Die Neuauflage der Pockendecken der US Army, hier in der Lombardei
Zitat
Mittlerweile kommen immer mehr unfassbare Fehlentscheidungen des Lega-beherrschten Gesundheitswesens in der Lombardei ans Tageslicht. So beschloss dieses noch am 8. März, dass man "leicht erkrankte" Corona-Patienten in Senioren-Wohnheimen unterbringen sollte. Eine Covid-19-Bombe, in den Wohnstätten besonders Gefährdeter gezündet, erklärte Luca Degani, Leiter von 400 Seniorenresidenzen, der den Befehl der Lega-Regierung in der Lombardei umsetzen musste: "Wer sich dem widersetzt hätte, hätte die Förderung verloren, also hielten alle den Mund."
Kein Mundschutz aus Angst vor Panik So begann das Massensterben der Senioren, begünstigt von einer unfassbaren Dummheit der Leghisti in der Region. In der Mailänder Wohnanstalt für demente Senioren, "Pio Albergo Trivulzio" - dort sind 1300 Senioren untergebracht - vertuschte man gar laut der Zeitung "La Repubblica" den Tod von 70 Bewohnern. Ein betreuender Geriatriker, der schon am 3. März dem Pflegepersonal Mundschutz und strengste Hygiene auferlegen wollte, wurde dafür vom Lega-Vertreter fristlos gekündigt. Man wolle keine Panik entstehen lassen, indem das Personal mit Mundschutz herumlaufe, hieß es.
Symptomlose Übertragung: Covid-19 ist vor Krankheitsbeginn besonders ansteckend Wer das Virus Sars-CoV-2 in sich trägt, ist bereits zwei Tage vor den ersten Krankheitszeichen ansteckend. Am stärksten wohl kurz vor Beginn der Symptome.
Zitatereits früh während der Coronavirus-Pandemie zeichnete sich ab, dass symptomlose Infizierte eine wichtige Rolle für die Verbreitung des Erregers spielen. Wie groß dieses Problem vermutlich ist, zeigt nun eine Analyse eines Teams um Xi He von der Guangzhou Medical University und Eric Lau von der University of Hong Kong.
Die Arbeitsgruppe analysierte in ihrer Studie in »Nature Medicine« die Virenbelastung von 94 Patientinnen und Patienten sowie die Übertragungsdynamik bei 77 Ansteckungen. Mit Hilfe eines Computermodells berechnete sie anhand der Resultate, dass die Infizierten vermutlich im Durchschnitt 2,3 Tage vor den ersten Symptomen ansteckend waren. Bei den untersuchten Ansteckungen lag der Höhepunkt der Infektionsfähigkeit 0,7 Tage vor Symptombeginn, obwohl die Viruslast am höchsten war, wenn sich die Anzeichen der Krankheit zu zeigen begannen.
Corona: Sind Übergewichtige stärker gefährdet? Hinweise auf höheren Anteil schwerer Verläufe bei Patienten mit hohem BMI Erhöhtes Risiko: Ein starkes Übergewicht scheint das Risiko für schwere Verläufe bei einer Coronavirus-Infektion zu erhöhen – und dies möglicherweise unabhängig von Begleitfaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes. Hinweise darauf liefert unter anderem ein höherer Anteil von Covid-19-Patienten bei Corona-Todesfällen in China, aber auch eine Studie aus Frankreich, nach der Menschen mit Adipositas signifikant häufiger beatmet werden mussten. https://www.scinexx.de/news/medizin/coro...ker-gefaehrdet/
China gibt nun 50% mehr Tote, allein in der Stadt Wuhan durch SARS-CoV-2 zu:
ZitatEs wurden mehrere Gründe für die erhebliche Korrektur genannt. So seien Patienten anfangs zuhause gestorben. Auch seien Krankenhäuser überfordert und Ärzte und medizinisches Personal mit dem Ansturm der Infizierten zu beschäftigt gewesen, "was zu verspäteten, fehlenden und falschen Berichten führte", wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete.
Zitat von La_Croix im Beitrag #859Sind Übergewichtige stärker gefährdet? Hinweise auf höheren Anteil schwerer Verläufe bei Patienten mit hohem BMI Erhöhtes Risiko: Ein starkes Übergewicht scheint das Risiko für schwere Verläufe bei einer Coronavirus-Infektion zu erhöhen – und dies möglicherweise unabhängig von Begleitfaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes. Hinweise darauf liefert unter anderem ein höherer Anteil von Covid-19-Patienten bei Corona-Todesfällen in China, aber auch eine Studie aus Frankreich, nach der Menschen mit Adipositas signifikant häufiger beatmet werden mussten.
diese Faktoren reichen einander sehr oft die Hand ... und wenn dann das Alter dazu-kommt ... ist das Resultat auch ohne Corona absehbar ... (und was als Körper-Fett so mit-eingespeichert wird ... darüber brauchen wir gar nicht extra zu reden) ...
es braucht einen gewissen Stoff-Wechsel ... nicht ein End-Lager!
Aus dem Kalorienrestriktions-Thread, hier weitergeführt:
Zitat von La_Croix im Beitrag Kalorienrestriktion In Zeiten der Covid-19 Pandemie ist mir das Risiko, das Immunsystem so zu schwächen, dass ich überhaupt erst krank werde und auch beim Überleben dauerhaft (wenn auch vielleicht nur geringe, gar nicht merkbare) Schäden an Lunge, Herz und Gehirn einfach zu groß.
Ich denke, wer bisher (so wie auch ich) eher weniger gegessen hat, kann nun ruhig etwas mehr essen. Dabei aber natürlich Kraftsport machen, um Muskel- und Knochenmasse zu stärken. So ist man nicht nur Körperlich stärker, man hat auch einen Protein und Mineralstoffvorrat. Einfach nur Fett anzusetzen, ist keine gute Idee, klar...
ZitatFür die Landwirtschaft, dürfte dieses Jahr wieder ziemlich mies werden, kombiniert mit den geschlossenen Grenzen, könnte es durchaus zu Rationierungen von Nahrungsmitteln kommen.
