Merkel ruft zum Kampf gegen Populismus auf Deutsche Politiker reagieren scharf auf die Entwicklungen in Österreich.
Die Reaktionen in Österreich sind heftig – und auch viele deutsche Politiker meldeten sich am Samstag zu Wort. Die meisten kritisieren die Vorgänge im Nachbarland scharf. Einer zeigt sich solidarisch mit der FPÖ: Jörg Meuthen. Der AfD-Bundesvorsitzende versucht die Affäre kleinzureden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte angesichts des FPÖ-Skandals einen entschiedenen Kampf gegen Rechtspopulismus. "Europa ist eine Vereinigung von Ländern, die sich entschieden haben, auf einer gemeinsamen Wertebasis zusammenzuarbeiten", sagte Merkel in Zagreb auf eine Frage zur Regierungskrise in Österreich. "Wir haben es mit Strömungen, populistischen Strömungen zu tun, die in viel Bereichen diese Werte verachten, die das Europa unserer Werte zerstören wollen. Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen", forderte sie.
Zitat von Tizian im Beitrag #175 Im übrigen sind die Probleme unseres Landes viel vielschichtiger als die Einwanderung und anderen, von denen die Regierung, die sog. "Etablierten" und auch die CDU mit ihren Phrasen vom "Kampf gegen Rechts" versuchen abzulenken und die die AfD und sogar manchmal die Linken immer wieder zum Thema bringen. Offensichtlich hast Du keinerlei Ahnung davon. Aber alle Träumer werden irgendwann aufwachen.
Niemand will hier von irgendetwas ablenken, merkwürdig wie Du darauf kommst.
Aber Dein Ton ist wieder unangemessen. Ich bin kein Träumer und zudem auch hellewach. Du musst Dir einmal abgewöhnen immer nur zu denken, dass jeder der nicht Deine Meinung vertritt, einfach nur keine Ahnung hat, solche Aussagen disqualifizieren Dich von vornherein.
Ansonsten lies bitte, was unsere Bundeskanzlerin zu sagen hat, das trifft nämlich genau den Kern der Sache. Populismus in jeder Form ist immer nur auf Verachtung gegründet, wie sagte meine Großmutter immer so weise, "Dummheit und Stolz wachsen auf einem Holz" .
Ja, Recht hat sie, die Kanzlerin. Jedenfalls in dieser Frage.
Immer diese düsteren Vorhersagen ... dass wir aufwachen werden. Ne, wir sind bereits ziemlich wach. Habe gerade vor Schreck die Sonntagsfrage angesehen. Die Welt ist doch halbwegs in Ordnung. CDU, SPD und Grüne haben zusammen die Mehrheit. Ich wäre ein Anhänger einer solchen Koalition. Alleinregierungen sind garnicht gut, egal, wer regiert. So, dass war jetzt genug Politik. Kümmre mich wieder um Quantenbiologie, total spannend ...
Ansonsten war ich heute bei den Classic Days Berlin. Ist zwar nicht gerade Umweltschutz, aber dem Blech auf Rädern kann ich nicht widerstehen. Karossen gibt es ... unklar.
Am Alex war heute Demo. Ich wollte gerade mein Auto in die Alexa stellen. Hat 30 min gedauert :-|
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #178Ja, Recht hat sie, die Kanzlerin. Jedenfalls in dieser Frage.
Immer diese düsteren Vorhersagen ... dass wir aufwachen werden. Ne, wir sind bereits ziemlich wach. Habe gerade vor Schreck die Sonntagsfrage angesehen. Die Welt ist doch halbwegs in Ordnung.
Zitat von parcel im Beitrag #176Merkel ruft zum Kampf gegen Populismus auf Deutsche Politiker reagieren scharf auf die Entwicklungen in Österreich.
Die Reaktionen in Österreich sind heftig – und auch viele deutsche Politiker meldeten sich am Samstag zu Wort. Die meisten kritisieren die Vorgänge im Nachbarland scharf. Einer zeigt sich solidarisch mit der FPÖ: Jörg Meuthen. Der AfD-Bundesvorsitzende versucht die Affäre kleinzureden.
Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte angesichts des FPÖ-Skandals einen entschiedenen Kampf gegen Rechtspopulismus. "Europa ist eine Vereinigung von Ländern, die sich entschieden haben, auf einer gemeinsamen Wertebasis zusammenzuarbeiten", sagte Merkel in Zagreb auf eine Frage zur Regierungskrise in Österreich. "Wir haben es mit Strömungen, populistischen Strömungen zu tun, die in viel Bereichen diese Werte verachten, die das Europa unserer Werte zerstören wollen. Dem müssen wir uns entschieden entgegenstellen", forderte sie.
Folge des Klimawandels: Menschenkiller Nummer 1 wird in Deutschland heimisch
Hessen kämpft gegen die Asiatische Tigermücke Die Asiatische Tigermücke kann Krankheiten wie Gelbfieber oder das Zika-Virus übertragen. Das hessische Sozialministerium setzt das Monitoring des Insekts in Frankfurt fort. https://www.fr.de/rhein-main/uebertraege...e-12251974.html
Gefährliches Insekt Mit Flugblättern und Helikopter: Experten kämpfen gegen Asiatische Tigermücke Sie greifen in der Dämmerung an und wollen Blut. Die Mücken am Rhein können sich nach jedem Hochwasser schnell vermehren. Bisher herrscht den Schnakenbekämpfern zufolge Normalbetrieb. Im Visier aber bleibt die Asiatische Tigermücke. Sie gilt als fliegendes Sicherheitsrisiko.Mit Flugblättern und Helikopter: Experten kämpfen gegen Asiatische Tigermücke
Zitat"Dank der Mithilfe und Kooperation der Anwohner konnte die Asiatische Tigermücke zwar bereits auf rund 60 Hektar beziehungsweise 90 Prozent der Bekämpfungsfläche erfolgreich ausgelöscht werden", teilte Silke Hartmann vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in Heidelberg mit. "Damit aber die verbliebenen Restbestände - sowie zwei im Jahr 2018 neu entdeckte sehr kleine Teilpopulationen in den Stadtteilen Neuenheim und Pfaffengrund - vollständig verschwinden, ist für 2019 ein Bekämpfungssystem mit unterschiedlicher Intensität vorgesehen."
