Mein Vater war vom Krieg Traumatisiert... psychische Betreuung gab es da noch nicht. Aber ich denke ein traumatisierter Mensch kann da am besten mit Leuten reden, die es selbst erlebt haben. Für mich ist es abstrakt und für die 99,9% der Psychologen auch.
Mein Vater war weder Kriegsgewinnler noch war er in Kriegszeiten wohlhabend ganz im Gegenteil. Er kamm erst nach 1949 durch die Arbeit zu etwas Geld sowiet das in der DDR möglich war. Einfach nur durch viel Arbeit nichts mit Beziehungen oder Politik. Für ihn war das leider nicht so gut der relative Wohlstand. Endlich konnte man sich leisten auf was man früher verzichten musste. In der BRD gab es ja etwa in der Zeit das "Wirtschaftswunder", da stieg auch der Bauchumfang und der Blutdruck ...
Und im Krieg war es eher der Unterschied ob man in Paris stationiert war oder in Stalingrad. Oder in der "Etappe" oder an der Front. Reich oder arm - das nutzte da wenig.
Andererseits reden wir von "Caloric Restriction" und Autphagie. Wenn es nicht an die Substanz geht wirkt "Zellstress" ja durchaus lebensverlängernd. Insofern verwundert es nicht dass Kriegsüberlebende - und das war ja quasi die gesamte Bevölkerung - nicht unbedingt nur zu einem früheren Tod verurteilt waren.
Eine Korrelation zwischen Bildungsgrad und Lebenserwartung gibt es. Und der Unterschied ist relativ groß, es geht um Jahre. Das erschließt sich mir auch, denn wer "bildungsfern" ist, beschäftigt sich nicht mit Biochemie und Anti-Aging. Und zwischen Einkommen und Bildung besteht auch eine Korrelation. Es geht nicht um wohlhaben und superreich, die spielen statistisch keine Rolle. Es geht halt drum das Richtige zu tun. Da muss man nicht reich sein sondern Ahnung haben. Ja weniger Geld man hat desto intelligenter müsste man sein Nahrung aus der Fülle auswählen. Aber leider ... Naja, Volksgesundheit ist nicht meine Aufgabe.
Ich könnte mir jeden Tag ein Schweinesteak leisten, geh aber meist nur mit ein Paar Blätter, einen Kasten Wasser, Quark und dunkler Schokolade heim. Allerdings tragen viele Leute in Billigmärkten das angebotene Fleich kiloweise nach Hause.
Ich denke, der genannte Vergleich - Reich-längeres Leben/Arm-kürzeres Leben - bezieht sich weniger auf die Ernährung als auf einen Gesamtkomplex, von Ernährung, von Achtsamkeit, von mediz. Betreuung und sicher noch anderen Aspekten. Man hat da ja auch statistische Werte herangezogen, die sicher oft nicht immer objektiv sind, die man aber auch nicht einfach wegwischen kann, wenn es durchaus signifikante Unterschiede gibt.
Aus meiner Sicht haben viele vermögende Menschen (nicht pauschal alle natürlich) einen höheren Bildungsgrad und interessieren sich auch für viele relevante Themen wie A-A usw. und handeln auch danach. Und es gibt nun mal leider auf der anderen Seite auch bei uns ein recht großes Bildungs-und ein Sozialprekariat (nicht nur im Trash-TV zu bewundern, sondern ganz real) daß nicht nur finanziell schlechter gestellt ist, sondern sich eben auch mit gesundheitlichen, ernährungsgemäßen u. ä. Themen weder für sich selbst noch generell in irgendeiner Form befasst. Auch diese Leute fallen eben in die Oberrubrik Arm/kürzeres Leben und das sicher auch statistisch nachweislich und auch nachvollziehbar, wenn man Lebensumstände, Ernährung etc. dieser Leute bedenkt.