Zitat von Prometheus im Beitrag #862Aus dem Kalorienrestriktions-Thread, hier weitergeführt:
Zitat von La_Croix im Beitrag Kalorienrestriktion In Zeiten der Covid-19 Pandemie ist mir das Risiko, das Immunsystem so zu schwächen, dass ich überhaupt erst krank werde und auch beim Überleben dauerhaft (wenn auch vielleicht nur geringe, gar nicht merkbare) Schäden an Lunge, Herz und Gehirn einfach zu groß.
Ich denke, wer bisher (so wie auch ich) eher weniger gegessen hat, kann nun ruhig etwas mehr essen. Dabei aber natürlich Kraftsport machen, um Muskel- und Knochenmasse zu stärken. So ist man nicht nur Körperlich stärker, man hat auch einen Protein und Mineralstoffvorrat. Einfach nur Fett anzusetzen, ist keine gute Idee, klar...
ZitatFür die Landwirtschaft, dürfte dieses Jahr wieder ziemlich mies werden, kombiniert mit den geschlossenen Grenzen, könnte es durchaus zu Rationierungen von Nahrungsmitteln kommen.
@La_Croix
Schätzt du dein Risiko, an Covid-19 zu sterben oder aufgrund der Pandemie wegen Nahrungknappheit zu verhungern tatsächlich derart hoch ein?
Hmm, also so ein extremer Schwarzmaler bin ich nicht. Aber das langfristige Risiko, mich zu infizieren sehe ich, solange kein Impfstoff vorhanden ist, der Herdenimmunität hervor ruft als 1:1 an. Wir müssen momentan davon ausgehen, dass die Immunität zu kurzfristig ist und die Übertragung des Virus zu leicht, als dass er auf natürliche Weise ausgerottet werden kann.
Ich sehe es als Kosten-Nutzen-Rechnung. Langfristiges Fasten, geht ja auch mit Verlust von Lebensqualität einher. Langlebige Organismen, gewinnen durch CR weit weniger an Lebenszeit als Kurzlebige und wir leben so schon weit länger, als unsere Versuchstiere. Wenn ich dann durch Covid-19 einen Schaden an der Lunge, Herz, Niere oder Gehirn davon trage, war die Jahrelange Selbstkasteiung am Ende des Tages völlig umsonst...
Ich hatte schon mal was an der Lunge, bin froh das kein nachweisbarer Schaden geblieben ist. Auf sowas kann ich verzichten, bin in der Hinsicht ein "gebranntes Kind". Und auch eine normale Grippe, kann das Herz dauerhaft schädigen, SARS-CoV-2 ist da wohl nochmal gefährlicher...
Und dass ich verhungere, nein auch das glaube ich nicht. Wir werden in Europa keine Hungersnot haben, aber wie gesagt ich könnte mir durchaus vorstellen, dass irgendwannmal, im Zeitraum der Nächsten 1-3 Jahre Nahrungsmittel rationiert werden müssen. Die Wahrscheinlichkeit schätze ich für diesen Zeitram mal als ca. 50% ein. Wann gabs dass schon mal, dass die Ernten auf einem großteil der Welt, durch Klimakapriolen gefährdet sind, gleichzeitig der Welthandel zu einem Großteil zum erliegen gekommen ist?
Wenn Europa keine Waren an andere Staaten verkaufen kann, können wir auch nichts von anderen Weltregionen kaufen. So wie es aussieht, wird es das 3. Dürrejahr in Folge. Österreich hat jedenfalls 2018 und 2019 schon massive Einbussen in der Lebensmittelproduktion verzeichnet.
ZitatImmer mehr Länder verhängen Exportstopps oder versuchen große Mengen Reis, Weizen und andere Grundnahrungsmittel zu kaufen und einzulagern. Internationale Organisationen warnen davor, dass die Ernährungssicherheit durch diese Entwicklung gefährdet werden könnte – obwohl eigentlich genug Nahrungsmittel vorhanden sind.
Abdolreza Abbassian, leitender Ökonom der Welternährungsorganisation FAO sagte diese Woche: „Sie brauchen nur Panikkäufe von großen Importeuren oder Regierungen, um eine Krise auszulösen. Was ist, wenn Großabnehmer glauben, im Mai oder Juni keine Weizen- oder Reisimporte mehr erhalten zu können? Das könnte zu einer globalen Nahrungsmittelkrise führen.“
Immer mehr Menschen sind von Quarantänemaßnahmen und Auflagen betroffen, um die sich ausbreitende Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Zuletzt waren über 470.000 Menschen in 200 Ländern infiziert und bereits mehr als 21.000 Menschen gestorben. In fast allen vom Virus betroffenen Ländern kam es zu Panikkäufen bei Grundnahrungsmitteln und Haushalts- und Hygieneartikeln. Leere Regale in den Supermärkten und Versorgungsengpässe waren die Folge.
Exportstopps und Hamsterkäufe von Importländern Die Besorgnis über Hamsterkäufe und globale Versorgungsprobleme werden noch verstärkt, da einige Regierungen beginnen, den Export von Grundnahrungsmitteln einzuschränken, um sicherzustellen, dass ihre eigene Bevölkerung über genügend Lebensmittel verfügt, weil die globalen Lieferketten durch die Pandemie gestört werden. "Die Leute beginnen, sich Sorgen zu machen", sagte Phin Ziebell, Agrarökonom bei der National Australia Bank. "Wenn große Exporteure anfangen, Getreide im Land zu behalten und einzulagern, werden die Käufer wirklich besorgt. Es ist eine Panik und nicht rational, da die Welt grundsätzlich gut mit Lebensmitteln versorgt ist."
Diese Woche haben Vietnam, der drittgrößte globale Reisexporteur, und Kasachstan, ein großer Weizenexporteur, den Export von Reis und Weizen – vorübergehend – gestoppt. Vietnam hat zudem angekündigt, selbst 270.000 Tonnen Reis einzulagern, um die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln bei Störungen der Lieferkette weltweit sicherzustellen. Ernährungssicherheit muss immer oberste Priorität haben", teilte das vietnamesische Finanzministerium in einer Erklärung mit. Indien, der weltweit größte Reisexporteur, hat jetzt eine dreiwöchige Quarantäne über das ganze Land verhängt. Diese Maßnahme hat die gesamte Logistik im Inland und im Export zum Erliegen gebracht und gleichzeitig zu Hamsterkäufen geführt.