Flugblätter an Bürger verteilt Die Tigermücke wurde in Deutschland erstmals 2014 bei Freiburg und dann etwa auch in Karlsruhe entdeckt. "Es gibt auf der französischen Seite ähnliche Probleme, auf der Pfälzer Seite hingegen nicht", sagte Becker. In der Pfalz seien zwar kleine Populationen der Plagegeister entdeckt worden, sie hätten sich aber dort nicht ausgebreitet.
Der Kampf der Aktionsgemeinschaft gegen die Tigermücke ruhe auf drei Säulen. "Erstens auf der Beteiligung der Bürger, dazu verteilen wir zum Beispiel Flugblätter. Zweitens behandeln wir sie mit dem Wirkstoff Bti. Und drittens greifen wir zur sogenannten SIT-Technik, bei der wir sterilisierte Männchen einsetzen - diese können sich zwar paaren, das führt aber nicht zu Nachwuchs", betonte Becker.
Mückenbekämpfung ist länderübergreifende Sache. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen im Norden und Bingen im Westen. Die Kabs hat seit ihrer Gründung 1976 sieben neue Stechmückensorten auf dem Gebiet festgestellt - vor allem Arten, die im mediterranen Raum und in Fernost leben. Die Experten werten dies als Folge des Klimawandels. Von Bedeutung ist neben der Rhein- und Hausschnake besonders die Asiatische Tigermücke. Sie wurde wohl aus Italien eingeschleppt. "Für diesen blinden Passagier ist die Autobahn A5 die Eingangspforte nach Deutschland", sagte Becker.
Potenzielle Krankheitsüberträger Angst vor der Korea-Mücke: Forscher weisen erstmals Parasit in Hessen nach Eine neuer exotischer Parasit ist auf dem Vormarsch. Erstmals hat der Frankfurter Wissenschaftler Prof. Sven Klimpel Larven und Puppen der Koreanischen Buschmücke in Hessen nachgewiesen. Damit ist klar: Die exotischen Insekten können unsere Winter überleben und finden Bedingungen, unter denen sie hier leben können.
Frankfurt - Asiatische Tigermücke und Asiatische Buschmücke haben sich in unseren Breiten bereits seit einiger Zeit häuslich eingerichtet und sind auch in Frankfurt heimisch geworden. Nun ist eine dritte exotische Mückenart auf dem Vormarsch: die Koreanische Buschmücke (Aedes koreicus). Prof. Sven Klimpel, Parasitologe und Infektionsbiologe am Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum und der Goethe Universität, hält es für wahrscheinlich, dass diese Mückenart gerade auf dem Vormarsch ist und sich womöglich flächendeckend verbreiten könnte. https://www.fnp.de/frankfurt/frankfurt-h...r-12263364.html
Dieser jetzt wohl schon zumindest europaweit bekannte, auf jeden Fall in Deutschland heißdiskutierte und schon knapp 10 Mio. mal aufgerufene Clip und dessen Aufruf und anderer YT-Größen zum Boykott von CDU und SPD ist ja vielleicht auch hier schon einigen bekannt.
Wieso "Wahl" in Tüpfelchen? Es ist einfach eine Wahl. Die Stimme wiegt nicht viel, ok. Trotzdem. Ich geh hin. Ich kümmre mich weder um das Gelaber der Politiker und der Youtube-Spinner. Ich sehe keine Werbespots und keine Nachrichten. Gehört zu meinem Wellness-Programm. Und da ja vegan hier so gepriesen wird, und Natur überhaupt, wähle ich die mit dem Veggie-Day :-)
PS: Eins der blödesten Wahlplakate ever hab ich heut gesehen. Der Text: "Der Islam passt nicht zu unserer Küche" Es war ein kleines Schwein abgebildet. Na, wer wars wohl?
Das Video ist doch nicht deshalb ein "Fake", nur weil er nicht zur CDU/SPD tendiert oder sein Kanal von einer Firma finanziert wird. Das ist bei den meisten YT-Kanälen der Fall und die übliche Geschäftspraxis, die haben sich praktisch immer irgendwelche Firmen gesichert. Geredet hat der junge Mann ja selbst. Und ist eben offensichtlich kein Fan von denen.
Schön ist doch vor allem, wie ein paar Benennungen von Fakten und diese Resonanz die bislang "allmächtige" CDU so ins Schlingern und in Panik bringen. Demokratie von Unten halt.
Keine Entwarnung Schützende Ozonschicht über Deutschland immer dünner In den 1980er-Jahren war der Ozonkiller FCKW verbannt worden - Jahre später gab es Erfolgsmeldungen von sich schließenden Löchern über den Polen. Doch Forscher erkennen nun: Über unseren Köpfen dünnt sich die Schicht weiter aus.
Die Ozonschicht der Erde erholt sich – aber nicht überall. Die Schicht, die die Erde vor den krebserregenden UV-Strahlen der Sonne schützt, wird an den Polen zwar wieder dicker, nicht aber in tieferen Breitengraden, berichten Forscher im Fachblatt „Atmospheric Chemistry and Physics“. Dort schrumpfe die Ozonkonzentration in der unteren Stratosphäre – zwischen 15 und 24 Kilometern über der Erde – weiter. Warum, wissen die Experten noch nicht. „Das Ozon in der Stratosphäre erholt sich offenbar nicht zwischen den 60. Breitengraden Nord und Süd“, schreiben die Forscher. Das schließt große Teile der Welt mit ein – auch beispielsweise Deutschland. Die Folgen könnten den Forschern zufolge schlimmer sein als die Konsequenzen durch dünne Ozonschichten an den Polen. Zum einen, weil die UV-Strahlung in mittleren Breiten höher sei als an den Polen und zum anderen, weil dort mehr Menschen lebten.
Besorgniserregende Ergebnisse „Das ist verblüffend und besorgniserregend“, sagt der Leiter der Atmosphärenforschung am Alfred-Wegener-Institut in Potsdam, Markus Rex, über die Ergebnisse. Forscher hätten sich zuletzt ein bisschen zurückgelehnt, „um der Ozonschicht bei der Erholung zuzusehen“, sagte Rex, der an der Studie nicht beteiligt war. Er bezeichnete die Untersuchung als robust und solide. https://www.welt.de/wissenschaft/article...schwaecher.html
Chinas Industrie produziert Ozonkiller -Vor einem Jahr wurde bekannt, dass die Konzentration des Ozonkillers Trichlorfluormethan in der Atmosphäre langsamer sinkt, als zu erwarten wäre. -Jetzt zeigt eine Untersuchung: Die Emissionen stammen vermutlich zum größten Teil aus einer Region im Nordosten Chinas. -Wegen des illegalen Einsatzes wird es wahrscheinlich länger dauern, bis sich der durchlöcherte Ozonschutzschild der Erde wieder erholt.
