Beeinträchtigen die Omega 3 Fettsäuren einen erholsamen Schlaf? Oder Beschleunigen sie die Regeneration, so das die Schlafzeit kürzer ausfällt? Die Autoren der o.g. Studie argumentieren eher für Letzteres.
Siehe auch: Differential Effects of DHA- and EPA-Rich Oils on Sleep in Healthy Young Adults: A Randomized Controlled Trial https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33467135/
Bislang war ich eher davon überzeugt, dass DHA reiche Öle sinnvoller sind was die Qualität des Schlafes angeht, aber in dieser Studie zumindest sind es genau die EPA reichen.
Zitat von Speedy im Beitrag #101Bislang war ich eher davon überzeugt, dass DHA reiche Öle sinnvoller sind was die Qualität des Schlafes angeht, aber in dieser Studie zumindest sind es genau die EPA reichen.
Naja, hängt doch davon ab, was ich unter Schlafqualität verstehe. Ob es die Länge des Schlafes ist oder die Tiefe.
Letzteres weiß ich nicht immer, außer, ich mache "Schlaflabor oder eine andere elektronische Schlafbegleitung.
Wenn der Schlaf kürzer ist, ich aber fit aufwache, gehe ich davon aus, dass es guter Schlaf war.
Wenn sich die benötigte Schlafzeit mit DHA verkürzen lässt und die Schlafqualität mit EPA verbessert wird, dann hat man bei einer Kombination von DHA + EPA evtl. eine kürzere Schlafdauer und eine bessere Schlafqualität!
Ich finde eher die Lichtkomponente interessant. Bin ich in den Sommermonaten viel draußen, dann brauche ich weniger Schlaf, wache ca. 2 Stunden eher auf und bin fit.
Ich gehe davon aus, dass es was mit der Zirbeldrüse und Melatoninbildung zu tun hat. Viel Tageslicht scheint zu mehr Bildung in der Nacht anzuregen.
Moringa oleifera seed ethanol extract and its active component kaempferol potentiate pentobarbital-induced sleeping behaviours in mice via a GABAergic mechanism https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35587996/
Schlafmützchen – Nomen est omen? Selbstmedikation von leichten Schlafstörungen, Schmerzen und Unruhezuständen
ZitatDie Zugehörigkeit zur Familie der Mohngewächse (Papaveraceae) erklärt einige Inhaltsstoffe aus der Gruppe der Isochinolinalkaloide (0,29 – 0,38%), die mit interessanten pharmakologischen Wirkungen auf das Zentralnervensystem verbunden sind. Dazu zählen u. a. Californidin, Allocryptopin, Protopin und Escholzin [1]. Drogenextrakte wirken im Tierversuch sedativ, anxiolytisch, spasmolytisch und schwach analgetisch, zeigen aber keine nennenswerte Toxizität am Tier oder Menschen [5]. Der Angriff der Alkaloide wird an den Benzodiazepin-Bindestellen des GABAA -Rezeptors (modulatorischer Effekt) von Neuronen vermutet [6, 7, 8]. Es wurden aber auch eine Hemmung der Butyrylcholinesterase-Aktivität [9] sowie eine Wechselwirkung mit dem 5-HT1A -Rezeptor nachgewiesen [10].
Klinische Studie mit Kombinationspräparat Klinische Daten existieren bisher nur wenige, vor allem aus einer Doppelblind-Placebo-kontrollierten Studie, die das französische Arzneimittel Sympathyl® auf Wirksamkeit und Sicherheit bei Angststörungen untersucht hat. Sympathyl® wird als traditionelles Arzneimittel bei Schlafstörungen bei Erwachsenen eingesetzt.
Acetylcholinesterase- und Butyrylcholinesterase-hemmende Verbindungen aus Eschscholzia californica (Papaveraceae)
Zitat Die Wurzeln und Luftteile von Eschscholzia californica Cham. (Papaveraceae) wurden mit Ethanol extrahiert. Wiederholte Säulenchromatographie, präparative TLC und Kristallisation führten zur Isolierung von vierzehn Isochinolinalkaloiden, deren Strukturen auf der Grundlage spektroskopischer Techniken und durch Vergleich mit Literaturwerten bestimmt wurden. Eine der isolierten Verbindungen, 1-(3-hydroxy-4-methoxybenzyl)-2-methyl-6,7-methylendioxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolin (14), wurde bisher nicht aus einer natürlichen Quelle isoliert. Alle isolierten Verbindungen wurden auf Hemmaktivität der Acetylcholinesterase (HuAChE) im menschlichen Blut und der Butyrylcholinesterase (HuBuChE) im menschlichen Plasma getestet. Keine der isolierten Verbindungen hemmte signifikant sowohl HuAChE als auch HuBuChE, aber die beiden Benzylisochinolinalkaloide, Reticulin 9 und 14, zeigten eine vielversprechende hemmende Aktivität gegen HuBuChE.