Russland hatte den Export von verarbeitetem Getreide wie verzehrsfertigem Buchweizen, Reis oder Haferflocken zwischenzeitlich ausgesetzt. Die traditionellen Getreideexporte von Weizen, Gerste oder Mais, blieben von der Aussetzung zunächst noch unberührt – werden jedoch wöchentlich überprüft. Auf der anderen Seite hat der der Irak - ein großer Getreideimporteur - angekündigt, 1,0 Million Tonnen Weizen und 250.000 Tonnen Reis anzukaufen, nachdem ein Krisenausschuss der Regierung den schnellen Aufbau strategischer Lebensmittelvorräte empfohlen hatte.
Zumindest aus Ostafrika, wird es eine enorme Nachfrage nach Lebensmitteln geben:
Zitat
ZitatBereits im Februar kam es im Osten Afrikas zur größten Heuschreckenplage seit 70 Jahren. Verantwortlich dafür waren vor allem zwei Faktoren. Zum einen sorgte der Krieg im Jemen dafür, dass dort eine große Menge der Tiere ungestört heranwachsen konnte. Von dort aus war es für die Heuschrecken dann nicht mehr weit bis nach Somalia, Kenia, Uganda und Äthiopien. Gleichzeitig warnten Experten davor, dass die Folgen des Klimawandels solche Plagen immer wahrscheinlicher machen. Nun scheinen sie schneller Recht zu behalten als gedacht: Denn aktuell wird die Region von einer zweiten Welle an Heuschreckenschwärmen heimgesucht. Erste Schätzungen gehen bereits davon aus, dass die Folgen diesmal sogar noch zwanzigmal schlimmer sein werden als im Februar. Politiker vor Ort warnen daher schon: Ohne internationale Hilfe droht eine Hungersnot.
Und auch der Artikel ist recht interessant: Die Illusion von der Selbstversorgung Österreich könne sich mit Nahrungsmitteln gut selbst versorgen, heißt es immer wieder. Tatsache ist aber, dass die heimische Landwirtschaft an allen Ecken und Enden international vernetzt ist. https://www.addendum.org/coronavirus/sel...ng-oesterreich/
Und zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung, die Auswirkungen auf die Wirtschaft hatte ich bisher unterschätzt:
Zitat"Schon jetzt scheint es, als ob der momentan ablaufende kurzfristige Einbruch der weltweiten Wirtschaftsleistung mit jeder Rezession der letzten 150 Jahre konkurrieren oder sie noch übertreffen könnte." Ähnlich düstere Prognose liegen auch von anderen ernstzunehmenden Quellen vor. So befürchtet etwa die Notenbank von St. Louis für die USA einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 30 Prozent, was schlimmer wäre als in der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre.
Da die Pandemie global wütet, besteht auch wenig Hoffnung, dass die Weltwirtschaft in anderen Regionen stabilisiert werden könnte. Stephen S. Roach, der international bekannte frühere Chairman von Morgan Stanley in Asien, hatte schon Ende Januar gewarnt, dass ein weiterer Rückgang des Welthandels die Weltwirtschaft in eine schwere Rezession treiben könnte – nun ist dieser Rückgang Realität.
Diese Nachricht habe ich gestern von amazon.fr erhalten, es gibt also weitere drastische Maßnahmen.
ZitatChère cliente, cher client,
Depuis le début de l’épidémie de COVID-19 nous sommes mobilisés pour vous servir.
Nous sommes perplexes quant à la décision du tribunal de Nanterre qui ne nous laisse pas d’autre choix que de suspendre temporairement l’activité de nos entrepôts en France, en dépit des preuves concrètes des mesures de sécurité mises en place pour protéger la santé de nos salariés sur tous nos sites. Nous faisons appel de cette décision.
Néanmoins, nous continuerons de vous donner accès aux produits dont vous avez besoin, grâce à la solidité de notre réseau de distribution mondial et aux entreprises indépendantes qui vendent sur amazon.fr, sans restriction de catégorie.
Concrètement, vous pouvez continuer à commander et recevoir tous les articles affichés comme disponibles sur Amazon.fr. Les délais de livraison affichés sur le site sont ajustés.
Nous regrettons cette décision rendue par le tribunal et faisons tout notre possible pour limiter l’impact potentiel sur les milliers d’entreprises françaises qui vendent sur amazon.fr, nos collaborateurs et nos partenaires. Nous avons demandé à nos collaborateurs de rester chez eux cette semaine et continuerons de leur verser leur plein salaire.
Nous remercions l’ensemble des collaborateurs qui sont restés mobilisés pendant cette crise ainsi que les nombreux clients qui nous ont manifesté leur soutien et exprimé comment modestement nous contribuons à les aider dans ce contexte exceptionnel.
Nous restons à vos côtés. Prenez soin de vous.
Frédéric Duval - Directeur général, Amazon.fr
ZitatLieber Kunde,
Seit Beginn der COVID-19-Epidemie sind wir mobilisiert, um Ihnen zu dienen.
Wir sind verblüfft über die Entscheidung des Nanterre-Gerichts, die uns keine andere Wahl lässt, als die Tätigkeit unserer Lager in Frankreich vorübergehend auszusetzen, trotz konkreter Beweise für die Sicherheitsmaßnahmen, die zum Schutz der Gesundheit unserer Mitarbeiter an allen unseren Standorten getroffen wurden. Wir legen gegen diese Entscheidung Berufung ein.
Dennoch werden wir Ihnen dank der Stärke unseres globalen Vertriebsnetzes und unabhängiger Unternehmen, die auf amazon.fr verkaufen, ohne Kategoriebeschränkungen weiterhin Zugang zu den Produkten gewähren, die Sie benötigen.
In der Praxis können Sie weiterhin alle Artikel bestellen und erhalten, die auf Amazon.fr verfügbar sind. Lieferzeiten, die auf der Website gebucht werden, werden angepasst.
