohl jeder von denen, 4 Meter sind durch die Zäune aber eher nicht vorgegeben?
Coronavirus kann auch Hirnhautentzündungen hervorrufen
Zitat In Japan wurde bei einem an einer solchen Meningitis erkrankten jungen Mann das SARS-CoV-2-Virus im Nervenwasser nachgewiesen. Das berichtet die Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Zusätzlich auffällig ist in diesem Fall, dass ein Nasen-Rachen-Abstrich bei dem Japaner negativ ausfiel. Das zeigt demnach, dass sich das Virus hier bei einem Menschen über den neuralen Infektionsweg ausgebreit hat. Die Viren werden dabei von Neuron zu Neuron über die Synapsen weitergegeben
Gleichzeitiges Auftreten (wie im Bericht erwähnt) bedeutet meiner Einschätzung nach nicht zwingend dass Covid-19 auch Ursache ist. Trotzdem, für den Fall der Fälle - Was würde helfen? L-Ascorbyl Palmitate (Fettlösliches Vitamin C) vielleicht?
Das würde den 1 Meter mindestabstand in Österreich und 1,5 Meter Mindestabstand in Deutschland relativ nutzlos machen? Es würde aber erklären warum die Tiger in New York erkrankt sind. Denn 1 Meter abstand hält wohl jeder von denen, 4 Meter sind durch die Zäune aber eher nicht vorgegeben?
Der 1 Meter und 1,5 Meter an Mindestabstand sind sicher nicht ideal, aber sehr viel mehr kann man wohl von den Leuten nicht fordern, wenn gleichzeitig der Allttag weiter laufen soll. 2m Mindestabstand beim Einkaufen, in den Öffis, in Büros, Labors und Werkshallen, wird eher selten Möglich sein.
Und bei 1m Abstand, hast du deine Ansteckungsgefahr sicher mehr als Halbiert, gegenüber 0,5m. Wenn man sich ansteckt, ist die Chance auf einen milden Verlauf auch sicherlich besser, je weniger Viren man aufgenommen hat. Oder anders formuliert, je mehr Viren man initial bei der Ansteckung abkriegt, desto größer ist die Gefahr, dass das Immunsystem überwältigt wird und die SARS-CoV-2 von den oberen Atemwegen (wo er nur harmlosen Schnupfen macht) in die Lunge oder das Gehirn kommt, wo er wirklich gefährlich werden kann und auch dauerhafte Schädigungen.
Befällt das Coronavirus auch Nerven und Gehirn? Studie findet bei einem Drittel der Covid-19-Patienten neurologische Symptome Das Coronavirus greift offenbar nicht nur Atemwege und Lunge an, sondern auch das Nervensystem. In Wuhan zeigten gut 36 Prozent der Covid-19-Patienten neurologische Symptome – von Sinnesausfällen über Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu Hirnschlägen und Krämpfen, wie eine Studie enthüllt. Die Forscher schließen daraus, dass SARS-CoV-2 ähnlich wie die eng verwandten Coronaviren SARS und MERS das Zentralnervensystem befallen kann.
ZitatBisher gelten Fieber, trockener Husten und allgemeine Schwäche als Leitsymptome einer Infektion mit SARS-CoV-2. Sie entstehen, weil das Coronavirus vor allem Zellen der Atemwege und Lunge befällt, die auf ihrer Oberfläche den sogenannten ACE2-Rezeptor tragen. Allerdings gibt es im Körper noch weitere Zelltypen mit dieser Andockstelle, unter anderem in der Niere, dem Verdauungstrakt, dem Herzen und auch dem Nervensystem.
Nicht nur die Lunge betroffen Könnte das Coronavirus demnach abseits der Lunge auch andere Organe angreifen? Tatsächlich gibt es bereits Hinweise darauf, dass SARS-CoV-2 den Herzmuskel befallen und akute Herzmuskelentzündungen hervorrufen kann. So haben Studien ergeben, dass bei Patienten mit schweren Verläufen der Coronavirus-Infektion oft ein Biomarker im Blut erhöht war, der von zerstörten und sterbenden Herzmuskelzellen freigesetzt wird.
Doch auch das Nervensystem kann offenbar vom Coronavirus angegriffen werden, wie nun Ling Mao vom Unionsklinikum in Wuhan und seine Kollegen berichten. Für ihre Studie hatten sie die Krankenakten von 214 Patienten mit Covid-19 aus drei Kliniken in Wuhan daraufhin ausgewertet, ob sie neurologische Auffälligkeiten und Symptome zeigten und welcher Art diese waren.
