Studie: Stetiger Einstrom von Kalzium schwächt das Herz Wissenschaftler haben einen entscheidenden Mechanismus bei der Entstehung chronischer Herzschwäche entdeckt: Ist das Herz dauerhafter Überlastung z.B. durch Bluthochdruck ausgesetzt, lassen zwei bestimmte Proteine unablässig Kalzium in die Muskelzellen einströmen. Dies setzt krankhafte Umbauprozesse des Herzmuskels in Gang.
Zitat von La_Croix im Beitrag #504Studie: Stetiger Einstrom von Kalzium schwächt das Herz Wissenschaftler haben einen entscheidenden Mechanismus bei der Entstehung chronischer Herzschwäche entdeckt: Ist das Herz dauerhafter Überlastung z.B. durch Bluthochdruck ausgesetzt, lassen zwei bestimmte Proteine unablässig Kalzium in die Muskelzellen einströmen. Dies setzt krankhafte Umbauprozesse des Herzmuskels in Gang.
Kommentar Prometheus: Eigentlich ist Kalzium für die Herzkontraktion ernorm wichtig. Das Problem bei altersbedingter Kardiomyopathie liegt vermutlich in einer zellullären Hyperfunktion (siehe auch Hyperfunction Theory of Aging) und der somit stattfindenden Daueraktivierung des Kalzium-Influxes
Bei humanen Embryonen werden zwischen der zweiten und neunten Schwangerschaftswoche praktisch alle epigenetischen Informationen in der DNA resettet. Bis auf 5% der Methlyisieerungsmuster, vor allem bei solchen, die erst "kürzlich" in unserer DNA vorhanden sind, diese können also durch Umweltbedingungen leichter an-/ausgeschaltet und diese Infomation an die Nachkommen weitergegeben werden, einie Beziehung auf Probe sozusagen:
In fact, the researchers found that a notable fraction of the retroelements in our genome are ‘escapees’ and retain their methylation patterns – particularly those retroelements that have entered our genome in our more recent evolutionary history. This suggests that our body’s defence mechanism may be keeping some epigenetic information intact to protect us from potentially detrimental effects.
Sowie Muster, die bei Neuralzellen entscheidend sind:
During this period, a genetic network acts to inhibit the enzymes that maintain or programme the epigenome until the DNA is almost clear of its methylation patterns.
Crucially, however, the researchers found that this process does not clear the entire epigenome: around 5% of our DNA appears resistant to reprogramming. These ‘escapee’ regions of the genome contain some genes that are particularly active in neuronal cells, which may serve important functions during development. However, data analysis of human diseases suggests that such genes are associated with conditions such as schizophrenia, metabolic disorders and obesity.
"Brain-Upload" von c.elegans (einem sehr gut erforschten Modellorganismus) in einen Lego-Roboter:
ZitatC. elegans is a little nematodes that have been extensively studied by scientists - we know all of their genes and their nervous system has been analysed many times.
Now a collective called the OpenWorm project has mapped all the connections between the worm’s 302 neurons and managed to simulate them in software, as Marissa Fessenden reports for the Smithsonian.
The ultimate goal of the project is to completely replicate C. elegans as a virtual organism, but for now, they’ve only managed to simulate its brain, and they’ve now uploaded that into a simple Lego robot.
This Lego robot has all the equivalent limited body parts that C. elegans has - a sonar sensor that acts as a nose, and motors that replace its motor neurons on each side of its body.
Amazingly, without any instruction being programmed into the robot, the C. elegans brain upload controlled and move the Lego robot.
Lucy Black writes for I Programmer:
"It is claimed that the robot behaved in ways that are similar to observed C. elegans. Stimulation of the nose stopped forward motion. Touching the anterior and posterior touch sensors made the robot move forward and back accordingly. Stimulating the food sensor made the robot move forward."
This video of the Lego-worm-robot was released by Timothy Busbice, a founder of OpenWorm, showing it moving, stopping and then travelling backwards.