Wir bedauern diese Gerichtsentscheidung und tun alles was in unserer Macht steht, um die potenziellen Auswirkungen auf die Tausenden von französischen Unternehmen zu begrenzen, die auf amazon.fr, unseren Mitarbeitern und unseren Partnern verkaufen. Wir haben unsere Mitarbeiter gebeten, diese Woche zu Hause zu bleiben und werden ihnen weiterhin ihr volles Gehalt zahlen.
Wir danken allen Mitarbeitern, die während dieser Krise mobilisiert geblieben sind, sowie den vielen Kunden, die ihre Unterstützung gezeigt und zum Ausdruck gebracht haben, wie bescheiden wir dazu beitragen, ihnen in diesem außergewöhnlichen Kontext zu helfen.
A Chicago hospital treating severe Covid-19 patients with Gilead Sciences’ antiviral medicine remdesivir in a closely watched clinical trial is seeing rapid recoveries in fever and respiratory symptoms, with nearly all patients discharged in less than a week, STAT has learned.
Remdesivir was one of the first medicines identified as having the potential to impact SARS-CoV-2, the novel coronavirus that causes Covid-19, in lab tests. The entire world has been waiting for results from Gilead’s clinical trials, and positive results would likely lead to fast approvals by the Food and Drug Administration and other regulatory agencies. If safe and effective, it could become the first approved treatment against the disease.
The University of Chicago Medicine recruited 125 people with Covid-19 into Gilead’s two Phase 3 clinical trials. Of those people, 113 had severe disease. All the patients have been treated with daily infusions of remdesivir.
Wieder ein Deutschuss in Richtung dauerhafte Schädigung der Lunge:
Zitat Inwieweit Langzeiteffekte an den Lungen bleiben, ist laut dem Arzt unklar und derzeit spekulativ. "Wir wissen nicht, wie viel von den Veränderungen dauerhaft bleiben", betonte der Mediziner. Beim Anblick der Befunde falle es aber schwer, "an eine völlige Ausheilung zu glauben".
Corona-Spätfolgen: Genesene haben teilweise reduzierte Lungenfunktion Chinesische Forscher haben bei einigen genesenen COVID-19-Patienten eine milchglasartige Trübung in den Lungen festgestellt, die auf eine dauerhafte Organschädigung schließen lässt.
ZitatVollständige Genesung? Untersuchungen werden in den nächsten Monaten zeigen, ob es bei genesenen COVID-19-Patienten möglicherweise vereinzelt bleibende Spätfolgen gibt. Im Fokus steht dabei vor allem die Lunge. Da der neue SARS-CoV-2-Erreger vor allem die unteren Atemwege befällt, haben vor allem Infizierte mit einem mittleren oder starken Verlauf einen trockenen Husten, Atemnot und/oder eine Lungenentzündung.
Ärzte in Hongkong hatten etwa bei einigen genesenen Coronavirus-Patienten eine verminderte Lungenfunktion und eine anhaltende Kurzatmigkeit festgestellt. Zwar haben sie erst eine vergleichsweise kleine Gruppe untersuchen können, aber es gibt erste Hinweise auf mögliche Spätfolgen.
"Bei einigen Patienten könnte die Lungenfunktion nach der Genesung um etwa 20 bis 30 Prozent zurückgehen", so Dr. Dr. Owen Tsang Tak-yin, der medizinische Direktor des Zentrums für Infektionskrankheiten im Princess Margaret Hospital in Hongkong. "Sie keuchen, wenn sie etwas schneller gehen." Bei einer Computertomografie wurde bei einigen Patienten eine milchglasartige Trübung in den Lungen festgestellt, die auf einen Organschaden schließen lassen.
Die Erkenntnisse aus Hongkong bestätigen sehr frühe Untersuchungen aus Wuhan von Anfang Februar 2020. In einer Studie hatten Wissenschaftler des Zhongnam Hospital of Wuhan University 140 Lungenscans von Corona-Patienten analysiert und bei allen eine milchglasartige Trübung in den Lungen festgestellt.
Verdacht auf Lungenfibrose Weitere Untersuchungen bei den genesenen COVID-19-Patienten müssen nun zeigen, ob sie eine Lungenfibrose entwickelt haben, bei der sich das Lungenbindegewebe entzündet. Dies führt zu einer krankhaften Vermehrung des Bindegewebes zwischen den Lungenbläschen und den sie umgebenden Blutgefäßen.
Dadurch kann der Sauerstoff schlechter in die Blutgefäße gelangen, die Lunge versteift, die Atmung wird oberflächlich und schnell. Atemstörungen, Atemnot und trockener Reizhusten sind die Folgen, die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab, selbst alltägliche Tätigkeiten fallen schwer.
Eine Lungenfibrose lässt sich nicht heilen, weil sich die narbigen Veränderungen im Lungengewebe nicht mehr zurückbilden. Aber das Fortschreiten einer Lungenfibrose lässt sich verzögern und manchmal sogar stoppen, wenn sie rechtzeitig erkannt wird.
Zitat Welche Langzeitschäden kann das Virus in der Lunge anrichten? Noch ist es zu früh, um wirklich Klarheit über Langzeitschäden zu haben. Aber chinesische Mediziner berichten von Patienten, die nach einem schweren Krankheitsverlauf an Lungenfibrose leiden. Das ist ein Sammelbegriff für verschiedene, immer noch nicht richtig verstandene chronische Entzündungen des Lungengewebes. Lungenfibrose wird unter anderem durch Lungenschädigungen durch Rauchen, Asbest und virale Infektionen begünstigt. Dabei vernarbt das Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen und den sie umgebenden Blutgefäßen. Der Sauerstoff gelangt deshalb nicht mehr so leicht ins Blut. Außerdem wird die Lunge steifer, sie kann sich beim Atmen nicht mehr so gut dehnen.
