Zitat von bul im Beitrag #2274Bei einer Impfung, zumindest bei den aktuell verfügbaren, wird ja lediglich ein einziges Spikeprotein bekanntgemacht. Das neue Virus hat es oder auch nicht. Daher können die "alten" Antikörper binden oder halt nicht.
Dies würde in diesem Kontext durchaus für eine monoepitopische Impfung sprechen. Also bei schlimmen und stark mutierenden Erregern.
Ja, das sehe ich auch so! Eine monoepitopische Impfung hat jedoch durchaus auch Nachteile, z.B. die im zeitlichen Verlauf offensichtlich rasch abfallende Immunität (z.B. durch geringere Wirkung auf Varianten oder möglicherweise zu geringe T-Zell vermittelte Immunantwort?)
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2275Valneva hat Daten veröffentlicht zur Drittimpfung mit dem eigenen Präparat, sprich 3x Valneva.
Führt zu sehr starker Vervielfachung der Antikörper.
Interessanterweise führte die Boosterung mit 1x Valneva auf 2x Vektor oder 2x mRNA bei dee kürzlichen großen Lancet-Studie kaum zur Titer-Erhöhung.
Man muss dabei immer im Hinterkopf haben, dass Antikörpertiter letztlich nur ein Surrogatparameter für einen Immunschutz sein können, da das Immunsystem bekanntlich nicht nur aus Antikörpern besteht.
Bei Valneva handelt es sich um einen Totimpfstoff, d.h. viele Epitope werden von Infekt-naiven, doppelt mRNA-Geimpften "neu" gelernt, vergleichbar wie bei einer Erstimpfung. Dass dann die Antikörpertiter noch nicht durch die Decke gehen, bedeutet NICHT, dass der Immunschutz nicht doch besser geworden ist!
Im Grunde sehe ich es als Vorteil an, wenn das Immunsystem bereits mehrere Epitope kennengelernt hat. Allerdings besteht hypothetisch dann ein höheres Risiko für ADE, siehe #2270-#2276
Labortests stützen Hoffnung auf verlässlichen Krankheitsschutz Omikron kann den Schutz vor Infektionen nach einer Impfung offenbar teilweise umgehen. Laboruntersuchungen deuten nun aber darauf hin, dass die Vakzinen schwere Verläufe weiter zuverlässig verhindern.
Blick in andere europäische Länder zeigt jedoch, wie schnell die Fallzahlen steigen können. Mit Daten aus Großbritannien und Dänemark sei die Lage besser zu beurtilen, so Brockmann. Damit könne man Schlüsse ziehen, wie es in Deutschland aussehen wird, die Frage sei nur, wann die Omikron-Welle starte. Modellrechnungen aus Großbritannien rechnen mit bis zu 400.000 bis 700.000 Infektionen pro Tag - und das trotz Maßnahmen gegen die Ausbreitung. Etwa 30 bis 40 Millionen Menschen könnten sich so infizieren.
Daten aus Dänemark zeigten eine Hospitalisierungsrate von 0,8 bei Infektionen mit Omikron, also die Anzahl derer, die bei einer Infektion im Krankenhaus behandelt werden müssen. Für Delta lag dieser Wert bei 0,7, also sogar etwas niedriger. Diese Zahlen seien aber mit Vorsicht zu betrachten, da sie sich noch auf sehr wenige Fälle beziehen, so Ciesek. Es gelte "zu hoffen und zu beten", dass die Krankheitsschwere sich als geringer erweise.
Nach jetzigem Kenntnisstand werden sich fast alle diesen Winter mit Omikron infizieren.
Was kommt da auf uns zu sollte Omikron ähnliche Krankheitshäufigkeit und Verläufe verursachen wie Delta?
Geimpfte scheinen noch gut geschützt zu sein gegen schwere Verläufe.
Aber bei um die 3 Millionen ungeimpfter Menschen mit erhöhter Gefährdung in Deutschland wagt man sich kaum auszumalen was hier im Februar los sein wird.
Wirkungseinbußen bei therapeutischen Antikörpern Besorgniserregend ist die Beobachtung, dass auch therapeutische Antikörper an antiviraler Effektivität zu verlieren scheinen. Die Autoren testeten mehrere rekombinante, neutralisierende monoklonale Antikörper, darunter die bereits in der EU zugelassene Kombination Casirivimab und Imdevimab (Ronapreve®) sowie Etesevimab/Bamlanivimab, für die das Zulassungsverfahren in der EUauf Initiative der Herstellers Eli Lilly kürzlich gestoppt wurde.