ZitatWegen der Gase in China schließt sich das Ozonloch wesentlich langsamer als erhofft Trichlorfluormethan gehört zu den Fluorchlorkohlenwasserstoffen, bekannter als FCKW, die früher als Kühl- oder Treibmittel eingesetzt wurden, bis in den 1980er-Jahren klar wurde, dass diese Gase das Ozon in den hohen Schichten der Erdatmosphäre zersetzen und damit den natürlichen Schutzschild der Erde, der Pflanzen, Menschen und Tiere vor zu viel UV-Licht von der Sonne bewahrt, durchlöchern.
Weil sich die FCKW in der Atmosphäre nur über Jahrzehnte abbauen, schließt sich das Ozonloch sehr langsam. Seitdem diese Stoffe durch das Montreal-Protokoll 1987 verboten wurden, hat sich die Ozonschicht zwar wieder erholt und sollte sich gemäß älterer Hochrechnungen bis zum Jahr 2070 wieder vollständig regenerieren. Doch wegen der Emissionen aus China schließt sich das Loch nun deutlich langsamer.
Park und seine Kollegen schätzen, dass die Mengen, die zwischen 2014 und 2017 in Ostchina freigesetzt wurden, pro Jahr 7000 Tonnen höher liegen als im Vergleichszeitraum von 2008 bis 2012. Die Messkurve, die den Trichlorfluormethan-Gehalt in der Atmosphäre über die Jahre anzeigt, fällt seit Mitte der 1990er-Jahre wie mit dem Lineal gezogen ab, doch um das Jahr 2012 herum hat sie einen Knick, seither sinkt die Konzentration langsamer als im Zeitraum davor.
Ozonschädigung: Chinesische Firmen setzen offenbar heimlich FCKW frei Seit Jahren wissen Experten, dass irgendjemand irgendwo in großem Stil FCKW freisetzt. Nun gelang es ihnen, die Quelle ausfindig zu machen: Sie liegt im Nordosten Chinas. https://www.spektrum.de/news/chinesische...kw-frei/1647406
Setzt China verbotene Ozonkiller frei? Forscher lokalisieren Hauptquelle steigender Trichlorfluormethan-Emissionen Illegale Emissionen: In China wird offenbar im großen Stil ein verbotenes FCKW-Treibgas genutzt. Messungen zeigen, dass im Osten des Landes erhebliche Mengen des „Ozonkillers“ Trichlorfluormethan in die Atmosphäre gelangen. Damit scheint in China die Hauptquelle der seit einigen Jahren wieder verdächtig ansteigenden Trichlorfluormethan-Emissionen zu liegen, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten. https://www.scinexx.de/news/geowissen/se...zonkiller-frei/
Wien pflanzt neue Bäume für 8 Millionen Euro Als Maßnahme zum Klimaschutz sollen in allen Bezirken etliche Bäume gepflanzt werden. Dazu stehe ein Sonderbudget bereit.
ZitatWie können Bäume helfen? "Bäume tragen wesentlich zum Klimaschutz und zur besseren Luftqualität in der Stadt bei", erklärt die Stadtregierung Wien. Ausgewachsene Bäume binden neben Schwefeldioxid und Kohlenmonoxid etwa 10 Kg CO2 pro Jahr und geben etwa 130 Kilogramm Sauerstoff ab. Bäume nehmen bis zu 370 Liter Wasser pro Tag auf und geben es in die Atmosphäre ab. Dadurch unterstützen sie den natürlichen Wasserkreislauf der Erde. Durch die hohe Verdunstungsleistung und die große Schattenwirkung sind Bäume die effizienteste und nachhaltigste "Klimaanlage" gegen sommerliche Überhitzung. Die vielen Funktionen des Stadtbaumes: Staubbindung, Sauerstoffproduktion, CO2-Bindung, Blühwirkung, Windbremse, Grün als beruhigende Farbe, als Gestaltungselement uvm. ist die Klimafunktion des Baumes in der Stadt äußerst wichtig.
Warum braucht man dafür ein Sonderbudget? Eigentlich sind in Wien Maßnahmen wie Baumpflanzungen vom jeweiligen Bezirk zu finanzieren. "Gerade im dichtbebauten Stadtgebiet jedoch sind Baumpflanzungen aufgrund von historisch gewachsenen Stadtstrukturen und einer Vielzahl von technischer Einbauteninfrastruktur im öffentlichen Raum oft durch notwendige Schutzmaßnahmen (z.B. Verrohrungen) sehr aufwendig und kostspielig", erklärt die Stadtregierung. Da diese Kosten oft das Budget der Bezirke übersteigen würden, Baumpflanzungen aber besonders notwendig seien, helfe man hier mit dem besagten Sonderbudget.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #185PS: Eins der blödesten Wahlplakate ever hab ich heut gesehen. Der Text: "Der Islam passt nicht zu unserer Küche" Es war ein kleines Schwein abgebildet. Na, wer wars wohl?
Ja, geschmackloser geht es wirklich kaum noch! Mich stößt so etwas unglaublich ab, ich frage mich auch, was für eine Art von Humor das sein soll, wer findet so eine Grausamkeit überhaupt lustig.
Gottlob, haben diese Leute in Deutschland bei der Europawahl nicht so zugelegt, wie in anderen Ländern. Wer pro Europa ist, kann solche Parteien ja auch gar nicht wählen.
Zitat von Dr.Faust im Beitrag #185PS: Eins der blödesten Wahlplakate ever hab ich heut gesehen. Der Text: "Der Islam passt nicht zu unserer Küche" Es war ein kleines Schwein abgebildet. Na, wer wars wohl?
Ja, geschmackloser geht es wirklich kaum noch! Mich stößt so etwas unglaublich ab, ich frage mich auch, was für eine Art von Humor das sein soll, wer findet so eine Grausamkeit überhaupt lustig.