Und ansonsten haben vermögende Menschen eben die Möglichkeit sich die besten Ärzte und Kliniken, die komfortabelsten Reha,-Wellnes-und Kurbesuche, die teuersten NEM und auch die qualitativ hochwertigsten Lebensmittel aller Art zu leisten und tun das in der Regel ja auch. Natürlich ist der Aldi voll und niemand muß davor verhungern, aber ich wage mal zu behaupten, daß es einen Unterschied macht, ob ich meine Lebensmittel vom Biobauernhof beziehe oder eben, auch aus finanziellen Gründen, die Versorgung mit Grundnahrungsmittel durch Aldi & Co. erfolgt.
Aus meiner Sicht ist die eingangs gennante These sicher etwas provokant und kann natürlich nicht pauschal richtig sein, aber das größte Manko ist eben, das dabei nicht alle Faktoren genannt werden, die diesen signifikanten statistischen Unterschied auch umfassend begründen. Es liegt natürlich nicht allein an arm oder reich, ist immer individuell, aber der große Unterschied an Möglichkeiten aller Art zur Gesunderhaltung und Lebensverlängerung durch finanzielle Freiheit ist aus meiner Sicht klar vorhanden. Ich denke, das sollte diese Studie auch verdeutlichen.
Zitat von Tizian im Beitrag #428Und ansonsten haben vermögende Menschen eben die Möglichkeit sich die besten Ärzte und Kliniken, die komfortabelsten Reha,-Wellnes-und Kurbesuche,
Wenn sie das brauchen haben sie schon einen Fehler gemacht. Und es geht auch nicht um vermögende Menschen. Mit einem Hochschulabschluss verdient man im Schnitt soviel, das man gut auskommt, aber in der Regel keinesfalls vermögend wird. Trotzdem ist man im Denken geschulter und - so man will - kann Zusammenhänge schneller verstehen, wie gesagt im Schnitt. Jeder kann mit sehr wenig Geldeinsatz sehr viel erreichen. Es braucht etwas Disziplin und know how. Ein Fitnessstudio ist für 20 pro Monat zu haben, laufen kann man kostenlos. Da CR ja positiv ist, spart man beim Essen schon mal. Rauchen geht garnicht, Bier minimal und Wein für 5 EUR schmeckt sehr gut. Und ich wüsste gern, welches NEM, das sich nur die Reichen leisten können, lebensverlängernd wirkt bzw. die "healthspan" verlängert?
Natürlich gibt es eine finanzielle Untergrenze, wo man wirklich den Euro umdrehen muss, aber die liegt nicht sehr hoch. Man muss dann halt etwas intelligenter sein Geld einsetzen.
PS: Ich glaube nicht, dass Wellness und Kuren was bewirken. Möchte es nicht machen (müssen).
Den Vorteil, den vermögende menschen haben, besteht darin, dass sie nicht Stress auf der Arbeit haben. Ok, sie haben mit der Verwaltung ihres Vermögens auch Stress aber anderen. Golf finde ich auch nicht cool. Und die reichen menschen, die man im Internet sieht sehen meist auch nicht verjüngt aus.
Die 'Reichen' die man im Fernsehen präsentiert bekommt sehen schon verjüngt aus, aber eben durch die Schönheitsindustrie. Die Frauen sehen alle eher aus wie Bioroboter mit ihren Masksenfaces von Botox und Co. Dann noch gute Visagisten und perfekt ist die Illusion der ewig jungen und glatten.
Frauen haben auch ohne "Nachbearbeitung" einen gewissen Vorteil, was jünger Aussehen betrifft. Zumindestet was man sieht, die Haut im Gesicht. Hände verraten schon eher das Alter. Denke, das ist hormonell bedingt, aber auch genetisch. Gerade ASiatinnen sehen oft bis ins höhere Alter faltenfrei aus. Aber sie halten sich auch von der Sonne fern, es sei denn sie müssen auf dem Feld arbeiten.