ZitatNeurologische Symptome bei gut einem Drittel der Patienten Das Ergebnis: „36,4 Prozent der Patienten neurologische Symptome unterschiedlicher Art, die das Zentralnervensystem, das periphere Nervensystem und die Skelettmuskulatur umfassten“, berichten die Forscher. Zu den typischen zentralnervösen Symptomen gehörten am häufigsten Kopfschmerzen und Schwindel, aber auch ein getrübtes Bewusstsein, Bewegungsstörungen, Schlaganfälle und Krämpfe kamen bei einigen Patienten vor.
Zu den typischen Anzeichen für einen Befall peripherer Nerven gehörte der Ausfall des Riech- und Geschmackssinns – ein Symptom, das Berichten zufolge auch bei Covid-Patienten in Europa bei bis zu zwei von drei Fällen auftritt. Aber auch Sehstörungen und Nervenschmerzen traten bei einigen Covid-Patienten in Wuhan auf, wie Mao und seine Kollegen berichten. Zudem gab es Hinweise darauf, dass auch Muskelzellen von dem Virus angegriffen und geschädigt worden waren. Nerven und Gehirn reagieren oft schon vor der Lunge
Die neurologischen Störungen scheinen relativ früh im Krankheitsverlauf aufzutreten – teilweise schon vor den typischen Covid-Symptomen. „Einige Patienten mit Fieber und Kopfschmerzen wurden zunächst auf die Neurologie-Station geschickt, weil Bluttests und Lungen-CTs auf Covid-19 negativ blieben“, berichten Mao und sein Team. „Doch einige Tage später hatten auch diese Patienten die typischen Covid-19-Symptome.“
Die Forscher beobachteten zudem, dass Patienten mit schwereren Verläufen von Covid-19 häufiger neurologische Symptome zeigten – bei ihnen waren es 45 Prozent gegenüber rund 30 Prozent bei milderen Fällen. „Autopsien einiger an Covid-19 gestorbenen Patienten haben gezeigt, dass ihr Hirngewebe verstärkt durchblutet war, Flüssigkeitsansammlungen aufwies und einige Neuronen degeneriert waren“, berichten Mao und seine Kollegen. Ob dies allerdings allgemeine Entzündungsanzeichen sind oder konkrete Folgen des Virenbefalles ließe sich noch nicht feststellen.
„Dennoch sollten wir bei Patienten mit Covid-19 solche neurologischen Manifestationen genau überwachen, denn gerade bei Fällen mit schweren Verläufen könnten sie zum Tod der Patienten beigetragen haben“, sagen die Wissenschaftler.
Kein Einzelfall unter Coronaviren Sollten sich diese neurologische Auswirkungen einer SARS-CoV-2–Infektion bestätigten, wäre dies unter Coronaviren kein Einzelfall: „Neurologische Schäden wurden auch bei Infektionen mit anderen Coronaviren wie SARS und MERS-CoV schon nachgewiesen“, erklären die Forscher. „So wurden SARS-Nukleinsäuren in der Hirnflüssigkeit und auch im Hirngewebe von Patienten detektiert.“
Noch ist unklar, auf welchem Wege SARS-CoV-2 die neurologischen Symptome auslöst – ob auf direktem Wege durch Befall von Nervenzellen oder indirekt durch Entzündungsreaktionen oder andere körpereigene Reaktionen auf die Infektion. Allerdings wisse man, dass auch Zellen des Nervensystems und der Muskeln ACE2-Rezeptoren tragen, so die Forscher. Und von SARS- und MERS-Coronaviren sei bekannt, dass sie das Zentralnervensystem direkt befallen können – der pathologische Mechanismus könnte bei SARS-CoV-2 der gleiche sein.
„Noch nicht das gesamte Spektrum der neurologischen Folgen“ „Wenn Mediziner während der Pandemie Patienten mit neurologischen Symptomen sehen, sollten sie daher immer auch eine SARS-CoV-2-Infektion als Differentialdiagnose im Verdacht haben“, konstatieren Mao und seine Kollegen. „Das kann sonst zu Fehldiagnosen führen und die Chance vereiteln, eine Coronavirus-Infektion rechtzeitig zu behandeln und weitere Übertragungen zu verhindern.“
Noch stehe man bei der Erfassung und Erforschung der neurologischen Auswirkungen von Covid-19 erst am Anfang, kommentiert Andrew Josephson von University of California in San Francisco in einem begleitenden Editorial. „Es ist klar, dass diese kleine Studie nicht das gesamte Spektrum der neurologischen Folgen von Covid-19 reflektiert – wir müssen noch viel lernen, indem wir neurologische Tests bei größeren Patientengruppen durchführen“, so der Neurologe.
