"Positiv aufgefallen ist ihm in der Studie der niedrige glykämische Index von Honig. Dieser bewirke einen vergleichsweise sanften Anstieg des Blutzuckerspiegels. Für Ausdauersportler habe dies Vorteile. Direkt vor dem Training eingenommen, könne Honig die Leistungsfähigkeit über längere Zeit steigern, wohingegen Kohlenhydratquellen mit höherem glykämischem Index zwar kurzfristig Höchstleistungen erlauben, den Körper dann aber rascher ermüden lassen."
Wo soll da der Vorteil für den Kraftsport sein? Beim Kraftsport braucht man in kurzfristigen Intervallen einen Energieschub, keinen langanhaltenden wie beim Ausdauersport.
Ich bin seit einiger Zeit dazu übergegangen Maltodextrin in meinen Workoutshake zu mischen und kann da eindeutig eine größere Power über die gesamte Trainingszeit von mind. 1 Stunde + feststellen.
Ursprünglich war die Idee dafür eigentlich nur die Proteinzufuhr nach dem Training durch einen schon hohen Insulinspiegel etwas zu pushen und zu optimieren und nicht erst bei der Proteinzufuhr. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß sich die Einnahme von KH während des Trainings so ausdauer-und kraftsteigernd zugleich auswirkt. Aber das liegt wohl eben gerade an dem anders als beim Honig durch Malto sehr hohen Glyk-Index. Dazu kommt noch, daß die Regeneration deutlich schneller und besser als zuvor ohne KH während des Trainings ausfällt.
Was den Honig betrifft wage ich mal zu behaupten, daß die langsamere Verdauung während Ausdauersportarten sicher vorteilhaft ist, aber z. B. Malto wesentlich schneller im Blut und im Kreislauf ist und daher gerade der Muskelatur beim Kraftsport schneller und wirksamer für hohe Anstrengungen zur Verfügung steht und damit für den KS sinnvoller ist.
Der Vorteil von KH im Workoutshake ist, daß die schnellen KH permanent zur Verfügung stehen und bei Bedarf immer wieder "nachgeschoben" werden können.
Zitat von Tizian im Beitrag #453Ursprünglich war die Idee dafür eigentlich nur die Proteinzufuhr nach dem Training durch einen schon hohen Insulinspiegel etwas zu pushen und zu optimieren und nicht erst bei der Proteinzufuhr. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß sich die Einnahme von KH während des Trainings so ausdauer-und kraftsteigernd zugleich auswirkt. Aber das liegt wohl eben gerade an dem anders als beim Honig durch Malto sehr hohen Glyk-Index. Dazu kommt noch, daß die Regeneration deutlich schneller und besser als zuvor ohne KH während des Trainings ausfällt.
Dieser hohe Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel sind gut für Muskelwachstum und Stärke aber für Langlebigkeit und knitterlose Haut kontraproduktiv.
Zitat von Tizian im Beitrag #453Ursprünglich war die Idee dafür eigentlich nur die Proteinzufuhr nach dem Training durch einen schon hohen Insulinspiegel etwas zu pushen und zu optimieren und nicht erst bei der Proteinzufuhr. Ich hatte nicht damit gerechnet, daß sich die Einnahme von KH während des Trainings so ausdauer-und kraftsteigernd zugleich auswirkt. Aber das liegt wohl eben gerade an dem anders als beim Honig durch Malto sehr hohen Glyk-Index. Dazu kommt noch, daß die Regeneration deutlich schneller und besser als zuvor ohne KH während des Trainings ausfällt.
Dieser hohe Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel sind gut für Muskelwachstum und Stärke aber für Langlebigkeit und knitterlose Haut kontraproduktiv.
Das ist Unsinn, Illu. Kurzfristige Spikes und nur um die geht es, machen genau gar nichts Kontraproduktives. Im Gegenteil, die rücken das kontraproduktive und bei vielen permanent erhöhte Cortisol mal für eine ganze weile wieder zurecht. Genau das tut der Langlebigkeit gut und sorgt für knitterlose Haut!
Iss´ mal öfter ein kleines Banänchen zwischendurch. Gut für die Stimmung, die Verdauung und den frischen Teint!
Zitat von Tizian im Beitrag #457Das ist Unsinn, Illu. Kurzfristige Spikes und nur um die geht es, machen genau gar nichts Kontraproduktives. Im Gegenteil, die rücken das kontraproduktive und bei vielen permanent erhöhte Cortisol mal für eine ganze weile wieder zurecht. Genau das tut der Langlebigkeit gut und sorgt für knitterlose Haut!
Ich kenne Leute da sieht das aber anderst aus und für mich ist es somit kein Unsinn. Aber es ist bedeutungslos eine Falte/Jahr mehr oder weniger, wenns Spaß macht.