"Weiss und faltenfrei" ist ein sehr wichtiges Merkmal, mit dem zeigt, dass man "besser gestellt" ist und es nicht nötig hat, draussen zu arbeiten. Ich weiss das aus erster Hand, meine Schwiegertochter ist von da.
ich hab nichts dagegen wenn Frauen ein wenig chirurgisch nachhelfen. Nur es muss gut und dezent sein und nicht zuviel. Da macht das Einkommen denn auch wirklich einen Unterschied.
Zitat von Tizian im Beitrag #428Und ansonsten haben vermögende Menschen eben die Möglichkeit sich die besten Ärzte und Kliniken, die komfortabelsten Reha,-Wellnes-und Kurbesuche,
Wenn sie das brauchen haben sie schon einen Fehler gemacht. Und es geht auch nicht um vermögende Menschen. Mit einem Hochschulabschluss verdient man im Schnitt soviel, das man gut auskommt, aber in der Regel keinesfalls vermögend wird. Trotzdem ist man im Denken geschulter und - so man will - kann Zusammenhänge schneller verstehen, wie gesagt im Schnitt. Jeder kann mit sehr wenig Geldeinsatz sehr viel erreichen. Es braucht etwas Disziplin und know how. Ein Fitnessstudio ist für 20 pro Monat zu haben, laufen kann man kostenlos. Da CR ja positiv ist, spart man beim Essen schon mal. Rauchen geht garnicht, Bier minimal und Wein für 5 EUR schmeckt sehr gut. Und ich wüsste gern, welches NEM, das sich nur die Reichen leisten können, lebensverlängernd wirkt bzw. die "healthspan" verlängert?
Natürlich gibt es eine finanzielle Untergrenze, wo man wirklich den Euro umdrehen muss, aber die liegt nicht sehr hoch. Man muss dann halt etwas intelligenter sein Geld einsetzen.
PS: Ich glaube nicht, dass Wellness und Kuren was bewirken. Möchte es nicht machen (müssen).
Den Vorteil, den vermögende menschen haben, besteht darin, dass sie nicht Stress auf der Arbeit haben. Ok, sie haben mit der Verwaltung ihres Vermögens auch Stress aber anderen. Golf finde ich auch nicht cool. Und die reichen menschen, die man im Internet sieht sehen meist auch nicht verjüngt aus.
Dr. Faust, was Sie hier anführen ist ja nun 08/15-Prävention, die in der Tat jeder betreiben kann, aber doch mit dem nichts zu tun hat, was sich die Vermögenden leisten können und auch tatsächlich investieren. In Gesundheit, Sport, Wellness, A-A, entsprechendem Coaching und Einrichtungen usw. aller Art.
Und wie schon gesagt, auch die Exclusivbehandlung beim Spezialisten in der Privatklinik oder im Privatpatientenbereich der renommierten Krankenhäuser weltweit kann "Wunder bewirken". In diese "Gesundheitstempel" reisen die Patienten aus allen Kontinenten an, wenn es notwendig ist. Kein unerheblicher Vorteil das tun zu können, wenn es um Gesundheit oder gar Leben und Tod geht. Es ist auch kein Geheimnis, das man in der Transplantationsmedizin mit Rang, Namen und Finanzen ganz oben auf den Listen steht.
Wissen Sie was vermögende, also wirklich reiche Leute, allein an Geld für hormonelle und andere A-A Therapien ausgeben? Dann wüßten Sie was gemeint ist. In den entsprechenden Praxen und Kliniken nicht nur der USA, auch in D oder der Schweiz, kosten solche Behandlungen mehrere tausend Dollar, pro Anwendung versteht sich. Man könnte hier noch vieles anführen und dabei sind noch nicht einmal die extrem teuren Schönheits-und Pflegemittel-und Behandlungen drin.
Selbst ein Blick auf die Preisliste von Life Extension mit ihren großteils sehr guten Produkten und Inhaltstoffen im Vergleich zu normalen NEM oder der Multi-Vitamin-Ecke bei dm ist Beleg dafür, das es nun einmal ganz normale Unterschiede in Preis/Leistung auch hier gibt, wie überall in der Wirtschaft. Man kann über Wirksamkeit und die horrenden Preisen des Ganzen trefflich streiten, und es geht doch überhaupt nicht um "DAS" geheime Wundermittelchen aber es ist sicher kein Nachteil, wenn man sich diese Möglichkeiten leisten und offenhalten kann. Ich jedenfalls kaufe meine NEM lieber bei LE als bei dm.
