Ich liebe mittlerweile Propionsäure. Man kann damit kostengünstig wirklich viel erreichen. Merke es vor allem daran, dass nach Wochen der Einnahme sich meine Stimmung wirklich verbessert hat. Vielleicht auch bei Long Covid mal einen Versuch wert.
Zitat von Speedy im Beitrag #276Ich liebe mittlerweile Propionsäure. Man kann damit kostengünstig wirklich viel erreichen. Merke es vor allem daran, dass nach Wochen der Einnahme sich meine Stimmung wirklich verbessert hat
Was bringt Propionsäure insgesamt? Noch nie etwas davon gehört.
ZitatSupplementierung lindert Symptome über immunmodulierende Mechanismen Die darmvermittelte Immunregulation bei Menschen mit multipler Sklerose (MS) kann durch diätetische Gaben von Propionsäure anscheinend positiv beeinflusst werden. Sowohl die Schubrate als auch das Risiko der Zunahme des Behinderungsgrades konnten durch eine Supplementierung langfristig reduziert werden.
Nach Ansicht der Autoren bilden die Daten eine solide Basis für weitere Studien, um den Effekt einer Propionsäure-Supplementierung nicht nur bei Patienten mit multipler Sklerose, sondern auch bei Patienten mit anderen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis genauer zu untersuchen. Darüber hinaus stellen kurzkettige Fettsäuren möglicherweise nur einen Teil der Metabolite der intestinalen Bakterien dar, die einen Einfluss auf den Krankheitsverlauf diverser Autoimmunkrankheiten ausüben könnten. Obwohl also noch reichlich Forschungsbedarf besteht, ist aus Sicht von Prof. Dr. Aiden Haghikia gegen eine versuchsweise Einnahme von Propionsäure als Zusatzbehandlung zu einer bestehenden MS-Therapie nichts einzuwenden (s. unten). |
ZitatNEUROLOGIE Ernährung beeinflusst den Verlauf von Multipler Sklerose
Das Darm-Mikrobiom, die gesamte bakterielle Besiedlung des Darms, spielt nicht nur für den gesunden Organismus eine wichtige Rolle, sondern auch im Zusammenhang mit Erkrankungen, die auf vielen Faktoren beruhen, wie die Multiple Sklerose. Im Darm findet die Interaktion zwischen der Nahrung, den dortigen Bakterien, deren Stoffwechselprodukten und dem Immunsystem in der Darmwand statt. „So können die Darmbakterien direkt und indirekt Einfluss auf anatomisch entfernte Strukturen wie das Gehirn nehmen“, erklärt Aiden Haghikia. „Das Darm-Mikrobiom entspricht damit einem eigenständigen endokrinen Organ, das mit der Umwelt in Verbindung steht.“
Kurzkettige Fettsäuren können Entzündungsreaktionen unterdrücken
Zitat von Speedy im Beitrag #276Ich liebe mittlerweile Propionsäure. Man kann damit kostengünstig wirklich viel erreichen. Merke es vor allem daran, dass nach Wochen der Einnahme sich meine Stimmung wirklich verbessert hat. Vielleicht auch bei Long Covid mal einen Versuch wert.
Mich würde interessieren, wieviel mg Du täglich genommen hast und ob es irgendwelche Nebenwirkungen gab? Von welchem Anbieter war das Präparat?
ZitatLactobacillus casei ist als Bewohner des menschlichen Verdauungstraktes an der Aufspaltung von Proteinen in Peptide und Aminosäuren beteiligt. Es zersetzt Nahrungsmittel und hilft somit bei der Verdauung. Die Gabe von Lactobacillus casei bei Infektionen mit Salmonellen hilft bei der Genesung
ZitatDie Bakterien Lactobacillus acidophilus (DDS-1) zeichnen sich durch eine starke entzündungshemmende Wirkung aus und verbessern gezielt Darmbeschwerden durch Laktoseintoleranz.