Ich habe ja schon vermutet, dass die FPÖ von der Tabakindustrie bestochen worden ist und deshalb das Rauchverbot in der Gastronomie bei der Regierungsbeteiligung rückgängig gemacht wurde. Mein verdacht hat sich bestätigt
Rauchverbot FPÖ-"Expertin" nahm Geld von der Tabakindustrie Die politische "Verpuffung" des Antiraucher-Volksbegehrens geht auf das Konto der FPÖ. An deren Nationalbank-Kandidatin Barbara Kolm floß Geld der Tabakindustrie, schreibt jetzt das Profil. https://www.kleinezeitung.at/politik/inn...-Tabakindustrie
Aber, so wie es aussieht, wird nun die ÖVP, da die Koalition mit der FPÖ beendet ist, dem Rauchverbot zustimmen!
"Vielleicht tun wir das": ÖVP könnte Rauchverbot doch (wieder) zustimmen Ex-Kanzler Kurz signalisiert Bereitschaft, die Aushebelung des absoluten Rauchverbots in der Gastronomie zu überdenken. https://diepresse.com/home/innenpolitik/...ieder-zustimmen
Kurz könnte zustimmen Kommt das komplette Rauchverbot nun doch? "Vielleicht tun wir das", erklärte Ex-Kanzler Kurz in der "Zib 2" auf die Frage, ob man das Ende des Rauchverbots nun zurücknehmen wolle. Die Opposition gibt sich kämpferisch. https://www.kleinezeitung.at/politik/inn...verbot-nun-doch
Durch den Klimawandels, wird es in 5-7 Jahren, das erste Olivenöl aus dem Süden Österreichs geben!
Klimawandel Bald gibt es erstes Olivenöl aus der Steiermark Für’s Kernöl sind wir Steirer längst bekannt, künftig könnten wir auch noch mit unserem guten Olivenöl für Furore sorgen. Im südsteirischen Gamlitz sorgt ein neuer Olivenhain für viel Aufmerksamkeit, die erste ordentliche Ernte soll schon in ein paar Jahren eingefahren werden. Bis vor Kurzem wäre dies undenkbar gewesen.
„Ich mache seit vielen Jahren Temperatur-Aufzeichnungen, somit sehe ich schwarz auf weiß, dass sich das Wetter definitiv auch in unserer Region verändert. Vor allem die Winter sind mittlerweile viel lauer“, stellt Peter Skoff aus Gamlitz nüchtern fest.
Weinbauern profitieren vom Klimawandel Dass der Klimawandel längst auch in der Südsteiermark angekommen ist, bedauert der 61-Jährige zwar als Mensch, in seiner Profession als Wein-, und neuerdings auch als Oliven-Bauer, hat er sich die veränderten Bedingungen aber klug zu nutzen gemacht: „Ich wollte mehr Abwechslung in unsere Landschaft bringen und etwas gänzlich Neues ausprobieren. Immer nur Wein, Wald und Schafe - das ist ja langweilig“, lacht der Biowinzer. „So bin ich dann durch meine Reisen in die Toskana und nach Istrien auf die Oliven gekommen“.
Mittelmeerflair zieht viele Neugierige an 350 Bäumchen, allesamt zwei Jahre alt, hat Peter Skoff auf dem Kranachberg, seinem Heimatort, liebevoll in die Erde gesetzt, seither freut sich der innovative Landwirt über viele Zaungäste aus Nah und Fern: „Gärtner und Bauern aus dem ganzen Land kommen zu uns und schauen sich neugierig an, wie das funktionieren kann. Denn noch vor ein paar Jahren wäre ein solches Projekt ja undenkbar gewesen“, sagt der Südsteirer.
Olivenbrot und Olivenöl „made in styria“ Neben Öl will Skoff aus den Oliven übrigens auch Brot machen: „Nachdem die Bäume schon jetzt in der Premierensaison blühen und Früchte tragen, schätze ich, dass wir uns in fünf bis sieben Jahren über erste größere Erfolge freuen können“. https://www.krone.at/1926560
Auch ganz im Osten, nahe der Grenze zu Ungarn (die Region Österreichs, mit den meisten Sonnenstunden pro Jahr), wurden ab 2017 Olivenbäume gepflanzt, dort stehen inzwischen 143 Bäume. https://www.gewinn.com/management-karrie...klima-wandel-1/
Das ist wohl auch bitter nötig, der Klimawandel, gefährdet massiv die Versorgung von hochwertigen Olivenöl, weiters scheint es leider immer wieder Olivenölfälscher in Süditalien zu geben...
Italien geht das Olivenöl aus Italien wird in Sachen Olivenöl bald von Importen abhängig sein. Italien gehe bereits im April das Olivenöl aus, so der italienische Klimaforscher Riccardo Valentini, Chef des Europa-Mittelmeer-Zentrums für Klimawandel in Italien. Der Ernteertrag ist um 57 Prozent gefallen, die Saison 2018/19 gilt in Italien bereits jetzt als schlechteste Saison seit 25 Jahren.
Die italienische Bauernvertretung Coldiretti schätzt, dass der „Olivenölkollaps“ bisher bereits rund eine Milliarde Euro gekostet hat – mit Tendenz nach oben. Italiens Agrarmarktinstitut ISMEA hatte bereits im Oktober vor einer sehr schlechten Olivenernte und daher vor einer bevorstehenden Olivenölknappheit gewarnt. Das Institut schätzte damals bereits, dass die Produktion von Olivenöl 2018 um bis zu 45 Prozent schlechter ausfallen könnte als im vergangenen Jahr.
Die EU-Kommission prognostiziert, dass in Portugal die Olivenölproduktion um rund 20 Prozent und in Griechenland um 42 Prozent einknicken wird. Die Einbußen könnten allerdings noch erheblich größer werden, heißt es. Als Hauptverusacher der Olivenölkrise nannte Valentini am Dienstag im britischen „Guardian“ die extremen Wetterphänomene.
ZitatVon der Politik ignoriert In Griechenland hätten indes die extreme Trockenheit und danach die heftigen Regenfälle die Bäume für die Olivenfliege anfällig gemacht, so Valentini weiter. Auch macht man sich Sorgen über die Qualität. Die Olivenbäume folgen dem Muster der Alternanz: Das bedeutet, dass auf ein schlechtes Ertragsjahr ein gutes folgt. Doch der Klimawandel könnte dem einen Strich durch die Rechnung machen.