Und bei allem Respekt, ob Sie pers. nun Wellness, Spa oder Kuren für sinnvoll halten oder nicht interessiert die sog. "Reichen und Schönen" offensichtlich überhaupt nicht, bekanntlich sind die entsprechenden luxuriösen Häuser weltweit bestens besucht. Auch hier kommt das entsprechende Klientel aus allen Ländern der Welt zusammen, wenn es zeitlich passt, auch mehrmals im Jahr. Und wenn der Aufenthalt allein nur der Entspannung und Ruhe in einem exklusiven und luxeriösem Rahmen nützlich sein sollte, ist das der Gesundheit sicher nicht abträglich, auch wenn Sie hier sicher wieder anführen werden, Ausruhen sei nichts für Sie und wenn, dann könne man das auch auf einer Bank am Elbufer.
Wie gesagt, man kann darüber denken was man will, aber es bedeutet nun einmal einen großen Unterschied zu den Möglichkeiten die die meisten Menschen generell haben.
Ich sag ja garnicht, dass dieser ganze Luxus jetzt schadet. Wer sein Geld da ausgeben will, gern. Freut die Betreiber ungemein. Habe nur Zweifel, ob der Nutzen in sinnvollem Verhältnis zum Aufwand steht. Bzw. das der Mehrwert einer Luxusbehandlung den Preisunterschied rechtfertigt.
Meine Zweifel kommen daher, dass ich noch nie von einer Behandlung im Sinne von realem Anti-Aging gehört habe, die einem Normalbürger verschlossen ist und die wirklich Jahre bringt. Ich wüsste wirklich gern, ob es solche A-A-Behandlungen gibt, die wirken und nicht nur kosten. Man muss auch sehen, dass bestimmte Ärzte bestimmten Klienten gern was einreden. Wie war das mit Axel Munte auf Capri?
Klar, Schönheits-Ops kosten was. Da muss ich nicht in die Schweiz, Dresden reicht da völlig aus.
Ich rede nicht von der Behadlung echter Krankheiten wie Krebs o.ä. Da ist ein gutes Krankenhaus was Wert bzw. ein guter Arzt. Krebsbehandlung sehe ich nicht als A-A-Maßnahme, Herzinfarkt, Schlaganfall etc. Diese Krankhiten lassen extrem altern, aber irgendwo muss man ja auch eine Grenze ziehen zwischen A-A und Krankheitsbehandlung.
Die besten Fitness-Studios nutzen nichts, wenn man nicht hingeht. Die beste Ausrüstung nichts, wenn sie nicht benutzt. Ich glaube, dass in diesen Punkten Reichtum fast nichts bringt. Die Zeit, die man hat, wenn man nicht 10h arbeitet, die ist von Vorteil. Aber Rentner haben die auch. Und z.T. Selbstständige, je nach dem.
Zitat von Tizian im Beitrag #432Und wenn der Aufenthalt allein nur der Entspannung und Ruhe in einem exklusiven und luxeriösem Rahmen nützlich sein sollte,
Ich bezweifle, dass das nützlich ist. Es ist sowas von langweilig.
Zitat von Tizian im Beitrag #432auch wenn Sie hier sicher wieder anführen werden, Ausruhen sei nichts für Sie und wenn, dann könne man das auch auf einer Bank am Elbufer. wink]
Ich sitz doch schon viel zu viel am PC. Ich hab noch nie auf einer Bank am Elbufer gesessen, obwohl es 5 min dahin ist. Dann noch in Gemeinschaft mit älteren Herren. Das geht nicht. Das ist nicht cool. Wenn man mich da sieht :-( Aber das Elbufer mit den Auen ist wirklich toll. Man kann da wunderbar laufen. Kostenlos.