In schweren Fällen leiden die Patienten an Atemnot und können an einer Lungenfibrose sterben. Die Krankheit ist nicht heilbar, aber man kann zumindest das fortschreitende Vernarben der Lunge verzögern und manchmal sogar ganz stoppen. Warum genau manche COVID-19-Patienten mit dieser Spätfolge kämpfen müssen, ist noch unklar. Bei der SARS–Epidemie aus dem Winter 2002/2003, die von einem verwandten Coronavirus ausgelöst wurde, waren rund 20 Prozent der genesenen Patienten davon betroffen. Damals stellte man die Vermutung auf, dass der vom Virus genutzte ACE2-Rezeptor eine Rolle dabei spielen könnte, den Entzündungsprozess der Lungenfibrose in Gang zu setzen.
Welche Langzeitschäden kann die künstliche Beatmung im Krankenhaus haben? Welche Langzeitschäden kann die künstliche Beatmung im Krankenhaus haben? Eine künstliche Beatmung ist ein schwerer Eingriff in den Körper, der oft nicht folgenlos bleibt. COVID-19-Patienten bekommen bei zunehmender Atemnot erst einmal einen kleinen Schlauch in die Nase oder eine Maske aufgesetzt, durch die sie mit zusätzlichem Sauerstoff versorgt werden. Wenn das die Atemnot nicht lindert, muss künstlich beatmet werden. Der Patient wird dafür in ein künstliches Koma versetzt. Dann wird ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt, die sogenannte Intubation. Anders als beim natürlichen Atmen strömt die Luft jetzt aber nicht mehr durch den Unterdruck in die Lunge, der bei der Ausdehnung des Brustkorbes entsteht, sondern wird von der Beatmungsmaschine in die Lunge gedrückt.
Lungengewebe ist empfindlich Aber die Lunge reagiert auf Überdruck empfindlich und auch auf den Sauerstoff, der der Beatmungsluft zugesetzt wird. Das empfindliche Lungengewebe kann dadurch irreparabel geschädigt werden. Weitere Folgen einer künstlichen Beatmung können Schäden an Organen wie Herz, Niere, Magen oder Leber sein und auch neurologische Schäden. Und je länger der Patient bewegungslos im künstlichen Koma ist, umso mehr schrumpft seine Muskelmasse, die nach dem Krankenhaushalt mühsam wieder aufgebaut werden muss. Älteren Menschen gelingt das oft nicht mehr vollständig und sie werden nie wieder richtig fit.
Greift das Coronavirus auch Gehirn und Nervenzellen an? Eines der ungewöhnlichen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus ist der vorübergehende Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Manche Wissenschaftler vermuten daher, dass das Virus die Riechnerven in der Nasenschleimhaut reversibel schädigen kann. Sie enden am Riechkolben, der schon ein Teil des Gehirns ist und über der Nasenhöhle liegt. Bisher konnte eine Infektion von Nervenzellen aber nur in Tierversuchen nachgewiesen werden und noch dazu nur mit einem schon länger bekannten Coronavirus.
Neurologische Symptome Zur Zeit verdichten sich Verdachtsmomente, dass das neue Coronavirus tatsächlich nicht nur unsere Lunge sondern auch unser Gehirn direkt angreifen könnte. Aufsehen erregte vor kurzem der Fall eines 24-jährigen Manns in Japan. Bei ihm fanden Mediziner das neue Coronavirus im Nervenwasser des Gehirns nachdem er mit epileptischen Anfällen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Auch in Italien hatten einige COVID-19-Patienten vor allem neurologische Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Bewusstseinsstörungen.
Diese Symptome könnten aber auch auf eine Überreaktion des Immunsystems bei COVID-19 zurückgehen. Dabei werden Zytokine freigesetzt, die die Blut-Hirnschranke durchlässiger machen. Sie könnten neben anderen Stoffen, die dort eigentlich nichts zu suchen haben, ins Gehirn gelangen und zu einer Entzündung führen. Auch das könnte die neurologischen Schäden erklären, die bei manchen Menschen anhalten, obwohl die Lungenentzündung abgeheilt ist.
Drohen Folgen fürs Herz? Von den Patienten mit schweren Corona-Symptomen haben rund ein Fünftel Herzmuskelschädigungen. Das kennt man auch von anderen viralen Infektionskrankheiten wie der Grippe, aber bei Covid-19 sind sehr viel mehr Patienten davon betroffen. Das ist insofern aber auch nicht überraschend, weil der ACE2-Rezeptor, an den das neue Coronavirus andockt, nicht nur in der Lunge sondern auch auf den Herzmuskelzellen und auf der Innenwand von Blutgefäßen sitzt. Es könnte also sein, dass das Coronavirus das Herz direkt angreift und so zu bleibenden Schäden führt.
Auch die Blutgefäße könnten betroffen sein. Sollte das Coronaviren ihre Zellen tatsächlich infizieren, sind mögliche Konsequenzen Entzündungsreaktionen bei denen arteriosklerotische Plaques abgelöst werden können. Diese können dann Adern im Herz und im Gehirn verstopfen und so zu Herzinfarkten und Schlaganfällen führen.
Nach Neuerkrankungs-Fällen in Südkorea Ist man wirklich immun nach einer Corona-Ansteckung? Die WHO bezweifelt das Die Weltgesundheitsorganisation ist sich nicht sicher, ob Antikörper tatsächlich eine erneute Coronavirus-Infektion verhindern. Was sagen andere Experten?
ZitatMeldungen aus Asien hatten in den vergangenen Tagen Aufsehen erregt: Bereits geheilte Patienten sollen erneut positiv auf das Coronavirus getestet worden sein. In Südkorea war nach Behördenangaben bei 91 von einer Coronavirus-Infektion genesenen Menschen die Krankheit Covid-19 erneut ausgebrochen sein. Der Direktor des Koreanischen Zentrums für Krankheitsbekämpfung KCDC, Joeng Eun-kyeong, hatte erklärte, es sei eher wahrscheinlich, dass das Virus „reaktiviert“ worden sei.