Die Einnahme von Lactobacillus gasseri KS-13, Bifidobacterium bifidum G9-1 und Bifidobacterium longum MM-2 induziert ein weniger entzündliches Zytokinprofil und eine potenziell vorteilhafte Verschiebung der Darmmikrobiota bei älteren Erwachsenen: eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Crossover-Studie
ZitatStudie, ob ältere Erwachsene, die eine probiotische Mischung konsumierten, einen größeren Anteil an zirkulierenden CD4 + -Lymphozyten, eine veränderte Zytokinproduktion und eine Verschiebung der Darmmikrobiota in Richtung einer gesünderen mikrobiellen Gemeinschaft aufweisen würden.
Schlüsse: Das Probiotikum hielt CD4+ Lymphozyten bei und produzierte ein weniger entzündliches Zytokinprofil, möglicherweise aufgrund der Veränderungen in den mikrobiellen Gemeinschaften, die denen in gesunden jüngeren Populationen ähnlicher waren.
ZitatDer menschliche Stoffwechsel braucht eine ausgewogene Ernährung, um richtig zu funktionieren. Dazu gehören grundsätzlich auch Zucker und Fett, jedoch sollten diese Stoffe den kleinsten Anteil an der Ernährung haben. Das ist gar nicht so einfach umzusetzen, wie man glaubt, denn gerade in unseren Breiten enthalten viele Nahrungsmittel zu viel von beidem. Damit sind nicht nur Süßigkeiten oder Softdrinks mit offensichtlichen Fett- und Zuckeranteilen gemeint, sondern auch andere Lebensmittel. Sehr stark ist beides zum Beispiel in Fertiggerichten vertreten. So nehmen wir viel Zucker und Fett vollkommen unbewusst zu uns.
Zu viel Zucker und Fett fördern wiederum Übergewicht. Das beginnt schon bei der Verdauung. Der Zucker beeinflusst das Verhältnis der Bakterien, die natürlicherweise im menschlichen Darm leben und für die Verarbeitung der Nährstoffe zuständig sind. Bei zu viel Zucker kann es passieren, dass die Darmbakterien, die dafür sorgen, dass der Körper wenig Fett anlagert, inaktiv werden. Kombiniert man dann noch eine zu fetthaltige Ernährung, sind die Anlagerung von Fetten und damit auch das Übergewicht vorprogrammiert.
Zu viel Zucker macht außerdem in letzter Konsequenz anfälliger für Infektionen. Das liegt daran, dass die Darmflora für die Abwehrkräfte des Körpers nicht unwichtig ist, so befindet sich im Darm der größte Teil unserer Immunzellen. Der Zuckerüberfluss sorgt dafür, dass sich die Zusammensetzung der Darmflora ins Negative ändert. Außerdem wird die Darmschleimhaut dünner. Im Endeffekt entsteht im Darm eine Umgebung, in der sich ungesunde Bakterien vermehren können. Der Körper wird anfälliger für Infektionen, das Immunsystem geschwächt. Zucker dient zudem als Nährstoff für im Darm vorhandene Pilze. Deren Vermehrung kann die Verdauung beeinträchtigen und zum Beispiel zu Verstopfung führen.
Auf den Anteil an Zucker und Fett in Nahrungsmitteln zu achten, ist also durchaus sinnvoll, da sonst langfristig die Gesundheit leidet. Mit zu viel Zucker im Darm schadet man nicht nur direkt den Abwehrkräften und füttert ungesunde Keime, man begünstigt auch ungesundes Übergewicht. Als Alternative zu Zucker ist beispielsweise Xylit geeignet. Natürlicher Zucker in Früchten ist außerdem deutlich unbedenklicher als der verarbeitete Industriezucker.
Zucker tötet Darmbakterien, die Fettleibigkeit vorbeugen Dass zu viel Zucker der Gesundheit schadet, ist bekannt. Nun zeigt sich im Mausmodell: Er stört auch das Darmmikrobiom sowie die Immunreaktion, die starkem Übergewicht vorbeugt.