Naja in einer Woche werde ich auch einen Rahmen auf suchen. Nämlich auf einem Schiff. Das ist Luxus genug, der mir schon wieder etwas auf die Nerven geht. Aber es wird viel zu laufen und zu sehen geben. Es gibt Dinge, da wär ich auch gern reich. Aber es sind nicht die genannten.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #433Meine Zweifel kommen daher, dass ich noch nie von einer Behandlung im Sinne von realem Anti-Aging gehört habe, die einem Normalbürger verschlossen ist und die wirklich Jahre bringt. Ich wüsste wirklich gern, ob es solche A-A-Behandlungen gibt, die wirken und nicht nur kosten.
Es kommt eben immer auf die Perspektive an, A-A ist eben für viele auch schon ein lebenswertes und möglichst gesundes oder ein schmerzfreies Dasein im Alter, egal wie lange das nun dauernd wird und nicht eine möglichst hohe Zahl, wie man immer wieder liest. Von "Geheimmethoden oder Geheimmitteln" dazu habe ich im übrigen auch nichts geschrieben.
Ersteres jedoch ist ein zumindest realistisches Ziel, daß man sich auch durchaus mit Geld erkaufen oder verschönern kann. Und ich denke, damit sind auch viele Reiche schon sehr zufrieden.
Da sieht es mit den Jüngern, die auf "Unsterblichkeit" oder "wenigstens" auf eine dreistellige Zahl spekulieren schon deutlich anders aus.
Ok, ist eine Definitionsfrage. Man müsste es mal definieren, was folgendes bedeutet: - Heilung (von anerkannten Krankheiten) - Schadensbeseitigung (funktionelle Verschlechterung ohne direkte Erkrankung) - Anti-Aging - Slow Aging - Reverse Aging
Vll. kennt jemand noch eine Variante.
Übrigens, was ist eigentlich Gesundheit? Mal bei google nachsehen, das weiß auch niemand wirklich.
Noch schlimmer: was ist gesundes Essen? Ich mein, allgemein. Man redet andauernd davon, dass dies und jenes gesund sei. Was genau ist das? Betrifft nicht nur essen, auch lifestyle.
PS: Vll. behandeln die Reichen auch nur die Folgen ihres exzessiven Lebensstils?
PS: Vll. behandeln die Reichen auch nur die Folgen ihres exzessiven Lebensstils?
Ist doch auch eine Art von A-A. Allein das zu erreichen, also eine Heilung solchen Lebensstiles, und das vielleicht auch noch immer wieder, dafür würden Abermillionen Menschen ihr letztes Geld geben. Und tun es sicher heute schon, nicht nur die Reichen.
Die Leber altert auch auf dem üblichen Weg. So wie alle Gewebe und Organe. Auch ohne besondere Giftstoffe.
Ja erst Protox, dann Botox, dann Detox. Es gibt auch Stimmen, die sagen, Detox ist nur Geldmacherei. Die Leber ist dafür ausgelegt, den normalen Input zu bewältigen und zu zerlegen. Sie ist auch in der Lage, ungute Stoffe zu entfernen und auszuscheiden.
Viel problematischer ist die Fettleber, alkoholisch oder nicht-alkoholisch. Das verkürzt das Leben viel Häufiger als irgendwelche Metallatome. Ich würd jedenfalls von einer "Detox"-Kur Abstand nehmen.
Die Reichen haben eine geringere Hemmschwelle, irgendwas zu machen, was der Dr des Vertrauens ihnen überhilft. Aufs Geld kommts ja nicht an. Aber es gibt da auch geizige Leute, glaube Dagobert Duck war auch geizig.
Ja aber wer weiß schon was reiche Leute machen, wie sie denken. Ich glaube auch ganz verschieden und individuell.