Eine Insulinresistenz ist mit einer deutlichen Verschlechterung der Hippocampus-Funktion verknüpft und das Risiko für Alzheimer ist bei dem Vorliegen einer Insulinresistenz erhöht:
ZitatDie Frage, warum wir Altern, ist eine der spannendsten Fragen der Menschheit, bislang aber nicht annähernd geklärt. Wissenschaftler am FMP sind der Antwort näher gekommen. In einer Studie konnten sie erstmals zeigen, dass ein bestimmter Bereich einer Zelle, das sogenannte Endoplasmatische Retikulum, im Alter seine oxidative Eigenschaft verliert. Geht dieses Lebenselixier verloren, können viele Proteine nicht mehr korrekt reifen. Zeitgleich reichern sich oxidative Schädigungen in einem anderen Bereich der Zelle an, dem Cytosol. Dieses Wechselspiel war bisher unbekannt und eröffnet ein neues Verständnis vom Altern, aber auch von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.
Jede Zelle besteht aus verschiedenen Kompartimenten. Eines davon ist das Endoplasmatische Retikulum (ER). Hier reifen unter anderem Proteine, die in die Blutbahn abgegeben werden, etwa Insulin oder Antikörper des Immunsystems, in einem oxidativen Milieu. Eine Art Qualitätskontrolle, die sogenannte Proteinhomöostase, sorgt dafür, dass das oxidative Milieu aufrechterhalten wird und Disulfidbrücken ausgebildet werden können. Disulfidbrücken formen und stabilisieren die dreidimensionale Proteinstruktur und sind somit essentiell für eine einwandfreie Funktion der sekretorischen, also zum Beispiel ins Blut wandernden Proteine.
Gleichgewicht gerät aus den Fugen
Wissenschaftler am Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie in Berlin konnten nun erstmals zeigen, dass das Endoplasmatische Retikulum im Alter seine oxidative Kraft verliert, wodurch sich das reduzierende/oxidierende Gleichgewicht – kurz Redox – in diesem Kompartiment verschiebt. Damit sinkt die Fähigkeit, die für die korrekte Proteinfaltung so wichtigen Disulfidbrücken auszubilden. In der Folge können viele Proteine nicht mehr korrekt reifen und werden instabil.
Es war zwar bekannt, dass es im Alter zu einer vermehrten Proteinmissfaltung kommt, aber nicht, ob dadurch auch das Redox-Gleichgewicht beeinflusst wird. Ebenso wenig war bekannt, dass der Verlust an oxidativer Kraft im ER auch das Gleichgewicht in einem weiteren Kompartiment der Zelle zum Kippen bringt: Umgekehrt nimmt nämlich das ansonsten Protein reduzierende Cytosol im Alter oxidierende Eigenschaften an, was zu den bekannten oxidativen Proteinschädigungen wie die Freisetzung freier Radikale führt.
„Bislang war völlig unklar, was im Endoplasmatischen Retikulum während des Alterungsprozesses passiert. Diese Frage haben wir nun beantworten können“, sagt Dr. Janine Kirstein, Erstautorin der Studie, die im Fachmagazin EMBO Journal erschienen ist. Gleichzeitig konnten die Wissenschaftler zeigen, dass es eine starke Korrelation zwischen Proteinhomöostase und Redox-Gleichgewicht gibt. „Das ist absolut neu und hilft uns besser zu verstehen, warum sekretierte Proteine wie unsere Antikörper im Alter und nach Stress instabiler werden und an Funktion verlieren. Dies könnte erklären, warum die Immunabwehr im Alter abnimmt“, so die Biologin weiter.
Stress hat gleiche Auswirkungen wie das Alter
Den Verfall der oxidativen Milieus konnten die Forscher auch nach Stress nachweisen. Synthetisierten sie in der Zelle amyloide Proteinfibrillen, die Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Chorea Huntington hervorrufen, setzten sie die gleiche Kaskade in Gang. Außerdem konnten sie zeigen, dass Amyloide, die in einem bestimmten Gewebe synthetisiert werden, auch negative Auswirkungen auf das Redox-Gleichgewicht in einem anderen Gewebe im selben Organismus hat. „Proteinstress führt zu den gleichen Auswirkungen wie das Alter“, erläutert Kirstein. „Insofern sind unsere Erkenntnisse nicht nur für das Altern, sondern auch für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer interessant.“
Für ihre Experimente nutzte das Forscherteam den Fadenwurm - ein etabliertes Modellsystem, um Alterungsprozesse auf molekularer Ebene zu untersuchen. Da der Fadenwurm transparent ist, konnten die Forscher fluoreszenz-basierte Sensoren verwenden, um die Oxidation in den einzelnen Zellkompartimenten zu messen. Am lebenden Fadenwurm konnte so genau verfolgt werden, wie sich der Redox-Zustand im Alter verändert. Zusätzlich wurde der Einfluss der Proteinaggregation an kultivierten Zellen menschlichen Ursprungs untersucht. Die Daten waren deckungsgleich mit denen im Fadenwurm.