ZitatIntensivmediziner aus Wuhan, der Hauptstadt der Provinz Hubei und Zentrum des Coronaviren-Ausbruchs, berichten in der Fachzeitschrift Lancet über eine Untersuchung, in der sie drei signifikante Risikofaktoren erkannt haben, mit denen sie Aussagen zur Mortalität von Patienten mit COVID-19 machen können: Das sind höheres Alter, der Grad des Multiorganversagens und eine D-Dimer-Konzentration über 1 µg/l, welche für eine schwere Sepsis spricht.....Deshalb haben Pneumologen und Intensivmediziner die Daten von hospitalisierten Patienten erhoben, die an einer gesicherten COVID-19 erkrankt waren und ein eindeutiges Outcome aufwiesen, nämlich entweder Spitalaustritt oder Tod.
...Von den 191 analysierten Patienten im medianen Alter von 54 Jahren sind 54 gestorben und 137 konnten entlassen werden. Nahezu die Hälfte der Patienten wies Komorbiditäten auf wie Hypertonie, Diabetes mellitus oder koronare Herzkrankheit. Auffällig war, dass 40 % der Patienten eine Lymphozytopenie hatten. 181 (95 %) wurden mit Antibiotika und 41 (21 %) mit Lopinavir/Ritonavir behandelt. Signifikant mehr Nicht-Überlebende hatten systemische Kortikosteroide oder Immunglobuline erhalten.
Fast alle maschinell Beatmeten verstarben Die mediane Zeit vom Krankheitsbeginn bis zur Entlassung dauerte 22, bis zum Tod 18,5 Tage und die vom Auftreten der Dyspnoe bis zur Intubation 10 Tage. 32 Patienten mussten maschinell beatmet werden, 31 (97 %) von ihnen verstarben. Von drei Patienten mit extrakorporaler Membran-Oxygenierung überlebte keiner.
In der univariablen Analyse kamen bei den Toten Faktoren wie Diabetes mellitus, KHK, höheres Alter, Lymphopenie, Serum-Ferritin, IL-6 etc. häufiger vor. Bei der Analyse mittels multivariablem logistischen Regressionsmodell konnten die vollständigen Daten für alle Parameter von 53 Toten und von 118 Überlebenden genutzt werden. Bei der Spitalaufnahme statistisch signifikant assoziiert mit einer erhöhten Todesrate sind demnach das Alter (p = 0,0043), der SOFA-Score (p < 0,0001) und ein D-Dimer > 1µg/l (p = 0,0033). Das Alter kann unter anderem eine so wichtige Rolle spielen, weil altersabhängige Defekte der T-Zell- und B-Zell-Funktion und die hohe Produktion von Typ-2-Zytokinen zu Defiziten bei der Kontrolle der viralen Replikation und zu länger andauernden proinflammatorischen Reaktionen führen, vermuten die Autoren.
Der SOFA-Score ist ein Marker bei Sepsis und bei septischem Schock und spiegelt den den Grad des Multiorganversagens wider. Fast die Hälfte der Patienten hatte eine Sepsis. Bei der Aufnahme waren aber keine bakteriellen Pathogene aufgefallen. Die Autoren halten es für möglich, dass SARS-CoV-2 direkt eine Sepsis verursachen kann und empfehlen weitere Studien.
Viren werden bis zu 37 Tage ausgeschieden Ca. 90 % der hospitalisierten Patienten mit einer Pneumonie haben eine erhöhte Koagulations-Aktivität. Der Marker dafür ist die erhöhte D-Dimer-Konzentration. Hohe D-Dimer-Konzentrationen werden auf der Intensivstation bei Patienten mit Infektion oder Sepsis mit einer 28-Tages-Mortalität assoziiert. Die Dauer der Virenausscheidung lag zwischen 8 und 37 Tagen. Sie dauerte bei den Überlebenden median 20 Tage und bei den Nicht-Überlebenden bis zum Tod. Die Autoren sind der Ansicht, dass die von ihnen als signifikant erkannten Risikofaktoren, nämlich Alter, SOFA-Score und D-Dimer-Konzentration > 1 µg/l, zum Diagnosezeitpunkt dem Arzt erlauben, Patienten mit schlechter Prognose frühzeitig zu erkennen. Die lang-andauernde Virenausscheidung spricht für die Isolation infizierter Patienten und optimale antivirale Massnahmen.
ZitatCoronavirus infection may cause lasting damage throughout the body, doctors fear
Now doctors are beginning to worry that for patients who have survived COVID-19, the same may be true.
For the sickest patients, infection with the new coronavirus is proving to be a full-body assault, causing damage well beyond the lungs. And even after patients who become severely ill have recovered and cleared the virus, physicians have begun seeing evidence of the infection’s lingering effects.
In a study posted this week, scientists in China examined the blood test results of 34 COVID-19 patients over the course of their hospitalization. In those who survived mild and severe disease alike, the researchers found that many of the biological measures had “failed to return to normal.”