Entscheidend ist ja nicht nur was diese Leute machen, sondern was man generell in dieser Hinsicht machen kann, wenn man finanziell frei und unabhängig ist. Und offensichtlich nutzen das eben auch viele vermögende und sehr reiche Leute, sonst würde es ja diese statistischen Unterschiede nicht geben. Wie auch schon gesagt, Geld ist da nur einer, wenn auch ein wesentlicher Aspekt, die Dinge dann auch umsetzen zu können, die man für sich als gut und richtig empfindet. Das sich viele (natürlich nicht alle) dieser Leute auch dafür interessieren, ihr Leben möglichst lange und möglichst gesund zu genießen und auch dafür etwas zu tun und zu investieren liegt ja nahe und ist verständlich.
Ist sicher nicht essentiell, was ich jetzt schreibe ...
Krank zu sein allein ist ohne AA-Ansprüche relativ teuer ... am besten, man kann sich selbst ein wenig helfen.
Ich war im Oktober v. J. für ca. 3 Wochen in einem 0815-Standard-Schrott-Krankenhaus ... habe für ein paar Momente "geschwächelt", worauf meine Familie (Danke!) meinte, den Notarzt rufen zu müssen, der mich ins KH überstellen ließ (auf eine Frage, ob das tatsächlich nötig sei, und was, wenn ich mich weigern würde, hat er mir mit Polizei gedroht!) ... nach einigen Tagen Untersuchungen und fruchtlosen Gesprächen mit der "für mich zuständigen" Ärztin und auch ein paar anderen ihrer Kollegen meinte sie am Vortag meiner Entlassung: "Sie sind nach dem modernsten Stand der Medizin untersucht und behandelt worden", worauf ich grinsend erwidern musste:"Das glauben Sie wohl selber nicht!?"
Hat alles die Krankenversicherung übernommen (in vielen Staaten würde man sich mit diesem System im Paradies wähnen) ... ist auch in sehr vielen Fällen mehr als ok, aber alles, was darüber hinaus geht, und noch um Anerkennung ringt ... "Ohne Moos nix los!", daher ist ein wenig Eigenregie (nicht nur vorbeugend) nicht das Schlechteste.
Ich kann als Privatpatient nur sagen, daß ich froh darüber bin und den Unterschied selbst erlebt habe. In einem modernen und größeren Kreiskrankenhaus, in das ich vor einigen Jahren mußte. Der Privatpatiententrakt, ruhig gelegen und mit Hotelstandard incl. der Verpflegung, max. 2-Bett-Zimmer und Chefarztbehandlung, die auch so tatsächlich stattfand, incl. der täglichen Visite ohne jeden Zeidruck durch den Chefarzt. Zu einigen Behandlungen mußte ich durch den Rest des KKH und muß offen sagen, daß ich teils erstaunt und erschrocken über Belegung und Zustand der anderen Abteilungen war. Kein Vergleich zum PP-Bereich.
Na, da bin ich aber froh, erst garnicht ins Krankenhaus zu müssen. Kenn die Zustände weil meine Mutter zuletzt öfter mal im Krankenhaus war. Aber ich habe keine Zusatzversicherung. Ich arbeite dran nicht in eine solche Einrichtung zwangseingewiesen zu werden. Ich glaub, die Drohung mit der Polizei war jetzt eine Art Schreckschuss, nicht wirklich oder ... Ich sage: nur Eigenregie. Um eine Arztpraxis ein virtuelles Sperrgebiet.
#440 Ich frage mich ja die ganze Zeit, was ich jetzt A-A-mäßig machen würde, mir aber nur das Geld fehlt. Ich mein jetzt ganz konkret. Das wäre eine gute Umfrage: Was würdet ihr A-A/Reverse-Aging machen, aber leider fehlt das Geld. Ich meine aber nicht ein Wellness.Hotel, sondern etwas wirkungsvolles, nachhaltiges.
Also Aging findet zuerst auf Zellniveau statt. Da liegt der Hase im Pfeffer. ROS-Belastung, Mitochondrien und Energie, Methylierung, Entartung, Telomere ... Da reden wir noch garnicht von Leber, Niere etc. Wenn die Organe nicht mehr effektiv sind, kommt es natürlich zu systemischen Problem bis zum Multiorganversagen.