Erkenntnisse für neue diagnostische Biomarker nutzen
„Wir wissen jetzt eine ganze Menge mehr, haben aber auch gelernt, dass Altern wesentlich komplexer ist, als bislang angenommen“, betont Biologin Kirstein. So ist beispielsweise die Übertragung des Proteinfaltungsstress auf das Redox-Gleichgewicht – sowohl innerhalb der Zelle von einem Kompartiment zum anderen als auch zwischen zwei verschiedenen Geweben – noch völlig unklar.
Dennoch ist die Altersforschung durch den Fund aus Berlin ein ganzes Stück weitergekommen, zumal er auch einen praktischen Nutzen verspricht. Das Redox-Gleichgewicht könnte künftig als Basis für neue Biomarker dienen, um sowohl Alterungs- als auch neurodegenerative Prozesse zu diagnostizieren. Janine Kirstein: „Der Ansatz wird momentan sicher weniger zu therapeutischen Zwecken genutzt werden können, aber die Entwicklung diagnostischer Werkzeuge ist durchaus vorstellbar.“
Sonnenmilch aus Algenschleim Forscher entwickeln natürlichen Sonnenschutz aus Algen und Krebsschalen UV-Schutz aus der Natur: Forscher haben eine komplett aus natürlichen Zutaten bestehende Sonnencreme entwickelt. Statt anorganischer Nanopartikel übernehmen Aminosäuren aus Algen den Sonnenschutz, als Trägermaterial dient Chitosan aus Krebsschalen. Das Mittel schützt nicht nur wirksam gegen UVA und UVB-Strahlung, es lässt sich sogar als transparenter Wundschutz oder UV-Schutzlack verwenden, berichten die Forscher.
Die durch Kalorienrestriktion erzielbare Langlebigkeit wird hauptsächlich dadurch erzielt, dass der Körper mit weniger Protein auskommen muss. Daher überschneiden sich die Stoffwechselwege von Kalorienrestriktion und Protein- (Methionin-)Restriktion. Valter D. Longo geht davon aus, dass beide Maßnahmen zu höheren Schwefelwasserstoff-Konzentrationen in den Zellen führen. Die höheren Schwefelwasserstoff-Konzentrationen vermitteln dieser These zufolge die Lebensverlängerung.
Schwefelwasserstoff (H2S) ist in der Zelle und zwischen den Zellen ein wichtiger Botenstoff, ähnlich wie Stickstoffmonoxid (NO). Beide Signalmoleküle können z.B. Gefäße erweitern und Durchblutung verbeessen. Wahrscheinlich sind auch viele positive Effekte von Knoblauch auf H2s zurückzuführen.
Zitat von Prometheus im Beitrag #514 Schwefelwasserstoff (H2S) ist in der Zelle und zwischen den Zellen ein wichtiger Botenstoff, ähnlich wie Stickstoffmonoxid (NO). Beide Signalmoleküle können z.B. Gefäße erweitern und Durchblutung verbeessen. Wahrscheinlich sind auch viele positive Effekte von Knoblauch auf H2s zurückzuführen.
Hallo Prometheus,
daß müßte dann auch doch verstärkt auf Arginin, Citrullin und selbst Rote Beete zutreffen oder?
Ja, Arginin und Citrullin sind Stickstoffmonoxid (NO)-Donatoren!
NO und H2S gehören zu den Gasotransmittern, also den gasförmigen Botenstoffen. Sie haben zwar viele gemeinsame Wirkungen, sind aber untereinander nicht austauschbar. Das Zusammenspiel der beiden im Stoffwechsel ist sehr komplex, bei Interesse wäre das sicherlich mal einen Thread wert!
Wenn man an Nahrungsergänzung denkt, ist neben Knoblauchextrakt auch Cystein und N-Acetylcystein für den H2S-Haushalt interessant.