ZitatIm menschlichen Darm schlummern Bakterien, die für die Entstehung von Immunzellen sorgen – und die wiederum unterbinden die Bildung von Fettzellen. Doch eine stark zuckerhaltige Ernährung kann die Zahl dieser Mikroben verringern, wie Yoshinaga Kawano von der Columbia University in New York und sein Team in einer Studie im Fachblatt »Cell« von August 2022 beschreiben. Mit Experimenten an Mäusen haben sie gezeigt, wie die Ernährung, das Darmmikrobiom und spezielle Immunzellen zusammenhängen und vor Fettleibigkeit und anderen Stoffwechselkrankheiten schützen.
Das metabolische Syndrom umfasst mehrere Gesundheitszustände wie einen hohen Blutzuckerspiegel oder Fettleibigkeit, die zusammengenommen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes erhöhen. Kawano und seine Kollegen fanden nun heraus, dass bestimmte Darmbakterien bei Mäusen dazu beitragen, die Risikofaktoren für ein metabolisches Syndrom zu verringern. Die Mikroben sorgen für einen Anstieg spezieller T-Helferzellen, der so genannten TH17-Zellen. Wie die Forschenden entdeckten, bewirken diese Immunzellen, dass im Darm weniger Fett aufgenommen wird.
Fütterten die Wissenschaftler die Mäuse mit einer fett- und zuckerreichen Nahrung, wurden die hilfreichen Bakterien im Darm abgetötet. Mikrobiotische Präparate verhinderten jedoch, dass die Mäuse trotz der stark fett- und zuckerhaltigen Ernährung dicker wurden oder ein metabolisches Syndrom entwickelten. Eine genauere Betrachtung ergab, wie das Übergewicht zuvor zu Stande kam: Der hohe Zuckergehalt förderte das Wachstum von Bakterien der Familie Erysipelotrichaceae, die wiederum die immunregulierenden Bakterien abtöteten. Bekamen die Mäuse keinen Zucker mehr zu fressen, entwickelten sie auch keine Fettleibigkeit und kein metabolisches Syndrom mehr. Allerdings nur, wenn die Tiere noch über von Bakterien produzierte TH17-Zellen verfügten. Das zeigt, dass Zucker offenbar nicht nur wegen der Kalorien dick macht, sondern zusätzlich wegen seiner Wirkung auf das Mikrobiom des Verdauungstrakts.
Ernährung: Zucker killt wichtige Darmbakterien Was wir essen beeinflusst unser Mikrobiom im Darm - und unsere Gesundheit. Ein Mäuseversuch zeigt, dass Zucker bestimmte Darmbakterien tötet, die Fettleibigkeit und Krankheiten vorbeugen. Also nie wieder Schokolade?!
ZitatProzessierte Lebensmittel enthalten viel Zucker Problematisch sind hier nicht nur Kuchen, Kekse und Schokoladenriegel - Dinge, die für ihren hohen Zuckergehalt bekannt sind. Sogenannte "versteckte Zucker", wie sie in prozessierten Nahrungsmitteln vorkommen, lassen die Anzahl der Teelöffel Zucker nach oben klettern. Wer viel Fertigessen zu sich nimmt, hat sein Zuckerlimit ganz schnell überschritten.
Daraus ergibt sich schnell ein Teufelskreis: Zuckerhaltiges Essen lässt den Blutzuckerspiegel nicht nur schnell steigen, sondern auch schnell wieder fallen. Die Unterzuckerung, die darauf folgt, heizt den Appetit auf Süßes erneut an.
Neben Fettleibigkeit sind Herz-Kreislauferkrankungen durch hohe Blutzucker- und Blutfettwerte die Folge. Daraus resultieren Herzinfarkte, Schlaganfälle und Diabetes-Typ-2.