Und ich habe gelernt, dass Fasten jetzt Detox heißt. Wenn das so ist, dann kann ich mir vorstellen, dass man fastet unter Aufsicht. Deswegen werden einige dieser Stars auch so dünn. Wir haben im Haus auch eine Frau (kein Star und eher arm), die geht auch jedes Jahr nach Berlin zu diesem Prof. Michalsen (Buch wurde schon mal hier vorgestellt.) Ich würde das glaub ich nicht machen. Man verliert halt Muskelmasse, deren Aufbau Jahre braucht.
Zitat von mithut im Beitrag #441Ist sicher nicht essentiell, was ich jetzt schreibe ...
Krank zu sein allein ist ohne AA-Ansprüche relativ teuer ... am besten, man kann sich selbst ein wenig helfen.
Ich war im Oktober v. J. für ca. 3 Wochen in einem 0815-Standard-Schrott-Krankenhaus ... habe für ein paar Momente "geschwächelt", worauf meine Familie (Danke!) meinte, den Notarzt rufen zu müssen, der mich ins KH überstellen ließ (auf eine Frage, ob das tatsächlich nötig sei, und was, wenn ich mich weigern würde, hat er mir mit Polizei gedroht!) ... nach einigen Tagen Untersuchungen und fruchtlosen Gesprächen mit der "für mich zuständigen" Ärztin und auch ein paar anderen ihrer Kollegen meinte sie am Vortag meiner Entlassung: "Sie sind nach dem modernsten Stand der Medizin untersucht und behandelt worden", worauf ich grinsend erwidern musste:"Das glauben Sie wohl selber nicht!?"
Hat alles die Krankenversicherung übernommen (in vielen Staaten würde man sich mit diesem System im Paradies wähnen) ... ist auch in sehr vielen Fällen mehr als ok, aber alles, was darüber hinaus geht, und noch um Anerkennung ringt ... "Ohne Moos nix los!", daher ist ein wenig Eigenregie (nicht nur vorbeugend) nicht das Schlechteste.
Ich weiß nicht, ob der Unterschied zwischen Privatpatienten und gesetzlich Versicherten heutzutage noch besonders groß ist. Wenn ich in Gesundheitsforen lese, denke ich immer, dass der Privatversicherte einfach nur einen viel höheren Beitrag zahlt. Was sich Leute alles so verschreiben lassen ist wirklich erstaunlich und wie schnell viele Menschen die Notaufnahme aufsuchen, wegen Erkältungen und anderer Lappalien ist mir immer wieder ein Rätsel. Alles das bezahlt anstandslos die gesetzliche Krankenkasse, wirklich schlecht geht es dem Bürger damit also nicht.
Im Krankenhaus hat man als Privatpatient schon seine Vorteile, aber beispielsweise im Pflegeheim bekommen auch die Selbstzahler keine andere, bessere Behandlung als die, deren Unterbringung komplett der Staat finanziert. Ich denke, heutzutage kann sich niemand mehr beklagen über Ungerechtigkeiten, höchstens die Menschen, die über mehr Geld verfügen, weil es ihnen absolut keinen Vorteil mehr bringt, dass sie fleißig und hart gearbeitet haben ihr ganzes Leben lang.
Ich gebe auch noch Mal meinen Senf dazu... Mit Kohle kann ich mir die beste Pflege der Welt kaufen. Sexy Ladys in tollen Outfits...doch bringt es mir halt auch nicht mehr viel, aber vielleicht den Ladys...kam glaube ich schon Mal vor :)
Ich denke auch, dass viele fleißige und pflichtbewusste Leute eher im Krieg starben, als ein Schlitzohr das sich irgendwie mit Geld und Beziehungen rauswindet. Ist ja auch echt dumm fürs Vaterland zu sterben.
