Henry David Thoreau: Der Mann der in den Wald zog, um sich selbst zu finden
"Ralph Waldo Emerson schildert 1862 seinen Freund Thoreau:
„Er führte ein Leben voller Entsagungen wie nur wenige Menschen. Er hatte keinen Beruf erlernt und lebte allein. Von einem schönen Haus, Kleidung, Sitten und Gesprächen höchst kultivierter Menschen hielt er nichts. Er traf sich lieber mit einem ‚guten Indianer‘. Alles, was mit Indianern zusammenhing, war für ihn wichtig. Zeitlebens hatte er kein einziges Laster. Wenn er mit anderen Menschen zusammen war, widersprach er ihnen fortlaufend, was für andere wie eine Abkühlung wirkte und ihnen die Annäherung an Thoreau erschwerte. In frühen Schriftstücken war es auch eine rhetorische Methode von ihm, gegensätzliche Stellungnahmen einzunehmen und beide zu begründen. Zu jungen Menschen fühlte er sich eher hingezogen. Ebenso zu Bauern, die sein praktisches Wissen schätzten. Er sprach nichts als die Wahrheit und handelte auch entsprechend. Er durchdrang das Thema eines Gesprächs sofort und erkannte die Schranken seiner Gesprächspartner. Er kannte keinen Respekt vor den Meinungen anderer Personen oder Parteien und huldigte ausschließlich der Wahrheit selbst. Aus einer einzigen Tatsache konnte er nach Emerson wie kein anderer rasch universelle Gesetze ableiten. Sein Wissen über die Geheimnisse der Natur und ihre Zusammenhänge war umfassend. Eine große ‚Waffe‘ war seine Geduld. Er konnte lange reglos dasitzen, bis die Tiere sich ihm näherten und er ihr Verhalten beobachten konnte. Er liebte die Natur so sehr, war so glücklich in ihrer Einsamkeit, dass er Städte mit Argwohn betrachtet und glaubte, dass deren Luxus und Verlockungen den Menschen und seine Umwelt zugrunde richteten.“
Wenn wir heute etwas rechnen müssen, nutzen wir dazu meistens einen Taschenrechner oder Computer. Und vergessen dabei gerne die lange Geschichte der Mathematik, die das überhaupt erst ermöglichte.
Ein Schwur, fortan ein Leben als Mann zu führen – für Frauen im Balkan war es jahrhundertelang der einzige Weg, einer ungewollten Heirat zu entgehen oder als Familienoberhaupt gelten zu dürfen. Über eine aussterbende Tradition.
Waldnomaden in Malaysia Ein Leben wie aus einer anderen Zeit
Im malaiischen Teil Borneos leben noch ein paar Hundert Indigene, die als Nomaden durch den Dschungel ziehen. Ein Fotograf hat sie besucht – tief in den letzten Wäldern, die noch nicht durch Rodung zerstört sind.
"»Die Ernährung ist sehr fleischlastig, man darf sich das aber nicht vorstellen wie jeden Abend ein Steak«, sagt Sieber. »Die Familie grillt das Fleisch, bis es schwarz und sehr trocken ist und dadurch haltbar. Bei Bedarf wird es aufgeweicht«, sagt Sieber. Es habe auch Vögel, Geckos, einen Affen zu essen gegeben. Dazu oft Sago, ein Kohlenhydrat, das aus Sagopalmen gewonnen wird. Und eher wenig Gemüse oder Obst."
Es ist der größte Traum der Menschheit: die biologische Uhr zurückdrehen, gesünder, schöner, fitter werden. Der Kampf gegen die Vergänglichkeit ist ein lukratives Geschäft, die Wirksamkeit umstritten. Eine Bestandsaufnahme
@Tizian Der Tenor überrascht mich nicht für ein deutschsprachiges Medium: Alles nicht erwiesene Wirksamkeit, Gewinnerzielungsabsicht, am Ende muss man es doch akzeptieren usw.
Es ist natürlich was dran an den Kritikpunkten, aber ich hätte mir eine Beleuchtung der Hintergründe gewünscht.
Letzlich zeigt es eines, schöne Menschen haben es im Leben einfacher. Aus den verschiedensten Gründen. Ob man das will oder nicht, Beautifull is importent!
Unser Aussehen beeinflusst schon im Kindesalter unser Selbstwertgefühl
Oftmals entscheidet unser Äußeres, wie wir in der Gesellschaft wahrgenommen werden – und wie wir uns selbst bewerten. Eine neue Studie zeigt: Schon im Kindesalter ist der eigene Selbstwert stark vom Aussehen abhängig.
Die Finnen gelten als glücklichste Nation der Welt. Und wirklich – wer sich nach Norden aufmacht, findet am Ende Tyytyväisyys – langfristige Zufriedenheit.