BopA spielt keine große Rolle bei der Adhäsion von Bifidobacterium bifidum an Darmepithelzellen, extrazellulären Matrixproteinen und Schleim https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24014530/
Ich habe nun das vielumworbene Präparat KIJIMEA-Reizdarm einmal ausprobiert, dafür habe ich für 14 Tabletten knapp 17 Euro ausgegeben, also noch relativ günstig bekommen. Es besteht aus einem einzigen Wirkstoff, dem Bifo-Bakterienstamm B. bifidum MIMBb75. Als ich das gelesen habe, wurde ich schon misstrauisch, denn immerhin soll das Produkt ja Wunder bewirken und sämtliche Symptome eines Reizdarms beseitigen. Ich habe dann aber an zwei Abenden jeweils 2 Kapseln genommen. Nach der ersten Einnahme habe ich überhaupt nichts bemerkt und meine leichten Bauschmerzen, unter denen ich im Moment des Öfteren leide, sind auch geblieben.
Nach der zweiten abendlichen Einnahme wurde ich frühmorgens wach und war regelrecht deprimiert, so etwas hatte ich noch nie. Die Hirn-Darm-Verbindung hat also wirklich funktioniert, nur anders als erwartet. Ich habe das Präparat nicht mehr genommen, ich will mir ja keine Depression züchten. Bei Produkten, die nur einen Bakterienstamm enthalten, sollte man Vorsicht walten lassen. Eigentlich habe ich das auch schon immer geahnt, aber nun weiß ich es aus eigener Erfahrung ganz genau.
Also kein Zucker und wenn das nicht hilft Antibiotika. Divertikel im Dünndarm habe ich noch nie gehört, die gehören oder besser gehören nicht in den Dickdarm. Wenn die Dünndarm Dickdarm Sperre nicht funktioniert, ist es auch schwer. Gibt es da so eine OP wir bei Sodbrennen? Aber lieber Antibiotika als OP Stuhltransplantat ist auch nicht gängig. Und wer macht so was in Eigenregie?
Zitat von scooter44 im Beitrag #291@Illuminatus Ich nehme ab und zu Probiotika und hatte noch nie Probleme. Im Gegenteil.
Bei einer dauerhaften, täglichen Einnahme kann es schon zu Problemen kommen. Ganz wichtig ist auch, welches Präparat man nimmt. Bei hochdosierten Produkten mit vielen Bakterienstämmen ist generell Vorsicht geboten, allerdings merkt man ja, ob es einem gut tut oder sich irgendwelche Probleme durch die Einnahme einstellen.
Lactobacillus brevis MTCC 1750 enhances oxidative stress resistance and lifespan extension with improved physiological and functional capacity in Caenorhabditis elegans via the DAF-16 pathway https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1...rnalCode=ifra20
ZitatAuch lebende und nicht hitzegetötete L. brevis MTCC 1750 könnte die Lebensdauer des Wurms verlängern. Diese Effekte hängen vom Transkriptionsfaktor DAF-16 ab, der mit einer signifikanten Hochregulierung seines Zielgens sod-3 offensichtlich ist. Dies erklärte auch die signifikanten Verbesserungen bei verschiedenen altersbedingten Veränderungen der physiologischen und mechanischen Parameter des Wurms durch L. brevis MTCC 1750.
Ja, die Würmer könnten ihr Leben damit verlängern, fraglich ist natürlich, ob es beim Menschen ähnliche positive Effekte hat.
Zitat von Illuminatus im Beitrag #295Manchmal wünsche ich mir einfach konkrete Maßnahmen, als irgendwelche kryptischen Stoffwechsel-Wege oder Modellorganismen
Ist doch ganz einfach, oder? Dein Mikrobiom kann immer nur so gut sein wie die Qualität deines Essens.
Du hast in deiner Aufzählung eine wichtige Sache vergessen. Das gründliche Kauen jedes einzelnen Bissens ist sehr wichtig. Es führt im besten Fall zu einer wesentlich kürzeren Verweildauer im Magen, einer viel besseren Aufspaltung der Bestandteile durch die Verdauungssäfte der Bauchspeicheldrüse und zuletzt dadurch zu viel weniger Fäulnisflora!!!
Probiotika ( Lactobacillus gasseri KS-13, Bifidobacterium bifidum G9-1 und Bifidobacterium longum MM-2) verbessern die rhinokonjunktivitisspezifische Lebensqualität bei Personen mit saisonalen Allergien