ZitatStatine werden bei Patienten mit Übergewicht, metabolischem Syndrom und Typ-2-Diabetes eingesetzt, um das kardiovaskuläre Risiko zu senken. Parallel wird den Patienten in der Regel ein körperliches Trainingsprogramm empfohlen. Doch diese »Schinderei« könnte möglicherweise umsonst sein. Darauf weist eine im Fachmagazin »Journal of the American College of Cardiology« publizierte Studie hin (doi: 10.1016/j.jacc.2013.02.074).
Kardiovaskuläre Risikopatienten, die unter anderem Simvastatin bekommen, könnten sich möglicherweise sportlich umsonst quälen.
Hintergrund der Untersuchung ist die Tatsache, dass Statine zu strukturellen und funktionellen Veränderungen der Skelettmuskulatur führen können. Die schwerste Form solcher toxischer Myopathien ist die Rhabdomyolyse. Auch ist beschrieben, dass Statine die Mitochondrien-Funktion ungünstig beeinflussen können.
@Scout Richtig, unter Statintherapie können intensive Sporteinheiten problematisch sein. Statine können bekanntlich ein Q10-Defizit verursachen, und so die Belastbarkeit der Muskelfasern reduzieren.
Im Umkehrschluss: Wenn Q10 gleichzeitig eingenommen wird, verbessern sich die muskulären Probleme wieder.
Effect of coenzyme q10 on myopathic symptoms in patients treated with statins http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17493470
EDIT: Eine Q10-Einnahme immer mit dem behandelnden Arzt absprechen, Q10 verträgt sich z.B. nicht mit Vitamin K-Antagonisten.
Zitat von Prometheus im Beitrag #518@Scout Richtig, unter Statintherapie können intensive Sporteinheiten problematisch sein. Statine können bekanntlich ein Q10-Defizit verursachen, und so die Belastbarkeit der Muskelfasern reduzieren.
Im Umkehrschluss: Wenn Q10 gleichzeitig eingenommen wird, verbessern sich die muskulären Probleme wieder.
Effect of coenzyme q10 on myopathic symptoms in patients treated with statins http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17493470
Also ich habe immer noch Sorge Q10 zu nehmen wegen der eventuellen Wechselwirkung mit ASS 100. @Prometheus hatte ja geschrieben, daß die behinderung der Gerinnungshemmung da nicht auftritt, weil diese Wirkung nur bei anderen Gerinnungshemmern eintreten würde. Im Gegenteil es gäbe in diesem Fall eher eine Verstärkung der Gerinnungshemmung. Aber da ich das nicht nachvollziehen kann und auch eine Verstärkung mir erst mal nicht zusagt, mache ich da erst mal nichts. Aber ich habe auch trotz hoher Statindosierung, bisher (1,5 Jahre) keine Anzeichen von Muskelverlusten.
Unter Einnahme von Statinen kann sich die Insulin-Sensitivität verringern (Das gilt übrigens auch für Fasten und Low-Carb sowie viele CR-Mimetika). Eine langfristige Kombination aus High-Carb und Statinen könnte aber in der Tat das Auftreten von Typ2-Diabetes fördern.
Möglicherweise schont man sich auch instinktiv vor muskulärerer Ausbelastung, wenn die Muskeln durch Statine etwas weniger belastbar sind? Weniger Bewegung erhöht ebenfalls das Diabetes-Risiko...
Allerdings muss man das im Gesamtkontext sehen. Statine haben auch viele positive Effekte - wie hier im Forum an verschiedener Stelle schon besprochen.
@Lazarus Long Wenn ich deine Forenbeiträge so lese, dann ernährst du dich eher Low-Carb und nimmst zudem Metformin ein? Dadurch hast du bereits zwei Maßnahmen gegen zu hohe Blutzuckerwerte im Programm!
P.S.: Q10 würde sich übrigens ebenfalls blutzuckersenkend auswirken. Den Q10-Thread hatten wir hier: RE:Coenzym Q10
Zitat von Prometheus im Beitrag #521@Lazarus Long Wenn ich deine Forenbeiträge so lese, dann ernährst du dich eher Low-Carb und nimmst zudem Metformin ein? Dadurch hast du bereits zwei Maßnahmen gegen zu hohe Blutzuckerwerte im Programm!