Der Ausfall bei der Olivenernte wird in Italien auch zum Politikum. Erste Demonstrationen, um auf das Problem aufmerksam zu machen, gab es bereits. Denn die Olivenbauern und -bäuerinnen fühlen sich von den zuständigen Behörden und Politikern alleingelassen. „Die Regierung hat uns eine Lösung versprechen, doch bekommen haben wird nichts“, sagte ein Coldiretti-Sprecher: Es gebe auch keinen langfristigen Plan, wie es mit der Olivenölproduktion im fortschreitenden Klimawandel weitergehen soll. Man habe bereits vor dem Parlament in Rom demonstriert, doch geschehen sei nichts.
ZitatSchädlinge nutzen Schwäche gnadenlos aus Derzeit sehe es düster aus. Die Olivenbäume seien, selbst wenn sie sich von den Klimaschäden erholten, anfälliger für Befall von Schädlingen, etwa Bakterien und Olivenfliege, so Valentini. In den letzten Jahren setzt Xylella fastidiosa den geschwächten Bäumen zu. Das Feuerbakterium, das ursprünglich aus Amerika stammt, ist der Erreger von Krankheiten bei mehr als 100 Pflanzenarten, darunter Nutzpflanzen wie Wein, Oliven und Zitronen, aber auch größeren Baumarten wie Eiche und Ahorn. Es wird durch saugende und stechende Insekten, vor allem Zikaden, übertragen.
Die Insekten tragen es in die Krone von Bäumen oder auf kleinere Pflanzen, das Bakterium dringt in die Flüssigkeitsbahnen ein und verstopft diese. Die Wasserzufuhr durch die Äste und den Stamm zu den Blättern kommt nach und nach zum Erliegen, die Blätter verfärben sich braun, und es werden nur noch kleine, harte Früchte gebildet. Letztlich sterben die Pflanzen ab, die Ansteckungsgefahr ist immens. Kein Gegenmittel in Sicht
Ein wirksames Gegenmittel ist bisher nicht bekannt, eine schnelle Ausbreitung lässt sich nur verhindern, indem bereits betroffene Pflanzen verbrannt oder gefällt werden. Nachdem befallene Pflanzen über Monate keine Symptome zeigen, kommt auch diese Maßnahme oft zu spät. Die EU hat ihre Mitgliedsländer bereits vor Jahren verpflichtet, neue Ausbrüche zu melden, Daten zu sammeln und die betroffenen Regionen abzugrenzen. Innerhalb der EU wurde das Bakterium erstmals im Oktober 2013 in Apulien nachgewiesen.
In Deutschland und Italien: 150.000 Liter falsches Olivenöl beschlagnahmt Eine Bande soll in Süditalien minderwertiges Sonnenblumen- oder Sojaöl eingefärbt und anschließend als „Olivenöl Extra Vergine“ verkauft haben – vor allem an Restaurantbesitzer in Deutschland.
Die Polizei in Deutschland und Italien hat eine Bande zerschlagen, die Olivenöl im Wert von vielen Millionen Euro gepanscht haben soll. Insgesamt wurden 24 Verdächtige festgenommen und 150.000 Liter falsches Olivenöl beschlagnahmt, wie die Staatsanwaltschaft Foggia und Europol am Dienstag mitteilten.
Durch den Zusatz von Chlorophyll und Betacarotin soll die Bande in Süditalien minderwertiges Sonnenblumen- oder Sojaöl eingefärbt und anschließend als „Olivenöl Extra Vergine“ weiterverkauft haben. Beliefert wurden demnach Restaurants und Geschäfte in Rom, Norditalien - und vor allem in Deutschland. https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft...t-16187012.html
Festnahme Umfangreicher Betrug mit gefälschtem Olivenöl aus Italien Die Polizei in Deutschland und Italien hat 24 Verdächtige festgenommen, die im großen Stil Sonnenblumen- und Sojaöl umgefärbt und als Olivenöl verkauft haben.
Zitat„Es ist erschreckend, wie viel Geld mit dem Betrug hochwertiger Lebensmittel zu verdienen ist. Umso wichtiger sind ein ausreichendes und gut ausgebildetes Kontrollpersonal sowie adäquat ausgestattete Untersuchungseinrichtungen, um derartige Betrügereien an den Verbrauchern aufdecken und abstellen zu können.“ Das sagte Baden-Württembergs Agrarminister Peter Hauk am Freitag in Stuttgart.
Internationale Ermittler hatten eine kriminelle Gruppe entdeckt, die in Deutschland und Italien mit falschem Olivenöl gehandelt hatte. 24 Verdächtige seien festgenommen worden, zwei davon in Deutschland, erklärten die Staatsanwaltschaft im italienischen Foggia und die EU-Justizbehörde Eurojust. Pro Jahr hätten die Verdächtigen mehr als eine Million Liter billigen Öls gekauft, meist Soja- oder Sonnenblumenöl, um es zu verfälschen und für einen deutlich höheren Preis als natives Olivenöl Extra zu verkaufen. Der Gesamtschaden belaufe sich auf mindestens acht Millionen Euro.
So kam der Fall ans Licht Im Jahr 2015 überprüften die unteren Lebensmittelüberwachungsbehörden Baden-Württembergs, wie auch in den Jahren zuvor, routinemäßig Tischöle aus der Gastronomie, da diese nicht selten ranzig sind. Die dabei entnommenen Proben sandten sie an das für Untersuchung von Fetten und Ölen zentral in Baden-Württemberg zuständige CVUA Stuttgart. Eine in diesem Zusammenhang erhobene Probe in einer Pizzeria wurde vom Betreiber als Olivenöl angegeben.
Eine tiefere chemische Analyse ergab aber, dass es sich dabei keinesfalls um Olivenöl, sondern nur um angefärbtes Sojaöl handelte. Der betroffene Gastwirt war sich keiner Schuld bewusst, hatte er doch die Ölspender direkt aus einem Originalkanister mit Nativem Olivenöl Extra befüllt.
Ähnliches, wie für Oliven, gilt auch für Wein. Wir haben inzwischen wieder die Temperaturen erreicht, wie sie im Hochmittelalter oder während des Höhepunkts des römischen Imperiums herrschten, als Weinanbau auch in England und dem Süden Skandinaviens möglich war.
