Die Joker'sche Negentropie-Theorie ist weder mathematisch ausgearbeitet noch durch Experiment bestätigt, also auch Esoterik. Mich erinnert dieser, wie nennt man so etwas, hm "Gefühlsausbruch" an das alte Zeitgunstforum. Wurde da nicht so ähnlich die epigenetische Reprogrammierung im menschlichen Körper beendet.
Spannend ist das Thema hier! Ja, ich denke ich werde nicht älter als andere und ich denke der Körper ist nicht gebaut für die Unsterblichkeit.
Ich habe mich leider ungenau ausgrdrückt. Natürlich ist Erde und Sonne nur zufällig da. Und natürlich existiert die Sonne nur in einem begrenzten Zeitabschnitt. Das ist mir bewusst. Für uns ist die Erde nur zufällig das Substrat und die Sonne die Glühbirne. Milliarden Sonnen sind leider für niemanden ein Ofen und eine Glühbirne.
Egal, ob zufällig oder durch "Negentropie" zwangsläufig so "geschaffen", es ist nun mal so, es hat sich so ergeben. Ich verehre keine Glübirnen (auch wenn ich sie eigentlich toll finde, aus ästhetisch-nostalgischen Gründen). Aber es ist schön, dass es Öfen und Glühbirnen und Blumen und Sonne gibt. Ja, da gehen unsere Auffassungen halt etwas auseinander.
Zitat von jayjay im Beitrag #226Mich erinnert dieser, wie nennt man so etwas, hm "Gefühlsausbruch" an das alte Zeitgunstforum. Wurde da nicht so ähnlich die epigenetische Reprogrammierung im menschlichen Körper beendet.
Ich will meine Gefühle nicht unterdrücken. Ich bringe meine Verachtung für das was ist, die Welt, die Menschen und ihre lächerliche Trägheit im Denken offen zum Ausdruck, die auch zuweilen hier im Forum zu Tage tritt, denn ohne Verachtung des Bestehenden (ich nehme mich selbst davon nicht aus) kann es keine Verbesserung geben.
Wenn man sagt das was bereits da ist, ist ganz gut, dann hat man sicher eine positivere Lebenseinstellung. Aber dann hat man auch keinen großen Ehrgeiz irgend etwas zu verändern.
Und ich finde schon, dass ich einiges in Richtung Epigenetik angestoßen habe!
Zitat von jayjay im Beitrag #226Ja, ich denke ich werde nicht älter als andere und ich denke der Körper ist nicht gebaut für die Unsterblichkeit.
Tja, genau diese Denkweise verachte ich. Fatalismus, Kismet, alles ist vorherbestimmt, es klappt eh alles nicht und alles bleibt beim alten! Auch wenn ich mich dieser Gedanken auch nicht immer erwehren kann. Aber wohin führt uns dieses Denken?
Wenn die Erde so toll ist, dann müsste es doch dein höchstes Ziel sein, dich selbst möglichst schnell zu fruchtbarem Humus zu wandeln. Staub zu Staub, wo ist dein Problem?....
Was soll Verbesserung bedeuten? Besser für mich, für uns oder nur langes Leben? Die Illusion des "ichs" um jeden Preis erhalten? Das ich verändert sich stetig aber träge. Stirbt man schneller ändert sich mehr, weniger Trägheit.
Ja, du hast mich dazu gebracht jedes Jahr über eine Fastenkur nachzudenken.
Zitat von jayjay im Beitrag #226Ja, ich denke ich werde nicht älter als andere und ich denke der Körper ist nicht gebaut für die Unsterblichkeit.
Tja, genau diese Denkweise verachte ich. Fatalismus, Kismet, alles ist vorherbestimmt, es klappt eh alles nicht und alles bleibt beim alten! Auch wenn ich mich dieser Gedanken auch nicht immer erwehren kann. Aber wohin führt uns dieses Denken?
Warum diese Denkweise verachten? Man muss sie nicht akzeptieren, aber sie zu verachten finde ich sehr überheblich und destruktiv.