Zitat„Wenig Muskelmasse geht mit einem deutlich höheren Risiko eines vorzeitigen Todes einher“
„Ab dem 30. Lebensjahr geht es bergab mit unserer Muskulatur“, warnt Sportwissenschaftler Froböse. Wenn wir sie nicht ausreichend trainieren, werde sie abgebaut. Und das rapide: Pro Jahr verliere man etwa ein Prozent der Muskeln. „Das ist dramatisch, denn so verschwinden etwa 30 bis 50 Prozent der Muskelmasse bis zum 80. Lebensjahr“, warnt der Experte.
Naja, schon sehr plakativ und provokant. Ich bin ja nun auch aktiver und unbedingter Freund des Kraftsport, aber ich habe in der Rubrik "Geheimnisse der Langlebigen" noch keine(n) gefunden, der von den Rehordhaltern irgendetwas mit Sport, geschweige denn mit Kraftsport zu tun hatte. Und auch generell dürfte es auch Herrn F. schwerfallen irgendeine Statistik hervorzuzaubern, die so eine drastische Aussage belegen könnte, wage ich mal zu behaupten.
Wie gesagt, das sage ich, als Fan des Sports und speziell auch des Kraftsports. Aber so ist er dann auch mal wieder in den Medien. Es muß heutzutage ganz offensichtlich dramatisiert werden, unter "Sitzen ist das neue Rauchen und damit der sichere Tod" macht man es anscheinend nicht mehr, damit man überhaupt noch medial vorkommt.
hier muss ich Dir zum Teil Recht geben, denn mit dem Kraftsport allein kann man sein Leben bzw. die aktive Lebenszeit nicht deutlich spürbar verlängern. Hierzu wären u.a. auch eine gesunde Ernährung, Mikronährstoffe (je nach Laborwert) und ein aerobes Ausdauertraining notwendig. Die Muskulatur ist jedoch dringend für die Senkung des Glukosespiegels sowie zum Abbau von Fettgewebe notwendig und Dr. Strunz würde wahrscheinlich beides empfehlen.
hier muss ich Dir zum Teil Recht geben, denn mit dem Kraftsport allein kann man sein Leben bzw. die aktive Lebenszeit nicht deutlich spürbar verlängern. Hierzu wären u.a. auch eine gesunde Ernährung, Mikronährstoffe (je nach Laborwert) und ein aerobes Ausdauertraining notwendig. Die Muskulatur ist jedoch dringend für die Senkung des Glukosespiegels sowie zum Abbau von Fettgewebe notwendig und Dr. Strunz würde wahrscheinlich beides empfehlen.
Viele Grüße
Roger
Nicht nur Doc. Strunz, mich inbegriffen. Dennoch sollte man nicht mit solchen "flotten" Sprüchen um sich werfen, wie Frohböse das hier macht. Das ist unseriös, für meine Begriffe jedenfalls.
Zitat von Tizian im Beitrag #465aber ich habe in der Rubrik "Geheimnisse der Langlebigen" noch keine(n) gefunden, der von den Rehordhaltern irgendetwas mit Sport, geschweige denn mit Kraftsport zu tun hatte.
Das muss noch nichts heißen. Trotzdem ein guter Einwand, jetzt frage ich mich ob der Sport meine Lebenszeit evtl. gar verkürzt... Egal, ich fühle mich besser damit.
Zitat von Tizian im Beitrag #465aber ich habe in der Rubrik "Geheimnisse der Langlebigen" noch keine(n) gefunden, der von den Rehordhaltern irgendetwas mit Sport, geschweige denn mit Kraftsport zu tun hatte.
Das muss noch nichts heißen. Trotzdem ein guter Einwand, jetzt frage ich mich ob der Sport meine Lebenszeit evtl. gar verkürzt... Egal, ich fühle mich besser damit.
Kommt wohl darauf an wie exzessiv. Selbst Doc Strunz gibt zu, daß es viele ambitionierte Hobbysportler und vor allem viele professionelle Leistungssportler gibt, die sich durch exzessiven und bei vielen dann auch beruflichen Sport körperlich kaputtgemacht oder zumindest mit verschiedensten chronischen Beschwerden und Schmerzen viele gute Jahre ihres Lebens selbst genommen haben und im eigentlichen Sinne des Wortes nicht mehr gesund sondern krank sind.
Ich denke, mit einem klaren Wohlfühlfaktor, der ja vor allem auch nach einer gewissen anstrengenden Belastung definitiv eintritt, liegt man immer zumindest auf der sicheren Seite. Klar kann man sich immer verletzen, selbst beim Spazierengehen kann man umknicken und daran länger laborieren, aber das ist natürlich alles nichts gegen die o. g. Beispiele.
Mittlerweile bin ich, der beim Training auch immer wieder gern an seine Belastungsgrenze geht und die auch immer noch gern ein Stückchen weiterschiebt, davon überzeugt, daß man eine für sich ausreichende ganz individuelle Balance zwischen Belastung und Erholung finden muß. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern hält eben auch die Motivation nebst dem Wohlfühlfaktor hoch. Und unbedingtes Reinhorchen in den Körper, die Tagesform entscheiden lassen und nicht einen Trainingsplan, den man dann vielleicht irgendwie erfüllt und abhaken kann, aber sich vielleicht verletzt oder danach tagelang im Eimer ist.