ZitatEine Studie von Conservation International, die im Journal der National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, sagt bis 2050 gravierende Veränderungen auf der Weltkarte des Weins voraus. In einer Industrie, deren Hauptlieferant erst nach einigen Jahren die ersten verwertbaren Trauben trägt und oft erst nach Jahrzehnten die besten Ergebnisse liefert, ist das nur noch wenig Zeit. Süditalien, Teile Kaliforniens oder auch in Gagos Standort im südlichen Australien werden laut Forschern große Gebiete nicht mehr länger für den Weinbau nutzbar sein.
Klimawandel Reben auf der Flucht Das zunehmend heiße Wetter vertreibt Weinsorten aus Frankreich. Was sind Herkunftsbezeichnungen noch wert, wenn künftig Bordeaux aus Deutschland kommt?
Zitat2018 wurde der Wein 15 Tage früher geerntet als noch vor 30 Jahren. Das heißt: Weniger Säure, weniger Tannine, süßer - ein schlechterer Wein.
Klimawandel und Weinbau Wird das britische Kent die neue Champagne? In der Champagne wird es langsam zu warm für die Trauben, die den weltberühmten Schaumwein ausmachen - darum schauen sich die Winzer jenseits des Ärmelkanals in Kent nach Feldern um. Denn die Bodenbeschaffenheit dort ist ähnlich. https://www.manager-magazin.de/lifestyle...-a-1225263.html
Klimawandel: Exzellente Schaumweine aus England In Südengland herrschen jetzt klimatische Bedingungen wie früher in der Champagne. Und schon räumen englische Schaumweine einen Preis nach dem anderen ab https://derstandard.at/2000055093092/Kli...ine-aus-England
Weinbau Winzer müssen sich dem Klimawandel anpassen -Die Temperaturen steigen seit Beginn der Aufzeichnungen im MIttel an. Winzer müssen sich auf stärkere Wetterschwankungen einzustellen. -Sie bewässern Weinberge, schließen Unwetterversicherungen ab, experimentieren mit Rebsorten aus dem Süden. -Der Riesling, die häufigste Rebsorte hierzulande, mag kühle Gegenden. Er könnte in Zukunft in höheren Lagen angebaut oder zu anderen Zeiten geerntet werden. https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/w...hland-1.4369331
Skandinavien: Das Nordland wird zum Weinland Die Erderwärmung beschert Norwegen die nördlichsten Weinbaugebiete der Welt. Noch steckt die Branche in den Startlöchern, doch sie wächst – auch in Schweden. https://diepresse.com/home/panorama/klim...rd-zum-Weinland
Klimawandel Schwedischer Wein Lange verlief der "Polarkreis" des Weines auf der Höhe von Bielefeld. Jetzt nicht mehr. In Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind schon Winzer am Werk, sogar in Schweden wachsen inzwischen Weinreben. Eine echte Konkurrenz sind die Tropfen aus dem Norden allerdings noch nicht. https://www.stern.de/panorama/wissen/nat...in-3218374.html
Wein Weinbau und Klimawandel Wein will verwöhnt sein – von der Sonne. Trocken und warm hat er es gerne. Dann erfreut er auch den Winzer mit einer guten Ernte und den Weinliebhaber mit edlem Geschmack. Nur in einem schmalen Klimagürtel, ungefähr zwischen dem 40. und 50. nördlichen Breitengrad, gibt es für den Weinanbau optimale Bedingungen.
ZitatWeinbaugebiete wandern nach Norden Mancher Weißweinrebe könnte es im Süden Deutschlands inzwischen sogar schon zu heiß werden. Einige Sorten reagieren bereits mit "Sonnenbrand", also bräunlichen Stellen in der Schale, die auf eine Schädigung der Trauben hinweisen. Bittere Gerbstoffe bilden sich dann, die den Geschmack des Weines beeinträchtigen.
Für Eiswein sieht es angesichts der Prognose, dass milde Winter nun wohl öfter auftreten werden, düster aus. Die Trauben, aus denen der Saft für den Eiswein gepresst wird, müssen noch vor der Ernte am Rebstock gefrieren.
Anbaugebiete, deren klimatische Bedingungen sich für solche Weinsorten eignen, könnten in Zukunft weiter nördlich liegen: in Norddeutschland, Dänemark oder Schweden. Kleine Weinbaugebiete gibt es dort bereits schon. Heute noch belächelt, könnten nordische Weine vielleicht schon bald den Gaumen der Weinleibhaber entzücken.
Na wunderbar, dann können wir uns den von der Heiligen Greta und ihren schulschwänzenden Jüngern ja zeitnah beschworenen Weltuntergang wenigstens schönsaufen!
Der andere Heiland neben der tapferen Schulschwänzerin Greta, dabei dachte man schon TE macht sich "nur" lustig über die größte Kanzlerin aller Zeiten.
Dabei entzaubert doch geradewegs die FAZ diese schwülstige und stümperhafte Worthülsenstammlerin auf erstaunlich direkte weise. Man ist vielleicht doch noch nicht Regierungspropagandablatt und reiner Hofberichterstatter wie die ÖR.
Und Schule wird überschätzt. Greta ist bereits weltbekannt, die meisten Dauer-Schulbesucher eher nicht.
Vielleicht kennt der Kritiker der Rede von Angela die Amis nicht so gut? In the US muss man das anders machen als in D. Man hat begeistert reagiert, was will man mehr? Ja es lässt sich immer mäkeln wenn man keinen Ehrendoktor von Harvard bekommt und nicht da reden darf :-)
PS: Thunberg ist eine Repräsentantin der internationalen Klimaschutzbewegung. Sie wurde vom amerikanischen Magazin Time in die Liste der 25 einflussreichsten Teenager des Jahres 2018[6] und in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten des Jahres 2019[7] aufgenommen.
Und vielleicht kommt ein Diplomat und Ex-Botschafter ja mit etwas mehr Prestige bei Deinem strengen Urteil weg, als die FAZ. Aber wohl vergebens und auch letztlich egal.
Ja so sieht es halt Mephisto. Nicht Dr.Faust. Die Probleme sind real. Die "Kreaturen" sind da, wo wir sie nicht sehen.