Zitat von jayjay im Beitrag #231Was soll Verbesserung bedeuten? Besser für mich
Das hängt von dir ab.
Zitat von jayjay im Beitrag #231Die Illusion des "ichs" um jeden Preis erhalten?
Vielleicht ist es ja gar keine Illusion. Man sagt ja gerne von Dingen, dass sie nur Illusion sind, wenn die einfach nur schwer oder gar nicht erreichbar sind. Kennst du die Fabel von dem Fuchs und den Weintrauben? Die "Illusion des Reichtums" hat für Arme sicher eine beruhigende Wirkung. Ebenso könnte die "Illusion des Ichs" ein beruhigendes Konzept für diejenigen sein, die dessen Zerfall nicht aufhalten können.
Zitat von jayjay im Beitrag #231Das ich verändert sich stetig aber träge
Möglicherweise wird es irgendwann wieder stabil, weil es nicht mehr viel zu verbessern gibt, und sich der optimale Zustand einpendelt. Man könnte stattdessen dann die Umwelt optimieren, auch ein ergiebiges Betätigungsfeld.
Solange der Mensch um sein eigenes Überleben kämpft, haben seine Umwelt und die Mitmenschen immer das Nachsehen. Das Erreichen eines quasi-unsterblichen Zustandes könnte dazu führen, dass eine Sättigung des Lebens eintritt und der Mensch etwas für andere oder die Umwelt tut, sei es aus Langeweile oder aus echtem Interesse. Heutzutage sind wir alle überwiegend Egoisten(übrigens völlig zurecht, denn unsere Zeit ist kurz), aber manche tarnen sich ganz gut, als ob sie keine wären.
Zitat von jayjay im Beitrag #231Ja, du hast mich dazu gebracht jedes Jahr über eine Fastenkur nachzudenken.
Das freut mich wirklich, ich hab das dieses Jahr auch noch vor mir!
Eine Glaube-Hoffnung-Liebe-Perspektive hat mir zu viel (Selbst-)Täuschungs-Potenzial, aber Verachtung (für sich allein) wäre mir zu nihilistisch, zu unproduktiv und v.a. zu anmaßend, dann schon lieber Anerkennung der Missstände mit dem Bestreben zu verändern, zu verbessern, und (Eigen-)"Sinn" zu geben/leben, statt zu suchen ...
Ich zitiere (heißt, ich habe auf der cintellic-site einen guten Spruch von Unbekannt "geklaut" und ein wenig abgewandelt):
"Mit Hilfe von Daten wird ein Bild oder Modell von Zuständen der realen Welt geschaffen. Je mehr relevante Daten in die Modellierung einfließen, umso genauer und aussagekräftiger kann ein solches Bild sein, und dadurch können wir Qualität, Radius und Wirksamkeit unserer Entscheidungen und Maßnahmen steigern." > > > Sich selbst und dem Umfeld das Best-Mögliche abzugewinnen und zu geben ...
Goethe wusste es bereits, allerdings hat er den radikalen Teil dem Teufel zugeordnet:
Mephistopheles: Ich bin der Geist, der stets verneint! Und das mit Recht; denn alles, was entsteht, Ist wert, daß es zugrunde geht; Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
Faust hingegen ist zwar verzweifelt, hängt aber doch am Leben:
Faust: Das Drüben kann mich wenig kümmern; Schlägst du erst diese Welt zu Trümmern, Die andre mag darnach entstehn. Aus dieser Erde quillen meine Freuden, Und diese Sonne scheinet meinen Leiden; Kann ich mich erst von ihnen scheiden, Dann mag, was will und kann, geschehn.
Das Dilemma der letzten Diskussion ist, dass man beides haben will: ein möglichst langes, aber doch ein Leben. Man kann zwar das Bestehende verachten, aber wenn man das immer tut, bleibt Verachtung als Lebenssinn. Vielleicht muss bei allem Tatendrang zur Verbesserung (den z.B. ein Ingenieur haben sollte) ein Genuss am Bestehenden bleiben, so wie es die Faust-Figur dalektisch verkörpert.