Alle getesteten Antikörper hemmten den durch die Kontrollen ausgelösten Eintritt auf robuste und konzentrationsabhängige Weise. Im Gegensatz dazu war der durch das Omikron-S-Protein ausgelöste Eintritt vollständig resistent gegen Bamlanivimab, Etesevimab und Imdevimab sowie weitgehend resistent gegen Casirivimab. In Übereinstimmung mit diesen Ergebnissen konnte ein Cocktail aus Bamlanivimab und Etesevimab den durch das Omikron-S-Protein vermittelten Eintritt nicht hemmen, während die Hemmung durch einen Cocktail aus Casirivimab und Imdevimab ineffizient war.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2278EMA lässt jetzt auch JuJ als Booster zu!
Aber nur für diejenigen, die vorher 2x mRNA hatten. Wie ist das denn jetzt bei dir, wie kannst du jetzt als J&J only bustern?
Betrifft mich ja auch. Hatte auch zu dieser Zeit Johnson geholt. Eine 2. Johnson würde ich im Januar oder eher Februar nehmen, wenn man es denn dürfte... J & J hatte vor einiger Zeit eine kleinere Studie zu 2x Johnson gemacht. Über den Ausgang hat man nie viel erfahren. Die Daten der Teilnehmer sollen aber nun bei den Ergebnissen zu Omikron berücksichtigt werden.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2278EMA lässt jetzt auch JuJ als Booster zu!
Aber nur für diejenigen, die vorher 2x mRNA hatten. Wie ist das denn jetzt bei dir, wie kannst du jetzt als J&J only bustern?
Ich gedenke Mitte Januar mit Moderna zu buhstern. Wichtiger als das Präparat ist mir der 3-Fach-Status. Wobei ich hoffe der gilt auch für JuJ einfach + 1x mRNA. Dazu lese ich zuletzt widersprüchliches.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2278EMA lässt jetzt auch JuJ als Booster zu!
Aber nur für diejenigen, die vorher 2x mRNA hatten. Wie ist das denn jetzt bei dir, wie kannst du jetzt als J&J only bustern?
Ich gedenke Mitte Januar mit Moderna zu buhstern. Wichtiger als das Präparat ist mir der 3-Fach-Status. Wobei ich hoffe der gilt auch für JuJ einfach + 1x mRNA. Dazu lese ich zuletzt widersprüchliches.
2 mRNA nun. Die 2. 6 Monate später. So ist die offizielle Empfehlung nun nach Johnson.
Zitat von Elethiomel im Beitrag #2281Nach jetzigem Kenntnisstand werden sich fast alle diesen Winter mit Omikron infizieren.
Was kommt da auf uns zu sollte Omikron ähnliche Krankheitshäufigkeit und Verläufe verursachen wie Delta?
Geimpfte scheinen noch gut geschützt zu sein gegen schwere Verläufe.
Aber bei um die 3 Millionen ungeimpfter Menschen mit erhöhter Gefährdung in Deutschland wagt man sich kaum auszumalen was hier im Februar los sein wird.
@Elethiomel Bin da eher entspannt. Klar werden sich sehr viele bis zum Update zumindest infizieren, aber für schwerere Verläufe scheint bei Omikron eine sehr hohe Virenlast erforderlich zu sein. Sind wir wieder beim Thema Gurgellösungen beim allerersten Anzeichen nicht wahr. Ich finde man sollte die aktuellen Daten von Biontech und Moderna noch nicht überinterprätieren. Diese sahen als gerade Delta Einzug hielt anfangs auch viel besser aus als sie es am Ende dann wirklich waren.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2278EMA lässt jetzt auch JuJ als Booster zu!
Aber nur für diejenigen, die vorher 2x mRNA hatten. Wie ist das denn jetzt bei dir, wie kannst du jetzt als J&J only bustern?
Ich gedenke Mitte Januar mit Moderna zu buhstern. Wichtiger als das Präparat ist mir der 3-Fach-Status. Wobei ich hoffe der gilt auch für JuJ einfach + 1x mRNA. Dazu lese ich zuletzt widersprüchliches.
2 mRNA nun. Die 2. 6 Monate später. So ist die offizielle Empfehlung nun nach Johnson.
Diese Empfehlunghabe ich auch gelesen. Mir geht es letztlich um den Rechtsstatus. Mit 1x Jannsen gilt man als vollständig geimpft bzw. grundimmunisiert. Es wurde zur "Optimierung" irgendwann ein Schuss mRNa obendrauf empfohlen, aber das änderte nichts am besagten Status.
Schlimmstenfalls wären du und ich sonst noch 1 Booster und 6 Monate vom §x Impfstatus entfernt - wenn man auf einmal völlig willkürlich die Grundimmunserung von JuJ aberkennt.