Ist es also möglich, dass diese Menschen doch nicht immun waren? Kann man sich zweimal mit dem Virus anstecken?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das Vorhandensein von Antikörpern einen vollständigen Schutz gegen eine zweite Erkrankung verleiht. „Wir wissen es nicht“, sagt WHO-Nothilfedirektor Mike Ryan, der den weltweiten Kampf gegen das Virus steuert. „Wir können unsere Schlüsse nur aus unseren Erkenntnissen über andere Coronaviren ziehen, und selbst bei ihnen sind unsere Daten begrenzt.“
Frühe Untersuchungen deuteten darauf hin, dass nur ein geringer Teil der Bevölkerung solche Antikörper aufweise, sagte Mike Ryan. Dies spreche auch gegen die Ausbildung einer sogenannten Herdenimmunität. Daher werde diese „vielleicht nicht das Problem der Regierungen lösen“. Bei einer Herdenimmunität ist ein so großer Teil der Bevölkerung gegen eine Krankheit immun, dass der entsprechende Erreger sich kaum ausbreiten kann.
Epidemiologen hoffen aber, dass ein infizierter Patient nach seiner Genesung zumindest für einige Monate immun ist. „Immun zu sein bedeutet, dass der Körper eine Abwehrreaktion gegen ein Virus entwickelt hat. Und weil diese Immunreaktion ein 'Gedächtnis' hat, heißt das, dass sie auch später eine Infizierung mit demselben Virus verhindert“, erläutert der Immunologe Eric Vivier von der Uniklinik in Marseille.
ZitatAls während der Sars-Epidemie vom November 2003 bis Sommer 2003 weltweit fast 800 Menschen starben, waren die Patienten nach ihrer Genesung „im Durchschnitt zwei bis drei Jahre geschützt“, erläutert der Experte François Balloux vom Londoner University College. „Man kann sich also wieder anstecken, die Frage ist jedoch: nach welcher Zeit?“ Er fügt hinzu: „Das werden wir erst hinterher wissen.“
Eine aktuelle chinesische Studie mit Rhesusaffen macht Hoffnung: Demnach zeigten sich die mit dem Virus infizierten Tiere einige Wochen nach ihrer Genesung resistent. Nach den Worten von Frédéric Tangyn vom Pariser Forschungszentrum Institut Pasteur sagt die Studie aber noch nichts über den Zeitraum einer Immunität aus – denn sie habe nur einen Monat gedauert.
ZitatDen Berichten aus Asien, wonach sich Coronavirus-Patienten ein zweites Mal ansteckten, begegnen viele Experten allerdings mit Skepsis. Sie halten es für eher unwahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um eine erneute Ansteckung handelt.
Balloux zufolge könnte das Virus bei manchen Menschen chronisch werden wie etwa der Herpes-Erreger. Oder die negativen Testergebnisse seien fehlerhaft gewesen, und in Wirklichkeit seien die Patienten das Virus nie losgeworden: „Das würde darauf hindeuten, dass die Menschen über längere Zeit, mehrere Wochen, ansteckend bleiben“, sagt er. „Das wäre nicht gerade ideal.“
Eine Anfang April veröffentlichte Studie mit 175 geheilten Patienten aus Shanghai zeigt, dass die meisten von ihnen zwischen zehn und 15 Tagen nach Ausbruch der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 Antikörper in unterschiedlicher Konzentration entwickelt hatten. Ob aber allein „das Vorhandensein von Antikörpern mit Immunität gleichgesetzt werden kann, ist eine andere Frage“, warnt die US-Expertin bei der WHO, Maria Van Kerkhove.
„Wir fragen uns, ob jemand, der Covid-19 hatte, wirklich so sehr geschützt ist“, sagt auch der Virologe Jean-François Delfraissy, der die französische Regierung berät. Schlimmer noch: Dem Pasteur-Forscher Tangy zufolge könnten die Antikörper die Krankheit sogar noch verschärfen. Er verweist darauf, dass die schlimmsten Covid-19-Symptome erst auftreten, wenn ein Patient bereits Antikörper entwickelt hat.
Zudem ist unklar, wer wirksamere Antikörper entwickelt – die am stärksten oder die am wenigsten betroffenen Patienten, die Älteren oder die Jungen? Für den australischen Epidemiologen Archie Clements steht nur eines fest: „Die einzige wirkliche Lösung ist ein Impfstoff.“
Welche Art Impstoff sollte helfen, wenn endogene Antikörper wirklich nicht effektiv schützen bzw. das Virus nicht bekämpfen?
Könnten besagte Fälle, bei denen sich die Krankheit verschärfte nachdem Antikörper gebildet wurden damit erklärt werden, dass eine inadeqaute Reaktion/Bildung erfolgte?
Möglw. ist eine geringe Antikörper-Bildung an verschiedenen Loki dazu geignet, das Virus schärfer zu stellen. Grob vereinfacht:
Die optimale Immunreaktion ist eine erfolgreiche Abwehr des Pathogens durch die unspezifische Immunantwort (Keine Antikörper)
Die "zweitbeste" Lösung ist eine Bekämpfung der Krankheit durch ausreichende Antikörper-Bildung. Längerer Verlauf, schwerere Symptomatik.
Schwere odr letale Verläufe scheitern natürlich mit der unspezifischen Antwort, bilden aber auch nicht "genug" Anitkörper. Das Virus ist lange und zahlreich im Wirt, Infalmmationskaskaden eskalieren.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #870Welche Art Impstoff sollte helfen, wenn endogene Antikörper wirklich nicht effektiv schützen bzw. das Virus nicht bekämpfen?
Man muss eben raus finden, warum es so ist. Dann ein Eptitop finden, welches sicher verabreichbar ist und gleichzeitig dem Körper ermöglicht wirksame Antikörper zu bilden.
Das verzögert das ganze natürlich, statt 18Monat, wird die Entwicklung dann eben doppelt so lange dauern. Könnte im schlimmsten Fall natürlich auch 10x länger dauern. Das ganze ist halt leider doch recht kompliziert, wären Viren einfach zu besiegen, wären sie längst ausgestorben...