.... Werd ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön! Dann magst du mich in Fesseln schlagen, Dann will ich gern zugrunde gehn!
Für Anhänger des dialektischen Materialismus gibt es noch das Gesetz der Negation der Negation ("Aufheben" im doppelten Sinn: zerstören und bewahren)
Negation der Negation, - objektiv wirkendes allgemeines Grundgesetz der materialistischen Dialektik dem zufolge die Entwicklung als ständige Negation bestehender Qualitäten dergestalt vor sich geht, daß eine negierte Qualität eine erneute Negation erfährt und die Entwicklung somit wesentliche Seiten der ursprünglichen Qualität auf höherer Ebene gleichsam wiederholt.
Mit dem Begriff der "Negentropie" als eigenständiger Kraft kann ich leider auch weiterhin wenig anfangen. Ich würde lieber in den bekannten physikalischen, chemischen und biologischen Elementen der realen Welt denken wollen, deren Existenz gesichert und deren Verhalten gut beschrieben ist. Ich will nicht ausschließen, dass "Negentropie" irgendwann auch einmal dazu gehört.
Sind das eigentlich die gleichen Esoteriker, die empfehlen, stundenlang ohne Sonnenschutz in der Sonne zu braten? Weil Sonnenlicht ist ja so natürlich und künstlichen Sonnenschutz braucht ja kein Mensch!
Dann empfehlen sie auch noch barfuß durch zeckenverseuchtes hohes Gras zu gehen. Weil man ja so toll geerdet ist dann. Borreliose und FSME lassen grüßen!
Mit dem Begriff der "Negentropie" als eigenständiger Kraft kann ich leider auch weiterhin wenig anfangen. Ich würde lieber in den bekannten physikalischen, chemischen und biologischen Elementen der realen Welt denken wollen, deren Existenz gesichert und deren Verhalten gut beschrieben ist.
Verstehe den Vorwurf nicht. Habe es nun theoretisch herunter bis auf die unterste atomare Ebene beschrieben: Exzitonen, Phononen etc.... alle für uns bedeutsamen (Quasi)Teilchen der Quantenphysik extra hinterlegt mit hochwissenschaftlichen Links, die vor mathematischen Formeln nur so strotzen. Und es ist dir immer noch zu ungenau! Oder mangelt es nur an Verständnis?
Also ich kann dir Negentropie-Prozesse mit Hilfe dieser Werkzeuge bis auf Nachkommastellen genau berechnen. Worin besteht nun genau das Problem? Dass wir noch nicht mit dem praktischen Teil durch sind? Das liegt nicht nur an mir!
#238: Ich halte die Antwort für nicht angemessen. Niemand hat empfohlen, stundenlang in der Sonne zu braten oder sich in hohem Gras von Zecken beißen zu lassen. Es ging lediglich um die Überlegung, mittels eines Potentialausgleichs bestimmte Prozesse im Körper zu verbessern. Nichts mehr und nicht weniger. Über die Empfehlung, ab und zu mal barfuß zu gehen, ist auch bei Edubily ein Blogeintrag erschienen. Ich gehe auch gern barfuß, im Sommer auf dem Rasen, im Sand, am Meer ... Auch im Büro.
Ich habe nur gesagt, dass ich mit "Negentropie" als eigenständiger Kraft nichts anfangen kann. Ich habe nicht gesagt, dass es keine Quasiteilchen gibt und dass diese in biochemischen Prozesse keine Rolle spielen. Auch Quanteneffekte usw. Wenn man das "Negentropie" nennen will, kann man das natürlich tun. Auch wenn man es nicht tut, ist alles genauso gut. Im Übrigen bezweifle ich, dass man mit Hilfe dieser Erkenntnisse irgendetwas im Körper, speziell im Hinblick auf A-A auf Nachkommastellen genau berechnen kann. Dazwischen liegen noch ein paar Schritte. Ich kann einfach nicht ausgehend von einer "Negentropie"-basierten Maßnahme auf den Verjüngungsprozess oder einzelne Effekte schließen, wobei das Negentropie-Konzept dann zwingend notwendig wäre und es nicht genügt, z.B. Quanteneffekte vorauszusetzen. Das kann ja an mir und meiner unzureichenden Bildung und/oder Phantasie liegen. Klingt komisch, ist aber so.