Harvard scientist Dr Alina Chan told the Science and Technology Select Committee that it is 'reasonable' to believe that Covid was genetically engineered in China.
She also said that the Chinese Communist Party's cover-up of the initial outbreak in Wuhan two years ago and attempts to sabotage the World Health Organisation's inquiry into the origins of the pandemic made the lab-leak theory likely.
Tory peer Lord Ridley, who has co-authored a book on the origin of the virus with Dr Chan, said the fact that experts have still not found the animal host that would support a natural origin despite two years of research supports claim that Covid came from a lab.
Recent revelations of China's attempted cover-up have forced British and US intelligence officials to take seriously the lab-leak hypothesis, once dismissed as a crank conspiracy theory.
However, the bombshell allegations are likely to heap pressure on the UK Government to challenge Beijing's assurances that the virus came from the natural world. They are also likely to raise further questions about the relationship between Chinese President Xi Jinping and the WHO, which last year was accused of publishing a whitewash report into the outbreak.
Dr Chan told MPs: 'I think the lab origin is more likely than not. Right now, it's not safe for people who know about the origin of the pandemic to come forward.
'But we live in an era where there is so much information being stored that it will eventually come out. We have heard from many top virologists that a genetically-engineered origin is reasonable, and that includes virologists who made modifications to the first SARS virus.'
The omicron variant infects around 70 times faster than delta and the original Covid-19 strain, though the severity of illness is likely to be much lower, according to a University of Hong Kong study that adds weight to the early on-ground observations from South African doctors.
The supercharged speed of omicron’s spread in the human bronchus was found 24 hours following infection, according to a Wednesday statement from the university. The study, conducted by a team of researchers led by Michael Chan Chi-wai,found that the newest variant of concern replicated less efficiently -- more than 10 times lower -- in the human lung tissue than the original strain which may signal “lower severity of disease.”
The study, which suggests that omicron jumps faster from one person to another but doesn’t damage lung tissues as much as its predecessor strains did, is currently under peer review for publication in a scientific journal. Bloomberg didn’t have access to the entire study.
Even if omicron is conclusively proved to be less severe, its wildfire spread can stretch and challenge health facilities around the world. The Hong Kong university’s study also warns against taking the new variant lightly.
Ja, die gleichen Richter hatten auch schon 2G in NDS bei Frisörbesuchen, Fußpflege gekippt.
Natürlich ist 2G im Einzelhandel nicht verhältnismäßig. Tests und Masken und das Ansteckungsrisiko ist nahe 0.
2G ist sowieso nur zur Schikane erdacht bzw. stellt indirekten Impfzwang dar.
Die Begründung des Lüneburger OVG ist lesenswert. Es moniert u.a. auch dass der Staat es bis heute versäumt hat die Ansteckungsrisiken in verschieden Lebensbereichen hinreichend wissenschaftlich zu eruieren. Wer das unterlässt, kann nicht einfach aus dee kalten Hose verfügen, was verhältnismäßig ist oder nicht - es ist dann erstmal nie verhältnismäßig.
Das ist diametraler Gegensatz zu Karlsruhes Notbremsen-Urteil. Dort war man ja der Ansicht, in einer Epidemie dürfe der Staat großzügig Maßnahmen zum „Schutz“ verfügen, auch wenn die letzte sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit nicht belegt ist. Als ob das Grundgesetz in Krisen nur bedingt gelte.
Jetzt darf man mal kurz innehalten und überlegen, welcher Grundsatz mit dem GG im Einklang steht.
Es waren beeindruckende Zahlen: Über Wochen hatte die Hamburger Sozialbehörde mitgeteilt, wie hoch die Corona-Inzidenz unter Geimpften und wie hoch sie unter Ungeimpften ist. Demnach war sie unter Ungeimpften um ein Vielfaches höher. Doch nun gibt es Zweifel.
Bei einer Recherche versuchten Journalistinnen und Journalisten von "Welt" und "Süddeutscher Zeitung" herauszufinden, bei wie vielen Corona-Fällen der Impfstatus überhaupt bekannt ist. Ihr Verdacht lautete: Die Fälle, bei denen die Behörden den Status nicht kennt, werden als Ungeimpfte aufgeführt. Dieser Verdacht erhärtete sich, es stellte sich heraus: In den meisten Fällen weiß die Hamburger Sozialbehörde tatsächlich nicht, ob jemand geimpft oder ungeimpft ist.