DIE PERFIDEN TRICKS DER VIREN Viruserkrankungen sind eine Bedrohung für die Menschheit. Zu bekannten Erregern wie den in den Tropen weitverbreiteten Dengueviren gesellen sich immer wieder neue, beispielsweise die Zikaviren. Sie gerieten in die Schlagzeilen, weil man sie für schwere Missbildungen bei neu-geborenen Kindern verantwort-lich machte. Dieser Verdacht hat sich bestätigt und dazu geführt, dass die Weltgesundheitsorga-nisation zwischenzeitlich einen internationalen Gesundheits-notstand ausgerufen hatte. Alle Viren sind Meister darin, das Immunsystem des Menschen zu überlisten – Dengue- und Zikaviren aber haben besonders perfide Tricks entwickelt. https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/f...tenschlager.pdf
Wenn man so über Viren liest - sei es hier oder auch in Zeitungen - erhält man den Eindruck, das seien Strukturen, die uns immer böse gesinnt und fremd sind. Dabei sind möglicherweise 8% unserer DNA retroviralen Ursprungs (SARS-CoV-2 ist aber kein Retrovirus):
Zitat Around 8% of the genome is derived from sequences with similarity to infectious retroviruses
ZitatRelationships between viruses and their human host are traditionally described from the point of view taking into consideration hosts as victims of viral aggression, which results in infectious diseases. However, these relations are in fact two-sided and involve modifications of both the virus and host genomes. Mutations that accumulate in the populations of viruses and hosts may provide them advantages such as the ability to overcome defense barriers of host cells or to create more efficient barriers to deal with the attack of the viral agent. One of the most common ways of reinforcing anti-viral barriers is the horizontal transfer of viral genes into the host genome. Within the host genome, these genes may be modified and extensively expressed to compete with viral copies and inhibit the synthesis of their products or modulate their functions in other ways.
Zitat von lupor im Beitrag #872Wenn man so über Viren liest - sei es hier oder auch in Zeitungen - erhält man den Eindruck, das seien Strukturen, die uns immer böse gesinnt und fremd sind. Dabei sind möglicherweise 8% unserer DNA retroviralen Ursprungs (SARS-CoV-2 ist aber kein Retrovirus)
Es wird sogar vermutet, dass die DNA selbst eine Erfindung der Viren ist und dass der Zellkern quasi ein eingebautes Virus sein könnte.
ZitatDie Speicherung des Genoms in Form der DNA-Doppelhelix erscheint als eine erst spätere Zutat. DNA-Replikation und Transkription sind bei Bakterien auf der einen, und Archaeen und Eukaryoten (Neomura) auf der anderen Seite so stark verschieden, dass die Annahme eines gemeinsamen Ursprungs (Homologie) unwahrscheinlich erscheint. Stattdessen könnten diese beiden Gruppen – ausgehend von primitiven zellulären Organismen mit Ribosomen – die Fähigkeit zur Speicherung der Erbinformation in DNA jeweils für sich erworben haben, mutmaßlich mit Hilfe von DNA-Viren.[45] Nach dieser Annahme hatten sich zuvor die DNA-Viren aus den ursprünglicheren RNA-Viren entwickelt um ihr Genom besser vor Attacken durch die Wirtszellen zu schützen, was das Ende der reinen RNA-Welt bedeutete.
Zitat von La_Croix im Beitrag #873 Es wird sogar vermutet, dass die DNA selbst eine Erfindung der Viren ist und dass der Zellkern quasi ein eingebautes Virus sein könnte.
diese Theorie gefällt mir ... erinnert mich ein bisschen an die Endobionten des Pleomorphismus ...
Ich möchte ja nicht zu negativ sehen, aber gegenüber SARS 2002 gab es ja bereits viele Versuche eine Impfung zu machen. Was ich weiß hauptsächlich mrna Impfungen. Bei Sars gab es das Problem das diese Impfungen als Verstärker wirkten und den Viruseintritt erleichterten. ADE genannt, wenn ich die Seite richtig verstehe:
WHO-Mediziner: Corona-Impfung könnte nie kommen Ein führender Experte für die Krankheit warnt vor zu großer Euphorie hinsichtlich eines Impfstoffes.
ZitatEin Großteil der Forscher geht aktuell davon aus, dass die Entwicklung eines Impfstoffs 12 bis 18 Monate in Anspruch nehmen wird. Nun gibt es aber auch zunehmend Stimmen, die vor allzu großer Euphorie warnen.
David Nabarro ist Professor für Global Health am Londoner Imperial College und weltweit einer der führenden COVID-19-Experten. Er ist auch einer von sechs Sonderbeauftragten der Weltgesundheitsorganisation WHO für die Krankheit. In einem Interview sagte Nabarro nun, dass die Entwicklung eines Impfstoffes keinesfalls garantiert sei.
Muss nicht gegen jedes Virus eine Impfung geben “Man kann nicht gegen jedes Virus eine sichere und effektive Impfung entwickeln. Manche Viren sind sehr sehr schwierig, wenn es um Impfungen geht”, so Nabarro. “In absehbarer Zukunft müssen wir also Wege finden, unser Leben mit dem Virus als ständige Bedrohung zu gestalten”, so der Mediziner weiter.
Man müsse also weiterhin Menschen mit Symptomen so schnell wie möglich isolieren sowie ältere Menschen schützen. Auch müsse man Krankenhauskapazitäten für die Behandlung von Fällen sicherstellen. “Das wird für uns alle die neue Normalität sein”, so Nabarro. Anderer Forscher warnt ebenfalls
Auch ein anderer Forscher warnte bereits, dass es möglicherweise nie zur Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs kommen könnte. "Wir müssen auch erkennen, dass es nicht immer möglich ist, einen Impfstoff zu bekommen, nur weil wir einen wollen", sagte kürzlich der renommierte Immunologe Ian Frazer. Und wenn schließlich ein Impfstoff gefunden wird, könnte dieser auch nicht so wirksam sein, wie wir es gerne hätten, gab der australische Experte zu bedenken.
Kampf gegen Corona: Infektiologe mit finsterer Prognose zur Suche nach einem Impfstoff
ZitatImpfstoff gegen Sars-CoV-2: Wiener Infektiologe glaubt nicht an schnellen Durchbruch im Kampf gegen das Coronavirus Hopp, Mehrheitseigner des deutschen Bundesliga-Klubs 1899 Hoffenheim, hatte einen Durchbruch für Herbst in Aussicht gestellt. Aber: Die Prognosen verschiedener Experten gehen teils weit auseinander.