Der "Negentropie-Erhaltungssatz" ist das zentrale "Problem". Entweder genial - oder bullshit.
Das Phänomen Negentropie existiert auch, wenn der Erhaltungssatz nicht zutrifft, aber alle aus dem Negentropie-Erhaltungssatz abgeleiteten Schlussfolgerungen sind dann unbrauchbar.
Als Beispiel: Benutzt der Körper Energie aus Lebensmitteln um damit Negentropie aufzubauen, ist das mit dem aktuellen Stand der Wissenschaft kompatibel. Eine Negentropie-Übertragung durch Biophotonen ist hingegen nicht wissenschaftlich gesichert, sondern eine logische Schlussfolgerung SOFERN der Negentropie-Erhaltungssatz gültig ist.
WENN der Negentropie-Erhaltungssatz zutrifft, gäbe es eine Vielzahl von Möglichkeiten für eine praktische Umsetzung für Anti-Aging und Reverse-Aging. Daher bin ich dafür, die Hypothese zu Ende zu denken, OBWOHL dadurch die Grenze zur Esoterik aus meiner Sicht dadurch aktuell überschritten wird.
Was jetzt noch als Esoterik bezeichnet wird, könnte künftig anerkannte Wissenschaft sein. Die Wissenschaft erobert sich allmählich ihr Terrain. Um im Thread weiter zu kommen sollten wir als gemeinsamen Nenner einfach mal die Arbeitshypothese eines zutreffenden Negentropie-Erhaltungssatzes (unter o.g. Vorbehalt) annehmen.
Ob und welche praktische Konsequenzen daraus zu ziehen sind, bleibt ja jedem selbst überlassen.
Zitat von Prometheus im Beitrag #235So, zurück zum Thema!
Zitat von Prometheus im Beitrag #240Der "Negentropie-Erhaltungssatz" ist das zentrale "Problem". Entweder genial - oder bullshit.
Das Phänomen Negentropie existiert auch, wenn der Erhaltungssatz nicht zutrifft, aber alle aus dem Negentropie-Erhaltungssatz abgeleiteten Schlussfolgerungen sind dann unbrauchbar.
Absolut korrekt auf den Punkt gebracht. Genau das ist der entscheidende Punkt. Sein oder Nichtsein!
Im Falle der Korrektheit des Negentropie-Erhaltungssatzes muss man erklären, wie die Negentropie übertragen wird und dann kommen automatisch die Biophotonen oder aber die anderen Quasiteilchen automatisch mit ins Spiel.
Dass Ordnung nur allein aus Energie entstehen kann, die zwar auch eine höhere Ordnung (z.B. Licht) und eine niedrigere Ordnung (z.B. Wärme) innehat, erscheint mir unwahrscheinlich. Theoretisch möglich?- Ja! Plausibel? - Nein! Diese Erklärung kann für mich niemals alle Alltagsphänomene erklären. Zufall als Erklärung für Ordnung ist für mich eher eine Verlegenheitserklärung. Wenn man nicht mehr weiter weiß, dann war's halt der Lückenbüßer Zufall?
Zitat von Prometheus im Beitrag #240Eine Negentropie-Übertragung über Biophotonen ist hingegen nicht wissenschaftlich gesichert, sondern eine logische Schlussfolgerung SOFERN der Negentropie-Erhaltungssatz gültig ist.
Exakt! Exzellent formuliert.