NDR 90,3 liegt die Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Abgeordneten Anna von Treuenfels vor. Demnach war Ende November, in der 47. Kalenderwoche, bei fast 70 Prozent der Corona-Fälle nicht klar, ob die infizierte Person geimpft oder ungeimpft war. Trotzdem wurden sie in die Gruppe der Ungeimpften gezählt.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2294https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Inzidenz-in-Hamburg-Impfstatus-der-Infizierten-oft-unklar,coronazahlen1530.html
Es waren beeindruckende Zahlen: Über Wochen hatte die Hamburger Sozialbehörde mitgeteilt, wie hoch die Corona-Inzidenz unter Geimpften und wie hoch sie unter Ungeimpften ist. Demnach war sie unter Ungeimpften um ein Vielfaches höher. Doch nun gibt es Zweifel.
Bei einer Recherche versuchten Journalistinnen und Journalisten von "Welt" und "Süddeutscher Zeitung" herauszufinden, bei wie vielen Corona-Fällen der Impfstatus überhaupt bekannt ist. Ihr Verdacht lautete: Die Fälle, bei denen die Behörden den Status nicht kennt, werden als Ungeimpfte aufgeführt. Dieser Verdacht erhärtete sich, es stellte sich heraus: In den meisten Fällen weiß die Hamburger Sozialbehörde tatsächlich nicht, ob jemand geimpft oder ungeimpft ist.
NDR 90,3 liegt die Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Abgeordneten Anna von Treuenfels vor. Demnach war Ende November, in der 47. Kalenderwoche, bei fast 70 Prozent der Corona-Fälle nicht klar, ob die infizierte Person geimpft oder ungeimpft war. Trotzdem wurden sie in die Gruppe der Ungeimpften gezählt.
Es ist doch ganz einfach, das Ganze nennt man Framing. Wenigstens, wenn man nicht drastischer und deutlicher werden will... Da ist HH im übrigen kein Einzelfall und die Weigerung der Herausgabe und Begründung der Zahlen in Bayern nur die aktuelle Spitze.
Er hat ja Telefon und könnte z. B. mal in Südafrika anrufen...
"Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee (61) berichtete am 14.12.2021: „Egal, ob die Patienten jung oder alt waren, egal, ob geimpft oder ungeimpft, egal, ob mit oder ohne Vorerkrankungen, wir sehen milde Verläufe, ohne die Notwendigkeit, die Patienten zu hospitalisieren. Die meisten Patienten seien nach fünf Tagen wieder genesen".
Zitat von Tizian im Beitrag #2296Er hat ja Telefon und könnte z. B. mal in Südafrika anrufen..."Die Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands, Angélique Coetzee (61) berichtete am 14.12.2021: „Egal, ob die Patienten jung oder alt waren, egal, ob geimpft oder ungeimpft, egal, ob mit oder ohne Vorerkrankungen, wir sehen milde Verläufe, ohne die Notwendigkeit, die Patienten zu hospitalisieren. Die meisten Patienten seien nach fünf Tagen wieder genesen".
Danke. Gute Nachrichten. Abzuklären bliebe jetzt noch, ob die SAkaner sich zur Zeit mit geringeren Virenlasten infizieren als sie hierzulande zu erwarten wären. Stichworte Sonne und Freiluft statt Innenräume.
Zitat von Fichtennadel im Beitrag #2299Danke. Gute Nachrichten. Abzuklären bliebe jetzt noch, ob die SAkaner sich zur Zeit mit geringeren Virenlasten infizieren als sie hierzulande zu erwarten wären. Stichworte Sonne und Freiluft statt Innenräume.
Ansonsten kann ich nur sagen: Her mit Omikron
Der entscheidende Unterschied zu uns sind ja nicht Sonne und Freiluft, anstecken tun sich ja dort auch sehr viele, auch mit Sonne und Freiluft, sondern daß die trotz der Infektionszahlen dennoch nicht in Abstands und Maskenwahn etc. und vor allem in keine Impfhysterie verfallen, sprich nicht in Panik geraten, sondern das Ganze als das nehmen was es ist, gerade weil sie auch erkannt haben, daß Omikron offensichtlich nicht so heftig wie Delta ist und die aktuellen Impfstoffe da sowieso nichts nützen. Da hilft dann auch kein Dauerboostern wie bei uns vollkommen sinnlos durchgezogen.
Trotz der jetzt gerade wieder bei uns beginnenden Omikronpanik-und Hysteriewelle kann man also sagen, daß die dort weit rationaler und wissenschaftlicher agieren, als in unserem Irrenhaus.
Wer aktuelle Bilder aus SA sieht, daß ist praktisch Vorcoronazeit und weitgehende Normalität.