"Und warum sind die Finnen so zufrieden? Wahrscheinlich stimmen einfach viele Rahmenbedingungen. Eine vorbildliche soziale Absicherung, gute medizinische Versorgung, ausreichende Kindergartenplätze, wenig Korruption, kaum Arbeitslosigkeit, alles Dinge, von denen man als Besucher erst einmal nichts mitbekommt. Die Menschen vertrauten einander, sagt Mika Nieminen, wenn man in Helsinki seine Handtasche auf einer Parkbank liegen lassen würde, wäre sie nach zwei Stunden noch da. Samt Inhalt. „Und Sisu ist auch sehr wichtig. Das ist so was wie unsere National-Charaktereigenschaft. Muss man sich wie eine Mischung aus Kraft, Geduld und Resilienz vorstellen. Da kommt wahrscheinlich auch ein Stück unserer Zufriedenheit her.“ Sisu sei, wenn man trotz strömenden Regens morgens aufs Rad steige, weil ja möglicherweise gleich kurz die Sonne herauskomme. Oder im November zum Schwimmen in den See springe, weil man im Dezember ja erst ein Loch ins Eis schlagen müsse. „Möglicherweise liegt es aber auch an unseren Genen.“
Wer einen Nissan in den USA kauft und den Datenschutzbestimmungen zustimmt, erlaubt dem Unternehmen, Daten über die „sexuelle Aktivität“ zu erheben und weiterzugeben. Die Mozilla-Foundation hat sich bei 25 Automarken angeschaut, was diese sammeln dürfen – mit teils haarsträubenden Ergebnissen.
Zwar die USA, aber dort auch die deutschen Hersteller voll dabei. Und bekanntlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis alles aus den USA auch nach Europa schwappt. Auf jeden Fall beängstigend!
Irreführende Symptome : Sepsis - warum sie oft zu spät erkannt wird
Jährlich erkranken 300.000 Menschen in Deutschland an einer Blutvergiftung, 75.000 davon sterben. Bessere Aufklärung könnte helfen. Denn die Symptome einer Sepsis sind irreführend.
Zitat von Tizian im Beitrag #737Irreführende Symptome : Sepsis - warum sie oft zu spät erkannt wird
Findet das jemand hier irreführend? Wenn ich Schüttelfrost und Herzrasen hätte würde ich das jedenfalls nicht mit einer Grippe verwechseln oder sonst wie auf die leichte Schulter nehmen...
Zitat von Tizian im Beitrag #737Irreführende Symptome : Sepsis - warum sie oft zu spät erkannt wird
Findet das jemand hier irreführend? Wenn ich Schüttelfrost und Herzrasen hätte würde ich das jedenfalls nicht mit einer Grippe verwechseln oder sonst wie auf die leichte Schulter nehmen...
Da hast Du natürlich Recht, aber bei den hohen Todeszahlen müssen aber offensichtlich viele Menschen und wohl auch Ärzte irren. Und ich wage zu behaupten, daß selbst dann viele Betroffene vielleicht erstmal selbst rumkurieren statt dahin zu gehen, wo es angebracht wäre. Wohl insg. eines der total unterschätzten und dabei so gefährlichen Dinge, weil es letztlich ein Wettlauf mit der Zeit ist.
man sollte auch die Geschwindigkeit für das Fortschreiten der Erkrankung nicht unterschätzen: mein Bruder war 2007 vormittags wegen Grippe mit dem Auto beim Hausarzt, mittags umgefallen, abends Multiorganversagen in der Klinik.
man sollte auch die Geschwindigkeit für das Fortschreiten der Erkrankung nicht unterschätzen: mein Bruder war 2007 vormittags wegen Grippe mit dem Auto beim Hausarzt, mittags umgefallen, abends Multiorganversagen in der Klinik.
Viele Grüße
Roger
Ja, hatte ich gerade selbst noch hinzugefügt. Das mit Deinem Bruder ist ja wirklich tragisch und traurig. Der Grund war dann eine Grippe oder auch unerkannte Sepsis, wenn ich fragen darf?
die Ärzte haben bei meinem Bruder eine initiale Grippe als Ursache vermutet und die Viren haben wahrscheinlich den Weg für die Bakterien frei gemacht. Zum Glück haben sich fast alle Organe wieder erholt und die Nieren wurden von einem Spezialisten erfolgreich behandelt. Der Betreiber eines Technikforums hatte nicht so viel Glück und musste auf eine Spenderniere warten. Vor ca. einem Jahr ist er leider mit der Spenderniere verstorben.
Tausende Menschen lassen sich in Deutschland jährlich die Nase korrigieren. Neu sind solche Eingriffe nicht: Schon seit 2500 Jahren legen sich Menschen für ein neues Gesicht unters Messer. Über die ersten Schritte der plastischen Chirurgie.
Der Amazonas-Regenwald birgt wohl bis zu 24 000 noch unbekannte präkolumbianische Bauwerke. Das zeigt, dass Menschen die Region über lange Zeit intensiv nutzten und veränderten.
Schwangerschaft verändert das Gehirn der Mutter permanent
Einmal schwanger, für immer Mutter: Laut einer Studie aus England sorgen bestimmte Hormone dafür, dass sich ein Areal im Gehirn werdender Mütter völlig neu verdrahtet. Ein Umbau mit teilweise langfristigen Folgen.
Neue Erkenntnisse, wie die Maya ihr Wasser sauber hielten In den Speichern der Maya halfen Pflanzen dabei, die Wasserqualität zu verbessern. Aquatische Biota dienten als selbstreinigende Pflanzenkläranlagen.