P.S.: Q10 würde sich übrigens ebenfalls blutzuckersenkend auswirken. Den Q10-Thread hatten wir hier: RE:Coenzym Q10
Hat dein Hausarzt Bedenken gegen Q10 geäußert?
Mein Hausarzt hat von diesen Fragen keine Ahnung. Er ist ein alter Studienfreund und ein wirklich guter Hausarzt, aber von Biochemie und Wechselwirkungen hat er keine Ahnung. Auch bei meinem Kardiologen bin ich in diesen Fragen nicht überzeugt. Das mit dem Q10 habe ich nur aus dem Internet.
Ich muß mir mal selbst ein vernüftiges biochemisches und pharmakologisches Basiswissen zulegen. Aber ich bin beruflich und in einigen Projekten zu sehr eingespannt. Ein Hausarzt und einige Fachärzte, die sich im Ruhrgebiet mit unseren Themen beschäftigen wären natürlich der Hit. Aber die Ruhrgebietsärzte aus der DGAAM-Liste turnen mich nach kurzen Internetrecherchen auch alle nicht so an.
Gängige Theorien über Krebserkrankungen behaupten sinngemäß, dass sich im Laufe des Lebens immer mehr Schäden in der Erbsubstanz der Zellen ansammeln, bis irgendwann eine Krebszelle entsteht. Oft unausgesprochen steckt dahinter die Annahme, dass die Biologie nun mal nicht perfekt arbeiten würde. Habe ich noch nie so richtig geglaubt...
Jetzt kündigt sich ein Paradigmenwechsel an. Die neue These lautet: Krebsentstehung wird normalerweise aktiv unterdrückt, und erst wenn das Milieu der gesunden Zellen nicht mehr die Oberhand hat, wird Krebsentstehung überhaupt möglich. Das Rauchen das gesunde Milieu schädigt - klar. Die Hauptursache dieses Milieuwechsels ist aber nach wie vor die biologische Alterung!
Die Autoren schlussfolgern, dass man in der Onkologie neben der Bekämpfung der Krebszellen auch das Mileu der gesunden Zellen wieder herstellen sollte! Macht Sinn.
Ach ja, sehr interessant auch diese Aussage:
ZitatWe can avoid some of these tissue changes by lifestyle choices, such as by not smoking. Unfortunately, we can't put off aging forever. But there may be features of the tissue landscape that, with new therapies and new understanding, could be reinforced in ways resist cancer better, longer.
Sicher? Und was wäre mit Krebserkrankungen, wenn die Alterung an sich therapiert wird?
Seitenlage ist gesünder für das Gehirn Auf der Seite funktioniert das nächtliche Ausspülen von Abfallstoffen effektiver Möglicherweise ist es kein Zufall, dass die meisten Menschen auf der Seite schlafen. Denn in dieser Position funktioniert die nächtliche "Gehirnwäsche" am effektivsten, wie Versuche mit Ratten nahelegen. In Seitenlage werden schädliche Abfallstoffe schneller und vollständiger mit dem Hirnwasser ausgeschwemmt, wie die Forscher im Fachmagazin "Journal of Neuroscience" berichten. Auch die Proteine, die bei Alzheimer Gehirnzellen zerstören, werden so besser beseitigt. In Seitenlage kann das Gehirn Abfallstoffe effektiver ausschwemmen
Zitat"Dies bestätigt das Konzept, dass der Schlaf auch die Funktion hat, Abfälle zu beseitigen, die sich während unserer wachen Zeit ansammeln", sagt Benveniste. "Unsere Ergebnisse zeigen nun, dass dabei auch die Schlafposition eine wichtige Rolle spielt." Noch haben die Forscher dies zwar nur an Ratten getestet, sie halten es aber für wahrscheinlich, dass die Seitenlage auch beim Menschen vorteilhafter für die nächtliche Gehirnwäsche ist.
"Es ist interessant, dass die seitliche Schlafposition schon von jeher die beliebteste beim Menschen und bei den meisten Tieren ist", so die Forscherin. "Es könnte sein, dass wir uns auch deshalb an die Seitelange gewöhnt haben, weil sie unser Gehirn am effektivsten von Abfallstoffen reinigt."