Jedes wissenschaftliche Arbeiten erfordert das Aufstellen von Theorien. Einsteins Theorien waren anfangs auch nicht bewiesen, Teile davon wurden später sogar widerlegt. Dennoch war es eine herausragende geistige Leistung
Zitat von Prometheus im Beitrag #240WENN der Negentropie-Erhaltungssatz zutrifft, gäbe es eine Vielzahl von Möglichkeiten für eine praktische Umsetzung für Anti-Aging und Reverse-Aging. Daher bin ich dafür, die Hypothese zu Ende zu denken, OBWOHL dadurch die Grenze zur Esoterik aus meiner Sicht dadurch aktuell überschritten wird.
Überschritten wird die Grenze meiner Meinung nach erst, wenn völlig artfremde Themen eingebracht werden, die mit der Ursprungsthese gar nichts mehr zu tun haben.
Immerhin gibt es bereits einige Hinweise, z.B. die LLLT
Ich hätte eigentlich den Nobelpreis verdient für meine Theorien, bin aber gerne bereit darauf zu verzichten.
Es geht mir in erster Linie darum, die Theorien erst einmal bekannt zu machen im Sinne dessen, dass ich die Menschheit in die richtige Richtung lenken will. Ich bin in vielfacher Hinsicht für die Menschheit tätig, nicht nur im Bereich Biologie. Mein Motiv ist Eigennutz, viele Dinge lassen sich eimfach besser in der Gruppe erledigen. Zeitmangel ist die Folge meines umfassenden Schaffens!
Wenn es mir tatsächlich gelingt, alleine wesentlich länger zu leben, bin ich nur ein Exot, der vielleicht als Ausstellungsstück im Zoo dienen darf oder schlimmer ein Versuchskaninchen der Biologen wird. Gibt es jedoch viele meiner Art, so gibt es eine Lobby, die meine/unsere Interessen durchsetzen kann.
Irgendwann wird ein schlauer Biophysiker den Negentropie-Erhaltungssatz aufgreifen und den Ruhm dafür bekommen. Es sei ihm gegönnt. Echte wissenschaftliche Arbeit ist aufwendiger als ein paar Sätze in ein Forum hinzuklatschen und bewiesen werden muss es ja auch noch!
Zitat von Prometheus im Beitrag #240Was jetzt noch als Esoterik bezeichnet wird, könnte künftig anerkannte Wissenschaft sein. Die Wissenschaft erobert sich allmählich ihr Terrain. Um im Thread weiter zu kommen, sollten wir als gemeinsamen Nenner einfach mal die Arbeitshypothese eines zutreffenden Negentropie-Erhaltungssatzes (unter o.g. Vorbehalt) annehmen.
Der Negentropie-Erhaltungssatz ist zwar noch reine Theorie, d.h. kein bisschen bewiesen, dennoch ist er nicht nach der Art der Esoterik aus dem Bauch heraus entstanden, sondern aus wissenschaftlicher Notwendigkeit. Er erklärt einfach sehr viele Dinge, die sich mit Zufall überhaupt nicht erklären lassen. Insofern ist es die einfachste Theorie von 2 unbewiesenen Theorien und nach Okhams Rasiermesser somit eigentlich zu bevorzugen.
Ich war an dem Punkt, dass viele Alterungsmechanismen, die ich glaubte im Griff zu haben, unerklärlicherweise nicht praktisch realisieren ließen. Heute weiß ich wieso! Ich litt an Negentropiemangel, da ich mein geliebtes Gemüse oft kochte. Beim Kochen allein geht schon viel Negentropie verloren, auch wenn die Vitamine und Pflanzenstoffe erhalten bleiben.
Zitat von Prometheus im Beitrag #240Ob und welche praktische Konsequenzen daraus zu ziehen sind, bleibt ja jedem selbst überlassen.
Sowieso! Ich denke die Menschheit wird in Folge dieser Entdeckung teilweise zur Rohkost zurückkehren, wenn die Konsequenzen bezüglich Alterung klar werden. Ganz geht es wahrscheinlich nicht, denn dazu sind viele schon zu sehr an die verarbeitete Kost gewöhnt! 50% roh ist meine realistische Forderung. Das halte ich jedenfalls für wahrscheinlich, dass sich das in Kürze durchsetzen wird! Ferner werden einige besondere Lebensmittel, auf die wir noch zu sprechen kommen, einen massiven Boom erleben.