Die Leber untersteht dem Jupiter=Zeus (auch die Arterien), der ja seinen Vater Saturn/Chronos (Zeit, Alter) entmachtet/besiegt hat (und spröde, sklerotische Adern sind eine durchaus akzeptable bildhafte Saturn-Analogie). (Absolut nicht blöd oder falsch, aber wenn man das ernsthaft verfolgt, muss man ganz schön in die Tiefe gehen und differenzieren ...) Jupiter kann sich durchaus schattenhaft und unerwünscht darstellen (Wucherungen, Krebs!?), und Saturn ist nicht per se schlecht ihm unterstehen beispielsweise Milz und die großen Gelenke (wobei Arthrose wiederum ein treffendes Bild unerwünschten Eigenschaften ist. )
@mithut also das macht mir jetzt wirklich Angst. Muss man ins Krankenhaus gehen, auch wenn man nicht will? Können die einen dazu zwingen, notfalls mit polizeilicher Gewalt? Das klingt echt furchtbar, :-(
Dürfte wohl nicht ganz so ernst gemeint gewesen sein!?
Was allerdings einmal passiert ist, ohne dass ich mich daran erinnern kann ... und mich dabei auf die Aussage meiner Frau verlasse:
Aufgrund meiner Krankengeschichte (Gehirnblutung, geplatztes Aneurysma) bin ich für "pseudoepileptische" Anfälle disponiert, was mir gerade in der ersten Zeit nach dem Ganzen öfter einfach passiert ist (trotz "Medikation" mit Antiepileptikum Levetiracetam - später wegen Unverträglichkeit durch Valproinsäure/Convulex ersetzt - auch Bullshit) ... schwubbeldiwupp ... Krampf und geistiger Wegtritt ... Besagter Fall: Notarzt - Krankenhaus - mein Unterbewusstsein ist sich mit mir einig: Nicht ins Kankenhaus! - habe beinahe mit den Sanitätern gerauft, woraufhin diese (verständlicherweise!)die Polizei gerufen haben - im Krankenhaus meinte man, mir trotz Kenntnis meiner Befunde Drogeneinfluss und/oder Alkoholisierung (hat sicher den Eindruck gemacht) unterstellen zu müssen, und hat mich dementsprechend behandelt (damit meine ich nicht medizinisch, sondern den Umgang mit mir) - bin von der Liege runtergefallen, weil ich dringend aufs Klo musste, und trotz Bitte (das weiß ich wieder) keine Unterstützung bekam. (Bei solchen Anfällen geht's leider oft in die Hose.) Nach entsprechenden Tests (alkohol- und drogen-negativ) folgte immerhin eine Entschuldigung durch den behandelnden Arzt
Wer will denn da ins Krankenhaus!? Es ist immer ein Schock und eine Belastung für meine Familie solchen Dingen beizuwohnen, und gerade dann wünsche ich mir, sowas - wenn es denn sein muss - allein durchstehen - innerhalb von ein paar Stunden ist das Theater vorbei - hinterlässt aber mindestens eine Woche lang extreme Schwäche ... un wenn ich mal sterben sollte - was ich nicht glaube - würde ich das auch am liebsten allein ...
Immerhin schaffe ich wenigstens schon über 1 Jahr Anfallsfreiheit ... wenn man nicht alles selber in die (eine verbleibende Hand) nimmt ...
Wobei Licht in die Psychiatrie musste! Er hat ja seine eigene spezielle Theorie zu Wasser und der Bibel aber wegsperren ist hart! Er bekam vor Gericht Recht und doch bleibt es wie ein Makel an einem hängen..
@mithut ach Gott, das ist ja furchtbar :-( Ich würde auch nicht ins Krankenhaus wollen. Dem Onkel meines Ehemannes ist es ähnlich ergangen. Er kam ins Krankenhaus und sie dachten er hätte getrunken. So wurde er leider auch medizinisch behandelt und verstarb. Hinterher stellte sich heraus, dass er eine Gehirnblutung hatte, weil er auf der Lauge in der Bäckerei ausgerutscht war und auf den Kopf geknallt. Ok, das ist schon lange her, aber trotzdem mehr als erschreckend. :-(