Wie gesagt, ich trainiere gern schwer, fahre gern schnell Rad, mache gern mal Sprints, wenn ich jogge, Muskelkater finde ich geil, weil man dadurch seinen Körper mal wieder spürt usw., aber ich habe mich in mittlerweile mehr als 50 Jahren regelmäßigen und intensiven Sport, davon einige Jahre auf Leistungssportebene noch nie verletzt, nie etwas gebrochen. Das ist kein Zufall, wenn sicher, wie immer im Leben, auch eine gewisse Portion Glück dabei ist, vor allem auch von anderen nicht beschädigt zu werden.
Ich glaube mittlerweile, wenn mir mal was passiert, dann richtig und dann falle ich wie eine Eiche beim Training um und bleib für immer liegen. Das wäre dann auch irgendwie ein cooles und schönes Ende. Aber bis dahin kloppe ich mir mal selbst Glück wünschend dreimal an den Holzkopf, Toi, Toi, Toi.
Übertraining ist schädlich und in Verbindung mit der hochdosierten Gabe von täglich 10 - 20 g Arginin "der sichere Weg in die Grube" (Dr. Kuklinski). Bei einem Vitamin B12 Mangel und/oder einer viralen Erkrankung ist Arginin (ohne Lysin) keine gute Idee. Auch Dr. Kersten in Bamberg behandelte einige Patienten mit übertriebenem Ehrgeiz bzw. Dauerstress (z.B. FMS/CFS). Für gesunde Sportler ist die gelegentliche Arginin Gabe, z.B. beim Wettkampf, relativ ungefährlich und das lockere/leichte Training mit dem Vorfußlauf verbessert die Fitness (Dr. Strunz).
Übertraining ist schädlich und in Verbindung mit der hochdosierten Gabe von täglich 10 - 20 g Arginin "der sichere Weg in die Grube" (Dr. Kuklinski). Bei einem Vitamin B12 Mangel und/oder einer viralen Erkrankung ist Arginin (ohne Lysin) keine gute Idee. Auch Dr. Kersten in Bamberg behandelte einige Patienten mit übertriebenem Ehrgeiz bzw. Dauerstress (z.B. FMS/CFS). Für gesunde Sportler ist die gelegentliche Arginin Gabe, z.B. beim Wettkampf, relativ ungefährlich und das lockere/leichte Training mit dem Vorfußlauf verbessert die Fitness (Dr. Strunz).
Viele Grüße
Roger
So ist es, Roger! In Ewigkeit, Amen! Wobei 10-20g Arginin so oder so, auch ohne Übertraining, irre sind. Wer macht so etwas?
auch ich kann mir die Megadosis von täglich 10 - 20 g Arginin (ohne Lysin) nicht erklären, aber der übertriebene Ehrgeiz beim Sport bzw. Fitness treibt manchmal seltsame Blüten. Beim Übertraining entstehen jedoch auch massiv freie Radikale und die antioxidative Kapazität des Körpers wird häufig überschritten: massive Schädigung des Körpers.
Neulich ging ich öfters abends nachdem ich den Tag unterwegs war ins Studio. Dadurch hatte ich kein Citrullin-Malat und keine EAAs bei mir, einen Proteinshake während des Trainings habe ich mir auch nicht gegönnt. Das Ergebnis? Kein spürbarer Unterschied zum üblichen Training. Da fragt man sich, ob man den ganzen Quatsch überhaupt braucht. Das wichtigste scheint mir die Eiweisszufuhr nach dem Training zu sein, auch die Tage darauf. Es ist auch schwieriger, täglich auf das Eiweiss zu achten als sich nur vor dem Training ein paar Pillen einzuwerfen. Das soll nicht heißen, dass die anderen Supplements nicht wirken, aber vielleicht überschätzt du sie und vernachlässigst wichtigere Faktoren.
Natürlich helfen Proteine nicht direkt vor dem Training deine Leistung zu steigern, aber nach dem Training helfen sie beim Muskelaufbau und der Regeneration. Deshalb ist es schon wichtig direkt im Anschluss mit leicht verdaulichen Proteinen (Aminosäuren pur sind die schnellsten) zu beginnen.
#474 Entschuldigung, ich habe versehentlich BCAAs geschrieben, meinte aber EAAS. Doch auch mit einem Whey-Shake während des Trainings müsste man eigentlich schon was spüren können:
ZitatAuf nüchtern Magen sorgt ein Whey-Protein bereits nach 30 Minuten für einen signifikanten Aminosäurenanstieg im Blut.
Wahrscheinlich reicht es für mich aber, wenn ich tagsüber gegessen habe. Das mit den Aminosäuren direkt nach dem Training fand ich auch nicht immer bestätigt. Ja, es ist sicher theoretisch am besten, aber wenn man noch Nahrung verdaut ist es vielleicht gar nicht so entscheidend. Nach dem Schlafen am nächsten Morgen proteinreich zu essen erscheint mir für mich mindestens genauso wichtig zu sein.