Zitat von vera8555 im Beitrag #111https://www.youtube.com/watch?v=3Nu3Ebw4FNQ sehr hilfreich
Die Ärztin kann ja nicht einmal das Ganze flüssig darstellen, sie ist also nicht gut vorbereitet, ihre Ausführungen sind so unsicher, so etwas höre ich mir nie an. Das Progesteron ebenfalls zu einem guten Schlaf führen kann ist auch schon lange bekannt.
@Prometheus Mittlerweile ja und sehr positive. Nehme jeweils ca. 2 g vor dem Schlafen (zusammen mit 300 mcg Melatonin und 400 mg Vollspektrum Magnolien Pulver) und der Schlaf ist gefühlt definitiv tiefer und erholsamer geworden. Außerdem hat sich Oleamid bei mir positiv auf Allergien ausgewirkt. Leider hat botany (das nehme ich derzeit noch) die Produktion jeglicher NEMs eingestellt. Dort gab es gute Qualität zu sehr günstigen Preisen.
ZitatSie kennen die eherne Regel: Ohne erholsamen Tiefschlaf keine Leistung tagsüber. Nicht möglich. Jeder Leistungssportler ist hier praktizierender Experte. Deshalb erlernen die irgendeine Technik der Meditation, der Tiefenentspannung.
Gestörter Schlaf? Schlafprobleme? Da denkt man unwillkürlich an (uns) Frührentner und Senioren. Tja. Weitgefehlt. Erzähl ich Ihnen heute mal eine hübsche kleine Studie an jungen Menschen. Zwischen 25 und 50 Jahren. Und wie man deren Schlafqualität – fühlen Sie sich betroffen? – ganz leicht verbessern kann. Optimieren kann.
Das interessante an dieser kleinen Studie von 2021 ist ein ganz anderer Gesichtspunkt: Die Studie ist überflüssig. Wie Zehntausend andere, wie Hunderttausend andere Studien aus 2021. Denn dahinter steckt immer das gleiche, uns längst bekannte Prinzip:
Essentiell. Ohne essentielle Substanzen kein korrektes Leben möglich. Beispielsweise kein Tiefschlaf.
Untersucht wurden also 84 junge Leute, die sich als „Normalschläfer“ bezeichneten. Die bekamen Omega 3, 1,2g täglich. Ein halbes Jahr.
Dann wurden Schlaftagebücher und sog. Aktigramme ausgewertet und ergaben:
Mehr DHA verbesserte Schlafeffizienz und verkürzte die Einschlafzeit Mehr EPA verbesserte Schlafeffizienz, aber geringere Gesamtschlafzeit, kürzere Gesamtzeit im Bett
In jedem Fall also ergab Omega 3 (ob jetzt DHA oder EPA) verbesserten Schlaf, dank EPA sogar verkürzte, dennoch ausreichende Schlafzeit.
Interessant: EPA erhöht ja Serotonin, also Melatonin indirekt durch die Hemmung von PGE2. Es genügt hier also eine kürzere Schlafenszeit.
Diese Studie ist eine der ersten, wenn nicht die erste ihrer Art: Omega 3 als Schlaftrunk. Statt Schlaftablette. Dahinter steht das Ihnen inzwischen altvertraute Prinzip:
Pharmamedizin, also Schlaftabletten sind nur ein verzweifelter, in meinen Augen irrsinniger Versuch des ach so gescheiten Menschen,
die Natur zu überlisten klüger zu sein als die Evolution den heiligsten und obersten Grundsatz der Medizin, nämlich „Primum nil nocere“ in die Tonne zu treten
PS: Die Grundidee dieser News mitbekommen? Ich wette, gleiche Ergebnisse erzielen Sie auch mit anderen essentiellen Substanzen. Weshalb keine Studie „Zink und Schlaf“ oder „Vitamin D und Schlaf“ oder „Magnesium und Schlaf“ ... jetzt, mit knapp 80 Jahren, wüsste ich auch ein Riesen-Institut mit tausend Mitarbeitern gar köstlich zu beschäftigen … täglich neue Studien ….
Meinen Rehen genügt das Prinzip dahinter. Die haben´s „kapiert“, auch ohne Studium.
Quelle: Patan, M. J. et al 2021. Nutrients 13(1):248.
#117 Ein Phytotherapeutikum wurde vergessen. Guter Rotwein. Dosierung muss man probieren. Aber es garantiert einen guten Schlaf. Hab ja eigentlich kein Schlafproblem. Nur wach ich manchmal um 3 Uhr auf. Sehr gut gewirkt hat ja auch mein kleines Spätstück mit Schmalz auf Filinchen, 1 EL MCT-Öl und 25 mg Zink. Und direkt vor dem Schlafen noch ein Gläschen Roten um ganz sicher zu gehen. Der Schlaf dauert dann 7h, von 1 Uhr bis 8 Uhr.
Die Kombination Magnesium Glycinat + L-Theanin (Verhältnis 1:1) wirkt sich bei nicht gerade wenigen wohl äußerst positiv auf die Schlafqualität aus. Selbst habe ich das allerdings noch nicht so getestet, da ich sehr zufrieden mit Oleamid bin.
Omega-3 long-chain polyunsaturated fatty acid and sleep: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials and longitudinal studies: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33382879/