Chief among the worrisome test results were readings that suggested these apparently recovered patients continued to have impaired liver function. That was the case even after two tests for the live virus had come back negative and the patients were cleared to be discharged.
At the same time, as cardiologists are contending with the immediate effects of COVID-19 on the heart, they’re asking how much of the damage could be long-lasting. In an early study of COVID-19 patients in China, heart failure was seen in nearly 12% of those who survived, including in some who had shown no signs of respiratory distress.
When lungs do a poor job of delivering oxygen to the body, the heart can come under severe stress and may emerge weaker. That’s concerning enough in an illness that typically causes breathing problems. But when even those without respiratory distress sustain injury to the heart, doctors have to wonder whether they have underestimated COVID-19’s ability to wreak lasting havoc.
“COVID-19 is not just a respiratory disorder,” said Dr. Harlan Krumholtz, a cardiologist at Yale University. “It can affect the heart, the liver, the kidneys, the brain, the endocrine system and the blood system.”...
Krumholtz, who organized a meeting of cardiologists to discuss COVID-19 this week, said the infection can cause damage to the heart and the sac that encases it. Some patients develop heart failure and/or arrhythmias during the disease’s acute phase.
Heart failure weakens the organ, though it can regain much of its strength with medications and lifestyle changes. Still, former COVID-19 patients can become lifelong cardiology patients.
Muddying this picture is another potential after-effect: blood abnormalities that make clots of all sorts more likely to form.
In a case report published this week in the New England Journal of Medicine, Chinese doctors described a patient with severe COVID-19, clots evident in several parts of his body, and immune proteins called antiphospholipid antibodies.
A hallmark of an autoimmune disease called antiphospholipid syndrome, these antibodies sometimes occur as a passing response to an infection. But sometimes they linger, causing dangerous blood clots in the legs, kidneys, lungs and brain. In pregnant women, antiphospholipid syndrome also can result in miscarriage and stillbirth.
Brennan said that in a new disease like COVID-19, the signposts that usually guide physicians in assessing a patient’s long-term prognosis are just not there yet. “Coagulopathy,” for instance, “usually rights itself,” he said.
ist wohl klar, dass es kein "Organ-Spezifikum" ist ...
es kommt haupsächlich über Mund und Nase rein ... "verteilt sich/wird verteilt" ... und richtet seine Schäden an, wo immer es landet ... Schleimhäute(Geruch-, Geschmack-Sinn) und Lunge sind halt die ersten Etappen ... die Verdauung selbst kann einiges ab bis sie reagiert ... Herz und Hirn sind halt "relativ" wehrlos ... sie müssen nehmen, was sie kriegen ...
drum ist das Blut ein so wichtiger Ansatz-Punkt ...
Ein weiterer Arzt der hier online etwas zu Corona schreibt. Neben der Versäumnisse der Politik schreibt er zu Impfungen:
ZitatIn 2015 wurde eine experimentelle Gemeinschaftsarbeit von Forschern aus drei US-Universitäten, Wuhan und einem italienischen Forscher aus Varese, der in Bellinzona ein Labor hat, publiziert. Diese produzierten synthetisch hergestellte Corona-Viren im Labor und infizierten damit Zellkulturen und Mäuse. Grund der Arbeit: man wollte einen Impfstoff respektive monoklonale Antikörper produzieren, um gegen die nächste Corona-Pandemie gewappnet zu sein.
ZitatEnde 2014 hatte die US-Regierung Forschung an MERS und SARS wegen der Gefährlichkeit für Menschen für ein Jahr ausgesetzt.
Zitatdass es in den letzten 17 Jahren nicht gelungen ist, weder eine Impfung, noch einen monoklonalen Antikörper gegen Corona-Viren zu entwickeln;
Zitatdass es überhaupt noch nie gelungen ist, eine Impfung gegen welches Corona-Virus auch immer zu entwickeln;
COVID19 hat ja ähnlichkeiten mit SARS und SARS gibt es schon ein paar Jahre (17). Auch wenn in den 17 Jahren nicht so intensiv geforscht wurde, so leicht dürfte es wohl nicht sein eine Impfung zu entwickeln?
In Wuhan endete eine Beatmung praktisch immer mit dem Tod innerhalb von 4 Wochen
Zitat 134 (40.6%) patients were treated with mechanical ventilation (either non-invasive or invasive), of whom 34 received treatment of non-invasive ventilation only, 27 (79.4%) died at 28-day, while invasive ventilation was given to 100 patients with 97 (97%) deaths at 28-day; median duration from admission to invasive ventilation was 5 (IQR: 1-8) days, and median duration of invasive ventilation was 4 (IQR: 3-8) days. Of the 145 patients who developed ARDS, 100 (69.0%) were treated with invasive ventilation.