#240: Wie kann man den Erhaltungssatz elementar nachweisen? Durch welches Experiment könnte man den Übergang von einem auf ein anderes System zeigen? Voraussetzung wäre, dass man Negentropie messen kann. Ich meine, die Meßbarkeit wäre doch eine Bedingung für die Anerkennung einer ... ja, was eigentlich? Physikalischen Größe? Auch wenn man das Wesen nicht versteht. Man konnte mit elektromagnetischen Wellen umgehen, konnte sie messen, auch als man sie noch nicht verstand. Zumal Negentropie die Einheit einer Energie haben soll.
Esotherik ist für mich auch nur ein Schublade, in die eine Sache mehr oder weniger willkürlich gesteckt werden kann (hatte ich schon früher geschrieben #32). Würde mich jetzt nicht abhalten, eine Sache weiter zu verfolgen). Interessant bei Wikipedia:
Heute gibt es weder im wissenschaftlichen noch im populären Sprachgebrauch eine allgemein anerkannte Definition von Esoterik beziehungsweise esoterisch.
oder
Im populären Sprachgebrauch versteht man unter Esoterik vielfach „Geheimlehren“. Ebenfalls sehr gebräuchlich ist der Bezug auf „höhere“ Erkenntnis und auf Wege, welche zu dieser führen sollen. Des Weiteren wird das Adjektiv „esoterisch“ häufig abwertend im Sinne von „unverständlich“ oder „versponnen“ verwendet.
Also, solange eine Sache noch nicht wissenschaftlich, das heißt auch reproduzierbar nachgewiesen wurde, sieht man sich immer einem Esotherik-Verdacht gegenüber. Ich bin da auch vorsichtiger geworden in dem Sinne, dass ich vieles, was Esotherik sein soll, differenzierter betrachte und es nicht sofort als Unsinn bezeichne. Trotzdem muss eine so umfassende Theorie der kosmischen Existenz einer "Negentropie" verifizierbar sein.
#242: Du vergisst beim Herunterspielen des Zufalls immer die Notwendigkeit. Im dialektischen Materialismus gibt es das Begriffspaar Zufall und Notwendigkeit als eine Ausprägung eines Gegensatzpaares. Beides wirkt immer im Zusammenhang. Notwendigkeit ist ein determiniertes bzw. quasi-determiniertes Ereignis (Wahrscheinlichkeit sehr nahe 1).
Zufall allein ist vielleicht die Brownsche Molekularbewegung (oder die Ziehung der Lottozahlen :-( ). Notwendigkeiten sind Naturkräfte, z.B. Gravitation oder elektromagnetische Kräfte. Beides zusammen erzeugt Strukturen, wenn noch Energie dazu kommt. Also nicht immer Zufall kontra Negentropie!
Gibt z.B. das Experiment: Schütteln einer Box (Energiezufuhr), in der sich Plastekugeln und kleine Magnete befinden, ungeordnet. Was passiert?
Zur Rohkost: es gibt doch viele Leute, die auf Rohkost schwören und viel davon essen. Da wurde doch bestimmt schon einmal untersucht, ob die länger leben bzw. weniger Altersmarker haben. Es gibt ja das Buch von M.Greger: How not to die (auf deutsch). Vielleicht gibt das etwas her, muss es nochmal unter diesem Gesichtspunkt lesen.
PS: Es wird bei Untersuchungen zur Rohkost schwierig bis unmöglich, die Wirkung von Biophotonen von der bestimmter Pflanzenstoffe zu trennen oder ist dies nicht notwendig? Man wird aber immer sagen können, es ist Stoff xy, der die positiven Wirkungen hat und es lässt sich vielleicht auch biochemisch nachweisen. Ein Nachweis für Biophotonen oder Negentropie zu führen dürfte viel schwieriger sein.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #243#240: Wie kann man den Erhaltungssatz elementar nachweisen? Durch welches Experiment könnte man den Übergang von einem auf ein anderes System zeigen?