Die Familiengeschicht mag tragisch sein. Greta mag eine besondere Persönlichkeit sein, aber sie hat viel erreicht. Sie hat nicht nur Freunde. Die Umweltzerstörung ist mit Händen zu greifen. Ich halte die starke Klimaänderung als von Menschen gemacht. Ich würde mir inen noch viel stärkeren Druck wünschen.
Ansonsten interessieren mich weder Diplomaten und Ex-Botschafter oder ein gewisser Herr Tichy. Mich interessiert Umwelt und Klima.
PS: Sie ist für den Friedensnobelpreis 2019 nominiert. Hoffentlich kommt sie durch.
Zitat: [i]Propaganda ist eine besondere Form der systematisch geplanten Massenkommunikation, die nicht informieren oder argumentieren, sondern überreden oder überzeugen möchte. Dazu bedient sie sich in der Regel einer symbolisch aufgeladenen und ideologiegeprägten (Bild-)Sprache, welche die Wirklichkeit verzerrt, da sie entweder Informationen falsch vermittelt oder ganz unterschlägt. Ziel von Propaganda ist es, bei den Empfängern eine bestimmte Wahrnehmung von Ereignissen oder Meinungen auszulösen, nach der neue Informationen und Sachverhalte in den Kontext einer ideologiegeladenen Weltsicht eingebettet werden (Framing). Der Wahrnehmungsraum, in dem die Empfänger Informationen einordnen oder bewerten können, wird so durch Propaganda langfristig manipuliert.
Sollte es bei einem Zukunftsthema, wie dem Klimawandel, nicht eher um die Sache gehen, als über Personen, die darauf aufmerksam machen?
Warum jetzt genau diese Greta damit begonnen hat und ihre Familiengeschichte, tun eigentlich gar nichts zur Sache (und ich persönlich interessiere mich auch nicht für Greta).
Wichtig wäre es, den Wissenschaftlern zuzuhören, als darüber zu spekulieren, dass die "Kinder" ja nur am Freitag nicht in die Schule gehen, weil sie faul sind, oder sich von Familienproblemen ablenken wollen. Auch wenn das vielleicht auf Einige zutrifft, ändert das an der eigentlich Sache gar nichts. Auch dann nicht, wenn das auf 100% zutreffen täte...
Ich denke, nachdem es nun sowohl auf der Nord- als auch Südhemisphäre direkt hintereinander einen Jahrhundertsommer mit Dürren gab, Mikroplastik und Insektensterben in den Medien ein Thema sind, war die Zeit einfach reif, dass so etwas entsteht. Neben "Fridays for future", die auf Greta zurück geht, ist ja auch parallel die Bewegung "Extinction Rebellion" entstanden. Auch dieser "Rezo" hat in seinem Video ja gezeigt, dass immer mehr Leute, die sich absolut nicht über die Bedrohung unser aller Leben und Wohlergehen durch die Umweltzerstörung im klaren waren, das plötzlich realisieren.
Heißzeit Klimaforscher warnen davor, dass die Erde zu heiß werden könnte, auch wenn alle Staaten die Regeln des Pariser Klimaabkommens genau einhalten. In einem Beitrag für das Journal PNAS1 schrieben Will Steffen und seine Kollegen, es könnten Kippelemente ausgelöst werden, die, einmal in Gang gebracht, sich selbst verstärken, so dass wir schließlich bei einer Temperaturerhöhung von 5 °C landen und eine Heißzeit ausbricht. Der Meeresspiegel könnte um 10 bis 60 Meter steigen.
ZitatFazit Das Paper von Steffens et al. übertreibt nicht. Wir haben das dynamische Gleichgewicht des Klimas erheblich gestört und müssen mit massiven Konsequenzen rechnen. Schon das gleichmäßige Klima der letzten ca. 10000 Jahre war – erdgeschichtlich gesehen – eine Ausnahme. Geht man weiter zurück, findet man plötzliche Klimaschwankungen, ohne dass spezielle Auslöser erkennbar wären. Wir dürfen also nicht davon ausgehen, dass unser Klima normalerweise stabil ist. Nachdem wir das Erdklima aus seiner gegenwärtigen ungewöhnlich stabilen Nische hinausgedrängt haben, könnte es auf chaotische Weise schwanken. Temperaturänderungen von 4° oder mehr in den nächsten 60 Jahren lassen sich nicht ausschließen.
Es kommen härtere Tage Der Weltklimarat (IPCC)1 hat Anfang Oktober einen Sonderbericht über die möglichen Folgen einer weltweiten Erwärmung um 1,5 °C vorgelegt. Bei der gegenwärtigen Entwicklung ist dieser Wert bald erreicht, denn die Erde hat sich bereits um 1 °C erwärmt, wenn man den Zeitraum 1850 – 1900 als Vergleich heranzieht. Es bleibt also nicht mehr viel Zeit. Jede weitere Erwärmung birgt unvorhersehbare Risiken. https://scilogs.spektrum.de/gedankenwerk...-haertere-tage/
#198 Die sache ist die, dass die Erkenntnisse von Wissenschaftlern ja schön und gut sind, aber sie müssen transportiert werden. Und zwar emotional, nicht durch die Wissenschaftler, sondern durch solche Botschafter wie Greta. Ich denke, die Familiengeschichte ist zweitrangig.
Zuerst müssen die Menschen motiviert werden, bevor sie dann den Wissenschaftlern vielleicht zuhören, wenn überhaupt. Die sind meist nicht gut darin, ihre Botschaft zu transportieren. Und dann streiten sie sich meist noch.
Ob das nun gerade diese Greta ist oder eine andere Person (nicht jeder kann das), ist nicht so wichtig. Sie musste Aufmerksamkeit erzeugen, indem sie z.B. nicht zur Schule geht. Sie hats gemacht, alle anderen nicht. Das ist toll. Dass sie soweit kommt, hätte sie sicher nie gedacht. Hoffentlich verkraftet sie den Stress.
Klimaschutz: Torffrei for future Moore sind riesige Kohlenstoffsenken. Dennoch wird in Europa immer noch Torf abgebaut, um ihn als Gartenerde zu verkaufen. Das muss enden, fordert Daniel Lingenhöhl.