Ein Mediziner aus Österreich glaubt, dass selbst dann, wenn der Impfstoff gegen die den Erreger Sars-CoV-2 gefunden ist, es Jahre dauern wird, ehe die Gesellschaft wieder in eine geregelte Normalität zurückkehren kann. Er glaubt auch, dass es mit dem Impfstoff länger dauern wird, als angenommen.
„Covid-19 ist erst vorbei, wenn es eine Impfung gibt. Es sollen ja sieben Milliarden Menschen so eine Impfung bekommen. Da sehe ich ein großes Sicherheitsthema, und alles, was gescheit geprüft wird, das dauert“, meinte Infektiologe Christoph Wenisch laut Nachrichtenportal krone.at in der Ö1-Reihe „Im Journal zu Gast“. Wenisch ist Leiter der Infektionsabteilung am Wiener Kaiser-Franz-Josef-Spital.
Immunologe bremst Erwartungen "Es ist nicht immer möglich, einen Impfstoff zu bekommen" "Ein entsprechender Impfstoff kann zwar die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung verringern, aber die Ausbreitung von COVID-19 kann damit nicht verhindert werden", sagt der Australier Ian Frazer.
ZitatIan Frazer ist ein Immunologe aus Australien. Er betonte, dass ein etwaiger Impfstoff nicht das Ende der Pandemie bedeuten muss. "Ein entsprechender Impfstoff kann zwar die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung verringern, aber die Ausbreitung von COVID-19 kann damit nicht verhindert werden", sagt der 67-Jährige gegenüber dem australischen TV-Sender "7NEWS".
Gleichzeitig bremste er die Erwartungen - denn man wisse derzeit nicht, ob ein Impfstoff überhaupt möglich ist: "Wir müssen auch erkennen, dass es nicht immer möglich ist, einen Impfstoff zu bekommen, nur weil wir einen wollen." Sollte eine Impfung entwickelt werden, könnte sich zudem herausstellen, dass sie nicht so wirksam ist, wie man es gerne hätte.
Der Immunologe Ian Frazer, ist einer der top Spezialisten, auf dem Gebiet der Impfstoffentwicklung. Er hat maßgeblich die Impfung gegen die gefährlichsten Stämme des HP-Virus entwickelt. Sein Wort ist also sicher nicht einfach so von der Hand zu weisen.
Je mehr Fieber und Husten um so geringer die Wahrscheinlichkeit auf einen üblen Verlauf
ZitatAccording to the American Thoracic Society guidelines for community-acquired pneumonia,10 88 patients (41.1%) had severe infection and 126 patients (58.9%) had nonsevere infection. The patients with severe infection were significantly older (mean [SD] age, 58.2 [15.0] years vs 48.9 [14.7] years; P < .001) and more likely to have other underlying disorders (42 [47.7%] vs 41 [32.5%]; P = .03), especially hypertension (32 [36.4%] vs 19 [15.1%]; P < .001), and had fewer typical symptoms of COVID-19 such as fever (40 [45.5%] vs 92 [73%]; P < .001) and dry cough (30 [34.1%] vs 77 [61.1%]; P < .001). Moreover, nervous system manifestations were significantly more common in severe infections compared with nonsevere infections (40 [45.5%] vs 38 [30.2%], P =n .02). They included acute cerebrovascular disease (5 [5.7%]; 4 patients with ischemic stroke and 1 with cerebral hemorrhage who died later of respiratory failure; vs 1 [0.8%]; 1 patient with ischemic stroke; P = .03, Figure), impaired consciousness (13 [14.8%] vs 3 [2.4%]; P < .001), and skeletal muscle injury (17 [19.3%] vs 6 [4.8%]; P < .001). In the severe group, 1 patient had a seizure characterized by a sudden onset of limb twitching, foaming in the mouth, and loss of consciousness, which lasted for 3 minutes.
Hohe Sterblichkeit auch abseits der Corona-Toten Laut Statistik Austria starben in den ersten drei Pandemie-Wochen 589 Menschen mehr als in den Vergleichswochen. Die Ursache ist noch unklar.
ZitatSind in Österreich weit mehr Menschen an den Folgen von Corona gestorben als bisher vermutet? Neue Zahlen der Statistik Austria würden zumindest darauf hinweisen, wenn es auch möglicherweise indirekt Opfer sind. In einer Gesamtbetrachtung könnte somit die Zahl der Corona-Opfer also fast doppelt so hoch sein wie die bisher offiziell verlautbarten 470 Österreicher und Österreicherinnen.
Laut den am Montag von Statistik Austria veröffentlichten Zahlen gibt es ab dem 16. März eine starke Zunahme an Todesopfern zu verzeichnen, diese betrifft vor allem die Bevölkerungsgruppe "über 65 Jahre" - also die Hochrisikogruppe. In Summe sind in den drei Wochen nach diesem Stichtag bereits 589 Menschen mehr gestorben als normal in diesem Zeitraum, besonders betroffen ist unter anderem Vorarlberg.
Rechnet man diese Zahlen bis zum heutigen Tage hoch, dann dürfte es seit dem Ausbruch der Pandemie bisher rund 980 Tote mehr geben als sonst. Zum Vergleich: Nachweislich sind 470 Corona-Tote bekannt.
Belege, dass dies ausschließlich mit Corona zu tun hat, gibt es jedenfalls nicht. Das kann auch "nur" ein statistischer Ausreißer sein. So gab es auch in einer Jännerwoche eine Steigerung von 9,3 Prozent, die allerdings durch ein Minus in der ersten Februarwoche wieder beinahe ausgeglichen wurde. Drei Wochen in Folge mit steigenden Zahlen - so wie jetzt - sind aber nicht normal.
Möglich wäre etwa, dass bei älteren Menschen, die gestorben sind, keine Coronatests durchgeführt worden sind. Zumindest sind ähnliche Steigerungen aber auch in anderen Ländern zu verzeichnen. In Italien beziehungsweise der norditalienischen Region Lombardei hieß es etwa, dass auch dort die Zahl der Corona-Toten weitaus höher sein könnte, als offiziell bekannt gegeben.