Physikalisch wäre das ein Kinderspiel, meine Theorie nachzuweisen, sofern man über die Apparaturen verfügt, die leider etwas kostspielig sind!
2 einfache Nachweismöglichkeiten mal eben aus dem Ärmel geschüttelt:
Möglichkeit A.) Beschuss einer ungeordneten Struktur mit negentropiegeladenenen energiearmen Quasiteilchen, sagen wir mal Polaritonen und zusehen, wie sie in Ordnung kommen. Da die Negentropie/Ordnung eigentlich nach der klassischen Physik nur über die Energie kommen dürfte, in diesem Fall aber gar nicht so viel Energie vorhanden ist, um entropisch diese Ordnung zu erzeugen, wäre meine Theorie sofort bewiesen. D.h. ich ziele mit diesem Experiment auf eine Trennung von Energie und Negentropie ab!
Möglichkeit B.) Unterform von A.) Konstruktion eines Maxwellschen Dämons auf Quantenebene. Durch die Quasiteilchen wäre es leicht möglich eine Vorrichtung zu erstellen, die einem Maxwellschen Dämon gleichkommt. Wird in einem gleichwarmen Gefäß mit Wasser Negentropie in Form von Quasiteilchen zugeführt, so muss sich die Struktur ordnen und sofern man einen gerichteten Seperator in das Gefäß einführt, automatisch in kaltes und warmes Wasser trennen. --> Konsequenz: Der 2. Hauptsatz der Thermodynamik, der formal falsch ist, wäre widerlegt und mein Negentropieerhaltungssatz bewiesen!
Weitere Details teile ich interessierten Physikern mit Ehrgeiz auf den Nobelpreis gerne mit. Ich teile mein Wissen gern!
Zur Rohkost: es gibt doch viele Leute, die auf Rohkost schwören und viel davon essen. Da wurde doch bestimmt schon einmal untersucht, ob die länger leben bzw. weniger Altersmarker haben. Es gibt ja das Buch von M.Greger: How not to die (auf deutsch). Vielleicht gibt das etwas her, muss es nochmal unter diesem Gesichtspunkt lesen.
Reine (vegane) Rohköstler lebten früher eben nicht länger, da sie traditionell häufig einen Mangel hatten.
Vorteil durch Negentropie und Nachteil durch Mangelerscheinungen hoben sich früher quasi im Durchschnitt fast gegenseitig auf.
Man muss bedenken: Vor 100 Jahren war das Vitamin B12 usw... noch nicht bekannt, also Rohkost war definitiv ein Risiko für folgende Mängel: - B12 - Eisen - Protein - Mineralmangel durch Säuren und entsprechend Entmineralisierung - Carnosin - Carnitin ... ...
Darüber könnte man ein eigenes Thema machen. Heute sollte es aber durchaus möglich sein, die natürlichen Mängel der Rohkost auszugleichen, sei es durch Nahrungsvielfalt - die Auswahl ist heutzutage einfach höher - oder durch Nahrungsergänzung. Um sicher zu gehen, würde ich vorerst eine Rohkost light empfehlen, d.h. mind. 50% roh und den Rest gekocht, bzw. halt das, was roh unbekömmlich ist!
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #244 PS: Es wird bei Untersuchungen zur Rohkost schwierig bis unmöglich, die Wirkung von Biophotonen von der bestimmter Pflanzenstoffe zu trennen oder ist dies nicht notwendig? Man wird aber immer sagen können, es ist Stoff xy, der die positiven Wirkungen hat und es lässt sich vielleicht auch biochemisch nachweisen. Ein Nachweis für Biophotonen oder Negentropie zu führen dürfte viel schwieriger sein.