ZitatDabei gibt es längst Alternativen zum Torf, zumindest für Privatgärten. Ganz vorne steht Komposterde, die man selbst im Garten erzeugen oder bei lokalen Kompostwerken kaufen kann und die viele hervorragende Eigenschaften für die eigenen Pflanzen aufweist: Sein Nährstoffreichtum erspart beispielsweise den Dünger. Auch Rindenhumus oder Holzfasern können zum Einsatz kommen. Manche Gartencenter bieten auch schon gemischte, aber torffreie Substrate an, die den Torf ideal ersetzen können. Für gewerbliche Zwecke reichen die erzeugten Mengen leider noch nicht aus, auch weil der Gartenbau etwa beim Grünschnitt mit Biogaserzeugern konkurriert. Hier gilt es in den nächsten Jahren umzusteuern und auch die Erforschung brauchbarer Alternativen intensiviert werden. In Deutschland wie auch international muss zudem die Wiedervernässung ehemaliger Torfflächen vorangetrieben werden, denn es dauert, bis ein sich regenerierendes Moor wieder seine Rolle als Kohlenstoffsenke spielen kann, wie Forschungsarbeit gezeigt haben.
Wer es mit dem Klimaschutz ernst meint, sollte daher im eigenen Garten (oder auf dem Balkon) schon jetzt auf Torf verzichten. Es wäre immerhin ein kleiner Beitrag gegen die weitere Erderwärmung.
In den USA und Brasilien schwinden die Schutzgebiete Laxe Umweltpolitik bringt in vielen Ländern Naturschutz-Rückschritte Besorgniserregender Trend: Der eher umweltfeindliche Kurs von US-Präsident Donald Trump und seinem brasilianischen Amtskollegen Jair Bolsonaro zeigt Folgen. Denn in beiden Ländern ist der Verlust von Naturschutzflächen besonders hoch, wie nun eine Analyse enthüllt. Aber auch in anderen Ländern geraten Schutzgebiete seit den 2000er Jahren immer stärker unter Druck, berichten Forscher im Fachmagazin „Science“.
Rund 15 Prozent der Land- und 7,3 Prozent der Meeresfläche sind heute weltweit als Naturschutzgebiete ausgewiesen. In Zukunft sollen sogar noch weitere Flächen hinzukommen. So sehen die im Jahr 2010 verabschiedeten Aichi-Ziele zum Erhalt der Biodiversität vor, dass bis 2020 mindestens 17 Prozent der Landgebiete unter Schutz stehen und zehn Prozent der Meeresflächen.
Doch von diesen Zielen ist die Menschheit aktuell weit entfernt. Anstatt mehr findet in vielen Ländern zunehmend weniger Naturschutz statt. Naturreservate werden aufgelöst, verkleinert oder ihr Schutzstatus gelockert. Eine alarmierende Entwicklung: „Weil sich der menschliche Druck auf die Biosphäre verschärft, kommt es darauf an, Schutzgebiete zu stärken – nicht zu schwächen“, erklären Rachel Kroner von der George Mason University in Fairfax und ihre Kollegen.
ZitatWie im Vorfeld bereits vermutet, ist die Situation in den USA besonders besorgniserregend. Die Vereinigten Staaten, in denen einst die Nationalparkbewegung begann, haben in den vergangenen Jahren wenig auf dieses Erbe gegeben und stattdessen immer wieder der Industrie Zugeständnisse gemacht. 99 Prozent aller seit 2000 legal durchgesetzten Eingriffe waren für industrielle Zwecke, wie die Wissenschaftler herausfanden – sei es die Suche nach Bodenschätzen, der Bau von Wasserkraftwerken oder die Rodung von Wäldern.
Kroner und ihre Kollegen nennen als Beispiele für diese negative Entwicklung vor allem Änderungen unter der Präsidentschaft von Donald Trump. So genehmigte der US-Kongress im Jahr 2017 Öl- und Gasbohrungen im Arctic National Wildlife Refuge in Alaska. Im gleichen Jahr ordnete Trump die beiden umfangreichsten Verkleinerungen von Naturreservaten in der US-Geschichte an: Das Bears Ears National Monument in Utah soll um 85 Prozent schrumpfen, das im gleichen Bundesstaat liegende Grand Staircase-Escalante National Monument um 51 Prozent. Beide Fälle werden zurzeit gerichtlich geprüft.
Amazonas in Gefahr Im Amazonasgebiet ist die Lage ähnlich problematisch: Dort stehen den Ergebnissen zufolge Naturschutzgebiete in sieben der neun Länder unter Druck – darunter insbesondere in Brasilien, aber auch in Kolumbien und Peru. Mitgrund dafür ist in Brasilien der wirtschaftsfreundliche Kurs von Präsident Bolsonaro, der das Budget der Umweltbehörden gekürzt und Rodungsbeschränkungen gelockert hat. Insgesamt wurde 155.000 Quadratkilometern im Amazonasbecken bereits der Schutz entzogen, auf einer Fläche von weiteren 209.000 Quadratkilometern der Schutz aufgeweicht.
Neben den USA und dem Amazonasgebiet heben die Wissenschaftler Australien, Indien sowie einige Länder Afrikas als Hotspots des „Naturschutz-Downgradings“ hervor. So wurden etwa in der Demokratischen Republik Kongo 48 Prozent der einstigen Schutzgebiete verändert. Positiv fallen laut den Analysen dagegen unter anderem die deutschsprachigen Staaten auf, wo bisher noch kein Schutzgebiet nennenswert geschrumpft oder gar aufgelöst wurde.
„Bedenklicher Trend“ In einem Kommentar im Fachmagazin „Science“ betonen Lisa Naughton-Treves von der University of Wisconsin in Madison und Margaret Buck Holland von der University of Maryland in Baltimore, dass zwar nicht alle Veränderungen an Schutzgebieten verteufelt werden sollten – zum Beispiel, wenn dadurch die Rechte indigener Bevölkerungsgruppen gestärkt werden.
„Insgesamt zeigen die Ergebnisse jedoch einen bedenklichen Trend auf. Es gibt nur wenige wilde Räume, die übrig sind, um die jüngsten Verluste mit neuen Naturschutzparks auszugleichen – und die Biodiversität ist letztendlich unersetzbar“, so ihr Fazit. Kroner und ihre Kollegen hoffen, dass diese Erkenntnis in Zukunft wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rückt. Sie befürchten jedoch etwas Anderes: „Die Entscheidung der USA und Brasilien, den Naturschutz zu schwächen, könnte andere Länder ermutigen, dasselbe zu tun.“