Wieso, das ist doch ganz einfach. Man muss ja nur das roh essen, was von Natur aus ohnehin wenig sekundäre Pflanzenstoffe hat. Dann kann es nämlich nur die Negentropie sein, die wirkt.
Ich meine nicht Rohköstler vor 100 Jahren, sondern solche aus der jüngeren Vergangenheit. Die werden allerdings oft noch leben, so dass die Lebensdauer nicht als Maßstab zu nehmen ist, sondern andere Marker.
Und: wer möchte schon Versuchskaninchen sein und nur Rohkost essen, die wenig sekundäre Pflanzenstoffe hat. Denke, da bekommt man kaum eine Studie hin, zumal es über einen deutlichen Zeitraum gehen muss. Wenn es nur zwei Wochen sind und man hinterher eindeutig die positive Wirkung messen kann, kann man es machen.
Und ich entnehme der Diskussion, dass es eben nicht nur die Biophotonen sind, sondern die üblichen und bekannten Stoffe dann doch noch zugeführt werden müssen. Wenn in einem Prozess ein Stoff fehlt oder Mangelware ist, nützen auch Biophotonen nichts. Also am besten Rohkost, frisch geerntet und dann noch voller Vitamine u.a.
Der Körper verlangt es offentlich. Wenn ich eine Schüssel (groß) mit geriebenen Möhren und Apfel sehe, mit Zitrone und ein wenig Öl, esse ich sie unverzüglich auf.
PS: #245: Das würde quasi ein Perpetuum mobile bedeuten. Man benötigt dann weniger Energie als man durch die Trennung des kalten von heißem Wasser erzeugt, verbraucht "nur" Negentropie. Sozusagen ein Negentropie-Antrieb. Ich halte das nicht für grundsätzlich unmöglich, zumal es ja noch die schwarze Energie geben mag. Es wäre mal von Interesse, einen Physiker dazu zu hören. Ein weiteres Problem könnte der Separator sein.
Und ich entnehme der Diskussion, dass es eben nicht nur die Biophotonen sind, sondern die üblichen und bekannten Stoffe dann doch noch zugeführt werden müssen. Wenn in einem Prozess ein Stoff fehlt oder Mangelware ist, nützen auch Biophotonen nichts. Also am besten Rohkost, frisch geerntet und dann noch voller Vitamine u.a.
Es ist auch extrem wichtig, funktionelle Negentropie (also z.B. Typ II Biophotonen) aufzunehmen.
Normale Rohkost enthält überwiegend strukturelle Negentropie (Typ I Biophotonen), die zwar ebenfalls essentiell ist, aber eben nur ein Teil und Voraussetzung, damit der Typ II überhaupt wirken kann.
Also alle essentiellen Nährstoffe + strukturelle Negentropie (Verschränkung) + funktionelle Negentropie (Superposition)
Nur alle 3 zusammen bringen den Erfolg, Alterung wirklich umzukehren!
Ich stelle die Mitteilung mal in diesen Thread, obwohl Negentropie nicht erwähnt wird. Heute erschien in der Sächsischen Zeitung auf Seite 3 ein Artikel über den in Dresden arbeitenden Biophysiker und Leibnitz-Preisträger Frank Jülichen (Preis ist mit 2.5 Mio dotiert):
"Was die Welt zusammenhält" (fast Faust)
Das wäre sicher der richtige Mann für den "Negentropie"-Gedanken. Er ist Grundlagenforscher im Dreieck Physik-Mathematik-Biologie"
Ein Link gibt es momentan noch nicht, weil es die heutige Zeitung ist.
PS: In der kurzen Zeitungsdarstellung kommt Negentropie nicht vor, obwohl die Themengebiete wie z.B.: Zellteilung, Wie bewegen sich Zellen? Wie Organisieren sich Zellen? Welche Kräfte wirken dabei? Sind die Mechanismen für alle Zellen gleich? oder "Wir versuchen, Konzepte und Modelle zu entwickeln, mit denen man die Natrur allgemein beschreiben kann" Negentropie könnte die Antwort sein.